Frankreich
Rumänien
Serbien
Litauen
Österreich
Färöer
Am Ende 3 Punkte aus dem Färörer Heimspiel? ;)
Frankreich
Rumänien
Serbien
Litauen
Österreich
Färöer
Am Ende 3 Punkte aus dem Färörer Heimspiel? ;)
Um mal kurz zum heutigen Spiel zu senfen:
Das Team spielt ca. 65 Minuten recht gut mit. Bis auf zwei Aussetzer hält die Abwehr solide, so wie zumeist auch gegen England. Der Sturm bleibt weiter sehr harmlos, auch wenn man als Optimist eine leichte Steigerung attestieren kann. Kienast war bemüht, ist aber halt von der Fuß- und Oberkörperarbeit ein „Holzpupperl“. Das Mittelfeld hat phasenweise ebenfalls passabel gespielt, jedenfalls deutlich weniger fehlpassanfällig als wir es gewohnt sind.
Dann naht das letzte Spielviertel und der Herr Bundestrainer hat nichts Besseres zu tun, als ein funktionierendes Gefüge durch defensiv orientierte Einwechslungen mit fragwürdiger Qualität (abgesehen von Sariyar – Kavlak) zu zerstören, und verwandelt am Ende sogar noch die wie gesagt brauchbare Viererkette in eine Dreierkette als er Hiden aufs Feld schickt. Ab der 75ten ist ein Knackpunkt feststellbar, die Mannschaft beginnt wieder unruhig zu spielen, wirkt hinten wieder schlecht organisiert, und geht ziemlich scharf am Gegentreffer vorbei.
Logische Konsequenz: Pfiffe und „Hicke Raus!“ Rufe, immerhin hat er es mit den Wechseln verbockt. Und dann sagt der erfolgloseste Bundestrainer seit Ewigkeiten über eben jene (durchaus vernehmbaren) Rufe aus den Zuseherrängen: „Jaaa, das waren vielleicht drei oder vier Schreier… und 25 haben sich angeschlossen weil ihnen kalt war.“
Trotz der Leistungssteigerung und der Tatsache, dass die Konzentrationsspanne des Teams deutlich länger als zur 20ten Minute gereicht hat: Das pack‘ ich echt nicht.
Zumal, wollte er sein „Spiel des Jahres“ nicht eigentlich gewinnen?!
PS: England ist raus. Russland ist weiter. Und auch wenn ich von den unbelehrbaren Britenjunkies gleich eins auf den Deckel kriege: Ich freue mich, endlich einmal kriegen sie die Rechnung für sehr mäßige Qualileistungen und erreichen nicht durch pures Glück die Endrunde…
Kommenden Sonntag ist es soweit: Die WM 2010 nimmt auch für Europa konkrete Formen an, indem die neun Qualifikationsgruppen ausgelost werden. Der ORF wird, so wie es derzeit aussieht, dieses Ereignis nicht live übertragen, weil zeitgleich das mit Sicherheit hochkarätige Wiener Derby läuft. Das mag man bedauern oder auch nicht – aber bevor ich mir dieses Ereignis (die Auslosung, nicht das Derby) mit den mehr oder weniger kompetenten Worten von Thomas König oder Oliver Polzer anschaue, hätte ich ohnehin eher auf den Kollegen Reif (Premiere) umgeschaltet. Aber das ist ein anderes Thema.
Auf was ich hinauswill, ist etwas ganz anderes. Da die Auswahlmannschaft des ÖFB in der Weltrangliste (auch von der mag man halten, was man will) mittlerweile auf dem 88. Platz angekommen ist, landet das Team im fünften Topf. Von Sechs. So, wie sich das derzeit darstellt (also vorbehaltlich der letzten Ergebnisse aus der Euro-Quali) befinden wir uns in diesem Topf in der Gesellschaft von Slowenien und Lettland (immerhin Euro-Teilnehmer 2000 bzw. 2004), mit Island, Litauen, Armenien. Auch mit Aserbaidschan (gegen die wir 05/06 immerhin vier Punkte geholt haben) und Weißrussland (gegen die wir 02/03 sogar zwei Mal klar gewonnen haben). Und mit Liechtenstein.
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Ich wollte es eigentlich gerade schreiben, aber da hab ich gesehen, dass mir der Blumenau mal wieder von der Seele spricht. Shame on you, Mr. Zsak. (Nicht zu glauben, dass der einmal mein Lieblingsspieler war. Ok, ich war sechs Jahre alt. Ich war jung und brauchte ein Vorbild. Vielleicht hab ich auch deshalb am vorletzten Schritt zum Profikicker aufgegeben.)
Es gibt eigentlich nur etwas, das mich gestern noch mehr enttäuscht hat als die österreichische Nationalmannschaft und die Lustlosigkeit der Engländer in der zweiten Hälfte: die Zuseher. Für ein Publikum, das bei einer fremden Nationalhymne ohne Grund ein Pfeifkonzert loslässt, muss man sich als Mitbürger einfach schämen (warum das ein Phänomen ist, dass man bei Schirennen ganz und gar nicht verfolgen kann, weil dort in jedem heimischen Rennen jeder einzelne Fahrer ungeachtet seiner Nation angefeuert wird, bleibt mir vorerst ein Rätsel). Wenn man nach 60 Minuten ob der Glanzlosigkeit des eigenen Teams beginnt, den sich immer fair verhaltenden und schlichtweg einfach besseren Gegner zu verhöhnen („Ohne England fahrn wir zur EM“), beweist man geistigen Dünnschiss. Wenn ein Spieler des Gegners sich wie ein Idiot verhält, dann verdient er es ausgepfiffen zu werden. Dem österreichischen Publikum reicht es allerdings schon, wenn ein Gegner erfolgreich und berühmt ist. Denn purer fußballerischer Penisneid ist die einzige mir ersichtliche Erklärung dafür, dass sich David Beckham gestern bei jedem Ballkontakt beschimpfen und ausbuhen lassen musste. Continue reading
Entweder Österreich spielt heute gut, dann freuts mich. Oder England schießt dem Team den Käse raus, dann freuts mich auch. Es ist das Spiel meines sportpatriotischen Herzens gegen meine ewige Fußballliebe. So oder so, ich freu mich auf heute abend. Es ist lange her, dass ich ein ausverkauftes Happel-Stadion miterlebt habe. Es muss bei einem Wiener Derby vor fast 15 Jahren gewesen sein. Damals war die Austria, unter Hermann Stessl, noch mein Lieblingsklub (und Rapid ist bis heute der Lieblingsklub meines noch jüngeren Bruders, der damals auch mit und sehr enttäuscht war) und wurde Meister. (Das Derby ist mir auch negativ in Erinnerung geblieben, weil ich kleiner Wicht nach dem Spiel eine Rauferei zwischen violetten und grünen Idioten miterlebt habe.
Wer ist noch vorfreudig nervös?
Im modernen Fußball muss es schnell gehen, sagt man. Da muss man flott laufen, technisch funkionieren und im Kopf fix schalten. In anderen Ligen lernt man das auch.
„Das Taktik- und technische Training dort bringt sehr viel. Man lernt, früher abzugeben und damit das Spiel schnell zu machen. Je weniger Ballkontakte, desto besser.“
Zelebriert wird der fast-perfektionierte One-Touch-Football seit Jahren bei einer Mannschaft wie bei keiner anderen: Arsenal. Das ist sogar dann beeindruckend, wenn man es gar nicht sehen kann, sondern sich den Yahoo/Eurosport-Liveticker ansehen muss. Der bietet nämlich mehr Echtzeit-Statistiken als österreichische Portale überhaupt zur Verfügung haben und verrät deshalb auch Dinge über das Spiel, die der Kommentator nicht tippt. Continue reading
Besian Idrizaj erklärt indirekt im Interview mit Sport1.at, waum in Wahrheit etwa die LASK-Oldies die heimische Liga aufmischen, und warum sie trotzdem im Nationalteam nichts verloren haben.
Die zweite Liga in England ist nicht mit der österreichischen Bundesliga zu vergleichen. Ich habe zuletzt das Spiel zwischen Salzburg und dem LASK gesehen – das langsame Tempo und die Körperlosigkeit des Spiels haben mich überrascht. In England hat man viel weniger Zeit am Ball, ist mehr in Bewegung und muss körperlich topfit sein. Da bleibt keiner in den 90 Minuten irgendwann stehen.
Eine neue SportzeitschriftFußballzeitung wird am Mittwoch das Licht der Kioskwelt erblicken. Null Acht erscheint bis zur EM vier Mal und mit dabei ist unter anderem mein Fußball-Lieblingsblogger Martin Blumenau. Preis: 0,8€. Na da werd ma wohl mal eine Mörderinvestition tätigen… (via)
16 Runden ist die T-Mobile Liga Saion 2007/08 nunmehr alt. Und einiges hat sich getan, was so von den wenigsten erwartet wurde. Ich versuche nun, die bisherigen Entwicklungen – nicht weit weg von der Saisonhalbzeit – einmal zusammenzufassen. Sei es die sich zuspitzende Krise des FC Wacker, die schwache Performance des oberösterreichisch-kärtnerischen Hybridenklubs Austria Kärnten, der Run der Violetten aus Wien oder die Saison der Salzburger Totalernüchterung.