Alle Beiträge von Philipp Eitzinger

Über Philipp Eitzinger

Journalist, Statistik-Experte und Taktik-Junkie. Kein Fan eines bestimmten heimischen Bundesliga-Vereins, sondern von guter Arbeit. Und voller Hoffnung, dass irgendwann doch noch alles gut wird.

Salzburg-Villarreal: Alles Schwegler/Tchoyi, oder was?

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Pass-Analyse von Salzburg gegen Villarreal (2:0)

Wie vor zwei Wochen beim Spiel von Rapid beim 3:0 gegen Hamburg verlegten sich auch die Salzburger (siehe unser Gewinnspiel mit signierten RBS-Trikots) gegen eine objektiv deutlich bessere Mannschaft vor heimischem Publikum auf die Konter. Und auch diesmal ging das Konzept des grundsätzlich defensiv eingestellten Gastgebers voll auf: Die Bullen gewannen doch etwas überraschend 2:0 gegen die international sehr routinierte Truppe aus Spanien.

Die defensive Grundhaltung ist aber nicht die einzige Parallele zu Rapid. Nein, mit Somen Tchoyi verfügen auch die Salzburger über eine sehr zentrale Figur. Der Kameruner zieht die Bälle an wie ein Magnet  – praktisch die komplette Mannschaft versuchte immer, Tchoyi ins Spiel zu bringen. Das ging vor allem auch deshalb, weil er (wie Hofmann bei Rapid üblicherweise) seine nominelle rechte Seite sehr oft verlässt und im Grunde einen Freigeist spielt, der beinahe die ganze Platzbreite für sich ausnützt. Doch im Unterschied zu Rapid, wenn Hofmann auf rechts spielt und nicht, wie zuletzt öfter, in der Zentrale, geht das bei Salzburg gut – weil Schwegler im Gegensatz zu Andi Dober die beiden Positionen gleichzeitig spielen kann.

Stichwort Schwegler. Der Schweizer ist der Boss auf der rechten Seite. Er beackert die komplette Flanke, geht sehr oft auch weit in die gegnerische Hälfte mit, ohne jedoch dabei seine Defensivaufgaben zu vernachlässigen – die eigentlich dominante rechte Seite von Villarreal (Capdevila-Cazorla, an sich ein Weltklasse-Duo), spielte überhaupt keine Rolle. Der 25-Jährige ist ein Rechtsverdeitiger von hochmodernem Zuschnitt, der schon jetzt wertvoller für die Mannschaft ist, als es sein Vorgänger Laszlo Bodnár jemals war.

Daher kommt es auch nicht von umsonst, dass die rechte Seite eindeutig die Hauptlast des Salzburger Offensiv- bzw. Konterspiels trägt. Was auch daran liegt, dass mit Leitgeb jemand im rechten Halbfeld spielt, der gut ins Spiel eingebuden wird. Anders die linke Seite: Ulmer und Svento agierten weitgehend isoliert von der restlichen Mannschaft, brachten auch kaum einen Ball wirklich in die Spitze zu (dem gegen Villarreal recht fleißigen) Marc Janko. Gerade Svento hatte wahrlich keinen guten Tag.

So richtig ins Mannschaftsgefüge integriert ist, im Gegensatz zum wesentlich dominanteren Leitgeb halbrechts, Nikola Pokrivac im linken Halbfeld nicht. Auffällig beim kroatischen Neuzugang ist aber: Während er vor der Pause einen kompletten Fremdkörper im Team darstellte, kaum Bälle sah (und wenn doch, die entweder alibimäßig kurz abspielte oder, noch häufiger, gar nicht an den Mann brachte), taute er nach dem Seitenwechsel sichtlich auf und avancierte zu einem ähnlich wichtigen Mann im Umschalten von Defensive auf Offensive wie Leitgeb. Fast doppelt so viele Ballkontakte wie vor der Pause, nur drei (!) davon brachte er nicht an den Mann. Da deutete er an, das er durchaus ein wichtiger Teil der Mannschaft sein kann.

Dennoch spielten die Salzburger de facto nur mit neun Feldspielern. Denn zwischen den routinierten Innenverteidigern Afolabi/Sekagya und dem defensiven Mittelfeld (eben der durchgängig ordentilche Leitgeb und der immer besser werdende Pokrivac) nahm Fränky Schiemer im Grunde nicht an der Partie teil. In der kompletten Spielzeit wurde er von seinen Mitspielern nur sieben Mal angespielt – also im Schnitt einmal alle zwölf Minuten. Ich möchte nicht sagen, dass das Platzieren eines Spielers zwischen einer dominanter IV und einem ballsicherem DM pure Verschwendung war, aber diesen elften Spieler hätte man wohl auch gewinnbringender einsetzen können.

Zum Beispiel als zusätzlichen Mann in einer zentralen Mittelfeldrolle, den da klaffte im Gegensatz zur überbevölkerten Defensivzentrale ein riesiges Loch. Klar, Somen Tchoyi übernahm diese Position bis zu einem gewissen Grad mit, aber während über ihn viel ging und über Svento links wenig, aber doch hin und wieder etwas, war das zentrale offensive Mittelfeld komplett inexistent. Bezeichnend, dass der häufigste Passweg im Salzburger Spiel der Abschlag von Torhüter Gustafsson zu Janko war.

Eine bemerkenswerte Tatsache fiel dann noch in den letzten etwa zehn Minuten auf, als Zickler für Janko ins Spiel kam. Der Deutsche ging nämlich nicht, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre, in die Sturmzentrale, sondern übernahm die rechte Mittelfeldposition von Somen Tchoyi, der wiederum in der Schlussphase den Mittelstürmer gab. Was ihn letztendlich auch in die Position brachte, das zweite Tor zu erzielen.

Fazit: Das Duo Schwegler/Tchoyi hat, in Verbindung mit einem braven Leitgeb den offensiven Löwenanteil an dem 2:0-Sieg gegen Villarreal, neben einer enorm zweikampfstarken Innenverteidigung mit gutem Stellungsspiel. Über Svento und Ulmer ging diesmal weniger, durch die Mitte (in Ermangelung eines Spielers auf dieser Position) gar nichts.

Ballkontake
49 – Schwegler
47 – Gustafsson
45 – Tchoyi
40 – Sekagya
39 – Leitgeb

Passgeber
32 – Gustafsson
29 – Sekagya
25 – Tchoyi
25 – Ulmer
24 – Leitgeb

Passempfänger
40 – Tchoyi
27 – Janko
26 – Schwegler
25 – Leitgeb
22 – Sekagya

(phe)

Rapid gegen HSV: Eine Analyse

Pass-Analyse von Rapid beim 3:0 gegen den HSV
Pass-Analyse von Rapid beim 3:0 gegen den HSV

Das Spiel der Rapidler war deutlich auf Konter ausgelegt – den Ball hatten überwiegend die Gäste, die aus dieser klaren Überlegenheit aber kaum echte Chancen herausspielen konnten. Durch das Überlassen des Spielgeräts an den Gegner kommt es, dass Steffen Hofmann und Veli Kavlak führende Rapidler in dieser Statistik auf international eigentlich lächerliche 47 Ballkontakte kommen. Minutenlang spielte sich der HSV den Ball in den eigenen Reihen hin und her, ohne dass ein Rapidler selbigen unter Kontrolle bringen konnte. Im Ballbesitz jedoch sind zwei Routen bei Rapid die dominierenden:

[ad]Die linke Seite über Boskovic, oft bedient von Katzer und Homfann, aber auch Pehlivan. Boskovic kannte nur den Weg nach vorne, in die Spitze zu Jelavic oder über das Dribbling. Über seine linke Seite ging viel Gefahr aus. Daran änderte sich auch nichts, als Drazan seine Position nach einer Stunde einnahm. Die andere Haupt-Achse bestand zwischen dem zentralen Hofmann und Kavlak auf der rechen Seite, unterstützt von Kulovits. Auffällig: Während Boskovic immer wieder auch Jelavic suchte, ging Kavlak meist alleine nach vorne. So bereitete er das 2:0 vor, blieb aber oft auch hängen. Die Hälfte seiner Ballkontakte brachte er nicht zu einem Mitspieler weiter.

Was ebenfalls sofort ins Auge fällt: Steffen Hofmann in der zentralen Rolle ist der unumstrittene Chef auf dem Platz. Er ist Schaltzentrale, Anspielstation und Taktgeber auf eine Art und Weise, wie er das auf der rechten Seiten nie sein kann. Den Part auf rechts spielte Kavlak bemüht und auffällig. In der zentralen Defensive ist Pehlivan dank seines Einsatzes und seines Stellungsspiels mehr ins Spiel eingebunden als Heikkinen, der vornehmlich Löcher stopfte und Passwege zuzustellen versuchte.

Die Innenverteidigung hingegen war im Spielaufbau als einzige wirklich außen vor. Soma und Eder spielten rein nur die Abräumer in der Defensive, ihre Anspiele waren oft ungenau. Die Balleroberung, um daraus auch etwas zu machen, oblag anderen. Soma zeigte gegen den HSV ein gutes Stellungsspiel, antizipierte gut und ließ das Hamburger Sturmduo kaum zu entfaltung kommen.

Sehr erfreulich: Der HSV-Außenbahnturbo Eljero Elia machte gegen Kulovits überhaupt keinen Stich. Das ist insofern erstaunlich, weil Kulovits ja kein gelernte Außenverteidiger ist. Gleiches gilt für Katzer über Trochowski auf der andern Seite.

Alles in allem also eine ziemlich runde Leistung, mit der Rapid nach dem Spiel gegen Aston Villa einmal mehr bewiesen hat, dass das aktuellen Spielermaterial mit dem richtigen Gameplan absolut in der Lage ist, auch gegen einen objektiv deutlich besseren Gegner nicht nur mitzuhalten, sondern diesen dann auch zu schlagen. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal über eine Mannschaft sagen könnte, die von Peter Pacult trainiert wird.

Ballkontakte
47 – Hofmann
47 – Kavlak
44 – Pehlivan
37 – Katzer
36 – Boskovic (ausgewechelt 60.)

Passgeber
28 – Hofmann
28 – Pehlivan
25 – Katzer
24 – Kavlak
19 – Boskovic (ausgewechselt 60.)

Passempfänger
37 – Hofmann
26 – Boskovic (ausgewechselt 60.)
24 – Kavlak
24 – Pehlivan
24 – Jelavic

Andi Herzog auf Sky nach Maccabi-Salzburg

Nachbetrachtung des Spiels Maccabi Haifa gegen Salzburg auf Sky, Moderator Patrick Wasserziehr und Gast Andreas Herzog

Andreas Herzog, hatten Sie jemals den Eindruck, dass es den Glauben in der Mannschaft gab, die Überraschung in Haifa noch zu schaffen?

„Wenn ich ehrlich bin, ab der ersten Minute nicht. Und das ist eigentlich die größte Enttäuschung, denn wir haben ja vor dem Spiel schon besprochen, dass sie im Endeffekt nichts mehr zu verlieren haben und einfach ein gewisses Risiko suchen müssen. Es ist bis zur letzten Minute nie passiert, dass man den Eindruck hat, dass die Mannschaft etwas erzwingen möchte, dass sie die Überzeugung hat, dass sie dieses Spiel vielleicht noch einmal drehen kann. Haifa ist sicherlich keine schlechte Mannschaft, aber nie und nimmer eine Wundermannschaft, dadurch ist für mich heute das Auftreten der Salzburger Mannschaft umso enttäuschender. Überhaupt keine Aktivität, alles passiv. Wenn ich hinten bin, muss ich das Spiel an mich reißen, muss dem Gegner mein Spiel aufzwingen, muss den Gegner zu Fehlern zwingen. Aber nur immer hinterher schauen und den Gegner spielen lassen, das ist einfach zu wenig und damit hat man in der Champions League nichts zu suchen – auch wenn mir das als Österreich weh tut, aber das war meiner Meinung nach heute eine ganz, ganz schlechte Vorstellung.“

Woran kann das liegen – hat Stevens möglicherweise mit seiner Aufstellung, Zickler draußen zu lassen, ein falsches Signal gegeben?

„Ja, ich glaube schon. Da bin ich auch enttäuscht. Ich habe geglaubt, da der Stevens doch ein sehr erfahrener Trainer ist, Holländer… und wir Österreicher haben eh in den letzten Jahrzehnten gerade auswärts einen Minderwertigkeits-Komplex. Wir trauen uns nie von Beginn an, aktiv zu sein und das Risiko zu suchen. Dann hab ich mir gedacht, da kommt ein holländischer Trainer mit einer Riesenerfahrung und der wird der Mannschaft diese Philosophie einimpfen. Aber da war einfach von Anfang bis zum Schluss eine Inaktivität, die dann auch bitter bestraft worden ist – vollkommen zurecht.“

Jetzt habe ich gedacht, dass gerade jetzt, wo dieser Modus geändert worden ist, der nun ja auch tendenziell die Landesmeister auch aus schwächeren Ligen bevorteilt, dass der dazu führen würde, dass Salzburg mit aller Macht versuchen würde, diese Chance zu ergreifen. Man hat auch einen zigfach höheren Etat als Maccabi Haifa – warum war man da so mutlos?

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Aus 12 mach 10 – Zum Saisonstart der Ersten Liga

Wie viel ist über diese Liga in den letzten Wochen und Monaten diskutiert worden! Zwar war das Rennen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in der abgelaufenen Saison zwischen Magna Wiener Neustadt und der Admira lange spannend und durchaus Aufmerksamkeit wert, zwar stellte die ADEG-Liga drei der vier Halbfinalisten im ÖFB-Cup, aber im Fokus der Öffentlichkeit stand vor allem die Frage, was wann wie mit dieser Liga geschieht. Continue reading

Der ligenstrukturelle Blick über den Tellerrand

Die Diskussion gibt es so lange, wie es den Fußball in Österreich gibt – und das ist schon recht lange. Die Frage nach der optimalen Ligaenstruktur. Natürlich – kein System der Spielklassenanordnung produziert per se gut geführte Vereine mit ordentlich spielenden Mannschaften, keine Struktur verhindert die Hybris selbstgefälliger Vereinsfunktionäre. Ein Blick über die Grenzen hinaus lohnt aber dennoch. Wie haben andere Länder ihre Spielklassen angeordnet, wie sieht dort das Aufstiegsrecht aus? Nein, ich werde jetzt nicht mit Deutschland, Italien oder Spanien anfangen. Das sind Länder, mit denen sich das Unsere nicht vergleichen darf. Andere Verbände können uns da schon mehr sagen.

Wie die Schweiz. Die Eidgenossen spielen (noch) in einer 10er-Ersten (der „Axpo Super League“, Namenssponsor ist ein Energiekonzern), aus der der Letzte fix absteigt und der Vorletzte eine Barrage gegen den Zweitliga-Zweiten spielt (seit 5 Jahren gibt es die, zweimal ist der Zweitligist aufgestiegen). Darunter gibt es aktuell eine 16er-Zweite (die „Dosenbach Challenge League“, Namenssponsor ist eine Schuhgeschäft-Kette), die vor allem in den hinteren Regionen durchaus auch auf semiprofesioneller Ebene geführt wird. Die letzten beiden steigen direkt ab. Die dritte Spielklasse ist dreigleisig – es gibt keinen Direktaufstieg. Die ersten beiden jeder Liga, also insgesamt sechs Teams, spielen sich die zwei Aufsteiger aus.

In Tschechien gibt es eine 16er-Erste (die „Gambrinus Liga“, benannt nach der Großbrauerei), die letzten beiden steigen ab, in eine 16er-Zweite (schlicht II. Liga). Besonderheit: In Tschechien ist es ausdrücklich gestattet, die Profi-Lizenzen zu kaufen bzw. verkaufen, von diesem Recht wird auch fleißig Gebrauch gemacht. Die letzten beiden der II. Liga steigen in eine zweigleisige Dritte ab, deren Meister direkt aufsteigen.

Belgien verringert ihre 18er-Erste für das kommende Jahr auf eine 16er-Erste (die „Jupiler League“, ebenso benannt nach einer Brauerei), mit einem deutlichen Übergewicht von Klubs aus Flandern (13) gegenüber den 5 aus Wallonien. Die letzten zwei Teams steigen üblicherweise ab in eine 18er-Zweite (die „EXQI League“, benannt nach einem TV-Kanal). Der Aufstiegsmodus ist etwas kompliziert: Der Meister steigt direkt auf, der Zweite spielt in einer Vierergruppe mit dem besten Team der Spieltage 1 bis 10, der Spieltage 11 bis 22 und der Spieltag 23 bis 34 (gewinnt ein Team mehrere, oder wird ohnehin Meister, rücken die in der Liga nächstplatzierten Teams nach) den zweiten Aufsteiger aus. Die 2. Liga in Belgien ist ein ausdrückliche, reine Profliga. Auch beim Abstieg in die zweigleisige Dritte ist nach 34 Spieltagen noch nicht alles vorbei. Die letzten beiden steigen direkt ab, die anderen kommen ins Play-Off. Die zwei Drittliga-Meister steigen direkt auf, während die jeweils drei „Abschnittsmeister“ (analog zur zweiten) mit dem Drittletzten der 2. Liga den verbleibenden Platz in der 2. Liga ausspielen.

Ähnlich kompliziert ist der Modus in Holland. Die „Eredivisie“ wird als 18er-Erste ausgespielt, der Letzte steigt direkt ab in die „Eerste Divisie“, der Meister aus dieser 20er-Zweiten steigt direkt auf. Dann wird’s lustig: Der Vor- und der Drittletzte der Eredivisie kommt ins Relegations-Play-Off – gemeinsam mit sechs Teams aus der Zweiten, nämlich den (siehe Belgien) Abschnittsmeistern aus den Spieltagen 1-6, 7-12, 13-18, 19-24, 25-30 und 31-36. Unterschied zu Belgien: Hier rückt erst ein Team aus der Liga nach, wenn auch der Zweite eines Abschnitts auch anderweitig fürs Play-Off qualifiziert ist (was nichts daran ändert, dass es am Ende üblicherweise die Teams auf den Plätzen zwei bis sieben sind). Die K.o.-Runden im Play-Off werden übrigens nicht mit Hin- und Rückspiel, sondern in Serien Best-of-3 ausgetragen, zwei Teams qualifizieren sich am Ende für de Eredivise. (Umgelegt auf Österreich hieße das, dass nach aktuellem Stand Magna aufsteigt, und der Bundesliga-Neunte mit der Admira, Innsbruck und Austria Lustenau als sonstige Beste der drei Saisondrittel den freien Bundesliga-Platz ausspielen würde).
Das Besondere in Holland: Aus der 2. Liga gibt es keinen Absteiger, aus der 2x dreigleisigen Dritten keinen sportlichen Aufsteiger. Man kann nur an den Profiligen teilnehmen, wenn man sich um eine Lizenz bewirbt – eine Akademie wie die zugesperrte in Hollabrunn ist da die absolute Minimal-Anforderung. Die Ersten der insgesamt sechs Drittliga-Staffeln (witzigerweise unterteilt in Teams, die samstags spielen und solche, die sonntags spielen) ermitteln quasi einen Amateur-Meister. Der Verband plant, auch sportlich den Aufstieg in die 2. Liga zu erlauben, konkret ist da aber noch nichts.

In Schweden ist das wiederum viel einfacher. Die „Allsvenskan“ wurde zuletzt von 14 auf eine 16er-Erste aufgestockt. Die letzten beiden Teams steigen direkte in die „Supertrettan“, die 16er-Zweite, ab und der Drittletzte spielt Barrage gegen den Zweitliga-Dritten. Die letzten beiden der 2. Liga steigen direkt in die zweigleisige Dritte ab. Hauptunterschied zu den mitteleuropäischen Ligen: Die Saison startet im März und endet im Oktober.

Wie auch in Norwegen. Dort wird die „Tippeligaen“ (auch „Eliteserien“ genannt) als 16er-Erste gespielt, aus der die letzten beiden absteigen und von den ersten beiden Teams der als 16er-Zweiten gespielten „Adeccoligaen“ (benannt nach dem Personaldienstleister). Neu nach einer kleinen Reform: Der Drittletzte aus der 1. Liga und die Teams 3 bis 5 aus dern 2. Liga spielen ein Barrage-Play-Off. Ordentlich brutal ist dafür der Abstiegskampf in der Zweiten: Da müssen 4 der 16 Teams den Gang in die viergleisige dritte Stufe antreten.

In Ungarn gibt es eine 16er-Erste, aus der die letzten zwei Teams absteigen, und zwar in eine 2x 16er-Zweite – aus der die Meister direkt aufsteigen. Die jeweils letzten drei dieser beiden Staffeln steigen in die sechsgleisige Dritte ab, aus der wiederum die Meister aufsteigen.

Und in Polen möchte ich meinen Streifzug beenden. Dort spielt die „Ekstraklasa“ als 16er-Erste, aus der die letzten beiden Teams absteigen, der Drittletzte spielt Barrage gegen den Dritten der als 18er-Liga ausgespielten 2. Liga. In der die hinteren Teams in ein Kalter-Krieg-gleiches Wettrüsten geschickt werden! Die letzten vier Teams steigen automatisch ab, die Plätze 13 und 14 spielen dieses Jahr im Play-Off den fünften Absteiger aus. Die jeweils Ersten und Zweiten der zweigleisigen Dritten steigen auf.

Man sieht also: Systeme gibt es, so viele es Verbände gibt. Jeder muss für sich selbst das eigene Optimum bestimmen. Aber es kann ja nicht falsch sein, zumindest Bescheid zu wissen.

(phe)

Was beim 2:1 gegen Rumänien so alles auffiel

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Eines vorweg: Der einzige Unterschied zu den Spielen gegen die Türkei und Schweden war die Einstellung, die schon was von Pflichtspiel statt Testspiel hatte. Aber spielerisch und taktisch war das so ziemlich der gleiche Dreckskick, den man in den letzten Spielen schon sah. Nicht von ungefähr kommt, dass sich das ÖFB-Team keine einzige Torchance (!) selbst herausgespielt hat.
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Frühjahrsauftakt in der Ersten Liga

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Es war am 10. Juli des vergangenen Jahres, als ich in der Erste-Liga-Vorschau schrieb: „Läuft die Saison halbwegs so, wie man sich das erwarten kann, gibt es in der Saison 2009/10 wieder einen Bundesliga-Verein aus Niederösterreich. Die Frage ist demnach nur, welcher Mäzenaten-Plastikklub es sein wird: Stronachs FC Magna aus Wiener Neustadt, oder die Trenkwalders neue Admira aus der Südstadt.“ Und siehe da, vor dem Start in die Frühjahrssaison ist die Situation exakt die prognostizierte.

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Noch 8 Teams jagen den ÖFB-Cup

bild090302Wie heißt er, der kürzeste Weg in den Europacup – und der Bewerb, in dem man die wenigsten Spiele gewinnen muss, um den Titel abzuräumen? Genau, das ist der Pokal. Sechs Mal nicht verlieren, und schon darf man sich einen Pokal in die Vitrine stellen und sich im Europacup versuchen. Acht Teams von sieben Vereinen gehen ins Viertelfinale, um den drittletzten Schritt zu tun. Mit Meister in spe Salzburg (peinliche 1:2-Heimpleite gegen die Erste-Liga-Reserve der Wiener Austria), Rapid (2:3 in Ried verloren), Kärnten (Aus im Elferschießen gegen Ried), Mattersburg (die den Hintern von den Rapid Amateuren mit 1:5 richtig verdroschen bekamen), dem LASK (der bei Regionalligist Wels im Elferschießen scheiterte) und Altach (die wie Mattersburg den Rapid Amateuren zum Opfer fielen, allerdings nur mit 1:2) sind sechs der zehn Bundesligisten in dieser Runde der letzten acht gar nicht mehr vertreten. Und um mindestens ein weiteres Bundesligateam wird sich diese Liste auch im Viertelfinale vergößern.

Das Schlagerspiel dieses Viertelfinals ist sicherlich das direkte Duell der beiden besten verbliebenen Mannschaften, eigentlich eine Begegnung, die eines Finales würdig wäre – nämlich das Spiel zwischen Sturm Graz und der Wiener Austria. Beide kämpfen auch in der Liga um einen der Plätze, die zum Antreten im Europacup berechtigt, aber würde dieser über den Cup erreicht, hat das eigentlich nur Vorteile. Zum einen muss man nicht zwingend unter die ersten drei der Bundesliga kommen, zum anderen muss man nicht Ende Juni schon in die europäische Qualifikationsmühle, sondern erst Mitte Juli – also annähernd parallel zum Ligastart. Vom damit verbundenen Ersparen einer Reise an den Kaukasus oder an den Balkan mal ganz abgesehen.

Beide Teams sind nicht wunschgemäß in die Frühjahrssaison gestartet und werden in der Bundesliga die beiden Teams sein, die sich nach dem Heimsieg von Rapid gegen Ried um den dritten Platz streiten dürften. Sturm (zuvor 2:0 in Dornbirn, 5:0 gegen die Ried Amateure und glücklich 1:0 in Horn) war zwar im Heimspiel gegen Kapfenberg das deutlich reifere und spielstärkere Team, mit haarsträubenden Abwehrfehlern präsentierte man dem KSV die Punkte aber am Silbertablett. Die erste Heimniederlage seit 11 Monaten lässt aber auch Erinnerungen wieder wach werden: Denn es war am 29. März des Vorjahres ausgerechnet die Austria, die es bis zum Kapfenberg-Spiel als letzte Auswärtsmannschaft schaffte, drei Punkte aus Graz mitzunehmen. Saso Fornezzi im Austria-Tor hielt die unglaublichsten Bälle Sanel Kuljic schloss damals kurz vor Schluss den entscheidenen Konter zum 2:1-Sieg der Austria ab. Beide tragen heute nicht mehr das violette Dress.

Doch auch die Austria, die mit 5:1-Siegen in Bad Aussee und beim FC Lustenau, sowie einem 3:0 bei den Admira Amateurn ohne jede Mühe ins Viertelfinale eingezogen ist, geht nicht sorgenfrei in dieses Spiel. Das Gastspiel in Altach hat die Defizite der Violetten gnadenlos aufgezeigt: Die Mannschaft hängt am Tropf von Prinzessin Acimovic, ist vom Slowenen abhängig wie ein Komapatient von künstlicher Ernährung. Nimmt man den Standard-Spezialisten aus dem Spiel, ist die Austria komplett wertlos – und dass gerade ein (ehemaliger?) Abstiegskandidat wie Altach das aufzeigt, ist das wirklich alarmierende an dieser Tatsache. Karl Daxbacher hat es in den neun Monaten, die er bei der Austria werkt, nicht geschafft, das Spiel auf mehrere Schultern zu verteilen. So schob sich die Vierer-Abwehrkette der Austria im Schnabelholz auf höhe der Mittellinie zwar minutenlang den Ball hin und her und trieb den Ballbesitz damit in lichte Höhen, wurde aber zu keinem Zeitpunkt des Spiels gefährlich, hatte im Grunde keine einzige ernst zu nehmende Torchance. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich von Emin Sulimani war zwar ein wunderschöner Schuss, aber keine herausgespielte Aktion.

Es ist anzunehmen, dass Franco Foda genau weiß, wie er das leicht ausrechenbare Spiel der Austria zu seinem Vorteil nützen kann. Und trotz dem Ende der Heimserie ist die Tatsache, dass die Partie in Graz stattfindet, natürlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil für Sturm. Vermeiden Gratzei und Co. ähnliche Fehler wie gegen Kapfenberg, sind sie gegen die Austria sicherlich Favorit. Mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Der Verlierer dieses Spiels MUSS über die Liga kommen, soll es noch was werden mit dem Europacup. Der Sieger hat immer noch den Cup-Joker in der Hinterhand.

Denn der Sieger dieses Viertelfinals ist sicherlich der Top-Favorit auf den Sieg in diesem Bewerb. Vorausgesetzt, es gibt kein Semifinale in Ried. Denn die Innviertler sind ähnlich heimstark wie das Sturm normalerweise ist. In der laufenden Saison wurde Rapid schon 1:0 (in der Liga) und 3:2 (im Cup-Achtelfinale, dem ein 4:1 beim FAC und und ein Penalty-Erfolg in Kärnten vorausgingen) verabschiedet, die Austria mit 3:1 besiegt, und Sturm gar mit einem 4:1-Tragerl aus dem Stadion geschossen. Ganz zu schweigen vom beachtlichen 2:2 gegen Salzburg. Keine Frage: In einem Heimspiel sind die Innviertler gegen keinen Gegner Außenseiter. Umso unangenehmer, dass die Mannschaft von Paul Gludovatz im Cup-Viertelfinale auswärts ran muss – gegen einen recht unangenehmen Gegner. Die „neue“, von Walter Schachner auf die Erfolgsspur zurückgebrachte Admira ist einer der großen Gewinner der Herbstsaison in der Ersten Liga. Was nicht nur am den Cup-Ergebnissen (3:1 in Pöllau, 1:0 gegen Grödig und 1:0 in Würmla) liegt.

Denn als Schachner die sportlichen Geschicke der von Richard Trenkwalder wiederbelebten Admira vor dem 6. Spieltag übernahm, war die von Vorgänger Heinz Peischl zugrunde gerichtete Mannschaft auf dem letzten Platz gelegen. Schachner schaffte es, personelle Kontinuität zu schaffen und mit einem klar definierten Spielerstamm in den kommenden 14 Spielen sagenhafte 33 Punkte zu holen und sich damit als ernsthafter Aufstiegskandidat zu positionieren. Schachner fand die richtige Mischung aus erfahrenen Leitwölfen (wie Hota und Dospel), ambitionierten Jungspunden (wie Dibon und Pusic), zwischen fleißigen Arbeitern (wie den Schickers) und einer starken Offensivabteilung (mir dem baumlagen Friesenbichler und dem bulligen Ledezma). Vor der Saison von Peischl geholte vermeintliche Führungsspieler wie Baranek, Surma oder Petrous hatten keine Chance mehr.

Nur vor einem müssen sich die Rieder natürlich nicht fürchten: Dass sie in einen Hexenkessel geraten. Denn ob nun erfolgreich oder nicht – die Südstadt ist auch unter Schachner ein besserer Friedhof. Nicht umsonst ist die Auswärtsbilanz der Admira sogar geringfügig besser als die im oft gerade mal mit einer vierstelligen Zuschauerzahl zumeist recht leeren Bundesstadion in Maria Enzersdorf. Zudem hat die Saison in der Ersten Liga noch nicht begonnen, daher ist das Heimspiel gegen die körperlich starke und taktisch clevere Truppe aus Ried das erste Pflichtspiel nach der langen Winterpause. Ob die mangelnde Spielpraxis durch das durchaus vorhandene spielerische Potential ausgeglichen werden kann? Keine Frage: Ried ist, obwohl auf fremden Plätzen alles andere als eine Großmacht, sicherlich der Favorit.

Diese Rolle ist im dritten Spiel ganz schwierig festzulegen. Sollte das Spiel zwischen Kapfenberg und Magna Wiener Neustadt stattfinden können (der Rasen ist nach dem plötzlichen Tauwetter eine große Matschgrube, aber kein angemessenes Geläuf), wartet auf die Beobachter zwar sicherlich kein Leckerbissen, aber eine enge Partie. Die Kapfenberger (die mit leichten 3:0-Siegen in St. Johann, Spittal und Wels im Cup bisher kaum Mühe hatten)  haben in den ersten beiden Frühjahs-Spielen gegen Kärnten und bei Sturm gezeigt, dass sie zwar immer noch deutlich limitierte Fußballer sind, aber einen guten Teamgeist entwickelt haben, hinten einigermaßen sicher stehen können und vorne mit beängstigender Effizienz treffen. Gegen Kärnten gelangen aus drei Chancen zwei Tore, beim überraschenden Sieg bei Sturm waren es gar drei Tore aus einer einzigen Torchance. Zudem haben die Steirer gegenüber den Wahl-Niederösterreichern den Vorteil, eben schon zwei eminent wichtige Bewerbsspiele in den Knochen zu haben und dank der geholten sechs Punkten vor Selbstvertrauen nur so zu strotzen.

Der Winterkönig der Ersten Liga hingegen befindet sich, wie Verfolger Admira logischerweise, am Ende der Vorbereitung und hat im Kalenderjahr 2009 noch gar nicht ins sportliche Geschehen eingegriffen. Personell hat Helmut Kraft zwar die besseren Argumente auf seiner Seite – der Magna-Kader ist auf dem Papier deutlich stärker als der der Kapfenberger – aber da der KSV spielerische, taktische und technische Mängel zu kompensieren weiß, sieht es derzeit mit einem Klassenerhalt in der Bundesliga gar nicht so schlecht aus. Der um Türkei-Heimkehrer Harun Erbek verstärkte Erstligist sieht dafür die Chance, den möglichen Aufstieg gleich mit einem Europacup-Platz zu krönen, schließlich weiß man um das um Topfavoriten wie Salzburg, Rapid und Austria/Sturm ausgedünnte Feld. Zudem ist das Gastspiel in Kapfenberg nicht nur die Gelegenheit, nach bislang eher dünnen Cup-Vorstellungen gegen auf dem Papier deutlich unterlegene Gegner (spätes 1:0 in Sollenau, Elferschießen gegen Parndorf, mühevolles 1:0 beim eigenen Farmteam Wienerberg) vergessen zu machen, sondern auch, sich selbst auf Bundesligatauglichkeit zu testen.

So kann man in diesem Duell kaum einen echten Favoriten ausmachen. So wie das auch beim heimlichen Highlight des Viertelfinales nicht möglich ist – dem großen kleinen Wiener Derby. Denn während die Bundesliga-Mannschaft von Rapid im Achtelfinale ausschied, sind die hungrigen (überwiegend) Einwanderer-Kinder von der Regionalligamannschaft nicht nur mühelos über das Regionalligateam von St. Florian drübergekommen (3:0), sondern hat wie eingangs erwähnt mit Altach (2:1) und Mattersburg (5:1) gleich zwei Bundesligisten auf der Abschussliste. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das im vorderen Mittelfeld der Regionalliga Ost platzierten Junior-Mannschaft des Rekordmeisters vom wohl besten Trainer der Rapid-Familie betreut wird. Andreas Reisinger, der schon viele Jahre auf der Bank der Rapid Amateure sitzt, spuckt zwar keine großen Töne – es würde seiner spröden und manchmal etwas schroffen Art auch nicht entsprechen – aber er versteht es, junge Spieler an höheres Niveau heranzuführen. Nicht umsonst sind mit Christopher Drazan, Andi Lukse, Yasin Pelihvan und Tanyu Kayhan einige seiner Schützlinge auf dem Sprung, sich in der Bundesliga einen Namen zu machen.

Einen solchen haben sich auch viele Ex-Kicker der Austria Amateure gemacht. Nur halt eben nicht alle bei der Austria. Gansterer und Saurer beim LASK, Ulmer in Ried und jetzt bei Salzburg, dazu natürlich Okotie, Madl, Suttner und zuletzt Dragovic bei den Violetten selbst. Und auch der Jahrgang 08/09 hält sich mit einigen Talenten im sicheren Gefilden der Erste-Liga-Tabelle auf. Unterschied zu dem im Hanappi-Stadion wartenden Gegner: Während die Rapid Amateure mit Nermin Jusic „nur“ einen erfahrenen Akteur in ihren Reihen haben, warten die Violetten gleich mit einigen Führungsfiguren auf. Torhüter Böcskör, Abwehr-Boss Korsos und Offensivgeist Schriebl sind die Korsettstangen des neuen Trainers Hans Dihanich. Sein Vorgänger Thomas Janeschitz, unter dem die Jung-Veilchen Wattens (mit viel Glück im Elferschießen), Regionalliga-Mitte-Schlusslicht Weiz (4:1) und eben die großen Bullen in Salzburg (2:1) eliminierten, trat die Nachfolge von Paul Gludovatz als Trainer-Ausbildner beim ÖFB an.

Die auf höherem Niveau erfahreneren Jung-Spieler und die routinierteren Leitfiguren hat sicherlich die Reserve der Austria auf ihrer Seite. Zudem taten sich die Rapid Amateure im bei ihren Auftritten zumeist recht leeren Hanappi-Stadion immer wieder schwer. Die besseren Leistungen zeigten sie eher auf dem Trainingsplatz im Schatten der Westtribüne, wo die Atmosphäre familiärer ist.

Tatsache ist: Es ist möglich, dass nur noch eine einzige Bundesliga-Mannschaft im Semfinale steht. Es ist möglich, dass eine Reserve ins Finale kommt – und das Finale gegen die eigene zweite Mannschaft, das Salzburg vor zwei Jahren verspielt hat, ist auch heuer wieder im Bereich des Denkbaren. Vielleicht wird Magna gegen Admira nicht nur das Duell um den Bundesliga-Aufstieg, sondern auch das Finale.

Nach dem Viertelfinale wissen wir mehr.

(phe)

ÖFB-Cup-Viertelfinale, Dienstag (3. März): Kapfenberg-Magna (18, Lechner); Admira-Ried (19, Krassnitzer); Rapid Amateure-Austria II (19.30, Prammer); Sturm-Austria (20.30, Plautz – LIVE ORF).

Foto: Ernst-Happel-Stadion (phe)

Verschiebung der Schwierigkeiten

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In den vergangenen Jahren war es ja immer so, dass es für österreichische Vereine schwer bis  unmöglich war, in das 32er-Feld der Champions League-Gruppenphase zu kommen, dafür war das Erreichen des 40er-Feldes in der UEFA-Cup-Gruppenphase ein durchaus realistisches Unterfangen. Die Austria hat’s in fünf Jahren drei Mal geschafft und zwei Mal fast, der GAK war mal dabei und auch Rapid wäre fast mal durchgekommen. In Zukunft, im Zuge der Europacup-Revolution im Sommer, wird es wohl genau umgekehrt werden.
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