Wer eine Chance auf das WM-Play-Off haben will, muss Spiele gewinnen – sie nicht zu verlieren, kann schon zu wenig sein. Dementsprechend spielten die ÖFB-Frauen auswärts bei EM-Teilnehmer Finnland, dem Hauptgegner um Platz zwei in der Gruppe, auch voll auf Sieg, gingen aber mit einem 1:2 und ganz ohne Punkte vom Platz. Auf dem Weg zur WM ein fast nicht mehr gutzumachender Rückschlag. Auf dem Weg zu einer auch spielerisch guten Mannschaft aber ein wichtiger Schritt nach vorne.
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Schlampig und überhastet – 4:0 gegen Bulgarien sieht besser aus als es war
Hauptsache gewonnen, und am Ende schaute mit dem 4:0 über Bulgarien sogar noch ein ganz anständiges Ergebnis heraus. Das aber nicht darüber hinweg täuschen sollte, dass die ÖFB-Frauen beim Start in die WM-Quali vieles von dem vermissen ließen, was sie in den letzten Testspielen auszeichnete. Zu wenig breite, zu wenig Spielwitz, aber zu viele Ungenauigkeiten: Die Zutaten zu einem ziemlich zähen Spiel, das erst in den letzten zehn Minuten ein hohes Resultat bekam.
Eine Mannschaft, ein Ziel: WM in Kanada!
Acht Tickets hat die FIFA den europäischen Mannschaften zugesprochen, für die Endrunde der Frauen-WM im Jahr 2015 in Kanada. An diesem Wochenende startet die sieben Qualifikations-Gruppen – und mit dabei ist natürlich auch Österreich. Letztes Jahr erst im Play-Off an der Teilnahme an der vor zwei Monaten ausgetragenen EM gescheitert, peilt die im Schnitt erst 21,5 Jahre alte Truppe nun Gruppenplatz zwei hinter den praktisch unschlagbaren Französinnen an. Der kann zum Play-Off reichen.
Zum Start geht’s am Samstag in Vöcklabruck gegen Bulgarien – da ist ein klarer Sieg zu erwarten – und am Mittwoch auswärts gegen EM-Teilnehmer Finnland. Ballverliebt stellt die Mannschaft vor, die für Rot-Weiß-Rot an den Start geht.
Umfrage zur Europa League: Steigen österreichische Klubs auf?
Nach dem ordentlichen Auftritt der Austria in der Champions League gestern abend, betreten RB Salzburg und Rapd Wien heute abend für heimische Klubs gewohnteren Boden. Die Europa-League-Gruppenphase hebt an. Wie zuversichtlich ist die Ballverliebt-Community für das Abenteuer Europapokal für diese beiden Teams?
30 mutige Minuten reichen nicht: Die Austria verliert 0:1 gegen Porto
Eine halbe Stunde lang machte die Austria so ziemlich alles richtig, was man als Underdog richtig machen kann: Früh stören, schnell umschalten, den spielstarken Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Dummerweise aber eben nur eine halbe Stunde lang. Dann gab’s mehr Platz und mehr Raum für Porto – und die Portugiesen schlugen die Austria bei deren Champions-League-Debüt mit 1:0.
Umfrage zur Champions League: Wird die Austria punkten?
Die Wiener Austria hat in der CL eine knüppelharte Gruppe erwischt: Atletico Madrid, FC Porto und Zenit St. Petersburg sind immerhin drei der letzten fünf Europa League-Sieger und allesamt auch regelmäßige Gäste in der Champions League. Wie optimistisch sind die Ballverliebt-User angesichts dieser Gruppe aus Sicht der Austria?
Österreich in der Champions League: Ein etwas nostalgischer Rückblick
42 Spiele haben österreichische Mannschaften bisher in der Champions League absolviert. 8 Siegen und 7 Remis stehen dabei 27 Niederlagen gegenüber. Es ist nicht anzunehmen, dass die Austria diese Bilanz gegen Porto, Zenit und Atlético massiv verschönern wird. Aber immerhin: Nach Salzburg, Rapid und Sturm kommt endlich wieder mal ein rot-weiß-rotes Team in den Genuss der Königsklasse. Hier blicken wir auf die bisherigen Auftritte zurück!
Alaba war überall, dann half Arnautovic: Österreich erzwingt 1:0 über Irland
Spielerisch war’s arm. Bei den Iren sowieso, aber auch bei Österreich war da nicht viel los. Viel Kampf, viel Krampf, und letztlich nützte David Alaba einen haarsträubenden irischen Abwehr-Schnitzer zum erzwungenen 1:0-Sieg. In dem sehr vieles nicht wunschgemäß funktionierte, einige ÖFB-Spieler deutlich außer Form sind, es weiter keinen wirklichen Plan B gibt und fast alles an einem 21-Jährigen hängt. Und an einem Vielgeschmähten, dessen Einwechslung aber das Spiel in Österreichs Richtung lenkte.
Deutschland schickt Österreich in permanente Unterzahl – lockeres 3:0 die Folge
Klare Sache: Deutschland hat mit Österreich keine wirkliche Mühe und kommt zu einem relativ lockeren 3:0-Sieg. Weil man in der Offensiv-Zone sehr flexibel agierte und Österreich in ständige Unterzahl schickte. Dadurch, und durch das Fehlen von Zlatko Junuzovic, konnte das Pressing des ÖFB-Teams nie das gewohnte und auch nötige Ausmaß erreichen, um den designierten Gruppensieger zu gefährden.