Glosse: Weltfußballer müssen glitzern

Die Formation einer Mannschaft aus FIFA Weltfußballern

Jährlich seit 1991 wird von der FIFA ein Weltfußballer geehrt. In 19 Anläufen ist ein Stürmer oder offensiver Mittelfeldspieler als Sieger aus dieser Abstimmung hervorgegangen. Nur ein Verteidiger (Fabio Cannavaro) und ein zentraler Mittelfeldspieler (Lothar Matthäus) haben es in die erlauchte Liste der FIFA Weltfußballer geschafft. Diese Positionen würden runtergerechnet auf eine Mannschaft mit elf Spielern also je etwa ein halbes Mal besetzt. Das ergibt einen Wasserträger, der ganz schön viel Laufarbeit erledigen muss. Weiterlesen nach dem Klick!

Der Steilpass als aktuelles Problem von Liverpool und Manchester United

Die erste volle Runde im neuen Jahr brachte für die großen beiden Teams des englischen Fußballs ein unerfreuliches erwachen. Sowohl Liverpool als auch Manchester United mussten sich mit 0:3-Niederlagen in Auswärtsspielen zufrieden geben. Das sind jedoch nicht die einzigen Parallelen. Beide Mannschaften hatten trotz zeitweiser (MUFC) oder sogar hauptsächlicher (LFC) Überlegenheit im Ballbesitz, massive Probleme viel versprechende Abschlüsse zu finden. ManUnited fand nur drei Schussmöglichkeiten im gegnerischen Strafraum vor (wovon nur einer aufs Ziel ging), Liverpool vor dem entscheidenden 0:3 ebenfalls nur vier. Woran das lag, erfahrt ihr nach dem Klick

Die ’11-Besten

Das Jahr 2011 verlässt uns, aber die Erinnerungen an viele tolle Spiele aus den vergangenen zwölf Monaten wird uns natürlich bleiben. Darum gibt’s wie schon letztes Jahr noch mal die besten, interessantesten, richtungsweisendsten Spiele. Die Reihenfolge dieser elf Spiele aus 2011 ist natürlich willkürlich und nicht allzu eng zu sehen! Continue reading

Ballverliebt Classics: Als Europa zur Ottokratie wurde

„Otto…!“ Noch heute bekommen Griechen, ganz gleich ob Fußball-Fan oder nicht, leuchtende Augen und ein breites Lächeln im Gesicht, wenn der Name „Rehhagel“ fällt. Der knorrige Deutsche hatte 2001 das seit jeher national und international absolut bedeutungslose Team der Hellenen übernommen. In nur drei Jahren machte er daraus den Europameister – eine der größten Sensationen der Fußball-Geschichte. „Bevor ich kam“, erklärte der schon während der EM 2004 ‚Rehhakles‘ Genannte, „hat jeder gemacht, was er will. Jetzt macht jeder, was er kann!“

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Red Bull Salzburg, Anif, Pasching & Co.: Der heimische Fußball verkommt zur Farce

Gastautor Andreas Lindinger beschäftigt sich mit den jüngsten Meldungen rund um weitgehende Kooperationen zwischen Red Bull Salzburg und aktuellen Regionalligavereinen. Er befürchtet einen Attraktivitätsverlust und unlösare sportliche Interessenskonflikte und fordert ÖFB und Bundesliga auf, solchem Treiben ein Ende zu setzen. Weiterlesen nach dem Klick!

Klassenunterschied im Finale der Klub-WM: Barcelona fertigt Santos 4:0 ab

Das große Duell zwischen Messi und Neymar im Klub-WM-Finale? Nun ja, das fand so richtig nicht statt. Der Santos-Jungstar sah kaum einen Ball und konnte nicht verhindern, dass seine Mannschaft vom FC Barcelona absolut zerstört wurde und mit dem 0:4 noch gut bedient war.

FC Barcelona - Santos FC 4:0

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Dominanz auf Flügeln und im Zentrum: Raúl führt Schalke zu 5:0 über Bremen

An guten Tagen ist Bremen für jeden Gegner unangenehm. Allerdings macht Schaafs Fixiertheit auf sein 4-4-2 mit Raute Werder auch sehr berechenbar – Schalke nützte das mit flinkem Flügelspiel und einem aus dem Mittelfeld kommenden Raúl in absoluter Gala-Form nach Strich und Faden aus. Der Endstand von 5:0 ist auf keinen Fall zu hoch. 

FC Schalke 04 - Werder Bremen 5:0

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Had sei Dank: Salzburg schlägt Slovan 3:2 und übersteht die Gruppe

Angefangen hat es fürcherlich – aber die Bullen ließen sich von einem 0:2-Rückstand nach sechs Minuten nicht schocken, spielten munter nach vorne und erzitterten sich letztlich den notwendigen 3:2-Sieg. Auf großartigem Niveau war das Spiel aber nicht.

Slovan Bratislava - Red Bull Salzburg 2:3

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3:1 bei Real Madrid – Barcelona hält den Anschluss an die Spitze

Nur 21 Sekunden dauerte es, ehe Real im Herbst-Clasico der Primera Division in Front ging. Und doch jubelten am Ende wieder die Katalanen. Weil es das Team von Pep Guardiola einmal mehr verstand, mit hoher Flexibilität auf Real zu reagieren. Und, weil die Madrilenen ihr Pressing nicht aufrecht erhielten.

Real Madrid - FC Barcelona 1:3

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