Austria Wien – Panionios Athen (ein paar Gedanken nach Halbzeit 1)

Kurzzeitig habe ich mir heute Abend überlegt, ob ich zum UEFA Cup-Match Austria gegen Panionios ins Stadion pendeln soll. Weiß gar nicht wieso, ein besonderes Erlebnis erwartet man sich da ja nicht. Nach einer Halbzeit vorm Fernsehgerät bin ich dann ja auch schon wieder froh, dass ich davon abgehalten wurde. Es ist immer wieder interessant anzusehen, wie internationale Klasse-5-Klubs nach Österreich kommen. Die beginnen dann immer recht defensiv, mit einigem Respekt. Als würde man im Ausland denken, dass die Klubs im Alpenland ja nicht wirklich so schlecht sein könnten – vielleicht noch falscher Ruhm aus vergangenen Zeiten? Im Laufe des Spiels bemerken dann diese Mannschaften, so auch heute Panionios, dass sie hier ja doch nur gegen Bloßfüßige antreten müssen und kommen dann langsam aus ihren Löchern gekrochen.

Fairerweise muss man sagen, dass die Austria es wahrscheinlich schon etwas besser kann. Die Frage ist, ob sie das in der zweiten Halbzeit auch zeigen wird. Wenn nicht, prophezeihe ich, dass das endgültige Aus in Form einer Niederlage noch heute kommt.

Und im Übrigen bin ich der Ansicht, dass es im ORF Co-Kommentatoren geben sollte – mit einem „peppigen“ Gesprächspartner könnte das Spiel auch den Fernsehsprechern mehr Freude machen.

Über Tom Schaffer

Journalist und als langjähriger Mittelfeldmotor stolzer zweifacher steirischer Jugendvizemeister. Fan des Offensivkicks und des englischen Fußballs.

5 Gedanken zu „Austria Wien – Panionios Athen (ein paar Gedanken nach Halbzeit 1)

  1. nun, mein vater berichtet mir immer wieder begeistert von sturm und seiner mehr oder weniger neuen fankultur. da hab ich mir gedacht, ich schaus mir mal an, wenns nicht allzu weit von hier passiert. ;)

  2. Ich schwankte (und schwanke immer noch) so irgendwo zwischen Fassungslosigkeit und Unverständnis.
    Ich verstehe nicht, dass sich ein Tabellenführer (Tabellenführer!!!) so derart verunsichert präsentiert wie diese Austria. Wenn selbst ein sonst sicherer, junger Spieler wie Franky Schiemer so völlig neben sich steht, kann nichts funktionieren – aber das ändert nichts daran, dass ich mir zu Anfang des Spiels dachte, „da schau her, es gibt Teams im Uefa-Cup, die genauso hin sind wie die Austria“
    Tatsache ist: Wenn die Austria am Sonntag gegen Sturm so spielt, wie heute gegen die Griechen, dann bekommen sie sechs bis acht Trümmer eingeschenkt.
    Hätte ich aber kein Problem damit.

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