Alle Beiträge von Philipp Eitzinger

Über Philipp Eitzinger

Journalist, Statistik-Experte und Taktik-Junkie. Kein Fan eines bestimmten heimischen Bundesliga-Vereins, sondern von guter Arbeit. Und voller Hoffnung, dass irgendwann doch noch alles gut wird.

Österreichs U-Turniere im Überblick: Spiegelbild einer Entwicklung

Erstmals in der Geschichte des österreichischen Fußballs stehen im Jahr 2015 gleich drei Turniere mit ÖFB-Beteiligung an. Die Teilnahmen an der U-17-EM (im Mai), der U-20-WM (im Juni) und er U-19-EM (im Juli) markieren den Höhepunkt einer erfreulichen Entwicklung, die in den letzten zwölf Jahren das gestiegene Bewusstsein für die Wichtigkeit von guter Nachwuchs-Arbeit widerspiegelt.

Ein krasser Gegensatz zur verlorenen Generation, die 1997 beinahe U-16-Europameister geworden wäre.

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Österreichs bösartiges Pressing greift auch gegen Australien

Irland schwindelig spielen, wie beim Istrien-Cup vor einem Monat, schön und gut – aber wie gut greift das aggressive Pressing-Spiel der ÖFB-Frauen gegen eine Mannschaft aus den Top-10 der Weltrangliste? Zumindest beim Testspiel gegen Australien in Villach gab es darauf eine eindeutige Antwort, denn die „Mathildas“ standen dem österreichischen Spielanlage völlig hilflos gegenüber und mussten froh sein, nur mit 1:2 verloren zu haben.

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Alles anders, wenig besser: Austria verliert bei Ogris-Debüt

Andreas Ogris als Bundesliga-Trainer: Nach der Trennung von Gerald Baumgartner war es nun soweit. Beim Spiel in Salzburg krempelte der einstige Klassestürmer so gut wie alles: Personal, System, Spielanlage. Was dabei herauskam: Eine Austria, die viel Willen zeigte, aber sonst recht vorsintflutlich agierte. Naiv gegen Pressing, primitiv im ersten Pass, chaotisch in der Abwehr. Am Ende stand eine klar verdiente 1:3-Niederlage.

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Mittelfeld aufgerissen, keine Gefahr erzeugt – 1:1 gegen Bosnien

Man wurde das Gefühl nicht so wirklich los, dass dieses Spiel für die Legionäre eher eine Fleißaufgabe von mäßiger Relevanz und geringer Konsequenz war. Andererseits konnten sich Spieler aus der österreichischen Liga, die beim 1:1 gegen Bosnien mehr als sonst zum Einsatz kamen, nicht nachhaltig beweisen. Mit dem Resultat gegen den WM-Teilnehmer kann man leben, aber mit dem Spiel nicht so ganz.

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Aggressiv bis zum Schluss: Österreich mit starkem 5:0-Sieg

Mit einem souveränen 5:0 erledigte der ÖFB-Team die Pflichtaufgabe Liechtenstein. Ein überzeugender Sieg, der vor allem auf drei Punkte zurückzuführen ist: Konsequentes hohes Pressing, Durchhalten der Spielidee ohne Nachlassen bis zum Schluss, und die Tatsache, dass man nach 16 Minuten schon 2:0 in Front lag.

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Österreich beim Istrien-Cup: Irland körperlich eingeschüchtert

Gegner in die eigene Hälfte locken, um sie erst dort anzupressen und gerade jene Gegner, die auf robustes Spiel und hohe Intensität setzen, rechts zu überholen – das ist, was die ÖFB-Frauen beim Istrien-Cup erprobt haben. Österreich trat eher als Bully auf, anstatt sich selbst einschüchtern zu lassen. Womit durchaus Wirkungstreffer erzielt wurden.

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3:0 über den LASK: So kann Mattersburg wieder aufsteigen

12 Siege und 5 Remis in den 17 Spielen gegen die Teams außerhalb der Top-3: Mattersburg lässt in der Ersten Liga gegen die „Kleinen“ kaum etwas liegen und steht damit auf Platz 1 – obwohl alle vier Spiele gegen den LASK und Liefering verloren wurden. Bis zum diesem mehr als überzeugenden und auch in der Höhe vollauf verdienten 3:0 gegen die Linzer. In dem Mattersburg zeigte, dass man einen (wenn auch simplen) Plan hat, der funktioniert.

Mattersburg - LASK 3:0 (2:0)
Mattersburg – LASK 3:0 (2:0)

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Nur 0:0 gegen Admira, aber Wr. Neustadt ist auf gutem Weg

Vorletzter gegen Letzter: Natürlich war das NÖ-Duell kein fußballerischer Leckerbissen. Einige grundsätzliche Erkenntnisse über die beiden Abstiegskandidaten gab das 0:0 aber durchaus. So machen die Neustädter unter Helgi Kolvidsson weiterhin einen recht stabilen Eindruck und hat sehr gute Karten im Abstiegskampf. Bei der Admira hingegen dürfte es richtig eng werden.

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Fodas 5-3-1 verwirrt Rapid, aber es reicht nicht

Keine drei Minuten waren gespielt, als Sturms Rechtsverteidiger Martin Ehrenreich den Rapid-Flügelspieler Kainz im Laufduell anrempelte. Als letzter Mann, folgerichtig gab’s Rot, und Sturm spielte die restlichen 87 Minuten mit zehn Mann. Rapid gewann in der Folge 1:0, war dabei aber alles andere als überzeugend. Auch, weil Franco Foda auf ein eher ungewöhnliches 5-3-1 umstellte.

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