Ein Feuerwerk war es nicht, was das österreichische Frauen-Team in der EM-Quali gegen Armenien lieferte – aber das nie gefährdete 3:0 brachte trotz der nicht vollends überzeugenden Leistung immerhin die drei Punkte ein. Die Mannschaft vom Kaukasus war klar unterlegen und hatte nie wirklich eine Chance.
– Interview mit ÖFB-Teamkapitänin Marlies Hanschitz.
Am Mittwoch spielt das österreichische Frauen-Nationalteam in Bruck an der Mur in der EM-Qualifikation um drei wichtige Punkte gegen Armenien. Davor muss das Team noch zu Gruppenfavorit Dänemark – allerdings ohne die Matchwinnerin vom letzten Spiel.
Tor und Nasenbeinbruch in einer Aktion: Marlies Hanschitz trifft beim 1:1 gegen Tschechien zum wichtigen Ausgleich. (Foto: Rudi Dannenbaum)
Mit dem 1:1 gegen Tschechien gab’s einen feinen Auftakt in die Qualifikation für die Frauen-EM 2013 in Schweden. Bevor die Mannschaft von Teamchef Dominik Thalhammer nach Vejle gefolgen ist, hat sich Ballverliebt mit Kapitänin Marlies Hanschitz, die gegen Tschechien den so wichtigen Ausgleich erzielt hat, unterhalten – über das Kapitänsamt, die Mannschaft, die Liga, und ein Spiel in der Loftus Road von London.
Zweimal flaches 4-4-2, zweimal die gleiche Spielanlage, zwei Teams, die die Spielgestaltung nicht direkt erfunden haben – das Match zwischen Sturm und Anderlecht war kein grandioses. Und der 2:0-Sieg der Belgier war auch keine Frage der Taktik, sondern eine von Klasse und individuellen Fehlern.
Zwei Tore völlig entgegen des Spielverlaufs – und die Bullen führten in Bilbao mit 2:0. Die Hausherren steckten aber nicht auf, dominierten das Spiel über 90 Minuten. Und wenn aus dem Spiel nichts geht, so wie bei Bilbao in dieser Partie, dann müssen es eben Elfmeter richten.
Lange Zeit sah es so aus, als sollte die Austria beim holländischen Spitzenteam AZ Alkmaar einen überraschenden Sieg einfahren. Damit klappte es nicht ganz, aber die Erkenntnis bleibt, dass die Spielanlage der Holländer dem System und den Stärken der Austria durchaus entgegen kam.
„Die beste Italienische Mannschaft“, schwärmte Bayern-Coach Heynckes über Napoli. „Ein Weltklasse-Team“, die Italiener über die Münchner. Dementsprechend war auch das Spiel von großem gegenseitigem Respekt gekennzeichnet, in dem Nuancen im Mittelfeld über die jeweilige Stoßrichtung der Partie entschieden. Und am Ende ein korrektes 1:1 stand.
Nach einer vom Niveau her eher mauen, aber sehr ausgeglichenen Copa América geht’s nun in die WM-Quali – und Argentinien versucht mit einem neuen Teamchef, den peinlichen Auftritt bei der Copa vergessen zu machen. Den Chilenen zog man mit starkem Pressing und einem im System funktionierenden Messi den Zahn.
Es war eine zähe bis öde Partie. Was an den Gästen aus der Slowakei lag, die nur auf das 0:0 spielten, den Salzburgern kaum einen Platz ließen. Das führte aber nicht zum Erfolg – weil die Bullen den Wall überwanden und dann den sich bietenden Platz ausnützen konnten.
Nach fast sechs Jahren gewinnt die Austria mal wieder ein europäisches Gruppenspiel. Dabei wurde ein mehr aufgrund höherer Klasse als besserer Spielanlage herausgespielter 2:0-Vorsprung mutwillig durch seltsame Umstellungen in der Schlussphase beinahe noch hergeschenkt.
In der Premier League läuft’s richtig gut für Man City. Aber in der Champions League? Nach dem 1:1 gegen Napoli setzte es bei den Bayern einen verdiente 0:2-Niederlage. Weil Trainer Mancini die Mittelfeld-Zentrale zu lange unterbesetzt ließ, zu spät wechselte und Mario Gomez die wenigen echten Chancen eiskalt nützte.