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2:0 gegen Schwedens B-Elf – aber wenig Aussagekraft

Ein eher zufälliges Eigentor brachte Österreichs 2:0-Sieg gegen Schweden schnell auf Schiene. Der Gegner, dessen Team personell nichts mit der WM-Viertelfinal-Mannschaft zu tun hatte, zeigte sich wenig unternehmungslustig und bereitete dem ÖFB-Team kaum Probleme. Ein Leckerbissen war die recht statische Partie nicht, aber Österreich sollte für die Nations League gerüstet sein.

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2:1 gegen den Weltmeister: Österreichs Siegesserie hält an

Erst zurückgenommen defensiv, dann aggressiv und druckvoll – und zwar ohne das Personal zu verändern: Beim schönen 2:1-Erfolg von Österreich gegen Deutschland zeigte das ÖFB-Team eine auffällige Vielseitigkeit und belohnte sich auch dafür. Es ist noch nicht ganz so unberechenbar wie bei Thalhammers ÖFB-Frauen – aber wenn es weiter in diese Richtung geht, kann das nur erfreulich sein.

Österreich – Deutschland 2:1 (0:1)

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Schlager sticht bei 4:0 über Luxemburg heraus

Das ÖFB-Team gewinnt auch das dritte Spiel unter Franco Foda, in Luxemburg gab es einen klaren 4:0-Erfolg. Die Leistung war aber lange nicht so gut, wie es das Ergebnis vermuten ließe. Und auch Rückschlüsse können angesichts des eingesetzten (Back-up)-Personals nur begrenzt gezogen werden. Eines wurde aber klar: Xaver Schlager ist echt gut.

Luxemburg – Österreich 0:4 (0:2)

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3:0 über Slowenien: Österreich zeigt, wie es gehen kann

Mit einem erfreulichen 3:0 gegen Slowenien beginnt das Länderspieljahr für Österreich. Im ersten Match von Franco Foda als Vollzeit-Teamchef war eine klare taktische Marschrichtung zu erkennen, die gegen die nicht besonders guten Slowenen zumindest in der ersten Hälfte sehr gut funktionierte.

Österreich – Slowenien 3:0 (2:0)

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Erstes Abtasten von Team und Foda – 2:1 über Uruguay

Dieses erste Spiel unter dem neuen Teamchef Franco Foda lässt einen irgendwie mit ein paar Fragezeichen zurück. Gute Unterhaltung war der etwas glückliche 2:1-Sieg gegen Uruguay nicht, die erste Hälfte war furchtbar, die zweite überwiegend ganz gut. Aber mehr als ein gegenseitiges Abtasten und Kennenlernen von Team und Trainer war dieser erste Lehrgang und auch das erste Match unter Foda natürlich nicht – und viele Fragen bleiben logischerweise vorerst auch noch unbeantwortet.

Österreich – Uruguay 2:1 (1:1)

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Franco Foda ist ÖFB-Teamchef: Der kleinste gemeinsame Nenner

Der 27. Nachkriegs-Teamchef der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft heißt also Franco Foda. Der 51-Jährige Rekord-Trainer von Sturm Graz beerbt Marcel Koller. Ist das nun gut oder nicht? Zumindest lässt sich sagen: Der Foda von 2017 ist wohl deutlich geeigneter als der Foda von 2015. Und: Eine Katastrophe mit Anlauf ist er sicher nicht.

Nach dem unwürdigen Absägen von Sportdirektor Willi Ruttensteiner durfte man Schlimmstes befürchten. Die quer durch alle Medien und Social-Media-Plattformen brausende Welle der Empörung über die ewiggestrigen Ansichten diverser Präsidiums-Mitglieder dürfte aber zumindest ein Durchwinken von Andreas Herzog verhindert haben.

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Wenig Ballbesitz, viele Punkte: Sturm Graz in der neuen Saison

Sturm Graz führt die Tabelle der Bundesliga nach dem ersten Durchgang an. Das ist durchaus überraschend – vor allem, nachdem man ja am zweiten Spieltag gegen Ried eine eher hilflose Figur abgegeben hat. Im Nachhinein betrachtet war aber das Ried-Spiel die Anomalie, und nicht, wie zunächst angenommen, der Auftakt-Sieg gegen Salzburg.

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Österreichische Bundesliga 2016/17
Keine-Sorgen-Arena, 30. Juli 2016
SV Ried - Sturm Graz
1-0
Tore: 16' Peter Zulj

Neuer Kader, alte Schwächen: Sturm Graz von Ried ausmanövriert

Der Saisonstart war für Sturm Graz mit dem 3:1 über Salzburg perfekt. Das 0:1 in Ried hat nun aber gezeigt, wo mit dem völlig neuen Grazer Kader die Schwächen liegen – nämlich genau dort, wo sie auch mit dem alten Kader gelegen sind: Fehlende Bindung zwischen Eröffnung und Offensive und zu viel offener Raum im defensiven Umschalten. Ried bohrte genau diese Problemfelder an.

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Foda, Sturm Graz und König Chaos: Ein Blick auf die Zahlen

Platz vier über den Winter, acht Siege und sieben Niederlagen, annähernd ausgeglichene Tordifferenz: Der SK Sturm Graz stellt anno 2015 graues Mittelmaß dar. Aber warum ist das so? Ein Blick auf die Zahlen zeigt viele Baustellen, die hier einzeln aufgezeigt werden. Ein kurzer Überblick:

– Sturm spielt effizienter, wenn Donis Avdijaj nicht auf dem Feld ist
– Daniel Offenbacher ist besser als sein Ruf
– Anel Hadzic ist eher ein Risiko als ein Asset
– Das Mittelfeld wird umgangen, aber die geeigneten Außenverteidiger fehlen
– Es werden Spieler geholt, die entweder nicht geeignet sind oder nicht gebraucht werden

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