Warum Mourinho gehen musste

In der International Herald Tribune ist mir heute ein äußerst lesenswerter Artikel untergekommen, der sich mit den Mäzenen im britischen Fußball beschäftigt. Er analysiert treffsicher, welches Ziel diese „Gönner“ eigentlich haben: Alle, auch jene die nicht wie Abramovic im Rampenlicht stehen (etwa bei Liverpool, beiden großen Manchester-Klubs und neuerdings auch Tottenham), wollen das erreichen, was Barcelona, Arsenal und Manchester United in den letzten Jahren geboten haben: Fußball mit einem eigenen, attraktiven Stil. Mourinho, so der Autor Rob Hughes, hätte zu erfolgsorientiert gespielt und auf den Unterhaltungsfaktor verzichtet. Das sei aber schlussendlich der, der das ganz große Geld einbringe, weil er die Massen anzieht. Darum wurde er von seinem „Gönner“ vor die Tür gesetzt. Der neue Trainer brachte den Effekt mit sich, dass Chelsea am Wochenende sich nicht mit 2:0 gegen Manchester City zufrieden gab, sondern bis zum 6:0 durchpowerte.

Über Tom Schaffer

Journalist und als langjähriger Mittelfeldmotor stolzer zweifacher steirischer Jugendvizemeister. Fan des Offensivkicks und des englischen Fußballs.

3 Gedanken zu „Warum Mourinho gehen musste

  1. ok red bull mit chelsea zu vergleichen war vielleicht doch etwas daneben :D

    andererseits – sollte rb das schön spielen in österreich nicht eher schaffen, als chelsea in england?

    immerhin – heute habens (leider) ein schönes tor geschossen, bzw genauer gesagt der herr … na der deutsche (außen?) verteidiger.

    perfekter kann ein weitschuss nicht sein…

  2. gut, die gefahr, dass chelsea beim schön spielen alles verliert is ja gering – und verteidigungsfußball würd ich mourinho auch nicht unterstellen. aber halt auf effizienz ausgerichtet. ^^

  3. Sieht man ja auch bei Red Bull, dass der Verteidigungs-Fußball niemanden interessiert.

    Dennoch glaub ich nicht, dass die Fans kommen, nur weil man schön spielt aber trotzdem verliert..

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