Wir von Ballverliebt.eu warenmal wieder total cool und und haben das erste 1. Bundesliga-Ostderby zwischen dem SC Magna Wiener Neustadt und dem SV Bauwelt Koch Mattersburg für euch getickert.
Den Ticker der Partie könnt ihr hier nachlesen.
Wir von Ballverliebt.eu warenmal wieder total cool und und haben das erste 1. Bundesliga-Ostderby zwischen dem SC Magna Wiener Neustadt und dem SV Bauwelt Koch Mattersburg für euch getickert.
Den Ticker der Partie könnt ihr hier nachlesen.
Das Spiel der Rapidler war deutlich auf Konter ausgelegt – den Ball hatten überwiegend die Gäste, die aus dieser klaren Überlegenheit aber kaum echte Chancen herausspielen konnten. Durch das Überlassen des Spielgeräts an den Gegner kommt es, dass Steffen Hofmann und Veli Kavlak führende Rapidler in dieser Statistik auf international eigentlich lächerliche 47 Ballkontakte kommen. Minutenlang spielte sich der HSV den Ball in den eigenen Reihen hin und her, ohne dass ein Rapidler selbigen unter Kontrolle bringen konnte. Im Ballbesitz jedoch sind zwei Routen bei Rapid die dominierenden:
[ad]Die linke Seite über Boskovic, oft bedient von Katzer und Homfann, aber auch Pehlivan. Boskovic kannte nur den Weg nach vorne, in die Spitze zu Jelavic oder über das Dribbling. Über seine linke Seite ging viel Gefahr aus. Daran änderte sich auch nichts, als Drazan seine Position nach einer Stunde einnahm. Die andere Haupt-Achse bestand zwischen dem zentralen Hofmann und Kavlak auf der rechen Seite, unterstützt von Kulovits. Auffällig: Während Boskovic immer wieder auch Jelavic suchte, ging Kavlak meist alleine nach vorne. So bereitete er das 2:0 vor, blieb aber oft auch hängen. Die Hälfte seiner Ballkontakte brachte er nicht zu einem Mitspieler weiter.
Was ebenfalls sofort ins Auge fällt: Steffen Hofmann in der zentralen Rolle ist der unumstrittene Chef auf dem Platz. Er ist Schaltzentrale, Anspielstation und Taktgeber auf eine Art und Weise, wie er das auf der rechten Seiten nie sein kann. Den Part auf rechts spielte Kavlak bemüht und auffällig. In der zentralen Defensive ist Pehlivan dank seines Einsatzes und seines Stellungsspiels mehr ins Spiel eingebunden als Heikkinen, der vornehmlich Löcher stopfte und Passwege zuzustellen versuchte.
Die Innenverteidigung hingegen war im Spielaufbau als einzige wirklich außen vor. Soma und Eder spielten rein nur die Abräumer in der Defensive, ihre Anspiele waren oft ungenau. Die Balleroberung, um daraus auch etwas zu machen, oblag anderen. Soma zeigte gegen den HSV ein gutes Stellungsspiel, antizipierte gut und ließ das Hamburger Sturmduo kaum zu entfaltung kommen.
Sehr erfreulich: Der HSV-Außenbahnturbo Eljero Elia machte gegen Kulovits überhaupt keinen Stich. Das ist insofern erstaunlich, weil Kulovits ja kein gelernte Außenverteidiger ist. Gleiches gilt für Katzer über Trochowski auf der andern Seite.
Alles in allem also eine ziemlich runde Leistung, mit der Rapid nach dem Spiel gegen Aston Villa einmal mehr bewiesen hat, dass das aktuellen Spielermaterial mit dem richtigen Gameplan absolut in der Lage ist, auch gegen einen objektiv deutlich besseren Gegner nicht nur mitzuhalten, sondern diesen dann auch zu schlagen. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal über eine Mannschaft sagen könnte, die von Peter Pacult trainiert wird.
Ballkontakte
47 – Hofmann
47 – Kavlak
44 – Pehlivan
37 – Katzer
36 – Boskovic (ausgewechelt 60.)
Passgeber
28 – Hofmann
28 – Pehlivan
25 – Katzer
24 – Kavlak
19 – Boskovic (ausgewechselt 60.)
Passempfänger
37 – Hofmann
26 – Boskovic (ausgewechselt 60.)
24 – Kavlak
24 – Pehlivan
24 – Jelavic
Mit der Fußball-Filmreihe »Im Flutlicht« bittet »Null Acht – Magazin für Rasenpflege« ab Dienstag, 6. Oktober 2009 Strafraumgötter (20:00), Ersatzbankdiven und Mittelfeldstatisten ins Rampenlicht. Jeden ersten Dienstag im Monat dürfen sich cinephile Fußballsympahtisanten auf ausgewählte Leckerbissen freuen. Den Anstoß machen die beiden Mittelfeldregisseure: Diego Maradona und Emir Kusturica mit der Österreich-Premiere von »Maradona by Kusturica«. Mehr Informationen hier.
Was in aller Welt? Da bemühen wir uns im Ballverliebt Europa League Podcast um realistische Einschätzungen und Prognosen, und dann halten sich gleich drei von vier Vereinen nicht im Mindesten daran. Leider, aber auch zum Glück.
Was Rapid gegen Hamburg geleistet hat – wenn man freundlich über die ersten 25 Minuten hinwegsieht – war schlichtweg super. Sicher war die unfreiwillige Mithilfe von Boateng ein Wink des Glücks, der Sieg geht aber trotzdem in Ordnung. Die Höhe allerdings spiegelt nicht den Spielverlauf wider, wohl aber die Leistung der HSV-Defensive. Als Grün-Weiß da mit nur einer Spitze auflief, hatte ich einen Rückfall befürchtet, ein Wiedersehen mit dem lange Jahre von heimischen Klubs praktizierten „Hilfe, ich hab‘ Angst“-Fussball. Doch nein, wie erhofft hat Pacult Blut geleckt und die Erkenntnis gewonnen, dass offensiver Kombinationsfussball mitunter nicht nur schön aussieht, sondern auch erfolgreich sein kann. Der SK Rapid, der vor einigen Jahren noch aus seiner CL-Gruppe geschossen wurde, könnte in einen ähnlichen Lauf geraten wie 1995/96. Der endete damals mit einer 0:1 Finalniederlage gegen Paris Saint-Germain. Als Realist halte ich den Aufstieg zwar nach wie vor für unwahrscheinlich, wünsche mir aber für die verbleinden 5 Partien ähnlich mutiges Auftreten. Weiter so!
Georg und ich haben uns in einer nächtlichen Aktion zusammengesetzt und einen Podcast zusammengestellt. Thema: Die Beteiligung der österreichischen Klubs an der ersten Runde der Europa League-Gruppenhphase. Wir geben einen kurzen Ausblick auf alle vier heutigen Spiele und die dazu passenden Gruppen: Rapid gegen den HSV, Sturm gegen Bukarest, Bilbao gegen die Austria und Lazio gegen Salzburg. Auch unser großes Gewinnspiel wird kurz erwähnt. Es ist ein erster Versuch und etwas kurzfristig entstanden, soll aber jetzt regelmäßig stattfinden. Um es besser zu machen brauchen wir natürlich Feedback. Falls ihr also Anregungen oder Kritik habt, immer her damit. Und wenn es euch gefällt, empfehlt das Ding weiter!
Ihr findet den Podcast als Direktdownload unter diesem Link (31 mb, 22:37 @ 192 kBit), da es uns derzeit technisch nicht möglich ist, ihn anders einzubinden. Continue reading
In Deutschland haben sich mit dem Wiedereinstieg von Sky in die Übertragungen die Abo-Gebühren teilweise mehr als verdoppelt. Weil Sky die Sportpakete nicht einzeln anbietet, sondern nur in Verbindung mit dem Basispaket, kostet es den geneigten Fan monatlich happige 32,90€, wenn er Fußball im Fernsehen verfolgen will. Dagegen regt sich in Sorge um die Breitenwirkung des Fußballs nun Widerstand. Eine laut eigenen Angaben rein private Initiative („Wir wollen nur Fussball“) ruft zum Unterschreiben einer Petition auf, die seperate und günstigere Fußballpakete fordert. Seit 3. September läuft die Sache, von den gesuchten 10.000 UnterstützerInnen haben sich bereits 241 gefunden. Ich meine als jemand der sich auch nur für Fußball (Premier League, dt./öst. Bundesliga und Topspiele in Italien und Spanien) nicht aber das restliche Programm von Sky interessiert: Grundvernünftige Forderung.
Die FIFA hat Chelsea mit einem Transferbann versehen. Die Londoner dürfen bis Jänner 2011 keine neuen Spieler mehr verpflichten. Grund dafür: Der französische, heute 18-jährige Gael Kakuta wurde vor zwei Jahren dazu verleitet, seinen Vertrag mit Lens zu brechen um zu den Blues zu wechseln (er wurde mit 4 Monatiger Sperre belegt und zu einer Strafe von 780.000 Euro verurteilt, für die Chelsea haftbar ist). Die Franzosen beschwerten sich und bekamen nun Recht.
Update: Eine neue englisch-französische Freundschaft bahnt sich an. Auch Le Havre will nun eine Beschwerde gegen Manchester United einreichen, weil die den ebenfalls 16-jährigen Spieler Paul Pogba angeblich unrechtmäßig abgeworben haben. ManUnited dementiert, alles wäre korrekt gewesen.
Liveberichte auf den Sportseiten, Hektik in den Büros der Vereine. Wenige Stunden bevor mit der Premier League die letzte europäische Liga ihre Deadline erreicht, ein kleines Video zur Erheiterung. Nebenbei: David Villa wechselt heute noch zu Liverpool. I tell ya!
Die Auslosung ist vorbei, hier in aller Kürze die Gruppen der ersten „Europa League“. Österreichische und deutsche Vertreter sind gekennzeichnet. Continue reading
Ehrlich, ich war schon begeistert, das sämtliche 4 Europacup-Vertreter aus der heimischen Bundesliga es in die letzte Runde der CL- bzw. EL-Quali geschafft haben. Das alle auch jetzt noch dabei sind, verblüfft mich durchaus. Wann gabs das zum letzten Mal, das alle rot-weiß-roten Vertreter nach den Qualifikationsspielen noch im Bewerb waren? Gabs das überhaupt einmal?
Das waren übrigens meine Schätzungen nach den Hinspielen, in Klammern dabei stehn die Beurteilungen von Kollegen Schaffer:
Aston Villa – Rapid Wien: 55:45 (65:35)
Metallist Kharkiv – Sturm Graz: 65:35 (50:50)
Austria Wien – Metallurg Donetzk: 70:30 (70:30)
Maccabi Haifa – FC Salzburg: 80:20 („Salzburg ist fix in der EL“)
Dem vernehmen nach also ein prognostisches Unentschieden. Aber nun zu Wichtigerem, der kurzen Nachbetrachtung und einem Blick in die Zukunft: