Der klare WM-Favorit ist Russland. Nein, hier ist nicht Eishockey gemeint – sondern die Fußball-WM im Jahr 2018. Und auch nicht im sportlichen Sinne, obwohl es immer wieder sehr gute russische Teams gab. Nein, gemeint ist der Zuschlag für die Ausrichtung der WM im Jahr 2018!
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Keine echte Chance für Werder bei den Spurs
Für Werder Bremen war schon vor dem schwierigen Auswärtsspiel an der White Hart Lane klar: Nur ein Wunder kann die Mannschaft in der Champions League halten. Eine von Niederlagen gebeutelte, ersatzgeschwächte Mannschaft reiste nach London an, um den Schaden in Grenzen zu halten.

Die WM 2018 geht an… Belgien und Holland?
Ein kleiner Blick zurück – um zehn Jahre: Holland und Belgien verantalteten die Euro2000. Ein wunderbares Turnier, gut organisiert, feiner Fußball. Ob diese beiden aber auch die WM 2018 gemeinsam veranstalten dürfen, wenn wir acht Jahre nach vorne blicken? Es wäre eine Sensation.
Die WM 2018 geht an… Spanien und Portugal?
Die einen sind der amtierende Weltmeister. Die anderen haben den meistgehypten Fußballer unserer Zeit in ihren Reihen. Beide haben schon große Turniere ausgerichtet. Aber dass der Zuschlag für die WM-Endrunde 2018 an die gemeinsame iberische Kandidatur geht, ist eher unwahrscheinlich.
Leichtsinn rächt sich
Die WM 2018 geht an… England?
Wenn am 2. Dezember entschieden wird, wer die WM 2018 austragen darf, ist die Bewerbung aus England sicher eines der ganz heißen Eisen. Vieles spricht für das Land, das die derzeit gemeinhin als beste Liga der Welt angesehene Meisterschaft sein eigen nennt. Aber nicht alles.
Schlüssel zum Titel: Weniger Taktik-Fehler, größerer Wille – und Glück
Zwei Außenseiter trafen sich in Toronto zum Endspiel der 15. MLS-Saison – die Favoriten L.A. Galaxy und NY Red Bulls waren genau wie Titelverteidiger Salt Lake gescheitert. So war der Weg frei für Riesentöter Dallas und Glücksritter Colorado, die beide um ihren ersten Titel der nordamerikanischen Profiliga ritterten.

Pech, Unvermögen, Verzweiflung
Österreich muss sich im letzten Länderspiel 2010 daheim Griechenland geschlagen geben. Samaras und Fotakis beweisen, dass Effizienz im Zweifelsfall vor Ballbesitz kommt und Langsamkeit keine Tugend ist.
How to play for 0:0
Bedrückend defensiv war der Zugang jener Schweden, die nach der verpassten WM einen radikalen personellen Schnitt durchgeführt hatten. Der WM-Dritte und Favorit der österreichischen Quali-Gruppe, bei dem viele junge Spieler ausprobiert wurden, fand keine passende Antwort.
Ballverliebt Classics: Das goldene Eigentor
Es war eines der unglaublichsten Finalspiele der Europapokal-Geschichte. Auf der einen Seite der englische Renommier-Klub Liverpool, der Favorit. Auf der anderen Seite der spanische Emporkömmling Alavés, der krasse Außenseiter. Das Finale von Dortmund war aber auch ein Paradebeispiel dafür, wie Trainer mit guten Wechseln ein Spiel lenken können
16 Jahre war es her, als Liverpool das letzte Mal in einem europäischen Finale gestanden war. Doch die Saison 2000/01 sollte das große Comeback der Reds werden: Neben den Siegen in Ligacup und FA-Cup waren im Uefa-Cup Vereine wie AS Roma, der FC Porto und der FC Barcelona keine Stolpersteine. Und eigentlich sollte das auch der No-Name-Verein CD Alavés nicht werden. Das Los meinte es mit den Basken gut auf dem Weg ins Finale – nach dem überraschenden Erfolg gegen Inter Mailand im Achtelfinale mussten „nur noch“ Rayo Vallecano und Kaiserslautern aus dem Weg geräumt werden. Im Finale im Dortmunder Westfalenstadion, gespielt am Mittwoch, dem 16. Mai 2001, räumte Alavés kaum jemand eine Chance ein. Aber weit gefehlt!


