Ballverliebt Global: Im drittletzten Spiel der Saison musste Argentiniens Tabellenführer Estudiates de La Plata, angeführt von Juan Sebastián Verón, gegen den noch amtierenden Meister Argentinos Juniors ran. Taktisch durchaus interessant – weil man beide Systeme in Europa praktisch nicht zu sehen bekommt.
Nachdem die WMs 2018 und 2022 vergeben wurden lässt sich ein Trend aus dem Vergabeverfahren ableiten. Entscheidend ist gemäß dieser Theorie nicht unbedingt die Qualität einer Bewerbung, sondern die Freiheit in einem Land. Wir verwenden den politikwissenschaftlich weithin anerkannten Freedom House Index (Version 2010) um diese zu messen. Dieser Index stuft die Freiheit in einem Land nach politischen und zivilen getrennt Rechten ein (wobei gilt: 1 = am Besten, 7 = am Schlechtesten).
Folgt man dieser Logik, wird die WM 2026 zum Beispiel an Nordkorea vergeben. Würde noch einen Zwischenstopp am Weg in die absolute Unfreiheit gemacht, böte sich auch noch China (Politisch 7, Zivil 6) davor an. Hier eine Grafik über die Einschätzung der politischen und zivilen Freiheiten in den letzten fünf FIFA Weltmeisterschafts-Austragungsländern und die logische Fortsetzung.
Das Wetter war winterlich, der Rasen schneebedeckt – und dennoch gewinnt der FC Porto bei Rapid mit 3:1. Das ist für die Hütteldorfer sehr ärgerlich, weil sie auf einem guten Weg zu einem achtbaren 1:1-Remis waren. Bis Goalie Hedl zweimal daneben gegriffen und somit den Porto-Sieg ermöglicht hat.
Die letzte große Vergabezeremonie der Ära Blatter ist also vorbei – Russland und Katar haben erwartungsgemäß die Zuschläge für die WM-Endrunden 2018 bzw. 2022 bekommen. Für die einen ein logischer und nachvollziehbarer Schritt, für andere ein Skandal, der nur auf massiver Bestechung fußen könne. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.
Eine WM am fünften Kontinent – warum nicht? Olympia in Sydney 2000 hat gezeigt, was für stimmungsvolle Events die Australier auszurichten im Stande sind. Und auch, wenn diese Bewerbung nicht der Top-Favorit ist, eine ernst zu nehmende Option ist sie in jedem Fall.
Es klingt wie ein Märchen – aber es kann wahr werden: Der Wüstenstaat Katar, so groß und so viele Einwohner wie das Bundesland Oberösterreich, möchte die WM 2022 austragen. Mit 12 Stadien, bei denen „hypermodern“ ein Hilfsausdruck ist. Mit aggresivem Lobbying. Und mit ganz vielen Petro-Dollars.
Die letzte Chance für Salzburg? Mit einem Sieg noch die Chance auf den Aufstieg wahren? War alles nicht zu sehen. Die Bullen präsentierten sich bei Man City wie dieses Jahr so oft als willige Opferlämmer ohne jeden Plan nach vorne. Und wenn dann noch die Defensive wackelt, gibt’s halt ein 0:3.
Die WM 1994 war ein großer Erfolg – für die USA als Ausrichter genauso wie für die FIFA als Verband. Darum geht die Bewerbung der Staaten, 2022 erneut die Endrunde in diesmal 18 riesigen NFL-Arenen auszutragen, auch mit gar nicht mal so schlechten Karten ins Rennen.
Was könnte man über die Bewerbung von Japan sagen, was nicht auch auf jene von Südkorea zutreffen würde? Sehr wenig – denn im Grunde ist der Versuch Japans, die WM 2022 diesmal alleine ausrichten zu dürfen, fast eine Kopie der des Co-Gastgebers von vor acht Jahren. Nur das mit der Hologramm-Übertragung wäre spannend.
El Clásico, eine enge Partie? Pah! Der FC Barcelona schickt Real Madrid mit einem auch in der Höhe absolut verdienten 5:0 aus dem Camp Nou. Egal, was Mourinho versucht hat, die Blaugrana hatte darauf die passende Antwort. „The Special One“ wurde noch nie dermaßen ausmanövriert.