Die enorme Klasse, die der schwedische Frauen-Meister FC Malmö besitzt, wurde beim Champions-League-Spiel beim rot-weiß-roten Meister Neulengbach 20 Minuten lang sehr deutlich – ehe die Schwedinnen nach der schnellen 2:0-Führung die Zügel deutlich schleifen ließen.
Ein Feuerwerk war es nicht, was das österreichische Frauen-Team in der EM-Quali gegen Armenien lieferte – aber das nie gefährdete 3:0 brachte trotz der nicht vollends überzeugenden Leistung immerhin die drei Punkte ein. Die Mannschaft vom Kaukasus war klar unterlegen und hatte nie wirklich eine Chance.
– Interview mit ÖFB-Teamkapitänin Marlies Hanschitz.
Am Mittwoch spielt das österreichische Frauen-Nationalteam in Bruck an der Mur in der EM-Qualifikation um drei wichtige Punkte gegen Armenien. Davor muss das Team noch zu Gruppenfavorit Dänemark – allerdings ohne die Matchwinnerin vom letzten Spiel.
Tor und Nasenbeinbruch in einer Aktion: Marlies Hanschitz trifft beim 1:1 gegen Tschechien zum wichtigen Ausgleich. (Foto: Rudi Dannenbaum)
Mit dem 1:1 gegen Tschechien gab’s einen feinen Auftakt in die Qualifikation für die Frauen-EM 2013 in Schweden. Bevor die Mannschaft von Teamchef Dominik Thalhammer nach Vejle gefolgen ist, hat sich Ballverliebt mit Kapitänin Marlies Hanschitz, die gegen Tschechien den so wichtigen Ausgleich erzielt hat, unterhalten – über das Kapitänsamt, die Mannschaft, die Liga, und ein Spiel in der Loftus Road von London.
Das große Ziel heißt Schweden: Zum Start in die EM-Quali für die Euro2013 im Norden Europas traf das ÖFB-Frauen-Nationalteam auf den wohl direkten Konkurrenten um den Playoff-Platz Tschechien. Der Ausgleich von Kapitänin Marlies Hanschitz, bei dem sie sich eine heftig blutende Nase geholt hatte, rettete Österreich das wichtige 1:1.
Eigentlich war ja das Team aus den Staaten das dominierende gewesen, in diesem WM-Finale. Aber die Frauen aus Japan zeigten großen Kampfgeist und retteten sich auch das Aussetzer in der US-Defensive ins Elfmeterschießen. Wo sich die Töchter Nippons zum verdienten Titel schossen.
Im Viertelfinale hatten sie Topfavorit und Gastgeber Deutschland eliminiert. Im Semifinale musste Schweden dran glauben – Japan ließ beim 3:1-Sieg trotz frühen Rückstands Schelin und Co. nie auch nur den Funken einer Chance. Und muss nun im Finale der Frauen-WM gegen die USA als klarer Favorit gelten.
Das Team aus den Staaten steht im Finale der Frauen-WM – gegen die spielstarken Französinnen war man aber nicht das bessere Team, sondern letztlich das Cleverere. Denn Frankreich war zwar lange überlegen, aber der Power des US-Teams war man noch nicht gewachsen.
Das Spiel der Mitfavoriten USA und Brasilien als großer Viertelfinal-Hit? Von wegen – eine Stunde lang überboten sich zwei hypernervöse Teams in Fehlpässen. Erst, als das US-Team dezimiert war, kam Leben ins Spiel. Und die vom Referee krass benachteiligten US-Girls kamen dank des späten Ausgleichs doch noch ins Elferschießen. Und dort zum Sieg…
Beim Frauenfußball gibt’s keine systematischen Varianten? Stimmt nicht! Denn der krasse Underdog aus Äquatorialguinea versuchte Turnier-Mitfavorit Norwegen mit einer eher experimentellen Formation zu ärgern. Fast mit Erfolg – die Chancen auf einen Sieg wären da gewesen.