Es war unter Neid ein 4-4-2, das der DFB konsequent (und falscherweise) permanent als 4-2-3-1 verkaufen wollte.
Vier Gegentore gegen Deutschland – noch dazu ein deutsches Team in Bestbesetzung, das das Spiel durchaus ernst nimmt – ist nicht tragisch. Wenn es Deutschland drauf anlegt, schießen die fast jedem Team der Welt vier oder mehr (nur halt Frankreich, USA, Kanada und so nicht – gegen Schweden haben sie in einem WM-K.o.-Spiel letztes Jahr 4:1 gewonnen). Und auch Deutschland macht nicht aus jedem Schuss ein Tor.
Aber natürlich: Die Grenze zwischen mutig und naiv ist sehr, sehr schmal. Das dachte ich mir im Spiel auch ein paar Mal.
Und zu den Kreisen: Ich verstehe deine Bedenken. Darum kann so eine Grafik, meiner Meinung nach, auch nie alleine für sich stehen – es braucht Kontext.
]]>Und ich glaube niemand würde mich als Neid-Fan bezeichnen.
Die Kritik sollte aber nicht am Kern vorbeigehen. Man kann schon feststellen,
dass Neid immer dafür kritisiert wurde, starr am 4-2-3-1 festzuhalten.
Hier dafür, starr am 4-4-2 festzuhalten.
Hat also doch unterschiedliche Systeme gespielt und doch nicht so starr?
Und dann mal an den Statistik-Experten, der das Problem in knappen Worten versteht:
Angenommen, 50 Pässe von A nach B in einer Halbzeit sind das Optimum.
Jetzt zeicnet man bunte Kreise und 100 Pässe von A nach B nach Spielende. Sieht optimal aus?
Was aber, wenn davon 5 in der ersten und 95 in der zweiten Hälfte waren.
Und damit waren die Kreise in Wirklichkeit die ganze Zeit Mist? Mal zu viel, mal zu wenig.
Siehe das Spiel RUS-GER?
Ausserdem finde ich 4 Gegentore ein wenig viel. Da ist irgendwo eine Grenze für mutig.
Vielleicht waren die am Ende eher der Müdigkeit geschuldet, dafür hättens vor der Hz
schon 4 sein können.
So schön die Anpassung nach der Hz war. Da hätte es auch gerne wie für RUS schon
0:4 stehen können und ich würde mich freuen, man würde da schneller gegensteuern.
Aber sicher ist Österreich mit Schnaderl besser und niemand will die aus Topf4. ;-)
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