750€ Belohnung für Pacult

Was passiert, wenn ein Fußball-Beobachter aus einem international zumindest halbwegs relevanten Land liest, dass es hierzulande sage und schreibe 750€ (in Worten: Siebenhundert-Fünfzig Euro) kostet, wenn man den Schiri beflegelt, und als auf die Tribüne Verbannter einen Meter hinter der Bank, statt einen Meter vor der Bank stehend dieselben Anweisungen gibt wir vorher? Genau, dieser Beobachter wird verzögerungsfrei einen triftigen Grund wissen, warum Österreich international eben nicht vorne dabei ist. Continue reading

Kapfenberger SV – Austria Amateure

KSV - FAK Am., 19. Oktober 2007, Franz-Fekete-Stadion in Kapfenberg

So etwas Trauriges habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Halt… Doch! Es passiert jede Woche! Das Spiel um die Tabellenführung in Österreichs zweithöchster Liga endete übrigens 1:1. Es war arschkalt und nass. Das spärliche Kapfenberger Publikum tat sich vor allem durch wüstes Schimpfen über einen Krampf von Ruben Okotie (Torschütze zum 0:1, 33., Abpraller) hervor, war wie üblich sonst aber nicht daran interessiert, Stimmung zu machen. Ist aber auch kaum zu erwarten, wenn die Heimmannschaft erst in der 94. Minute ein Tor schießt (1:1, Sencar per Kopf) und über die restliche Spielzeit davor die Offensivarbeit niederlegt.

„Eine angenehme Nebenerscheinung“

Mein erster Eintrag auf diesem Blog also, auf dem ich jetzt auch mitschreiben darf, was mich sehr freut. Für die, die mich nicht kennen – und das dürften fast alle außer TomSchaffer sein – ich bin nathilion von „Gehirnspüler„.

Relativ kurzfristig hab ich mich jetzt entschieden hier gleich etwas zu schreiben, zu verdanken ist dies Red Bull.

Früher konnte man Red Bull in Sachen Personalpolitik wenig vorwerfen. Seit dem Einstieg in die Formel 1 ging es damit aber stark bergab. Und auch in der Fußballabteilung, wie Mateschitz den FC Salzburg nennt, wurde viel herum experimentiert und einige Male kräftig daneben gegriffen. Continue reading

Autsch

Kurz und knapp: Gutes und glückliches Ergebnis dank leichter Steigerung in einem durchwachsenem Spiel gegen einen lustlosen Gegner – Hicke hat sich gerade sein EM-Ticket gelöst, England muss um die Teilnahme bangen – der schlechtestmögliche Tag. Elfenbeinküste, ich hab auf dich gezählt.

PS: Die ORF Kommentatoren müssen ganz schwere Drogen bekommen…

Prognose Elfenbeinküste: Georg

Gegen die Elfenbeinküste soll es heute Abend gehen, wieder auf heimischen Boden. Genauer gesagt in Innsbruck, wo man in der neueren Geschichte des ÖFB noch nicht verloren hat. Eingeweiht wird das „Tivoli Neu“, also das etwas renovierte und weitestgehend auf EM-Größe aufgerüstete Tiroler Traditionsstadion. Wer sich daran erinnert, wie man vor nicht allzulanger Zeit das Wörtherseestadion „eröffnet“ hat, wird den Kopf schütteln und sich gruseln. Es war das 0-0 gegen Japan, das wir unverdient im Elferschiessen gewannen. Nach dem Spiel gegen Liechtenstein letztes Jahr war es das zweite Mal, dass die Hickersberger Elf einen statistischen Sieg zu einer wahrgenommenen Brachialbruchlandung machten. Es folgte das 0-2 gegen Chile, in dem wir schließlich auch die verdienten Gegentore erhielten. Continue reading

Hört endlich mit dieser PR-Lüge auf

Andreas Ivanschitz sagt: „Jeder gibt seinen Senf dazu und glaubt, in der Öffentlichkeit seine Meinung sagen zu müssen. Für eine junge Mannschaft ohne viel internationale Erfahrung ist es schwierig, mit so einer Situation umzugehen.“

Die Mannschaft die am Samstag gegen die Schweiz eingelaufen und eingegangen ist, war im Schnitt 27,27 Jahre alt. Der Schnitt aller eingesetzten Spieler war 26 Jahre.

Die Schweiz startete im Vergleich dazu mit einem Schnitt von 23,91 Jahren und alle eingesetzten Spieler waren 25,35 Jahre alt.

Ein anderer Vergleich: England startete im Bewerbsspiel(!) gegen Estland mit einem Team von durchschnittlich 27,36 Jahre, alle eingesetzten waren 27,5. Also in etwa dasselbe wie das österreichische Team. Nur dort würde (wie in der wesentlich jüngeren Schweiz) kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, der Mannschaft wegen ihrem Alter etwas nachzusehen. Und das ist richtig so.

WIR HABEN KEIN JUNGES TEAM! Continue reading

Sag einfach NÖ!

Nun schreibe also auch ich hier rein – Philipp Eitzinger, Mitarbeiter u.a. bei den Internetplattformen der Regionalliga Mitte und der Oberösterreichliga. Und, ach ja: Ich bin einer von jenen Unverbesserlichen, die trotz der aktuellen Entwicklung glauben, dass der österreichische Fußball wieder bessere Zeiten erleben wird. Wenn man die richtigen Maßnahmen setzt. Das heißt auch: Aus Fehlern lernen.

Denn normalerweise sollte man meinen, wenn man einmal einen Fehler gemacht hat, der in einem mittelschweren sportlichen und in einem beträchtlichen finanziellen Desaster endete, wird man einen zweiten Versuch des gleichen Modells meiden wie der Teufel das Weihwasser. Normalerweise, denn da Schwadorf-Mäzen Richard Trenkwalder als ausgewiesener Nicht-Fachmann in Fußballfragen erstaunlich beratungsresistent ist, verwundert es eigentlich nicht, dass eine gescheiterte Idee aus den Neunzigern reaktiviert wird. Der FC Niederösterreich. Continue reading