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	<title>Ballverliebt &#187; sturm graz</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Contra: Foda als Teamchef</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 21:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die BILD hat es bestimmt: Franco Foda wird seit Sonntag als Fix-Nachfolger von Dietmar Constantini gehandelt. Ob die Informationen des deutschen Boulevards stimmen oder trügen, wird sich zeigen. Aber er ist ja die oberflächlich logische Variante. Er stellt irgendwie die zufrieden, die keinen Österreicher wollen, aber auch die, die einen Vertrauten der heimischen Liga fordern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/avatar_tom.jpg" alt="" title="Tom Schaffer" width="125" height="150" class="alignright size-full wp-image-5711" />Die BILD hat es bestimmt: Franco Foda wird seit Sonntag als Fix-Nachfolger von Dietmar Constantini gehandelt. Ob die Informationen des deutschen Boulevards stimmen oder trügen, wird sich zeigen. Aber er ist ja die oberflächlich logische Variante. Er stellt irgendwie die zufrieden, die keinen Österreicher wollen, aber auch die, die einen Vertrauten der heimischen Liga fordern. Er hat den Ruf als guter Fachmann, wird aber nicht allzu teuer sein. Er ist nicht zu verhabert, aber doch auch nicht ganz von heimischen Rücksichtnahmen losgelöst. Kaum jemand könnte sich ärgern. Auf ihn kann man sich einigen. Man sieht: Wenn man nur in Lobbys denkt, dann passt Foda irgendwie.<span id="more-5700"></span></p>
<p>Auch das seltsame Festhalten an Constantini (deshalb wundert mich dieser Unsinn auch nicht so) seitens des ÖFB sprach für mich sofort für Foda. &#8220;Er wird wohl nicht vor einem Europa League-Herbst bei Sturm hinwerfen wollen&#8221;, dachte ich. Lediglich die Deadline, vor dem 15. November einen neuen ÖFB-Trainer haben zu wollen, passt nicht rein. Sturms letztes EL-Spiel ist am 14.12., das letzte Meisterschaftsspiel am 17.12.. Aber dem ÖFB wäre ja auch zuzutrauen, dass er für diesen Monat und das Ukraine-Testspiel ein Doppelamt akzeptiert.</p>
<p>Ich möchte außer Zweifel stellen, dass ich Franco Foda für einen viel versprechenden Trainer halte. Er ist alles andere als das Schlimmste, was dem ÖFB passieren könnte. Trotzdem wünsche ich mir eine andere Lösung für die kommenden Jahre. Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend.</p>
<p><strong>1. Foda fehlt internationale Erfahrung</strong></p>
<p>In der österreichischen Liga reüssiert der geborene Mainzer mit Sturm Graz seit Jahren. Aus dem Pleiteklub formte er einen Cupsieger, aus dem Cupsieger einen Meister, aus dem Meister einen Beinahe-Champions-League-Teilnehmer. Beeindruckend! Doch das störende Beiwort &#8220;Beinahe&#8221; vor &#8220;Champions League&#8221; ist von Bedeutung. Bei seinen bisherigen großen internationalen Prüfungen konnte Foda nicht glänzen: 2011 gegen BATE in der CL ein unnötiges Aus; 2010 gegen Juventus im EL-Playoff gab es ebenfalls keine Überraschung; 2009 gegen Kharkiv gelang zwar der zurecht viel beachtete Aufstieg in die EL-Gruppenphase, Sturm blieb mit Platz 4 dort jedoch unspektakulär; 2008 flog man <a href="http://ballverliebt.eu/2008/08/29/live-vor-ort-sturm-graz-fc-zurich/" target="_blank">gegen den FC Zürich</a> aus der UEFA-Cup-Quali.</p>
<p>Zwar kann er im Herbst nun ein zweites Mal mit Sturm die Europa League beackern &#8211; das ist gut &#8211; doch sein systematisch unspektakuläres 4-4-2 mitsamt der jeweils dazugehörenden Taktik brachte ihm gegen BATE im Hinspiel unser Urteil &#8220;<em><a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/16/nach-11-bei-bate-winkt-die-konigsklasse/" target="_blank">So wie diese Partie inhaltlich nicht besonders prickeld [war]</a></em>&#8221; ein. Im erfolglosen Rückspiel folgte dann gar eines, das uns vom Nationalteam der letzten Jahre zu bekannt vorkommt: &#8220;<em><a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/24/abgemeldete-flugel-lassen-sturms-traum-von-der-champions-league-platzen/" target="_blank">Dann aber fehlte der Plan B</a></em>&#8220;.</p>
<p><strong>2. Sein Erfolg ist noch nicht bestätigt</strong></p>
<p>Die heimische Liga mit Sturm (der theoretisch vierten Geige) zu gewinnen, ist natürlich beachtlich für einen jungen Trainer. Fußballerisch war die Liga trotz des Aufwärtstrends aber auch selten so weit hinter dem internationalen Maßstab wie im Moment (dass wir uns wie wahnsinnig über eine mögliche Rückkehr in die UEFA-Top-15 vor den maroden Schotten freuen würden, spricht Bände). Und selbst in der Meistersaison in dieser Liga sah Sturm gegen die besten Teams <a href="http://ballverliebt.eu/2011/05/26/sturm-ist-meister-zeit-fur-zahlen/" target="_blank">nicht besonders gut aus</a>.</p>
<p>Nur nominell schwächere Gegner zu schlagen, klappt vielleicht in einer von (Hausnummer) zehn Meistersaisonen, ist aber für unser Nationalteam kein viel versprechender Erfolgspfad. Ist es Foda zuzutrauen, dass er ein Konzept entwickelt, das über das bei Sturm in Österreich erfolgreiche hinausgeht? Natürlich. Hat er das schon bewiesen? Natürlich nicht. Foda müsste seinen Erfolg mit Sturm erst einmal einigermaßen bestätigen und zeigen, dass er die Mannschaft noch weiter entwickeln kann.</p>
<p><strong>3. Foda ist Österreicher</strong></p>
<p>1996 hat Foda Deutschland als Spieler verlassen &#8211; da wurde Joachim Löw dort gerade erst Trainer (bei Fodas Verein, dem VfB Stuttgart). Seit 1997 ist seine Welt in Graz. Top-Ligen kennt er als Coach nicht &#8211; außer Ivica Osim hat er auch in Spielerjahren selbst keinen gehabt, von dem er sich für heute viel mitnehmen hätte können. Damit ist Foda trotz anders lautendem Pass eine österreichische Lösung.</p>
<p>Ich würde Foda liebend gerne in fünf bis zehn Jahren als Teamchef sehen, nachdem er in Deutschland einen Mittelständler geleitet und sich daran weiterentwickelt hat. Die selbe Anforderung würde ich auch an Andreas Herzog, Markus Schopp, Didi Kühbauer oder jeden anderen halbwegs viel versprechenden heimischen Jungtrainer stellen. Ohne lehrreiche Auslandserfahrung als Trainer ist die Eignung für das Team nicht wirklich da. Ohne dass die hautnahe Erfahrung des internationalen Niveaus den Trainer geprägt hat, wird das ÖFB-Team zu eben jener &#8220;Learning by doing&#8221;-Spielwiese, die es teilweise auch bei Constantini war (der immer wieder ausbrechenden Unruhe der besten Legionäre über die professionelle Diskrepanz zwischen Verein und Nationalteam inklusive).</p>
<p><strong>4. Mit Sturm würde auch die heimische Liga einen Rückschlag erleiden</strong></p>
<p>Was ich auch gegen Paul Gludovatz einzuwenden hätte (wenn der nicht ohnehin nicht in Frage käme): Ein Trainer, der einen österreichischen Meisterschafts-Underdog so erfolgreich aufbaut, wird genau dort dringend gebraucht. Foda war ein absoluter Glückfall für Sturm &#8211; aber auch für Österreich im Sinne der Liga-Entwicklung. Sturm fordert alle Mannschaften in der Liga und tritt in Europa garantiert nicht peinlich auf, sondern punktet verlässlich für die Fünf-Jahres-Wertung. Es steht zu befürchten, dass Sturm nicht wieder einen solchen Griff landet und mit Fodas Abgang zurückfallen wird. Für Sturm-Fans ist das schade genug, aber hat sich schon mal jemand gefragt, was Österreich dann mit einem vierten und fünften Europapokalstartplatz anfangen soll &#8211; geschweige denn diesen fünften zu halten?</p>
<p>Auf dieses Problem muss Sturm sich natürlich ohnehin vorbereiten. Aber gerade der ÖFB sollte sich nicht am Liga-Brain-Drain beteiligen (wie schon mit der Nominierung von Josef Hickersberger), sondern vielmehr Know-How ins Land importieren, von dem dann auch die Ligatrainer profitieren könnten (die ich derzeit allesamt für nicht schlecht besetzt halte). Aus dieser Perspektive wäre es ratsam für und nachhaltig vom ÖFB, sich im Ausland umzusehen. Trainer die Potential haben, aber noch keine endlose Erfolgsliste (die sie teuer machen würde) gibt es dort genug &#8211; viele davon können eh deutsch. (Damit der unumgängliche Boulevard mitmacht, müssen die halt ab und zu lustige Sprüche sagen.)</p>
<p><strong>5. Foda muss beim Erfolg sehr loyal sein</strong></p>
<p>Wie Martin Blumenau <a href="http://fm4.orf.at/stories/1687784/" target="_blank">richtig sagt</a>: Leitet Foda das heimmische Nationalteam mit Geschick, dann wird die Aufmerksamkeit von deutschen Klubs schnell groß sein. Ob der Trainer dann bei lukrativen Angeboten seinen Weg mit dem Nationalteam fortsetzt? Oder müsste dann wieder ein Trainer von vorne beginnen?</p>
<p>Auch das wird zugegeben allgemein ein Problem mit dem nächsten Trainer sein (sofern die Wahl nicht von Haus aus eine Katastrophe wird). Damit jemand mit Klasse im ÖFB-Team sein langjähirges Traumprojekt sieht, muss der Erfolg schon bahnbrechend sein. In dieser Hinsicht kann sich der ÖFB personell schwer absichern. Deshalb muss er es strukturell tun. Die Entwicklung der Mannschaft und Philosophie muss von einem kompetenten Sportdirektor mitgemacht werden, der auch dann bleibt und den Weg fortführt, sollte der Trainer gehen. Der ewige Neuaufbau muss enden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>So, wer hätte das gedacht? Jetzt hab ich doch tatsächlich ein Plädoyer gegen einen Trainer gehalten, den ich sehr respektiere. Aber die genannten Punkte bereiten mir Kopfzerbrechen und sollten nicht ignoriert werden, wenn man an die langfristige Entwicklung des österreichischen Fußballs denkt. Foda wäre eine anständige Lösung für den Teamchefposten, aber auch unter Berücksichtigung des knappen Budgets &#8211; im Moment &#8211; nicht die optimale.</p>
<p>Zurecht mag man nun einwenden, dass man einen international etablierten (Punkte 1, 2), zukunftsfähigen (Punkt 5) Topp-Mann wird man zwar ohnehin nicht bekomme, aber gerade der drohende Liga-Qualitätsverlust (Punkt 4.) und die zumindest geringe Erfahrung bei einem hochprofessionell geführten, modernen Verein in einer Topp-Liga (Punkt 3) erscheinen mir bedeutende Unterschied zwischen Foda und etwa einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Pezzaiuoli" target="_blank">Marco Pezzaiuoli</a> zu sein. Für dessen Engagement würde ich dem ÖFB übrigens ohne jedes Bauchweh gratulieren. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>)</p>
<blockquote><p>Dieser Text ist Teil eines Pro/Contras. Die <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/pro-foda-als-teamchef/" target="_blank">Pro-Haltung hat Georg eingenommen</a>. In der <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/umfrage-foda-als-teamchef/" target="_blank">Umfrage seid ihr am Wort</a>.</p></blockquote>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5700&amp;md5=fae56f26e712db8ece610d9c9a116a3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesliga-Vorschau: Der Titel wird auf den Flügeln entschieden&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;oder an dessen geschicktester Umgehung. Ballverliebt nimmt die fünf Top-Teams der österreichischen Bundesliga unter die Lupe &#8211; die Flügelteams Sturm, Salzburg und Ried, das Zentrums-Team Austria. Und die Mannschaft von Rapid, die wohl die interessanteste der neuen Saison wird. Sportlich ist in die &#8220;Großen 4&#8243; zuletzt das Team aus Ried dazugestoßen &#8211; die Innviertler ließen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8230;oder an dessen geschicktester Umgehung. </em>Ballverliebt <em>nimmt die fünf Top-Teams der österreichischen Bundesliga unter die Lupe &#8211; die Flügelteams Sturm, Salzburg und Ried, das Zentrums-Team Austria. Und die Mannschaft von Rapid, die wohl die interessanteste der neuen Saison wird.</em></strong></p>
<div id="attachment_5395" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Bundesliga-Grafiken1.jpg"><img class="size-full wp-image-5395 " title="Bundesliga-Grafiken" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Bundesliga-Grafiken1.jpg" alt="" width="460" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Was wird das Erfolgsrezept 2011/12?</p></div>
<p><span id="more-5391"></span>Sportlich ist in die &#8220;Großen 4&#8243; zuletzt das Team aus Ried dazugestoßen &#8211; die Innviertler ließen Rapid hinter sich, holten den Cup und schicken sich auch dieses Jahr an, im Konzert des Führungsquartetts mitzuspielen. Es ist Geschmackssache, ob man die Spitzenteams nun als &#8220;Große 5&#8243; oder als &#8220;Große 4 plus Ried&#8221; bezeichnet &#8211; in diese Vorschau jener Teams, die um die internationalen Plätze kämpfen, gehört Ried zweifellos dazu.</p>
<p><strong><em>Red Bull bekommt Flügel</em></strong></p>
<div id="attachment_5396" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Salzburg.png"><img class="size-full wp-image-5396 " title="Salzburg" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Salzburg.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Salzburg unter Ricardo Moniz</p></div>
<p>Der Topfavorit auf den Meisterteller ist sicher das Team aus Salzburg. Was sich in den paar Spielen, die Ricardo Moniz am Ende der letzten Saison am Ruder war, angedeutet hatte, wird in der neuen Spielzeit konsequent verfeinert: Positiver Fußball ist angesagt, mit voller Konzentration auf die Flügel.</p>
<p>Moniz stellt sein Team in einem, wie es so schön heißt, holländischen 4-3-3 auf, ähnlich wie 2008/09 unter Co Adriaanse. War damals das Angriffsspiel auf Janko ausgerichtet war, so ist es das Anno 2011 auf den Brasilianer Alan, der von Huub Stevens sträflich vernachlässigt wurde aufblüht, seit Moniz ihm das Vertrauen schenkt.</p>
<p>Das Rezept der Bullen ist nicht allzu kompliziert: Die Spieler auf den Halbpositionen im Mittelfeld (Leitgeb und Cziommer) legen den Ball auf die Außenstürmer, diese flanken ins Zentrum auf Alan. Die offensichtliche (und kurzsichtichte) Möglichkeit, das zu verteidigen, ist die Konzentration auf Alan &#8211; aber der ist technisch so beschlagen, dass kein Verteidiger dieser Liga ihn über 90 Minuten ausschalten kann, wenn permanent die flachen (!) Flaken auf ihn zufliegen.</p>
<p>Es gibt grundsätzlich zwei Wege, das sinnvoll zu verteidigen: Entweder, die Außenverteidiger konzentrieren sich auf die Bullen-Flügel &#8211; worduch aber das eigene Angriffsspiel gelähmt wird. Oder man lässt die Pässe von Cziommer und Leitgeb gar nicht erst zu. Das wird, so wie die anderen Teams aufgestellt sind, die Variante sein, mit der es die Gegner wohl eher versuchen werden.</p>
<p>Was wiederum mehr Verantwortung für die Außenverteidiger der Bullen schafft: Denn, wie in einem holländischen 4-3-3 üblich, rücken diese zwar auf, sind aber nicht pirmär dafür vorgesehen, die Flügelstürmer zu hinterlaufen und selbst zur Grundlinie durchzugehen. So oder so, der Schlüsssel zum Erfolg bei Salzburg liegt ganz massiv auf den Flügeln &#8211; sicherlich ein Grund, warum man sich mit Leonardo einen Spieler geholt hat, der dieses System in- und auswendig kennt.</p>
<p>Dass ein Roman Wallner, der bulliger ist und technisch nicht so beschlagen wie Alan, in diesem System nicht so gut funktioniert, konnte man schon sehen. Sollte sich Alan verletzen, wird Moniz einen Plan B brauchen, zuden ist mit gesteigertem Frust bei Wallner zu rechnen, wenn er kaum spielt und, wenn doch, er kaum zur Geltung kommt.</p>
<p><em><strong>Sturm: Wer eröffnet des Meisters Spiel?</strong></em></p>
<p>Beim Meister gab es im Sommer eine ganz entscheidende Personalie: Gordon Schildenfeld verließ die Steirer und dockte bei Eintracht Frankfurt an, um dort in die deutsche Bundesliga aufzusteigen. Das ist nicht nur defensiv ein großes Problem, weil ohne den Kroaten der zweifellos beste Abwehrspieler der abgleaufenen Saison fehlt, sondern genauso in der Vorwärtsbewegung.</p>
<div id="attachment_5398" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Sturm.png"><img class="size-full wp-image-5398 " title="Sturm" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Sturm.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Sturm unter Franco Foda</p></div>
<p>Denn ohne Schildenfeld stellt sich die einfache Frage: Wer soll das Spiel bei Sturm nun eröffnen? Denn den ersten Pass können weder die verblieben Feldhofer und Burgstaller so spielen wie der Kroate, und der als Ersatz verpflichtete Milan Dudic schon gleich gar nicht.</p>
<p>Was Sturm noch mehr zu einem flügelorientierten Team macht, als das in der Vergangenheit schon der Fall war. Denn weil aus der Innenverteidigung nicht mit viel zu rechnen ist, verstärkt das die Verantwortung für die Außenverteidiger (Standfest und vermutlich Popchadze) &#8211; auch über das zentrale Mittelfeld hinaus</p>
<p>Denn <a href="http://ballverliebt.eu/2010/10/31/volle-attacke-nicht-bei-sturm/">wie schon letzte Saison zu erkennen war</a>, ist das Zentrum kein Herd der Kreativität und wird im Spiel nach vorne eher eine untergeordnete Rolle spielen. Es bleibt zwar abzuwarten, ob Matthias Koch seine Rolle offensiver interpretiert als Mario Kienzl, da es aber auch ein einem wirklich mobilen möglichen Zehner fehlt, wird wieder sehr viel Aufbauarbeit über die Flanken kommen.</p>
<p>Die schnellen Hölzl und Wolf sind dafür prädestiniert und sie waren auch ein entscheidender Faktor zum Titelgewinn, aber die Besetzung der Offensivzentrale ist noch eine kleine Baustelle. Muratovic, der das in den ersten paar Pflichspielen gemacht hat, fehlt es altersbedingt massiv an Mobilität und Kondition, um da eine Dauerlösung zu sein &#8211; er war grandios als Joker für eine halbe Stunde, aber wahrscheinlicher ist, dass auf Sicht eher Imre Szabics die hängende Spitze gibt und Kienast den Stoßstürmer.</p>
<p><a href="http://ballverliebt.eu/2010/08/08/sturm-beschenkt-rapid-mit-platz-im-mittelfeld/">Szabics ist aber kein Zehner</a> und wird sich immer eher nach vorne orientieren als nach hinten &#8211; so wird er eher mit seiner hohen Arbeitsrate die Flügel unterstützen, als aus dem Zentrum für Zuspiele zu sorgen. Das macht Sturm anfällig gegen Teams mit defensivstarken Außenverteidigern und guter Spielgestaltung aus der defensiven Zentrale (wie Ried beim 1:1 zum Auftakt schon gezeigt hat), weil man zwischen Weber/Koch und dem Angriff mit einem größeren Loch rechnen kann.</p>
<p><strong><em>Wie wird die Austria Baumgartlinger ersetzen?</em></strong></p>
<div id="attachment_5400" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Austria.png"><img class="size-full wp-image-5400 " title="Austria" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Austria.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Die Austria unter Karl Daxbacher</p></div>
<p>Hat Sturm mit Schildenfeld den besten Innenverteidiger der Liga verloren, muss die Wiener Austria den Abgang von Julian Baumgartlinger verkraften &#8211; dem fraglos besten defensiven Mittelfeldmann und Spieleröffner, den es in Österreich derzeit gibt.</p>
<p>Die Unsicherheit, ob Junzovic bleibt oder auch noch ins Ausland geht, ist für die Austria zwar quälend, hat aber auf den Aufbau und die Ausrichtung der Mannschaft keine so weitreichenden Folgen das Fehlen von Baumgartlinger.</p>
<p>Das Problem: Petr Hlinka ist zwar ein geeigneter Staubsauger mit gutem Auge für das Verhindern gegnerischer Angriffe, aber er ist kein Spieleröffner. Darum wird wohl der aus Wr. Neustadt geholte Alex Grünwald auch dann den Job in der Zentrale bekommen, wenn Junuzovic bleibt (ansonsten wird halt Liendl die linke Seite übernehmen). Allerdings fehlt noch so ein wenig das Gefühl innerhalb der Mannschaft, Grünwald bei seiner Aufgabe auch zu unterstützen.</p>
<p>Bei seinem ersten Einsatz im Heimspiel gegen Rudar Pljevlja rückte das Offensivquartett so weit auf, dass sich zwischen Grünwald und dem Angriff ein Riesenloch auftat, in dem sich der Gegner breitmachte und sinnvolle Pässe von Grünwald in die Spitze unmöglich machte.</p>
<p>Hier wird es vor allem an Junuzovic (oder Liendl) und Barazite sein, auf die Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen und eine Spieleröffnung von Grünwald auch zuzulassen. Denn ansonsten wird die Austria dazu gezwungen sein, das Mittelfeld zu umgehen und wiederum über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Dann wäre aber Grünwald im Zentrum verschenkt, weil gegen die schwächeren Teams so ein zusätzlicher Mann vorne fehlte, um den zu erwartenden tief stehenden Gegner zu überwinden, und weil die besseren Teams ohnehin selbst hauptsächlich über die Flügel kommen und es zentral nicht viel zu verteidigen gäbe.</p>
<p><strong><em>Ried bleibt sich treu</em></strong></p>
<p>Herbstmeistertitel, Cupsieg und trotz eines eher mühsamen Frühjahrs ein starker vierter Platz in der Liga &#8211; die Innviertler waren letztes Jahr der Hecht im Karpfenteich. Es deutet nichts darauf hin, dass das dieses Saison anders ist, denn Ried wäre nicht Ried, wenn man sich nicht treu bleiben würde.</p>
<div id="attachment_5402" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Ried.png"><img class="size-full wp-image-5402  " title="Ried" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Ried.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Ried unter Paul Gludovatz</p></div>
<p>So wird Paul Gludovatz weiter auf sein bewährtes 3-3-3-1 setzen, in dem die Abgänge mit jungem, spielintelligentem Personal nachbesetzt wurden &#8211; Benny Basala, U17-Europameister aus Köln, nimmt die Position des rechten Wing-Backs statt Brenner ein, Reifeltshammer jene von Stocklasa.</p>
<p>Das nominell unterbestzte Zentrum ist ein Zugeständnis an das auf Flügel konzentrierte Spiel der Gegner und ist gleichzeitig ein Schlüssel zum eigenen Spiel, schließlich gibt es so auf jeder Flanke drei Spieler gegen die sonst üblichen zwei bei der Gegnerschaft &#8211; Überzahl auf den Flanken, zumal mit jungen, dynamischen und schnellen Spielern (Royer, Basala) ist einer der entscheidenden Vorteile.</p>
<p>Gleichzeitig war der entscheidende Schritt nach vorne in der abgelaufenen Saison das Fallenlassen von Drechsel. Denn in der Offensive ist die Zehn nicht die entscheidende Funktion, dafür braucht es aufgrund des ansonsten entleerten Mittelkreises dort Spieler, die schnell sind und gegen die gegnerischen Sechser auch viel defensiv arbeiten kann.</p>
<p>Das war Drechsel nicht, das sind der schmächtige Carril und die Rieder Allzweckwaffe Anel Hadzic aber sehr wohl. Weswegen Carril, der diese Position letztes Jahr spielte, eher überschaubare Scorer-Werte hatte und auf den ersten Blick für viele keine übermäßig wichtige Rolle im Rieder Höhenflug spielte &#8211; letztlich aber seine Aufgaben erfüllte und sehr wohl seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat.</p>
<p>Das unübliche System, zum Leben erfüllt von einer jungen, schnellen und vor allem spielintelligenten Mannschaft, wird auch diese Saison viele Gegner vor große Probleme stellen. Einzige wirkliche Schwäche ist die fehlende Kadertiefe &#8211; viele Spieler dürfen nicht längerfristig ausfallen.</p>
<p><em><strong>Große Variabilität und viele Möglichkeiten bei Rapid</strong></em></p>
<div id="attachment_5404" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Rapid-1.png"><img class="size-full wp-image-5404 " title="Rapid 1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Rapid-1.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Rapid unter Peter Schöttel (4-4-2)</p></div>
<p>Das interessanteste Team der neuen Saison wird, wie es derzeit aussieht, wohl Rapid werden. Denn der neue Trainer Peter Schöttel hat bereits angekündigt, sich in seiner Formation auch am jeweiligen Gegner zu orientieren, sich nicht auf ein System festlegen zu wollen und vor allem auch das Personal hat, um verschiedenste Varianten auf das Feld zu bringen.</p>
<p>Wichtigste Änderung unter Schöttel ist aber, dass Hofmann vom (nominell) rechten Flügel ins Zentrum geht und somit das jahrelange &#8220;Hofmann-Loch&#8221;, das entstand, wenn der Deutsche regelmäßig in die Mitte zog, geschlossen wird.</p>
<p>In einem 4-4-2 ist Hofmann zentral neben einem einzelnen Sechser (Kulovits hat wegen seiner Kampfstärke in diesem System Vorteile gegenüber Heikkinen). Hier würde das Spiel von Rapid jenem der Austria durchaus ähneln, wiewohl Hofmann sicher eher nach vorne aufrückt als Grünwald bei den Violetten. Der Vorteil dieses Systems: Beide Flügel bleiben doppelt besetzt bei gleichzeitiger Kreativität aus dem Zentrum &#8211; das fehlte in der Vergangenheit, zudem gibt es vorne zwei Anspielstationen. Nachteil: Die zwei Spieler vorne sind sich in der Spielanlage sehr ähnlich, ein Loch zwischen Mittefeld und Angriff macht gegen zwei Sechser beim Gegner das Loch schwer zu überwinden.</p>
<div id="attachment_5406" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Rapid2.png"><img class="size-full wp-image-5406 " title="Rapid2" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Rapid2.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Rapid unter Peter Schöttel (4-2-3-1)</p></div>
<p>Es ist zu erwarten, dass das 4-4-2 eher die Variante ist, wenn es gegen Team mit nur einem Sechser geht (wie beim Startsieg gegen die Admira) und wenn Schöttel das Spiel selbst gestalten will. Es gibt aber auch die Möglichkeit, in einem 4-2-3-1 aufzulaufen &#8211; ein probates Mittel gegen Mannschaften mit zwei defensiven Mittelfeldspielern.</p>
<p>Hier würde Hofmann auf die Zehn gehen und ihm mit Prager oder Prokopic (die das beide spielen können) ein Achter zur Seite gestellt werden, der eher aus der Tiefe kommt unf dort Platz sucht; mit einem klassischen Sechser als Absicherung &#8211; hier hätte Heikkinen wegen seiner Qualitäten als Holder wohl leichte Vorteile gegenüber Kulovits.</p>
<p>In dieser Formation hätte Rapid zwei Mann auf dem Feld, die ein Spiel aus der Zentrale heraus lenken können, und dennoch blieben wiederum beide Flügel besetzt.</p>
<p>Dort hat Schöttel nun auch vermehrt Möglichkeiten. Auf der linken Seite ist Schrammel zwar bei Standards nicht annähernd so gefährlich wie Katzer, bringt aber aus dem Spiel deutlich mehr. Eine mögliche Problemzone könnte eher die rechte Flanke sein &#8211; zwar muss niemand mehr die Putzfrau für Hofmann spielen, aber Thonhofer  ist keiner der Top-Rechtsverteidiger der Liga und Michael Schimpelsberger ist an sich eher Sechser oder Innenverteidiger.</p>
<p><strong><em>Zur These: Die Meisterschaft wird auf den Flügeln entschieden&#8230;</em></strong></p>
<p>Doch so oder so: Rapid macht auf dem Papier den mit Abstand varbaibelsten Eindruck gegenüber den sehr auf ein spezielles System fixierten und eher eindimensionalen Gegnern im Kampf um die internationalen Plätze bzw. den Meistertitel. Die Probleme bei den Hütteldorfern sind somit in der neuen Saison eher im Umfeld zu erwarten als auf dem Platz selbst.</p>
<p>Auffalend ist eben die Fixierung vieler Teams auf das Flügelspiel, obwohl eigentlich nur Ried &#8211; dank des Systems mit den Wing-Backs &#8211; die Außenverteidiger wirklich massiv nach vorne schieben lässt und neben den Innviertlern nur noch Salzburg mit echten Außenstürmern aufläuft.</p>
<p>Vor allem in den Spielen gegen Salzburg &#8211; weil dort der Kader individuell und in der Tiefe besetzt ist als bei Ried &#8211; wird es darauf ankommen, wie es gelingt, ohne die defensiv gebundenen Außenverteidiger das eigene Spiel eröffnet und wie sehr es möglich ist, die somit natürlich beschnittenen Flügel in den eigenen Offensivbemühungen umgeht.</p>
<p>Deshalb die These: Die Meisterschaft wird über die Flügel entschieden &#8211; oder für denjenigen, der den am besten funktionierenden Plan hat, um vom Gegner gebremste Flügel durch die Zentrale zu umgehen.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5391&amp;md5=8289e4b82395e55d6535128619a98df9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Sturm ist Meister, Zeit für Zahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 04:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[rapid wien]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[statistiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste Saison fand mit dem Vizemeistertitel immerhin einen versöhnlichen Abschluss. Wir widmen uns den zwei Hauptfragen: Was war mit Österreichs &#8220;Großen Vier&#8221; los? Und warum wurde Sturm eigentlich Meister?</strong></p>
<p>Jaja. Sturm ist Meister, weil sie am Ende der Saison am meisten Punkte am Konto hatten. Das wäre natürlich die einfache Antwort, die sich jeder beim Blick auf die Tabelle selbst geben kann. Doch so einfach machen wir uns das freilich nicht. Immerhin war der Verein vor einem halben Jahrzehnt noch Bankrott und hat im Vergleich mit Rapid, der Austria und Krösus Red Bull auch weniger Budget. Überhaupt, im Vergleich mit der Truppe, die sich unter Ivica Osim in den Jahren 1998 und 1999 den Titel sicherte, ist heute eine ziemliche Noname-Truppe am Werk, der die wirklich großen Stars fehlen. Doch genug tiefgestapelt. Zeit für Statistiken und Diagramme.<span id="more-4818"></span></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4828" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4828 " title="Punkteschnitt-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" alt="" width="203" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Punkteschnitt-Entwicklung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Mysteriöse Wandlungen der Winterzeit</strong></p>
<p>Fakt ist: Nach 19 Runden, am Ende der Herbstsaison, war die SV Ried (37 Zähler) an der Tabellenspitze. Sturm, Salzburg (je 33),  die Austria (32) und Rapid (30) trennten nur drei Punkte. Es läßt sich also folgern: Die &#8220;Großen Vier&#8221; waren in etwa gleich gut unterwegs. Am Ende der Meisterschaft lagen zwischen Sturm, Salzburg und der Austria nur 5 Punkte. Das spricht für die Ausgeglichenheit des heurigen Ligabewerbs, insbesondere für das Kopf-an-Kopf-Rennen dieser drei Mannschaften. Sie beendeten das Ligajahr 2010/11 in der gleichen Reihenfolge. Auffällig soweit nur: Der Absturz von Ried (letztlich 8 Punkte Rückstand auf Sturm) und Rapid (-13) im<strong> </strong>Frühjahr.</p>
<div id="attachment_4820" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4820  " title="Tabellen-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" alt="" width="201" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Tabellen-Entwicklung</p></div>
<p>Was uns diese Zahlen aber nicht preisgeben ist die seltsame Umkehr der Heim- und Auswärtsbilanzen nach der Jahreswende. Besonders deutlich sichtbar bei Rapid und Salzburg. Beide begannen die Saison sehr heimstark &#8211; die Bullen führten zu Jahresende die Heimtabelle sogar mit 21 Punkten aus 10 Spielen an. Rapid schaffte nur einen Zähler weniger. Nach den letzten 8 Heimspielen hatte sich das deutlich verändert: Mit 3 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen bilanzierte Red Bull in Wals-Siezenheim nur noch schwach positiv. Rapids Bilanz rutschte von einer nachweislichen Heimstärke in durchschnittliche Ausgeglichenheit. Salzburg jedoch vermochte die Minderleistung vor eigenem Publikum aber wett zu machen, und legte in der Auswärtsbilanz kräftig zu. Machte man im Herbst 1,33 Punkte pro Spiel in der Fremde, so waren es in den letzten 17 Runden jeweils stolze 2 Zähler.</p>
<p>Und Sturm? Die Blackies starteten und beendeten die Saison als zweitbestes Auswärtsteam und schoben sich 2011 vom fünften auf den ersten Rang der Heimtabelle vor. Insgesamt verbesserten  salle &#8220;Großen&#8221; ihren Punkteschnitt im Frühjahr. Nur bei Rapid ging es relativ deutlich bergab &#8211; von 1,58 auf 1,35, da half auch der kurze &#8220;Zoki-Effekt&#8221; nur wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4821" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4821  " title="Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" alt="" width="201" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Der Meister ließ die &#8220;Big Points&#8221; liegen</strong></p>
<p>Was sind in diesem Falle die &#8220;Big Points&#8221;? Normalerweise wird dieser Begriff verwendet, wenn (nah beinander liegende) Tabellennachbarn gegeneinander antreten. Gemessen an den Endtabellen der letzten paar Jahren waren stets Rapid, die Austria, Sturm und Salzburg &#8211; also eben die schon benannten &#8220;Großen Vier&#8221; meist im direkten Wettstreit um die Europa-Tickets. Auch heuer lagen diese Teams (Ausnahme: Rapid im letzten Drittel) immer knapp beinander. Es bietet sich also durchaus an, die 24 Spiele, die diese Teams untereinander bestritten, gesondert zu betrachten.</p>
<p>Sofort fällt ins Auge: Sturm Graz hat die Meisterschaft nicht in Hütteldorf, Favoriten oder Wals-Siezenheim entschieden. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich stinken die Blackies sogar ziemlich ab. Nur zwei Mal reichte es überhaupt zu einem Sieg (je ein Auswärtserfolg bei beiden Wiener Klubs). Mit 4 Remis und insgesamt 10 von 36 möglichen Punkten<strong> </strong>fällt ausgerechnet diese Bilanz ziemlich mager aus. Die fetteste Ausbeute machte die Truppe von Neo-Coach Ricardo Moniz, für die es mit 6 Siegen, 5 Unentschieden und nur einer Niederlage zu 21 Punkten gereichte. Die hohe Quote an Punkteteilungen verhinderte aber, dass sich ein Team sehr deutlich nach oben absetzte und Sturm für seine Patzer bestraft wurde. 9 Mal gab es ein X, damit gab es in jedem zweiten bis dritten Spiel keinen Sieger. Kurios: Alle 4 Teams holten sich das Gros ihrer &#8220;Big Points&#8221; auswärts &#8211; Sturm und die Austria glückte dabei kein einziger Heimerfolg.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4822" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4822  " title="Die Punkte-Aufteilung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" alt="" width="200" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Die Punkte-Aufteilung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Kleinvieh macht viel, viel Mist</strong></p>
<p>Mattersburg, Kapfenberg und Co. &#8211; die &#8220;Provinzklubs&#8221; waren also die wichtigsten Punktelieferante für Sturm Graz. Einfach gerechnet: 56 von 66 Zählern holte man sich nicht aus Wien oder Salzburg. Dort gab es im Schnitt nur einen Punkt pro Spiel für die Grazer. Ging es gegen die &#8220;Kleinen&#8221;, so fuhr man im Schnitt 2,33 (!) Zähler nach 90 Spielminuten ein. Ein überlegener Wert. So gesehen profitierte nur Salzburg klar von den Erfolgen in den direkten Duellen, denn am Ende &#8211; durch den 4:2-Auswärtssieg bei den Veilchen &#8211; machten sie den kleinen Unterschied zwischen Rang zwei und drei. Besonders oft stolperte der SK Rapid über die vermeintlich leichteren Gegner. Die Hütteldorfer fuhren je Match in dieser Statistik nur unterdurchschnittliche 1,46 Zähler ein. Da waren die soliden Leistungen gegen Red Bull und Co. am Ende deutlich zu wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4823" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4823  " title="Die Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" alt="" width="203" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fieberkurve</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Beständigkeit heißt: Oben bleiben</strong></p>
<p>Wer Sturm heuer öfter spielen gesehen hat, wird bezeugen können, dass die spielerische Leistung am grünen Rasen teilweise alles andere als konstant gut war &#8211; rein subjektiv gesehen, versteht sich. Doch auch ein Sieg mit Hängen und Würgen ist eben ein Sieg, und so manifestierte sich der Erfolg trotz allen Makels früh in der Tabelle. Und ist damit ein mehr als eindeutiger Beweis, dass Sturm auch entgegen seiner Big-4-Bilanz der würdige Titelträger ist.</p>
<p>Man werfe einen Blick auf die Fieberkurve: Seit Runde 7, sprich: die letzten 29 Spieltage, befinden sich die Blackies in den Top 3. Kein anderes Team hielt sich dort derart kontinuierlich. Ähnliches brachten heuer nur die Klubs am Tabellenende fertig. Über den genau gleichen Zeitraum hat sich etwa am Tabellenplatz von Kapfenberg nichts verändert. Die Gregoritsch-Truppe hat sich seit<strong> </strong>dem 11. September 2010 auf Rang 7 einzementiert. Nicht einmal Mattersburg und der LASK : Diese  beiden Klubs liegen seit dem 12. Spieltag, dem 23. Oktober des Vorjahres, an 9. bzw. letzter Stelle.</p>
<div id="attachment_4824" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4824 " title="Sturms Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" alt="" width="204" height="27" /></a><p class="wp-caption-text">Sturms Fieberkurve ab Rd 7</p></div>
<p>Red Bull war im Herbstdurchgang ein seltener Gast auf den Europacuprängen, rückte am Ende aber immer mehr auf. Rapid belegte überhaupt nur in der 30. Runde für eine Woche einen internationalen Startplatz, womit man sich die Abwesenheit aus der Europa League durchaus verdient hat.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4835" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4835 " title="Ried gegen die Big 4" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" alt="" width="202" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">Ried gegen die Big 4</p></div>
<p></strong><strong>Exkurs: Aber was ist mit Ried?</strong></p>
<p>War da nicht gleich ein völlig unerwarteter Herbstmeister? Mit 37 Punkten zur Winterpause und seinem System aus Dreierketten hatten Paul Gludovatz&#8217; Wikinger aus Oberösterreich die Tabelle ziemlich aufgemischt. Manch Verwegener spekulierte zu diesem Zeitpunkt schon damit, dass der Meisterteller am Ende gar ins Innviertel gelangen könnte. Am Ende jedoch beendeten die Rieder die Saison auf Rang 4, was immer noch ein passables Ergebnis darstellt. Mit der Europa-Quali über die Meisterschaft wurde es aber nichts mehr, es wartet aber noch das Cupfinale als internationales Sprungbrett. Aber was war passiert?</p>
<p>Ein Blick auf die Heim- und Auswärtstabellen belegt: Ried wurde nach der Jahreswende kontinuierlich schwächer, obwohl man in den letzten 17 Runden kein einziges Mal zu Hause verlor. Dafür schaffte man auswärts auch nur  einen einzigen Sieg, ein 2:0 bei Wiener Neustadt. Der Punkteschnitt insgesamt sank von 1,95 Zählern pro Spiel auf 1,24, womit man in der Frühjahrstabelle auf Rang 7 zurückfiel.</p>
<p>Die &#8220;Big 4&#8243; taten sich allesamt eher schwer mit den Riedern. Niemand schaffte mehr als 2 Siege gegen die Gludo-Elf, die Austria gar nur einen. Red Bull konnte in 4 Partien immerhin 8 Punkte einfahren und stieg damit gegen die Innviertler am besten aus. Die Meisterschaft entschied sich aber nicht auf diesem Wege, lediglich die Austria hat Grund hier dem einen oder anderen Punkt nachzutrauern. Die Veilchen haben als einziges Team der &#8220;Großen 4&#8243; eine negative Bilanz gegen Ried. Die Oberösterreicher vollbrachten gegen die Großklubs wiederum auch keine Wunder. 5 Siege, 4 Remis und 7 Niederlagen sowie ein Punkteschnitt von 1,19 weisen Lexa &amp; Co. nicht gerade als Favoritenkiller aus.</p>
<p><strong>Fazit: Pflicht vor Kür, &#8220;braves&#8221; Sturm ist verdienter Meister</strong></p>
<p>Gegen die &#8220;Kleinen&#8221; hui, gegen die &#8220;Großen&#8221; pfui. Dazu eine eher mittelmäßige Heimbilanz vor der Winterpause. Die Blackies holten sich die Punkte dort, wo sie es von der Papierform her auch mussten. Und weil das mehr als &#8220;gut&#8221; gelang, blieben die zahlreichen Ausrutscher gegen die Großklubs letztlich ohne Folgen. Dazu war die Steigerung im Frühjahr generell beachtlich, ebenso wie die Serie zu Saisonende. Sturm musste in den letzten 7 Partien keine Niederlage mehr einstecken. Auch das ist Beständigkeit.</p>
<div id="attachment_4825" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4825 " title="Die Schlußtabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" alt="" width="200" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schlußtabelle</p></div>
<p>Besonders bitter war das für die Austria, die sich im Jubiläumsjahr mit dem dritten Platz anfreunden muss. Der Weg zum Titel schien geebnet, bis man im Endspurt in eine Desaster-Serie rutschte. Eine Chance, die sich Sturm nicht nehmen ließ. Am frühesten aus dem Rennen ging der Stadtrivale Rapid. Dort wollte es das ganze Jahr über nicht richtig laufen. Die Turbulenzen um Pacult und seinen Abgang nach Leipzig taten ihr Übriges, Zoran Barisic vermochte das Ruder nicht mehr herum zu reißen. Schöttel wird es richten müssen.</p>
<p>Bleibt noch Salzburg: Auch dort sah man einen Trainer gehen. Der Abgang des mürrischen Stevens scheint sich aber positiv auf die Stimmung in der Mozartstadt ausgewirkt zu haben. Die Bullen mutierten von einer heimstarken Truppe zu einem gefürchteten Auswärtsteam. Dass ein Erfolg im Horr-Stadion am Ende Rang zwei rettete, darf da fast schon als symptomatisch durchgehen. Mutig jedenfalls die Entscheidung, den Philosophiewechsel jetzt zu vollziehen und &#8211; wohl diesem Folge leistend &#8211; den unerfahrenen Ricardo Moniz als Cheftrainer zu behalten. Für ihn wird das kommende Jahr nach der erfolgten Kaderausmistung eine Feuerprobe werden. Und wie immer gilt: In wenigen Wochen geht es wieder los, die Karten werden neu gemischt. (gp)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4818&amp;md5=6413486ded7f0fbdff3f50816ef5af5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Und Meister wird&#8230;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/07/und-meister-wird/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 13:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten & Tippspiele]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[tippspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ballverliebt.eu-Community hat gesprochen. Fast 250 Menschen haben ihre Tipps für das Meisterschaftsfinish der österreichischen Bundesliga abgegeben um per Schwarmintelligenz den Meister zu bestimmen. Und so ging es aus. Vor der heutigen 32. Runde sieht die Tabelle wie folgt aus: Mannschaft Punkte SKS 55 FAK 51 RBS 50 SVR 49 SCR 48 INN 46 WNS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ballverliebt.eu-Community hat gesprochen. Fast 250 Menschen haben ihre Tipps für das Meisterschaftsfinish der österreichischen Bundesliga abgegeben um per Schwarmintelligenz den Meister zu bestimmen. Und so ging es aus.<span id="more-4699"></span></p>
<p>Vor der heutigen 32. Runde sieht die Tabelle wie folgt aus:</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Mannschaft</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr style="background:#d0ff40;">
<td>SKS</td>
<td>55</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>FAK </td>
<td>51</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>RBS</td>
<td>50</td>
</tr>
<tr>
<td>SVR</td>
<td>49</td>
</tr>
<tr>
<td>SCR</td>
<td>48</td>
</tr>
<tr>
<td>INN</td>
<td>46</td>
</tr>
<tr>
<td>WNS</td>
<td>45</td>
</tr>
<tr>
<td>KSV</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>MBG</td>
<td>26</td>
</tr>
<tr style="background:#ff9000;">
<td>LAS</td>
<td>18</td>
</tr>
</table>
<p>In der direkten Abstimmung (die wir einige Minuten verspätet hinzugefügt haben), ist der SK Sturm in dieser Situation mit 76 Prozent der Stimmen zum Meister erkoren worden. Nur Salzburg (12 Prozent) werden noch erwähnenswerte Chancen gegeben. Die Austria, Rapid und Ried kommen zusammen (in dieser Reihenfolge zusammengesetzt) auf weitere 12 Prozent. Viel interessanter war aber natürlich die Abstimmung der einzelnen Spiele, die noch bevorstehen. So können wir auch sehen, ob sich Sturms Titel auch in der Realität für euch ausgeht, oder ob der Tipp nur der aktuellen Tabellensituation geschuldet ist. Folgendermaßen habt ihr gemeinschaftlich getippt.</p>
<p><strong>Spieltag 32 </strong><br />
Austria, Salzburg und Rapid rücken an die Spitze, Sturm erreicht das Minimalziel in Ried.<br />
<small>Austria Wien &#8211; LASK Linz 1<br />
Kapfenberger SV &#8211; Rapid Wien 2<br />
RB Salzburg &#8211; SC Magna 1<br />
SV Mattersburg &#8211; FC Wacker Innsbruck 2<br />
SV Ried &#8211; Sturm Graz X</small></p>
<p><strong>Spieltag 33 </strong><br />
Sturm hält die Austria auf Distanz und verliert eurer Meinung nach keines der beiden Schlüsselspiele. Damit behalten die Grazer es &#8211; trotz weiter heranrückenden Salzburgern und Rapidlern &#8211; selbst in der Hand. Ried verabschiedet sich hier praktisch aus dem Titelrennen, Salzburg wird zum Verfolger Nummer eins.<br />
<small>RB Salzburg &#8211; Kapfenberger SV 1<br />
FC Wacker Innsbruck  &#8211; SV Ried X<br />
SC Magna &#8211; LASK Linz 1<br />
Sturm Graz &#8211; Austria Wien X<br />
Rapid Wien &#8211; SV Mattersburg 1</small></p>
<p><strong>Spieltag 34 </strong><br />
Im Abstiegskampf fällt die Entscheidung, der LASK kann nicht einmal theoretisch noch oben bleiben, weil sie (ebenso wie die Mattersburger) kein Spiel in den verbleibenden Runden gewinnen. Sturm schießt die Linzer endgültig runter und Rapid muss sich in Ried die wieder aufgekeimten Titelhoffnungen wieder abschminken. Fünf Punkte Rückstand vor den letzten beiden Runden, aber die Chancen auf den Europa League-Platz  leben.<br />
<small>Kapfenberger SV &#8211; SC Magna X<br />
Austria Wien &#8211; FC Wacker Innsbruck 1<br />
LASK Linz &#8211; Sturm Graz 2<br />
SV Ried &#8211; Rapid Wien X<br />
SV Mattersburg &#8211; RB Salzburg 2</small></p>
<p><strong>Spieltag 35 </strong><br />
Sturm richtet sich in Wiener Neustadt vor tausenden mitgereisten Grazern und Neustädter Rekordkulisse praktisch selbst die Meisterfeier in Graz an, obwohl die Siezenheimer dran bleiben und die Rieder biegen, deren ganze Konzentration dem Cup-Finale gelten muss. Im Wiener Derby erhält sich Rapid die Chance auf Platz 3. Trotzdem: Die Austria muss in der Schlussrunde dank besserer Tordifferenz &#8220;nur&#8221; Salzburg schlagen um in der Europa League zu spielen.<br />
<small>Kapfenberger SV &#8211; SV Mattersburg 1<br />
Rapid Wien &#8211; Austria Wien 1<br />
RB Salzburg &#8211; SV Ried 1<br />
SC Magna &#8211; Sturm Graz 2<br />
FC Wacker Innsbruck &#8211; LASK Linz 1</small></p>
<p><strong>Spieltag 36 </strong><br />
Sturm verlässt sich nicht auf die Tordifferenz sondern schlägt Innsbruck. Graz versinkt im Freudentaumel. Die Austria erreicht gegen Vizemeister Salzburg nur ein Unentschieden, während Absteiger LASK Rapid nichts entgegenzusetzen hat. Damit sind die Veilchen nicht im Europapokal vertreten.<br />
<small>SV Ried &#8211; Kapfenberger SV 1<br />
LASK Linz &#8211; Rapid Wien 2<br />
Austria Wien &#8211; RB Salzburg X<br />
SV Mattersburg &#8211; SC Magna 2<br />
Sturm Graz &#8211; FC Wacker Innsbruck 1</small></p>
<p><strong>Die Endtabelle:</strong></p>
<table>
<tr>
<td><strong>Mannschaft</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr style="background:#d0ff40;">
<td>Sturm Graz</td>
<td>66</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>Red Bull Salzburg</td>
<td>63</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>Rapid Wien</td>
<td>61</td>
</tr>
<tr>
<td>Austria Wien</td>
<td>59</td>
</tr>
<tr>
<td>SV Ried</td>
<td>55</td>
</tr>
<tr>
<td>Wacker Innsbruck</td>
<td>53</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiener Neustadt</td>
<td>52</td>
</tr>
<tr>
<td>Kapenberger SV</td>
<td>38</td>
</tr>
<tr>
<td>SV Mattersburg</td>
<td>26</td>
</tr>
<tr style="background:#ff9000;">
<td>LASK Linz</td>
<td>18</td>
</tr>
</table>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4699&amp;md5=20008e50065394e6b6f48e764037d583" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sturm &#8211; Salzburg: Vom schwarzen Chancentod und bulligen Mannschaftsgeist</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/04/17/sturm-salzburg-vom-schwarzen-chancentod-und-bulligen-mannschaftsgeist/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 17:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern durfte Ricardo Moniz mit seinem Co Niko Kovac erstmals ein Spiel komplett vorbereiten.</strong> <a href="http://derstandard.at/1302745420442/Vom-schwarzen-Chancentod-und-bulligen-Mannschaftsgeist" target="_blank"><em>Die komplette Analyse auf derStandard.at lesen</em></a></p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4591&amp;md5=4af06f95a574a2a0e3fe5268ad835ff7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Volle Attacke? Nicht bei Sturm.</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/10/31/volle-attacke-nicht-bei-sturm/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 10:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[foda]]></category>
		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Kogler]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[Szabics]]></category>

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		<description><![CDATA[Sturm Graz behauptet mit einem 2:0-Erfolg über Wacker Innsbruck die Tabellenspitze. Es war in diesem Spiel aber offensichtlich, dass bei den Grazer nur vier Mann für die Offensive zuständig sind, die kaum von hinten unterstützt wurden. Somit war Sturm von Imre Szabics abhängig. Erster gegen Zweiter, das klingt nach viel &#8211; war aber leider inhaltlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Sturm Graz behauptet mit einem 2:0-Erfolg über Wacker Innsbruck die Tabellenspitze. Es war in diesem Spiel aber offensichtlich, dass bei den Grazer nur vier Mann für die Offensive zuständig sind, die kaum von hinten unterstützt wurden. Somit war Sturm von Imre Szabics abhängig.<br />
</em></strong></p>
<div id="attachment_3152" class="wp-caption aligncenter" style="width: 338px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/StuIbk.png"><img class="size-full wp-image-3152 " title="StuIbk" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/StuIbk.png" alt="" width="328" height="472" /></a><p class="wp-caption-text">Sturm Graz - Wacker Innsbruck 2:0</p></div>
<p><span id="more-3151"></span>Erster gegen Zweiter, das klingt nach viel &#8211; war aber leider inhaltlich recht wenig. Das Hauptproblem bei den Grazern war, dass die vier Offensiven im 4-4-1-1 sehr wenig Unterstützung aus dem Zentrum und von den Außenverteidigern bekamen. So lief das Spiel von Sturm oft nach Schema F ab: Steilpass auf Szabics, der legt ab auf die Außenspieler &#8211; zumeist Hölzl. Perthel zeigte sich wenig abenteuerlustig nach vorne, Standfest noch weniger. Zwar hatten die beiden Koch bzw. Öbster gut im Griff. Aber Flanken, die vorne eigentlich die AV schlagen sollten, kamen so von den Flügelspielern im Mittelfeld, und in der Mitte waren sehr wenige mögliche Abnehmer. So hatten die fünf defensiven Innsbrucker auch dank guter Abseitsfalle (auf die hie und da auch der Linienrichter reingefallen war) nicht allzu viel Mühe, die Grazer kaum zur Geltung kommen zu lassen.</p>
<p>Wacker-Trainer Walter Kogler schickte sein Team in einem 4-1-3-1-1 auf das Feld, mit Marcel Schreter als hängender Spitze hinter Burgic; nicht selten ließ sich Schreter auch ganz in die offensive Mittelfeldreihe fallen. Auch bei den Innsbruckern fiel jedoch die eklatant mangelnde Ambition vor allem von Linksverteidiger Hauser auf. Georg Harding auf der anderen Seite war zumindest ein wenig aktiver. Es gelang Wacker jedoch nicht, die ballführenden Grazer wirklich unter Druck zu setzten: Pressing wurde nur angedeutet, aber nicht konsequent gezeigt. Wodurch natürlich null Wirkung erkennbar war.</p>
<p>Das eindimensionale Spiel von Sturm lebte in der Kreativität vom Spielverständnis Imre Szabics&#8217; &#8211; der Ungar wusste, wann er wo zu stehen hatte, um Angriffe seiner Mannschaft am Leben zu erhalten. In Wacker-Sechser Tomas Abraham hatte er aber einen unangenehmen Gegenspieler, der Szabics zumeist gut in Schach hielt. So hielten die nach vorne recht unambitionierten Innsbrucker zumindest das Spiel der Grazer unter Kontrolle, und der Spielstand von 0:0 schien ihnen nach zwei Niederlagen in Serie durchaus nicht Unrecht zu sein.</p>
<p>Sturm konnte nur dann Gefahr erzeugen, wenn Weber und Kienzl sich ins Angriffsspiel mit einschalteten und nach vorne rückten. Kein Wunder also, dass das 1:0 für Sturm in der 60. Minute durch einen Steilpass von Weber in den Lauf von Szabics durch die Wacker-Innenverteidiger Jauregi und Pichler hindurch fiel, welchen den Ungar nur noch über die Linie schieben musste. Diese Führung war verdient, weil Sturm trotz halbherzigem Spiel nach vorne mehr Ambition zeigte als die Gäste.</p>
<p>Mit dem Rückstand war nun Wacker gefordert, mehr für das Spiel zu machen, aber den Tirolern gelang es nicht, für sinnvolles Spiel nach vorne zu sorgen. Überhastete Pässe, Schwächen in der Ballannahme, fehlende Spielübersicht &#8211; die Innsbrucker bestätigten nun alle Klischees über den österreichischen Fußball. Nichts war mehr zu sehen von dem Selbstvertrauen und er Sicherheit des ersten Saisonviertels, in dem Aufsteiger Wacker wochenlang die Tabelle anführte. Lediglich ein schöner Lupfer von Prokopic auf Burgic resultierte in einer Torchance &#8211; der ersten echten für Wacker in der 73. Minute, welche der Slowene aber vergab.</p>
<p>In dieser Phase kam für den angeschlagenen Hölzl der gelernte Rechtsverteidiger Eherenreich für die Mittelfeldposition, was das Offensivpotential der Grazer auf drei Mann reduzierte. Wacker hatte den Schock des Gegentores endgültig verdaut und erlangte deutlich mehr Sicherheit aus der Tatsache, dass die Grazer es nun ganz offensichtlich gar nicht erst versuchten, aktiv auf ein zweites Tor zu gehen. Vor allem der umsichtige Schildenfeld aber verhinderte, dass Wacker zu echten Torchancen kam &#8211; auch, weil er immer wieder auf die Seite ging um Standfest auszuhelfen.</p>
<p>Es ist beinahe logisch, dass auf der anderen Seite die endgültige Entscfheidung durch einen Flankenlauf von Szabics vorbereitet wurde &#8211; seine abgefälschte Flanke musste Kienast nur noch ins Tor ablenken. Der Ungar war der mit Abstand beste Mann auf dem Platz und bekam kurz vor Schluss auch noch seinen Abgangsapplaus.</p>
<p>Fazit: Sturm Graz gewann dieses Spiel verdient, weil deutlich mehr Wille zur Spielgestaltung erkennbar war und Wacker nach dem Rückstand, als die Mannschaft gefordert war, keinen wirklichen Plan B hatte. Sehr viel Schönes und viel Kreativität war bei den Hauserren aber auch nicht zu erkennen.</p>
<p>(phe)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=3151&amp;md5=3730fea59b08df2fea383eef7866c80f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Playoff: Die Europapokal-Gegner der Österreicher</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/06/playoff-die-europapokal-gegner-der-osterreicher/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Rapid]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Europa als FC Salzburg bekannte österreichische Meister trifft in der Playoff-Runde der Champions League auf Hapoel Tel-Aviv. Das erste Spiel bestreiten die Salzburger zuhause. Austria Wien bekam als gesetzte Mannschaft Aris Thessaloniki zugelost und fährt im ersten Spiel des Europa League-Playoffs nach Griechenland. Sturm Graz zog eine Mischung aus Horror- und Traumlos. Juventus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in Europa als FC Salzburg bekannte österreichische Meister trifft in der Playoff-Runde der Champions League auf Hapoel Tel-Aviv. Das erste Spiel bestreiten die Salzburger zuhause.</p>
<p>Austria Wien bekam als gesetzte Mannschaft Aris Thessaloniki zugelost und fährt im ersten Spiel des Europa League-Playoffs nach Griechenland.</p>
<p>Sturm Graz zog eine Mischung aus Horror- und Traumlos. Juventus Turin wird im Hinspiel empfangen. Ein sehr schwarz-weißes und sehr volles Stadion ist zu erwarten, das Ausscheiden wohl auch einzukalkulieren.</p>
<p>Rapid Wien muss das unwahrscheinliche Kunststück des Vorjahres wiederholen und Aston Villa aus dem Bewerb schießen. Wieder findet das erste Spiel in Hütteldorf statt.</p>
<p>Wer schaffts, wer scheitert?</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=2532&amp;md5=233fcdbb2e96eafd70c04893d3f98a65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Video vom Europa League-Finale 2010</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/05/18/video-vom-europa-league-finale-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 18:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Atletico Madrid]]></category>
		<category><![CDATA[Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Fulham]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sturm-Fans haben sich am Wochenende im Cupfinale ziemlich angestrengt, sich Europa League-tauglich zu zeigen. Wie der Support im Finale des internationalen Bewerbs aussieht, habe ich in der vergangenen Woche in Hamburg beobachten dürfen. War auch sehr lässig, aber Sturm hat zumindest in der Hinsicht gute Karten&#8230; Europa League Finale, Fulham &#8211; Atletico Madrid from [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sturm-Fans haben sich am Wochenende <a href="http://ballverliebt.eu/2010/05/17/video-vom-cupfinale/">im Cupfinale ziemlich angestrengt</a>, sich Europa League-tauglich zu zeigen. Wie der Support im Finale des internationalen Bewerbs aussieht, habe ich in der vergangenen Woche in Hamburg beobachten dürfen. War auch sehr lässig, aber Sturm hat zumindest in der Hinsicht gute Karten&#8230;<span id="more-2020"></span></p>
<p><object width="530" height="298"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11816389&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=55cc00&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11816389&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=55cc00&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="530" height="298"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/11816389">Europa League Finale, Fulham &#8211; Atletico Madrid</a> from <a href="http://vimeo.com/user814027">Tom Schaffer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Meinen Matchbericht gibt es übrigens <a href="http://derstandard.at/1271376586940/Der-eine-letzte-Antritt">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=2020&amp;md5=51bf395576fe171ef01f18338d8ad390" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Video vom ÖFB-Cupfinale 2010</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/05/17/video-vom-cupfinale/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer auf Videos von Fanchoregraphien und -gesängen steht, der ist hier goldrichtig. Die Sturmfans haben am Sonntag ihr Meisterstück aufgeführt. ÖFB Cup, Finale &#8211; Sturm Graz vs Wiener Neustadt from Tom Schaffer on Vimeo. Meinen Matchbericht gibt es übrigens hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer auf Videos von Fanchoregraphien und -gesängen steht, der ist hier goldrichtig. Die Sturmfans haben am Sonntag ihr Meisterstück aufgeführt.<span id="more-2018"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="298" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11812591&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=55cc00&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="298" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11812591&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=55cc00&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11812591">ÖFB Cup, Finale &#8211; Sturm Graz vs Wiener Neustadt</a> from <a href="http://vimeo.com/user814027">Tom Schaffer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Meinen Matchbericht gibt es übrigens <a href="http://derstandard.at/1271376779880/Sturm-holt-nach-ueber-zehn-Jahren-wieder-einen-Titel">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=2018&amp;md5=2190f0c03645b05cdc25fbe7404d0bc3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ballverliebter Podcast #1: Europa League</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 04:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
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		<description><![CDATA[Georg und ich haben uns in einer nächtlichen Aktion zusammengesetzt und einen Podcast zusammengestellt. Thema: Die Beteiligung der österreichischen Klubs an der ersten Runde der Europa League-Gruppenhphase. Wir geben einen kurzen Ausblick auf alle vier heutigen Spiele und die dazu passenden Gruppen: Rapid gegen den HSV, Sturm gegen Bukarest, Bilbao gegen die Austria und Lazio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Georg und ich haben uns in einer nächtlichen Aktion zusammengesetzt und einen Podcast zusammengestellt. Thema: Die Beteiligung der österreichischen Klubs an der ersten Runde der Europa League-Gruppenhphase. Wir geben einen kurzen Ausblick auf alle vier heutigen Spiele und die dazu passenden Gruppen: Rapid gegen den HSV, Sturm gegen Bukarest, Bilbao gegen die Austria und Lazio gegen Salzburg. Auch <a href="http://ballverliebt.eu/2009/09/17/groses-europa-league-gewinnspiel-signierte-salzburg-trikots/">unser großes Gewinnspiel</a> wird kurz erwähnt. Es ist ein erster Versuch und etwas kurzfristig entstanden, soll aber jetzt regelmäßig stattfinden. Um es besser zu machen brauchen wir natürlich Feedback. Falls ihr also Anregungen oder Kritik habt, immer her damit. Und wenn es euch gefällt, empfehlt das Ding weiter!</p>
<p>Ihr findet den Podcast als <a href="http://www.ballverliebt.eu/wp-content/uploads/BVCast1.mp3"><strong>Direktdownload unter diesem Link</strong></a> (31 mb, 22:37 @ 192 kBit), da es uns derzeit technisch nicht möglich ist, ihn anders einzubinden.<span id="more-1468"></span></p>
<p>Die Hintergrundbeschallung ist freie Musik von <a href="http://jamendo.de">Jamendo</a>:<br />
Fresh Body Shop &#8211; My Artificial Sun<br />
Savium &#8211; Animus Girl<br />
Denis Richard &#8211; Kyrielle<br />
Steve Allen &#8211; Russian Roulette<br />
The Persephone &#8211; Contemplations<br />
Cherrycoke &#8211; Red<br />
Paolo Pavan &#8211; Looking For A Way Out</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=1468&amp;md5=56cf1a0d34fbfe4556013eec2180e081" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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