
Es geht also wieder los: Die Rückrunde der Bundeliga wartet. Vorschau gefällig? Bitte schön! Continue reading
Alle Beiträge von Philipp Eitzinger
Salzloser Einheitsbrei
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren: Die Länderspiele unter Brückner werden immer schlechter. Dem starken Italien-Spiel und dem schönen Sieg gegen Frankreich folgten ordentliche bis unglückliche Spiele wie das auf den Färöer und dem gegen die Türkei. Und nun, im neuen Jahr, stellt das Team nach 15 Minuten guten Spiels selbiges ein und versucht nicht einmal mehr, das Heft des Handelns wieder in die Hand zu nehmen.
Der Präsident und sein Einstandsgeschenk
Leo Windtner wird also der Nachfolger von Friedrich Stickler als ÖFB-Präsident. Der langjährige oberösterreichische Landesverbands-Chef, der schon in diversen Personalfragen (Teamchef usw.) als „Königsmacher“ aufgetrene Boss der Energie AG wurde nun also selber quasi zum König gewählt. Einem Herrscher mit begrenztem Einfluss, wie nach dem angekündigten Struktur-Reförmchen klar ist. Aber sein Wort wird dennoch Gewicht haben.
Continue reading
Florian Klein, Frosinone Calcio und das Hagmayr-Dilemma
Florian Klein vom LASK wechselt also nach Frosinone, wie es aussieht. Das Serie-B-Team aus Mittelitalien ist jenseits des Brenners damit endgültig die Österreich-Filiale Nummer eins – schließlich streifen seit einem halben Jahr schon die GAK-Talente Elsneg und Gucher den hellblauen Dress des Zweitliga-Mittelständlers über.
Continue reading
Ultima Ratio
Er ist der Dinosaurier der Ersten Liga. Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 war der DSV Leoben 30 Jahre lang in Österreichs zweithöchster Spielklasse vertreten; seit 1992 ununterbrochen. Das einstige „Hochofenballett“, der Werksklub der Alpine Montan AG, liegt 81 Jahre nach der Gründung in den letzten Zügen. Was war passiert?
Continue reading
Kurzsicht.
Vor dem demnächst beginnenden letzten Saisondrittel (das seltsamerweise schon am dritten Frühjahrsspieltag beginnt), ist klar: Der sportliche Absteiger wird sich im Trio Mattersburg/Kapfenberg/Altach finden. Das hat sich schon geraume Zeit angedeutet und ist an sich keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Es gibt jedoch gewisse Faktoren, die symptomatisch sind.
Continue reading
Bosman ist unschuldig – Steinigt die Champions League!
Es ist nun schon dreizehn Jahre her, als die Vereine das Ende des fußballerischen Abendlandes gekommen sahen. Nämlich, als am 15. Dezember 1995 der Europäische Gerichtshof dem belgischen Stürmer rechtgab, dessen Karriere fünf Jahre zuvor unsanft beendet wurde, weil er ihm trotz auslaufenden Vertrages den Wechsel zu einem anderen Verein untersagte. Seither muss der arme Bosman für alles herhalten, was im Fußball falsch läuft. Zu unrecht!
Continue reading
Der ÖFB macht ernst
Es wird in der Tat langsam konkret, was die Strukturreform im ÖFB angeht. Wenn man das große Ganze betrachtet, ist das Bevorstehende zwar eigentlich nur ein Reförmchen. Aber da die Strukturen in österreichs Fußballverband über Jahrzehnte ähnlich verkrustet waren wie der Panzer einer Schildkröte, ist das eigentlich ein Erdrutsch. Dass dem ORF in seinem Online-Auftritt das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als eine Kurzmeldung wert ist, darf eigentlich nicht verwundern. Obwohl es sich um eine mindestens ebenso wichige Frage handelt wie der nach dem kommenden Präsidenten.
Continue reading
Im Grunde isses wurscht.
Wir hatten einst eine 10er-Bundesliga mit einem 14- bzw. 16-Team-Unterbau. Das war in den Siebzigern. Dann hatten wir kurz einmal zwei 16er-Ligen, Anfang bis Mitte der Achtziger. Dann kam die doppelte 12er-Liga mit Meister-, Mittlerer und Abstiegs-Runde. Die hielt sich acht Jahre. Dann kam wieder die 10er-Bundesliga mit einer 16er-Zweiten. Fünf Jahre später wurde daraus einer 10er-Zweite, aktuell gibt es im dritten Jahr eine 12er-Liga als zweithöchste Spielklasse, die in anderthalb Jahren wieder auf zehn Teams zusammenschrumpfen soll – so zumindest der Plan. Aber eigentlich ist das alles komplett wurscht.
Continue reading
Die dreigeteilte Bundesliga – Teil 3/3
Nachdem wir schon die Spitzengruppe und das Mittelfeld beleuchtet haben, ist nun im letzten Teil unserer kleinen Serie der Tabellensüden an der Reihe. Da, wo keiner hin will, sind diesmal wenig überraschend Kapfenberg und Altach gelandet – also jene zwei, die schon vor der Saison als die wohl schwächsten Vertreter der Liga galten. Und Mattersburg.
Continue reading