Alle Beiträge von Philipp Eitzinger

Über Philipp Eitzinger

Journalist, Statistik-Experte und Taktik-Junkie. Kein Fan eines bestimmten heimischen Bundesliga-Vereins, sondern von guter Arbeit. Und voller Hoffnung, dass irgendwann doch noch alles gut wird.

Im Grunde isses wurscht.

Wir hatten einst eine 10er-Bundesliga mit einem 14- bzw. 16-Team-Unterbau. Das war in den Siebzigern. Dann hatten wir kurz einmal zwei 16er-Ligen, Anfang bis Mitte der Achtziger. Dann kam die doppelte 12er-Liga mit Meister-, Mittlerer und Abstiegs-Runde. Die hielt sich acht Jahre. Dann kam wieder die 10er-Bundesliga mit einer 16er-Zweiten. Fünf Jahre später wurde daraus einer 10er-Zweite, aktuell gibt es im dritten Jahr eine 12er-Liga als zweithöchste Spielklasse, die in anderthalb Jahren wieder auf zehn Teams zusammenschrumpfen soll – so zumindest der Plan. Aber eigentlich ist das alles komplett wurscht.
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Die dreigeteilte Bundesliga – Teil 3/3

Nachdem wir schon die Spitzengruppe und das Mittelfeld beleuchtet haben, ist nun im letzten Teil unserer kleinen Serie der Tabellensüden an der Reihe. Da, wo keiner hin will, sind diesmal wenig überraschend Kapfenberg und Altach gelandet – also jene zwei, die schon vor der Saison als die wohl schwächsten Vertreter der Liga galten. Und Mattersburg.
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Die dreigeteilte Bundesliga – Teil 2/3

Zweiter Teil unserer Bundesliga-Halbzeit-Serie: Nach dem Spitzenteams Salzburg, Sturm, Rapid und Austria kommt erst einmal sechs Punkte lang nichts. Das heißt: Der Abstand des Vierten Austria auf die Tabellenspitze ist kleiner als der auf den fünften Platz. Und das dort beginnende Mittelfeld der Tabelle besteht aus drei Teams – zwei positiven und einer negativen Überraschung.
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Salzburg wird Meister. Oder Sturm.

Es ist Halbzeit in der Bundesliga – nur, was sagt uns das? Entscheidendes an sich ist natürlich nicht dabei. Mit dem Herbstmeistertitel ist es so ein wenig wie mit einer Halbzeitführung in einem einzelnen Spiel: Man hat gezeigt, dass man es grundsätzlich kann und es ist eine gute Ausgangsposition. Aber wenn das Spiel nicht gewonnen wird, bzw. man dann nicht Meister wird, ist das natürlich für die Nüsse.
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Großes Risiko – Wenig Hoffnungen

Nach sechs Jahren Quälerei hat sie also ein Ende, die unrühmliche Amtszeit von Friedrich Stickler als höchster Mann im ÖFB. Sechs Jahre, in denen die Aktionen überwiegen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Die patscherte Inthronisation von Hickersberger, das weitgehend ahnungslose Auftreten in Fußballfragen und seine Ankündigung, die wichtigen Innovationen (wie Fitness-Trainer usw.) nach der EURO wieder zu streichen, sollen hier nur einmal am Rande erwähnt werden.
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Nichts kapiert

„Realistisch gesehen hatten wir von vornherein keine Qualifikationschance. Da hätte man gleich einen österreichischen Trainer nehmen können, statt der teureren Lösung.“

Josef Geisler, Präsident des Tiroler Landesverbands

Warum Klinsmann bei den Bayern scheitern wird

„Ich möchte jeden einzelnen Spieler individuell besser machen“

Mit diesem Credo ging Jürgen Klinsmann in seinen ersten echte Trainer-Job. Schließlich hat der Posten des Teamchefs einer Nationalmannschaft, vor allem in der Art und Weise, wie Klinsmann ihn verstand, nichts mit der eigentlichen Tätigkeit einers Trainers zu tun. Klinsmann ist ein herausragender Motivator, das hat er bei der Weltmeisterschaft 2006 auf eindrucksvolle Art und Weise unter Beweis gestellt – und dank Sönke Wortmanns „Sommermärchen“ durften wir allen daran teilhaben. Continue reading