Ballverliebt braucht deine Hilfe

Seit über zehn Jahren und nach zehntausenden Stunden Aufwand berichten, analysieren und diskutieren wir in Blog, Podcast und sozialen Medien für und mit euch über Fußball. Wir beleuchten den schönsten Sport der Welt so, wie wir es anderswo oft vermissen: Mit Spaß und sachlichem Tiefgang, für jeden verständlich und auch einmal über Bewerbe, die großen Medien keinen Blick wert sind.

Unsere Mission: Wir wollen den Fußball verständlicher und die Diskussionen darüber interessanter machen. Dafür brauchen wir jetzt wirklich deine Hilfe

Starke Kirby bei 0:1 in England, verletzte Kirchberger bei 8:0 in Luxemburg

Mit einer (wohl etwas zu) braven Vorstellung in England 0:1 verloren, mit einer seriösen Darbietung ohne einige Stammkräfte 8:0 in Luxemburg gewonnen: Das letzte WM-Quali-Doppel des Kalenderjahres brachte für die ÖFB-Frauen zwei Ergebnisse, die man so in etwa erwarten konnte, und eine Hiobsbotschaft in Form der schweren Verletzung von Innenverteidigerin Gini Kirchberger. Sie hat sich acht Monate vor der EM einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen.

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Ernüchternde Bilanz einer ernüchternden WM-Quali

Mit einem 4:2 gegen Israel und einem 4:1 gegen Moldawien beschließt das ÖFB-Nationalteam die WM-Qualifikation und liegt am Ende auf dem vierten Platz, hauchdünn hinter Israel. Am März geht es ins Playoff, man ist dort jenes Team mit der schlechtesten Bilanz aller zwölf Teilnehmer. Welche Bedeutungskraft haben die beiden Erfolge in den letztlich völlig bedeutungslosen letzten beiden Matches?

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In memoriam Paul Gludovatz: Die Karrieren der 2007er-Halbfinalisten

14 Jahre ist es her, als mitten hinein in das tiefste Leistungsloch des österreichischen Fußballs in jüngerer Vergangenheit plötzlich eine Horde von 20-Jährigen mit aktivem Spaß-Fußball ins Halbfinale der U-20-WM stürmten. Trainer dieser Truppe, der „Generation Kanada“, war 2007 ein gewisse Paul Gludovatz. Der Burgenländer ist nun 75-jährig den Folgen einer Corona-Erkrankung erlegen.

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Last-Minute-2:2 in Belfast: ÖFB-Frauen mit halbem Selbstfaller

Das 5:0 daheim gegen Luxemburg war noch die unspektakuläre Pflichtaufgabe, aber in Belfast hätten die ÖFB-Frauen beinahe einen spektakulären Selbstfaller hingelegt. Nach einer anständigen ersten Hälfte mit einer 1:0-Führung auf Kurs, fing man sich in vier Minuten zwei Tore und schaffte nach viel Gekrampfe immerhin noch den Ausgleich in der Nachspielzeit. Damit hat man sich auf dem Weg zur WM vermutlich zumindest eine weitere Hürde eingebaut.

Nordirland – Österreich 2:2 (0:1)
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ÖFB-Frauen nach 8:1 und 6:0 nun gegen Luxemburg: Muss das sein?

8:1 in Lettland, 6:0 in Nordmazedonien – und nun steht für die ÖFB-Frauen am Freitag in Wr. Neustadt das Heimspiel gegen Luxemburg an. Und man muss nichts schönreden: Dieses Team ist noch schwächer als die ersten beiden Kontrahenten in der WM-Quali, ehe es am Dienstag nach Belfast zum ersten wirklichen Match geht. Das dramatische Leistungsgefälle in der Gruppe legt die Frage nahe: Wäre nicht ein leistungsbezogenes Ligen-System wie in der Nations League vernünftiger?

Schließlich messen sich ja nun auch in der neuen Champions-League-Gruppenphase regelmäßig gute Teams mit vergleichbarem Leistungsvermögen untereinander. Davon profitieren auch die Österreicherinnen.

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„Nur“ 0:1 – Österreich von Dänen locker auf Abstand gehalten

Nach dem 2:0-Pflichtsieg auf den Färöern gab es für das ÖFB-Team in Dänemark ein 0:1. Ein Ergebnis, der den Grad der völligen dänischen Kontrolle und der kompletten Harmlosigkeit des ÖFB-Teams nicht einmal im Ansatz ausdrückt. Denn während der EM-Halbfinalist und nunmehr fixe Gruppensieger nach einer überlegen gestalteten Stunde mehrere Gänge zurück schaltete, kam Österreich nicht einmal ordentlich in den gegnerischen Strafraum.

Dänemark – Österreich 1:0 (0:0)
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An die Arbeit: ÖFB-Frauen mit Down Under im Visier

Men At Work besangen ihre australische Heimat vor fast genau 40 Jahren in ihrem Song „Down Under“. Nun gegen die österreichischen Fußball-Women to Work, um 2023 nach Down Under reisen zu dürfen: Die Qualifikation für die WM in zwei Jahren, ausgetragen in Australien und Neuseeland, beginnt. Gruppengegner eines ÖFB-Teams im sanften Umbruch sind England und Nordirland sowie das Außenseiter-Trio aus Nordmazedonien, Lettland und Luxemburg. Platz zwei muss es mindestens sein.

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Bankrott-Erklärung bei 0:1 gegen Schottland

Es ist nicht einmal so sehr das bloße Ergebnis, die 0:1-Niederlage gegen Schottland, die einen so dermaßen mit schüttelndem Kopf zurück ließ. Nein, es war das „Wie“, denn in all seiner chaotischen Fahrigkeit erinnerte die Darbietung beim ersten Bewerbs-Heimspiel vor Zusehern seit November 2019 an Constantini-Zeiten.

Österreich – Schottland 0:1 (0:1)
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2:5 in Haifa: Karma-Debakel gegen Ruttensteiners Israel

Trotz unzähligen Ballgewinnen im Offensivdrittel schaffte es Österreich, in Israel 0:3 im Rückstand zu sein als 3:0 in Führung. Danach verteidigte Israel so, wie man gegen ein Team mit viel Ballbesitz und wenigen Ideen verteidigen muss und kam letztlich zu einem 5:2-Sieg. Für Israels Teamchef Willi Ruttensteiner, einst von den ÖFB-Landespräsidenten nach 15 Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit mit einem Tritt in den Hintern verabschiedet, ein süßer Sieg.

Israel – Österreich 5:2 (3:1)
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Das Demir-lemma des Franco Foda

Jubel! Freude! Euphorie! Österreich hat in Moldawien 2:0 gewonnen. Ach, so toll war das gar nicht? Ja, stimmt eh. Tom und Philipp versuchen dennoch, neben Expertise auch gute Laune und Unterhaltung zu verbreiten, blicken auf das Spiel zurück – und versuchen zu erkunden, warum Franco Foda die neue Nr. 11 des FC Barcelona lieber nicht eingesetzt hat und ob seine Erklärung dafür vielleicht ein Widerspruch in sich ist.

Außerdem: Mia schlogn Israel und mir schlogn Schottland! Zumindest muss das das Selbstverständnis sein. Cristiano Ronaldo ist neuer Weltrekord-Torschütze, die Crew bewertet seinen Wechsel zu United und die Berichterstattung davon. Plus: Sturm trifft nach 22 Jahren wieder auf den AS Monaco.