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	<title>Ballverliebt &#187; red bull salzburg</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Red Bull Salzburg, Anif, Pasching &amp; Co.: Der heimische Fußball verkommt zur Farce</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Anif]]></category>
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		<description><![CDATA[Gastautor Andreas Lindinger beschäftigt sich mit den jüngsten Meldungen rund um weitgehende Kooperationen zwischen Red Bull Salzburg und aktuellen Regionalligavereinen. Er befürchtet einen Attraktivitätsverlust und unlösare sportliche Interessenskonflikte und fordert ÖFB und Bundesliga auf, solchem Treiben ein Ende zu setzen. Die Lizenzschacher zwischen Pasching und Austria Kärnten bzw. Schwanenstadt und Wiener Neustadt zählen wohl zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Gastautor Andreas Lindinger beschäftigt sich mit den jüngsten Meldungen rund um weitgehende Kooperationen zwischen Red Bull Salzburg und aktuellen Regionalligavereinen. Er befürchtet einen Attraktivitätsverlust und unlösare sportliche Interessenskonflikte und fordert ÖFB und Bundesliga auf, solchem Treiben ein Ende zu setzen.</strong></em><span id="more-6272"></span></p>
<p>Die Lizenzschacher zwischen Pasching und Austria Kärnten bzw. Schwanenstadt und Wiener Neustadt zählen wohl zu den dunkelsten Kapiteln des österreichischen Fußballs im vergangenen Jahrzehnt. Die Bundesliga wollte solch einer sportlichen Farce eigentlich einen Riegel vorschieben, doch nun schickt sich Red Bull an, ebendiese Bestimmungen der Bundesliga zu umgehen.</p>
<p>Carpe Diem Niederalm auf dem Weg in die Bundesliga</p>
<p>Zur Vorgeschichte: Vor einem halben Jahr gab es bereits erste Überlegungen zwischen <a href="http://ballverliebt.eu/2011/06/18/carpe-diem-niederalm-auf-dem-weg-in-die-bundesliga/" target="_blank">Red Bull und dem Regionalligisten USK Anif</a>, um die Red Bull Juniors getarnt als USK Anif (bzw. umgetauft in &#8220;Carpe Diem Niederalm&#8221;) in den Profifußball zu befördern, einzig die Sommerpause schien damals zu kurz um dieses medial leider wenig beachtete Vorhaben zu konkretisieren.</p>
<p>Doch nun hat sich der USK Anif, laut eigener Website übrigens ein &#8220;bodenständiger Verein, der dem allgemeinen Glamour des Fußballs nicht unterliegt&#8221;, dazu entschlossen, die <a href="http://www.usk-leube-anif.at/de/menu_main/newsshow-klares-ja-zur-kooperation" target="_blank">Kooperation mit Red Bull weiter umzusetzen</a> und den Steigbügelhalter für die Rückkehr der Red Bull Juniors in den Profifußball zu mimen. <a href="http://www.salzburg.com/epaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/4p7cmcdgqo25lai-di$nlbm&#038;PageRef=DSArchiv/64esyybqyfxb0vgbjf29~du&#038;Clip=380,364,105,579&#038;Display=text" target="_blank">Ziel ist es</a>, dass der USK Anif spätestens in der nächsten Saison als als Carpe Diem getarnte Red Bull Juniors in die Erste Liga aufsteigt, um dort wohl vor einer Handvoll Zuschauer <a href="http://www.regionalliga.at/west/news/3980/anif-und-red-bull-gehen-weiter-gemeinsame-wege/" target="_blank">im 30.000 Zuschauer fassenden Salzburger Stadion zu spielen</a>.</p>
<p><strong>Doppelt hält besser: Anif, Pasching, … Who&#8217;s next?</strong></p>
<p>Da aber weder der Meistertitel in der Regionalliga West noch die darauffolgende Aufstiegsrelegation planbar ist, hat man bei Red Bull nachgelegt: Neben Anif wird es eine solche <a href="http://www.liga3.at/mitte/news/144-news/4642-knalleffekt-red-bull-salzburg-kooperiert-mit-pasching" target="_blank">Kooperation auch mit dem FC Pasching</a> geben, schließlich müssen ja alle in ganz Österreich und darüber hinaus aufgekauften Talente irgendwo geparkt werden.</p>
<p>Ebenso wie in Anif soll auch in Pasching, das sich momentan noch auf einem Abstiegsplatz der Regionalliga Mitte befindet, im Frühjahr die Weichen gestellt werden, um kommende Saison den Aufstieg in den Profifußball ins Visier zu nehmen. Dafür ist bereits der <a href="http://www.unterhaus.at/sbg/rl-west/187-regionalliga-west/5373-reb-bull-juniors-baumgartner-neuer-trainer-des-fc-pasching" target="_blank">sofortige Wechsel des Trainerduos Baumgartner/Hiden</a> von den Red Bull Juniors zu Pasching fixiert, mehrere Spieler sollen <a href="http://www.nachrichten.at/sport/fussball/art99,783419,D::sts34556,3113" target="_blank">in der Winterpause noch folgen</a>.</p>
<p><strong>Blicken wir dieser sportlichen Farce ins Auge!</strong></p>
<p>Stellen wir uns also folgende Fragen: Wollen wir diese Saison verzerrte Abstiegskämpfe und nächste Saison langweilige Titelentscheidungen in den Regionalligen? Wollen wir eine sportlich wertlose Aufstiegsrelegation Anif / Red Bull Juniors gegen Pasching / Red Bull Juniors? Oder gleich eine konzerninterne Relegation falls man in Fuschl auch bei der Suche nach einem Kooperationsverein im Osten fündig wird?  Wollen wir, dass zwei von zehn Erstligavereinen Red Bull Farmteams sind, die weder Zuschauer- noch Medieninteresse aufweisen, und stattdessen sportlich und medial attraktiveren Vereinen den Weg nach oben versperren?</p>
<p>Und wollen wir, dass sich nach Red Bull noch weitere Vereine solche Farmteams leisten und wir bald auch noch als Parndorf verkleidete Austria Amateure oder als Horn verkleidete Rapid Amateure in der Ersten Liga haben? Wollen wir, dass sämtliche Spieler aus den mit öffentlichen Steuergeldern unterstützten Akademien nur mehr in den konzerneigenen Farmteams spielen anstatt dass im Sinne einer Breitenförderung auch andere Vereine von diesen Einrichtungen profitieren? </p>
<p>Und etwas weiter gedacht wird klar, dass bei einer erfolgreichen Umgehung der Nichtaufstiegsmöglichkeit der Amateuermannschaften in die Erste Liga auch ein weiterer Aufstieg in die Bundesliga wohl nur eine Frage der Zeit ist. Wollen wir also wirklich, dass die als Anif oder Pasching getarnten Red Bull Juniors beispielsweise den Kampf um den Meistertitel mit wettbewerbsverzerrenden Stallduellen gegen die erste Mannschaft des Fuschler Energydrinkimperiums zur endgültigen Farce machen?</p>
<p><strong>ÖFB und Bundesliga: Handeln bevor es zu spät ist!</strong></p>
<p>ÖFB und Bundesliga müssen den Tatsachen rasch ins Auge blicken: Es geht hier nicht um &#8220;normale&#8221; Kooperationen mit (zukünftigen) Zweitligavereinen wie beispielsweise jene zwischen Rapid Wien und dem FC Lustenau sondern darum, sich Regionallisten einzuverleiben, um als diese getarnt die Nichtaufstiegsregelung für Amateurmannschaften zu umgehen. Dabei werden willige (Dorf-)Vereine in den Profifußball gehievt, die eigentlich keine sportliche und wirtschaftliche Basis für ebendiesen hätte und somit die Bedeutung und Attraktivität der Ersten Liga weiter senken.</p>
<p>Noch ist eine Halbsaison Zeit, damit ÖFB und Bundesliga dieser Umgehung der Regularien eine klare Absage erteilen und mögliche weitere Schlupflöcher stopfen. Daneben muss auch die Transparenz über Entscheidungs- und Eigentümerverhältnisse solcher Kooperationen erhöht werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und Klarheit für die konkurrierenden Vereine mit Aufstiegsambitionen zu schaffen.</p>
<p>ÖFB-Präsident Windtner und Bundesliga-Präsident Rinner, melden Sie sich zu diesen Vorgängen zu Wort und handeln Sie im Sinne des österreichischen Fußballs und der zahlreichen Fußballfans, die an einem ehrlichen, attraktiven und spannenden Fußballsport in diesem Land interessiert sind! (<a href="http://twitter.com/lindinger" target="_blank">Andreas Lindinger</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=6272&amp;md5=34aecaa7ac757ef37b862dd9fb48b512" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Interview mit Andreas Heraf (Teil 1): &#8220;Wir sind am Anschlag&#8221;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/07/15/interview-mit-andreas-heraf-teil-1-wir-sind-am-anschlag/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[U20-WM 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Heraf]]></category>
		<category><![CDATA[öfb]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[U20 WM 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der anstehenden U20 Weltmeisterschaft in Kolumbien wird Andreas Heraf als österreichischer Teamtrainer an der Seitenlinie stehen. Im Vorfeld des Turniers haben wir uns eine Stunde mit ihm über seine Arbeit unterhalten. Wir präsentieren euch das Gespräch ungekürzt in drei Teilen. Im ersten Part geht es um die Zusammenstellung des Kaders, den Weg nach Südamerika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-5233" title="Andreas Heraf im Interview vor der U20-WM 2011" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/heraf1.jpg" alt="" width="505" height="235" /></p>
<p><em>Bei der anstehenden U20 Weltmeisterschaft in Kolumbien wird Andreas Heraf als österreichischer Teamtrainer an der Seitenlinie stehen. Im Vorfeld des Turniers haben wir uns eine Stunde mit ihm über seine Arbeit unterhalten. Wir präsentieren euch das Gespräch ungekürzt in drei Teilen. Im ersten Part geht es um die Zusammenstellung des Kaders, den Weg nach Südamerika und die Hindernisse auf dem Weg zum erwünschten Ziel. </em></p>
<p><span id="more-5231"></span></p>
<p><strong><em><em>Das Gespräch führten Philipp Eitzinger und Tom Schaffer.</em></em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ballverliebt.eu: Herr Heraf, was ist in den letzten Tagen passiert, damit Georg Teigl doch mit nach Kolumbien fahren konnte?</strong></p>
<p>Andreas Heraf: Dazu kann ich ehrlich gesagt nichts sagen. Ich weiß nur, dass Präsident Leo Windtner – wie bei einigen Spielern auch – nochmal zu intervenieren versucht hat. Wie genau es gelaufen ist weiß ich nicht. Ich bin froh, dass er mitfahren darf und möchte mich bei Red Bull Salzburg bedanken. Es sind jetzt doch alle drei Spieler von meiner 30er-Liste dabei. Dass Hinteregger von sich selbst aus nicht mitfahren will, dafür kann ich nichts. Das muss er für sich selbst verantworten.</p>
<p><strong>Die Kritik der letzten Tage orientierte sich ja vor allem an Salzburg. Sind Sie jetzt mit allen Vereinen zufrieden?</strong></p>
<p>Ja. Es stehen jetzt alle österreichischen Vereine hinter der WM, dem ÖFB und dieser Mannschaft. Das muss man als absolut positiv sehen. Es wäre schön gewesen, wäre das von Anfang an so gewesen. Dann hätte es erstens nicht so viele Diskussionen gegeben und zweitens wäre vielleicht auch der ein oder andere Spieler aus dem Ausland abgestellt geworden. Das wurde mir schon gesagt: „Warum sollten wir, wenn ihre eigenen Landsleute die Spieler nicht abstellen?“. Jetzt wo das Argument nicht mehr da wäre, ist es zu spät.<br />
<strong><br />
Mit all diesem Zusammenkratzen von Spielern ist viel Zeit vergangen. Wie frustrierend war das, jeden Spieler einzeln holen zu müssen? Und wie viel von der Zeit hätte man zielgerichteter in die WM-Vorbereitung stecken können?</strong></p>
<p>Ich habe sicher keine Zeit verloren, die irgendwo fehlen würde. Ich bereite das Ganze jetzt seit einem Jahr vor. Ich habe also die WM-Vorbereitung betreffend keine Zeit verloren, aber ich habe viel Zeit meines Lebens verloren, die wirklich verschenkt war. Es ist extrem mühsam, jedem einzelnen Verein nachzulaufen. Diese Herren haben natürlich auch anderes zu tun, da sind es zig Anrufe, bis man einmal jemanden erwischt. Wir haben sehr früh damit begonnen, uns darum zu kümmern. Da hörte man am Anfang nur: „Warten wir einmal ab. Kurz vor der WM sagen wir euch dann, wen ihr kriegt.“ Es war vor allem zum Schluss sehr frustrierend, wenn du immer wieder die ein oder andere Gnackwatsch&#8217;n bekommst, weil Leute nicht mitfahren dürfen. Du willst natürlich mit der besten Mannschaft dorthin, kannst dann aber nicht.</p>
<p><strong>Sie kennen die Situation von Schwanenstadt. 2007 sind da ja mit Hinum und Stanislaw zwei Spieler von Ihnen nach Kanada mitgefahren&#8230;</strong></p>
<p>Hat mit damals eigentlich nichts zu tun, aber ich kann mich natürlich in Vereine und Trainer hinein fühlen, dass die ihre Spieler immer bei sich haben möchten. Aber eine Weltmeisterschaft ist ein besonderes Ereignis und eine Möglichkeit für den Spieler, sich zu präsentieren und Erfahrungen zu sammeln, wie er sie nie wieder bekommen wird. Wenn der Spieler dort gute Leistungen bringt, bekommt er oder auch der Verein einen Mehrwert.</p>
<p>Ich wurde 2007 gar nicht gefragt. Die Spieler waren von einem Tag auf den anderen gar nicht mehr da. Hat mich für die Jungs total gefreut, ich hätte auch nichts dagegen gehabt. Aber sie waren wirklich auf einmal weg.</p>
<p><strong>Es fehlen jetzt einige Kaliber, um wirklich die beste Mannschaft aufzubieten&#8230;</strong></p>
<p>Mit Dragovic, Alaba und eigentlich auch Holzhauser fehlen drei Spieler, die bei diesem Bewerb in die Kategorie Weltklasse fallen würden. Drei Spieler dieser Klasse würden unsere Qualität natürlich steigern. Das ist schade, aber sie könnten ja auch verletzt ausfallen. Wir haben jede Qualifikation und die U19-Euro ohne Dragovic gespielt, auch Alaba war in der ersten Qualirunde nicht dabei und fehlte im entscheidenden Spiel gegen Holland. Ohne damit zu sagen, wir hätten ihn nicht brauchen können – das stimmt überhaupt nicht, weil er einfach ein super Spieler und geiler Typ ist. Aber wir haben uns auch ohne ihn, Dragovic und Knasmüllner qualifiziert. Die Mannschaft hat eine hohe Qualität und die Stimmung ist gut.</p>
<p><strong>Was ist Ihr Ziel?</strong></p>
<p>Es muss unser Ziel sein, die Gruppe zu überstehen. Auch wenn es extrem schwer wird. Mit Brasilien und Ägypten haben wir zwei volle Kaliber. Auch wenn es viele nicht glauben, Ägypten ist für mich um nichts schlechter als Brasilien. Auch Panama wird von vielen Seiten unterschätzt. Trotzdem: Wenn man zu einer WM fährt, will man weiter kommen.</p>
<p><strong>Welche Rolle wird das Klima spielen?</strong></p>
<p>Das wird das größere Problem. Speziell unser erster Gegner Panama wohnt gleich ums Eck. Die haben weder das Problem der Anreise, noch der Akklimatisierung. Wir schon. Das müssen wir in der Woche, die wir vorher dort sind, so schnell wie möglich hinbekommen. Wir sind mit dieser Zeit am Anschlag, aber es könnte so halbwegs reichen, wenn wir es mit der Trainingsintensität clever steuern. Wobei du im Prinzip nicht ganz wettmachen kannst, dass Panama das gewöhnt ist. Der Jetlag kommt auch noch dazu.</p>
<p><strong>Hätte man sich mehr Vorbereitungszeit gewünscht?</strong></p>
<p>Wir hatten die kürzeste von allen Mannschaften. Aber von Seiten des ÖFB wurde alles unternommen, die FIFA-Termine im März und Mai haben wir genützt. Das hat mir insgesamt 16 Tage und ein Testspiel mit der Mannschaft gebracht. Zum Vergleich: Panama hatte in diesem Jahr 170 Tage und 33 Testspiele zusammen, Brasilien hatte 110 Tage und über 20 Spiele, Ägypten 105 Tage und über 30 Spiele&#8230;</p>
<p><strong>Woran liegt es, dass die so viel mehr haben?</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, wie sie es gemacht haben, aber sie hatten einfach von der Abstellung viel mehr Unterstützung. Wenn man sieht, wie schwer es ist, die Spieler zu bekommen, haben wir die nicht gehabt. Es wäre unmöglich gewesen, die auch noch im Rahmen der Meisterschaft abzuziehen. In Argentinien trainieren seit drei Monaten alle U20-Spieler von Montag bis Mittwoch mit der Nationalmannschaft.<br />
<strong><br />
Da sind wohl die meisten Spieler rund um Buenos Aires&#8230;</strong></p>
<p>Das kann schon sein, aber da werden welche von woanders auch herkommen. Und wir sind eh so ein kleines Land. Aber solche Nationen unternehmen halt einfach extrem viel, um bei solchen Turnieren topp zu sein. Kolumbien hat die Meisterschaft heuer sogar verschoben.</p>
<p><strong>Warum passiert das bei uns eigentlich nicht? An wem hängt das?</strong></p>
<p>Weiß ich nicht. Es gibt eh so wenige internationale Termine, an diese wenigen Tage müssen wir uns halten und versuchen sie auszufüllen.</p>
<p><strong>Geht es bei einem solchen Turnier noch um die Ausbildung der Spieler, oder schon eher um den Erfolg?</strong></p>
<p>Das ist die Endphase des Nachwuchsbereiches. Bei einem solchen Turnier geht es natürlich um das Resultat. Die Entwicklung der Spieler ist zwar nie beendet, aber die der Mannschaft ging jetzt über Jahre und endet praktisch mit der Weltmeisterschaft. Von der Erfahrung wird den den einzelnen Spielern dieses Ereignis aber niemand mehr wegnehmen. Das hat für die weitere Karriere einen sehr hohen Stellenwert.</p>
<p><strong>Bezüglich der ÖFB-Delegation für Kolumbien: Wie groß wird die sein und gibt es einen gewissen Spardruck?</strong></p>
<p>Nein, alle Wünsche, die ich hatte, wurden erfüllt. Es gab die zwei Trainingslager, die waren top. Ich bekam vom ÖFB jede Unterstützung, die ich brauchte, und alle Leute für den Betreuerstab, die ich haben wollte.</p>
<p>Wir sind 21 Spieler und 14 Delegationsmitglieder: Je einen Chef-, Co- und Tormanntrainer, einen Arzt, einen Physiotherapeuten und zwei Masseure, einen Zeugwart, Pressesprecher, Teammanager und mit Willi Ruttensteiner einen Spielbeobachter. Mit Michael Grubinger haben wir einen in Kolumbien lebenden Auslandsösterreicher, der schon seit Monaten mein Kontaktmann ist und uns per Videoanalyse unterstützen wird. Der Delegationsleiter ist Willi Prechtl und Leo Windtner kommt direkt von der Auslosung für die WM-Quali der A-Nationalmannschaft aus Brasilien zum zweiten Spiel.</p>
<p>Eine ganz wichtige Geschichte ist ein Koch. Bei dem, den wir ursprünglich mitnehmen wollten, ist jetzt eine Tragödie passiert. Er liegt nach einem Motorradunfall vor zwei Wochen im Koma.</p>
<p><strong>Nicht nur das Klima ist ein Problem. Es ist auch sehr wenig Zeit zwischen den Spielen. Wie handhabt man das?</strong></p>
<p>Diese Erfahrung haben wir schon aufgrund der bisherigen Turniere. In der ersten und zweiten Qualirunde und bei der Europameisterschafts ist es ganz genau so, jetzt hat man sogar zwei Tage Pause zwischen den Spielen. Bei Qualiturnieren und Europameisterschaft hast du nach dem ersten Spiel nur einen Tag. Wir wissen, wie man damit umgehen kann. Das wichtigste in dieser Zeit wird die Regeneration sein, wo wir einiges vor haben. Das Ganze multipliziert sich ja mit der Hitze – deshalb war es mir wichtig, von der medizinischen Abteilung abgesichert zu sein. Mit der Fitness kannst du gegenüber dem Gegner vielleicht das ein oder andere Prozent herausholen oder verlieren.</p>
<p><strong>Da ist natürlich auch die Auslosung ein Thema. Beim mittleren Gruppenspiel gegen Brasilien kann man wohl am wenigsten erwarten. Kann es sein, dass man das zum Kräfteschonen nutzen wird?</strong></p>
<p>Das kann man von vorneherein schwer sagen, bei solchen Turnieren sollte man es schon immer mit der besten Mannschaft versuchen. Wobei die Idee schon was hat. Ich habe ja auch bei der EM in Frankreich genau nach dem Schema agiert. Es kommt darauf an, wie der erste Spieltag abläuft. Es kann natürlich eine Überlegung sein – weniger um sich zu schonen, als wegen der Gefahr einer zweiten Gelben Karte. So haben wir es in Frankreich mit Kainz und dem leicht verletzten Klem gemacht. Dort war klar: Ich kann gegen Frankreich das zweite Spiel 100 zu Null gewinnen oder verlieren, wenn ich gegen Holland nicht gewinne, hat sich die Sache erledigt. Das 0:5 war dann im Nachhinein schade und hoch, aber im Prinzip nicht tragisch. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>, <a href="http://twitter.com/PEitzinger" target="_blank">phe</a>)</p>
<blockquote><p><a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/16/interview-mit-andreas-heraf-teil-2-ich-wollte-zu-jedem-turnier/">Teil 2 des Interviews </a>mit Andreas Heraf beschäftigt sich mit den österreichischen Gruppengegnern in Kolumbien, dem ÖFB-Team selbst und seinen Ärger über Paul Gludovatz; <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/18/interview-mit-andreas-heraf-teil-3-solche-transfers-mag-ich-gar-nicht/">Teil 3 des Interviews </a>mit seinem Selbstverständnis als Trainer, Transfers von jungen Spielern ins Ausland, Nachwuchsstrukturen in Österreich und der Trainerausbildung.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5231&amp;md5=7bfac8128ceb77e02b8351e2845fb7d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sturm ist Meister, Zeit für Zahlen</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/26/sturm-ist-meister-zeit-fur-zahlen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 04:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste Saison fand mit dem Vizemeistertitel immerhin einen versöhnlichen Abschluss. Wir widmen uns den zwei Hauptfragen: Was war mit Österreichs &#8220;Großen Vier&#8221; los? Und warum wurde Sturm eigentlich Meister?</strong></p>
<p>Jaja. Sturm ist Meister, weil sie am Ende der Saison am meisten Punkte am Konto hatten. Das wäre natürlich die einfache Antwort, die sich jeder beim Blick auf die Tabelle selbst geben kann. Doch so einfach machen wir uns das freilich nicht. Immerhin war der Verein vor einem halben Jahrzehnt noch Bankrott und hat im Vergleich mit Rapid, der Austria und Krösus Red Bull auch weniger Budget. Überhaupt, im Vergleich mit der Truppe, die sich unter Ivica Osim in den Jahren 1998 und 1999 den Titel sicherte, ist heute eine ziemliche Noname-Truppe am Werk, der die wirklich großen Stars fehlen. Doch genug tiefgestapelt. Zeit für Statistiken und Diagramme.<span id="more-4818"></span></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4828" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4828 " title="Punkteschnitt-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" alt="" width="203" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Punkteschnitt-Entwicklung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Mysteriöse Wandlungen der Winterzeit</strong></p>
<p>Fakt ist: Nach 19 Runden, am Ende der Herbstsaison, war die SV Ried (37 Zähler) an der Tabellenspitze. Sturm, Salzburg (je 33),  die Austria (32) und Rapid (30) trennten nur drei Punkte. Es läßt sich also folgern: Die &#8220;Großen Vier&#8221; waren in etwa gleich gut unterwegs. Am Ende der Meisterschaft lagen zwischen Sturm, Salzburg und der Austria nur 5 Punkte. Das spricht für die Ausgeglichenheit des heurigen Ligabewerbs, insbesondere für das Kopf-an-Kopf-Rennen dieser drei Mannschaften. Sie beendeten das Ligajahr 2010/11 in der gleichen Reihenfolge. Auffällig soweit nur: Der Absturz von Ried (letztlich 8 Punkte Rückstand auf Sturm) und Rapid (-13) im<strong> </strong>Frühjahr.</p>
<div id="attachment_4820" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4820  " title="Tabellen-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" alt="" width="201" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Tabellen-Entwicklung</p></div>
<p>Was uns diese Zahlen aber nicht preisgeben ist die seltsame Umkehr der Heim- und Auswärtsbilanzen nach der Jahreswende. Besonders deutlich sichtbar bei Rapid und Salzburg. Beide begannen die Saison sehr heimstark &#8211; die Bullen führten zu Jahresende die Heimtabelle sogar mit 21 Punkten aus 10 Spielen an. Rapid schaffte nur einen Zähler weniger. Nach den letzten 8 Heimspielen hatte sich das deutlich verändert: Mit 3 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen bilanzierte Red Bull in Wals-Siezenheim nur noch schwach positiv. Rapids Bilanz rutschte von einer nachweislichen Heimstärke in durchschnittliche Ausgeglichenheit. Salzburg jedoch vermochte die Minderleistung vor eigenem Publikum aber wett zu machen, und legte in der Auswärtsbilanz kräftig zu. Machte man im Herbst 1,33 Punkte pro Spiel in der Fremde, so waren es in den letzten 17 Runden jeweils stolze 2 Zähler.</p>
<p>Und Sturm? Die Blackies starteten und beendeten die Saison als zweitbestes Auswärtsteam und schoben sich 2011 vom fünften auf den ersten Rang der Heimtabelle vor. Insgesamt verbesserten  salle &#8220;Großen&#8221; ihren Punkteschnitt im Frühjahr. Nur bei Rapid ging es relativ deutlich bergab &#8211; von 1,58 auf 1,35, da half auch der kurze &#8220;Zoki-Effekt&#8221; nur wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4821" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4821  " title="Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" alt="" width="201" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Der Meister ließ die &#8220;Big Points&#8221; liegen</strong></p>
<p>Was sind in diesem Falle die &#8220;Big Points&#8221;? Normalerweise wird dieser Begriff verwendet, wenn (nah beinander liegende) Tabellennachbarn gegeneinander antreten. Gemessen an den Endtabellen der letzten paar Jahren waren stets Rapid, die Austria, Sturm und Salzburg &#8211; also eben die schon benannten &#8220;Großen Vier&#8221; meist im direkten Wettstreit um die Europa-Tickets. Auch heuer lagen diese Teams (Ausnahme: Rapid im letzten Drittel) immer knapp beinander. Es bietet sich also durchaus an, die 24 Spiele, die diese Teams untereinander bestritten, gesondert zu betrachten.</p>
<p>Sofort fällt ins Auge: Sturm Graz hat die Meisterschaft nicht in Hütteldorf, Favoriten oder Wals-Siezenheim entschieden. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich stinken die Blackies sogar ziemlich ab. Nur zwei Mal reichte es überhaupt zu einem Sieg (je ein Auswärtserfolg bei beiden Wiener Klubs). Mit 4 Remis und insgesamt 10 von 36 möglichen Punkten<strong> </strong>fällt ausgerechnet diese Bilanz ziemlich mager aus. Die fetteste Ausbeute machte die Truppe von Neo-Coach Ricardo Moniz, für die es mit 6 Siegen, 5 Unentschieden und nur einer Niederlage zu 21 Punkten gereichte. Die hohe Quote an Punkteteilungen verhinderte aber, dass sich ein Team sehr deutlich nach oben absetzte und Sturm für seine Patzer bestraft wurde. 9 Mal gab es ein X, damit gab es in jedem zweiten bis dritten Spiel keinen Sieger. Kurios: Alle 4 Teams holten sich das Gros ihrer &#8220;Big Points&#8221; auswärts &#8211; Sturm und die Austria glückte dabei kein einziger Heimerfolg.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4822" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4822  " title="Die Punkte-Aufteilung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" alt="" width="200" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Die Punkte-Aufteilung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Kleinvieh macht viel, viel Mist</strong></p>
<p>Mattersburg, Kapfenberg und Co. &#8211; die &#8220;Provinzklubs&#8221; waren also die wichtigsten Punktelieferante für Sturm Graz. Einfach gerechnet: 56 von 66 Zählern holte man sich nicht aus Wien oder Salzburg. Dort gab es im Schnitt nur einen Punkt pro Spiel für die Grazer. Ging es gegen die &#8220;Kleinen&#8221;, so fuhr man im Schnitt 2,33 (!) Zähler nach 90 Spielminuten ein. Ein überlegener Wert. So gesehen profitierte nur Salzburg klar von den Erfolgen in den direkten Duellen, denn am Ende &#8211; durch den 4:2-Auswärtssieg bei den Veilchen &#8211; machten sie den kleinen Unterschied zwischen Rang zwei und drei. Besonders oft stolperte der SK Rapid über die vermeintlich leichteren Gegner. Die Hütteldorfer fuhren je Match in dieser Statistik nur unterdurchschnittliche 1,46 Zähler ein. Da waren die soliden Leistungen gegen Red Bull und Co. am Ende deutlich zu wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4823" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4823  " title="Die Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" alt="" width="203" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fieberkurve</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Beständigkeit heißt: Oben bleiben</strong></p>
<p>Wer Sturm heuer öfter spielen gesehen hat, wird bezeugen können, dass die spielerische Leistung am grünen Rasen teilweise alles andere als konstant gut war &#8211; rein subjektiv gesehen, versteht sich. Doch auch ein Sieg mit Hängen und Würgen ist eben ein Sieg, und so manifestierte sich der Erfolg trotz allen Makels früh in der Tabelle. Und ist damit ein mehr als eindeutiger Beweis, dass Sturm auch entgegen seiner Big-4-Bilanz der würdige Titelträger ist.</p>
<p>Man werfe einen Blick auf die Fieberkurve: Seit Runde 7, sprich: die letzten 29 Spieltage, befinden sich die Blackies in den Top 3. Kein anderes Team hielt sich dort derart kontinuierlich. Ähnliches brachten heuer nur die Klubs am Tabellenende fertig. Über den genau gleichen Zeitraum hat sich etwa am Tabellenplatz von Kapfenberg nichts verändert. Die Gregoritsch-Truppe hat sich seit<strong> </strong>dem 11. September 2010 auf Rang 7 einzementiert. Nicht einmal Mattersburg und der LASK : Diese  beiden Klubs liegen seit dem 12. Spieltag, dem 23. Oktober des Vorjahres, an 9. bzw. letzter Stelle.</p>
<div id="attachment_4824" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4824 " title="Sturms Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" alt="" width="204" height="27" /></a><p class="wp-caption-text">Sturms Fieberkurve ab Rd 7</p></div>
<p>Red Bull war im Herbstdurchgang ein seltener Gast auf den Europacuprängen, rückte am Ende aber immer mehr auf. Rapid belegte überhaupt nur in der 30. Runde für eine Woche einen internationalen Startplatz, womit man sich die Abwesenheit aus der Europa League durchaus verdient hat.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4835" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4835 " title="Ried gegen die Big 4" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" alt="" width="202" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">Ried gegen die Big 4</p></div>
<p></strong><strong>Exkurs: Aber was ist mit Ried?</strong></p>
<p>War da nicht gleich ein völlig unerwarteter Herbstmeister? Mit 37 Punkten zur Winterpause und seinem System aus Dreierketten hatten Paul Gludovatz&#8217; Wikinger aus Oberösterreich die Tabelle ziemlich aufgemischt. Manch Verwegener spekulierte zu diesem Zeitpunkt schon damit, dass der Meisterteller am Ende gar ins Innviertel gelangen könnte. Am Ende jedoch beendeten die Rieder die Saison auf Rang 4, was immer noch ein passables Ergebnis darstellt. Mit der Europa-Quali über die Meisterschaft wurde es aber nichts mehr, es wartet aber noch das Cupfinale als internationales Sprungbrett. Aber was war passiert?</p>
<p>Ein Blick auf die Heim- und Auswärtstabellen belegt: Ried wurde nach der Jahreswende kontinuierlich schwächer, obwohl man in den letzten 17 Runden kein einziges Mal zu Hause verlor. Dafür schaffte man auswärts auch nur  einen einzigen Sieg, ein 2:0 bei Wiener Neustadt. Der Punkteschnitt insgesamt sank von 1,95 Zählern pro Spiel auf 1,24, womit man in der Frühjahrstabelle auf Rang 7 zurückfiel.</p>
<p>Die &#8220;Big 4&#8243; taten sich allesamt eher schwer mit den Riedern. Niemand schaffte mehr als 2 Siege gegen die Gludo-Elf, die Austria gar nur einen. Red Bull konnte in 4 Partien immerhin 8 Punkte einfahren und stieg damit gegen die Innviertler am besten aus. Die Meisterschaft entschied sich aber nicht auf diesem Wege, lediglich die Austria hat Grund hier dem einen oder anderen Punkt nachzutrauern. Die Veilchen haben als einziges Team der &#8220;Großen 4&#8243; eine negative Bilanz gegen Ried. Die Oberösterreicher vollbrachten gegen die Großklubs wiederum auch keine Wunder. 5 Siege, 4 Remis und 7 Niederlagen sowie ein Punkteschnitt von 1,19 weisen Lexa &amp; Co. nicht gerade als Favoritenkiller aus.</p>
<p><strong>Fazit: Pflicht vor Kür, &#8220;braves&#8221; Sturm ist verdienter Meister</strong></p>
<p>Gegen die &#8220;Kleinen&#8221; hui, gegen die &#8220;Großen&#8221; pfui. Dazu eine eher mittelmäßige Heimbilanz vor der Winterpause. Die Blackies holten sich die Punkte dort, wo sie es von der Papierform her auch mussten. Und weil das mehr als &#8220;gut&#8221; gelang, blieben die zahlreichen Ausrutscher gegen die Großklubs letztlich ohne Folgen. Dazu war die Steigerung im Frühjahr generell beachtlich, ebenso wie die Serie zu Saisonende. Sturm musste in den letzten 7 Partien keine Niederlage mehr einstecken. Auch das ist Beständigkeit.</p>
<div id="attachment_4825" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4825 " title="Die Schlußtabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" alt="" width="200" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schlußtabelle</p></div>
<p>Besonders bitter war das für die Austria, die sich im Jubiläumsjahr mit dem dritten Platz anfreunden muss. Der Weg zum Titel schien geebnet, bis man im Endspurt in eine Desaster-Serie rutschte. Eine Chance, die sich Sturm nicht nehmen ließ. Am frühesten aus dem Rennen ging der Stadtrivale Rapid. Dort wollte es das ganze Jahr über nicht richtig laufen. Die Turbulenzen um Pacult und seinen Abgang nach Leipzig taten ihr Übriges, Zoran Barisic vermochte das Ruder nicht mehr herum zu reißen. Schöttel wird es richten müssen.</p>
<p>Bleibt noch Salzburg: Auch dort sah man einen Trainer gehen. Der Abgang des mürrischen Stevens scheint sich aber positiv auf die Stimmung in der Mozartstadt ausgewirkt zu haben. Die Bullen mutierten von einer heimstarken Truppe zu einem gefürchteten Auswärtsteam. Dass ein Erfolg im Horr-Stadion am Ende Rang zwei rettete, darf da fast schon als symptomatisch durchgehen. Mutig jedenfalls die Entscheidung, den Philosophiewechsel jetzt zu vollziehen und &#8211; wohl diesem Folge leistend &#8211; den unerfahrenen Ricardo Moniz als Cheftrainer zu behalten. Für ihn wird das kommende Jahr nach der erfolgten Kaderausmistung eine Feuerprobe werden. Und wie immer gilt: In wenigen Wochen geht es wieder los, die Karten werden neu gemischt. (gp)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4818&amp;md5=6413486ded7f0fbdff3f50816ef5af5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sturm &#8211; Salzburg: Vom schwarzen Chancentod und bulligen Mannschaftsgeist</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 17:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern durfte Ricardo Moniz mit seinem Co Niko Kovac erstmals ein Spiel komplett vorbereiten.</strong> <a href="http://derstandard.at/1302745420442/Vom-schwarzen-Chancentod-und-bulligen-Mannschaftsgeist" target="_blank"><em>Die komplette Analyse auf derStandard.at lesen</em></a></p>
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		<title>Junuzovic ermöglicht das Austria-Comeback</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 21:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein schnelles 1:0 und dann sah Red Bull Salzburg bis zur 51. Minute wie der sichere Sieger der heutigen Bundesliga-Partie aus. In einer qualitativ hochwertigen Partie war es aber schließlich Zlatko Junuzovic, der mit seinem Ausgleichstreffer den Reset-Knopf drückte. Letztlich teilten sich Meister und Wieder-Tabellenführer die Punkte &#8211; am Ende eine gerechte Sache. Theorie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ein schnelles 1:0 und dann sah Red Bull Salzburg bis zur 51. Minute wie der sichere Sieger der heutigen Bundesliga-Partie aus. In einer qualitativ hochwertigen Partie war es aber schließlich Zlatko Junuzovic, der mit seinem Ausgleichstreffer den Reset-Knopf drückte. Letztlich teilten sich Meister und Wieder-Tabellenführer die Punkte &#8211; am Ende eine gerechte Sache.</strong></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4397" class="wp-caption aligncenter" style="width: 339px"><strong><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/rbs-aus_1.jpg"><img class="size-full wp-image-4397" title="Red Bull Salzburg - Austria Wien (1. HZ)" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/rbs-aus_1.jpg" alt="" width="329" height="473" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Red Bull Salzburg - Austria Wien (1. HZ)</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em> </em><span id="more-4394"></span></p>
<p><em><strong>Theorie und Praxis</strong></em><br />
Ein 4-4-2 hatte sich Huub Stevens da gebastelt, mit dem er die Austria im eigenen Stadion schlagen wollte. Der wieder genesene Schwede Gustaffson hütete das Tor, vor ihm verteidigten Hinteregger,  Afolabi, Schiemer und Dudic. Mit Svento, Mendes (Leitgeb war erkrankungsgeschwächt auf der Bank), Cziommer und Jantscher war die Ausrichtung in der Zentrale personell offensiv. Roman Wallner und Alan gaben am Papier die Spitzen.</p>
<p>4-1-3-2 war die magische Formel von Karl Daxbacher. Heinz Lindner im Kasten, Koch, Margreitter, Ortlechner und Suttner als Defensivabteilung, vor der Baumgartlinger aufräumen sollte. Klein war als Rechtsaussen vorgesehen, als OM betätigte sich Junuzovic zentral, auf der anderen Seite startete Liendl. &#8220;Roligol&#8221; Linz und Barazite standen als Stürmer parat. Soweit zur Theorie.</p>
<p>In der Praxis war die Formation der Salzburger oft als 4-1-3-1-1 wahrzunehmen. In der Rolle als 6er wechselten sich Cziommer und Mendes ab, zumeist blieb aber Cziommer etwas weiter hinten. Mendes hingegen begann schnell, zum Salzburger Fädenzieher im Zentrum zu werden. Cziommer gab in der Offensive brav den Nachrücker. Ähnliches bei Wallner und Alan. Gemeinsam vorne fand man beide nur selten. Zumeist brach in der Offensivbewegung nur einer in den Strafraum durch (meist Wallner), der andere postierte sich hängend als allfällige Anspielstation oder für ein Dribbling. Die Austria hingegen kam in den ersten Minuten kaum ins Spiel, weil Salzburg zeigte, was eigentlich an offensiver Stärke im Team drinsteckt, aber von Huub Stevens bislang oft unzureichend hervorgekitzelt wurde.</p>
<p>Das Ergebnis war das 1:0 in Minute 8. Ein abgefälschter Volleyschuss von Cziommer hatte das Gehäuse von Heinz Lindner noch knapp verfehlt, beim folgenden Corner hatt die Abwehr der Veilchen auf den aufgerückten Milan Dudic vergessen. Der nickte die Kugel ziemlich unbedrängt ein.</p>
<p><em><strong>Salzburg dominiert</strong></em><br />
Und dann geschah erneut etwas selten Gesehenes: Der spielerische Einbruch bei Salzburg blieb aus. Heuer ließ sich oft beobachten, wie Salzburg nach geglückter Führungohne ersichtlicher Ursache zunehmend immer defensiver und spielerisch schwächer wurde, und die spielerische Überlegenheit nach und nach verlor. Diesmal aber setzten die Bullen ihr druckvolles Spiel unvermindert fort. Spielanteile sicherte die Austria sich nur wenig, einzelne Angriffsversuche scheiterten an der gut postierten Hintermannschaft des Heimteams. Konter wurden nicht schnell genug ausgeführt und oft schon im vorderen Mittelefeld unterbrochen. Svento und Jantscher (der heute endlich einmal zu überzeugen wusste) hatten ihre Seiten im Griff, der quirlige Barazite wurde in der Mitte gut kontrolliert und Linz zeigte schlicht nicht besonders viel. Und so blieb den Gästen bis zur Pause kaum mehr übrig, als den eigenen Strafraum möglichst sauber zu halten.</p>
<p>Karl Daxbacher war das alles freilich nicht entgangen. Seine Versuche, einzelne Spieler weiter vor oder zurück zu beordern (so geschehen etwa  mit Baumgartlinger, dessen zwischenzeitlicher Einsatz als ZM aber glücklos war, weswegen er bald wieder in die DM-Rolle gesteckt wurde) hatten nicht gefruchtet, er reagierte mit einem Wechsel. Liendl, der gegen Jantscher und Dudic kaum einen Stich gelandet hatte, blieb in der Kabine. Statt ihm fand sich Stankovic am Platz wieder, der eine offensivere Interpretation seiner Rolle spielte und sich mehr in die Mitte orientierte. Eine Verstärkung, die sich &#8211; wenn auch nicht unmittelbar offensichtlich &#8211; im Laufe der Partie bezahlt machte, vorerst aber nicht bemerkbar war. Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: Red Bull machte Druck, die Austria konnte kaum mehr tun als Dagegenhalten. Dann kam die 51. Minute und Zlatko Junuzovic.</p>
<p><em><strong>Junu schlägt zu</strong></em><br />
Der erste geglückte Vorstoß dieser Spielhälfte brachte der Austria den Ausgleich. Julian Baumgartlinger passte auf den Zentral stehenden Junuzovic. Ein Zuordnungsproblem zwischen Afolabi und Schiemer hatte dazu geführteEder aus rund 20 Metern ins linke Eck. Eddie Gustaffson hatte keine Chance, den Stellungsfehler seiner Vorderleute auszubügeln.</p>
<p>Dieses Tor führte nicht nur zu einem dem Spielverlauf unangemessenen Spielstand, sondern auch dazu, dass das Spiel der Austria auf einmal Fahrt aufnahm. In gerade einmal zehn Minuten entwickelten sich die Gäste zu einem gleichwertigen Gegner. Die Freude über das 1:1 war aber nur einer der Gründe dafür. Die anderen zwei: 1. Stankovic hatte ins Spiel gefunden und machte Jantscher das Leben deutlich schwerer als Liendl &#8211; in der Defensivbewegung, wohlgemerkt.</p>
<p>Offensiv knüpfte er gut an Baumgartlinger und Junuzovic an und rückte mehr in Richtung Mitte. Dadurch erhöhte er als weitere An- und Mitspielstation die Dichte im Mittelfeld, was zu mehr Ballgewinnen in der Zentrale führte. 2. Die Zentrale der Veilchen stand im Rückwärtsgang jetzt deutlich dichter und Daxbacher hatte die Defensivreihe weiter vorrücken lassen. Das beschleunigte den Angriffsaufbau und zwang Salzburg, mehr auf die Seiten auszuweichen. Bei Salzburg wurden die Mittelfeld-Rackerer Cziommer und Mendes langsam etwas müde.</p>
<p><em><strong>Schön anzusehen</strong></em><br />
Auf langsames Rasenschach ließen sich beide Teams trotz der neuen Situation nicht ein. Und so begann das Spiel hin- und her zu wogen &#8211; Salzburg meist über die Flanken, die Austria mit mehr Fokus auf die Mitte &#8211; und erinnerte mich immerhin stellenweise an das, was man gern in der englischen Premier League zu sehen kriegt: Angriff ist die beste Verteidigung, jeder Spieler kann ein Teil davon sein.</p>
<p>Kritisch wurde es in Minute 62. In Folge einer Vorteilsituation flankte Jantscher den Ball scharf und knapp vor das Tor von Heinz Lindner. Koch wollte den Ball mit der Brust wohl stoppen und wegschlagen, doch stattdessen sprang er entgegen der Bewegungsrichtung seines Torwarts an selbigen vorbei. Lindner reagierte aber blitzartig, und schlug das Leder weg. Eindeutige Kamerabilder zu der Situation gibt es nicht, meiner Einschätzung nach war der Ball aber maximal auf Höhe der Linie und keinesfalls drüber. Der Linesman, der ebenfalls kein Eigentor gesehen hatte, dürfte also Recht haben. Große Reklamationen gegen diese Entscheidung blieben zudem aus.</p>
<p>Was das Back and Forth von der Premier League aber deutlich unterschied, war eine gewisse Planlosigkeit im Angriff. Auf beiden Seiten brauchte es Einzelaktionen (hier ein Vorstoß von Svento in den Strafraum, dort ein Dribbling von Barazite) um aus schnellen Vorstößen wirkliche gefährliche Situationen erwachsen zu lassen. Dem kam positiv entgegen, dass beide Abwehrreihen mit fortschreitender Zeit immer fehleranfälliger agierten.</p>
<div id="attachment_4398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 344px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/rbs_aus_2.jpg"><img class="size-full wp-image-4398" title="Red Bull Salzburg - Austria Wien (2. HZ)" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/rbs_aus_2.jpg" alt="" width="334" height="479" /></a><p class="wp-caption-text">Red Bull Salzburg - Austria Wien (2. HZ)</p></div>
<p><em><strong>Afolabi vergibt den Matchball</strong></em><br />
Und  so war es Schiemer, der sich in Minute 79 von Baumgartlinger foppen ließ, und diesen zu Fall brachte. Der Austrianer wäre aber vorbei und Schmier, je nach Interpretation der Lage, möglicherweise auch letzter Mann gewesen. Die Berührung war freilich keine heftige, was Schörgenhofer dazu bewog, nichts anzuzeigen. Meiner bescheidenen Meinung nach eine Fehlentscheidung, auch wenn der Austrianer nicht zwingend hätte stürzen müssen. Huub Stevens brachte nun frisches Blut, und nahm Dudic für Sekagya vom Platz. Davor warauf Seiten Salzburgs schon Leitgeb für Cziommer ins Spiel gekommen und die Austria probierte es mittlerweile mit Jun anstelle des ineffektiven Roland Linz.</p>
<p>Zwei Minuten nach der potentiellen Notbremse hatten die Hausherren den Matchball am Fuß. Wallner schaffte es am Strafraumeck gleich an zwei Gegnern vorbei, und legte für Afolabi ab. Der donnerte den Ball aus sieben, acht Metern klar am Kasten vorbei. Vorausgegangen war ein Stellungsfehler von Ortlechner.</p>
<p>Selbiger erwischte Stankovic wenige Minuten darauf mit einer ungestümen Attacke, kam aber ohne Karte davon. In Minute 90 war es Barazite, der sich mit aggressiven Nachsetzen nach einem Junuzovic-Zuspiel noch eine Ecke gegen Mendes herausholte.</p>
<p>Für die letzten paar Minuten nahm Karl Daxbacher den Arsenal-Neuzugang vom Feld und gab mit der Einwechslung von Hoheneder zu verstehen, dass er mit dem 1:1 zufrieden war. Ein erfolgloser Eckball für Salzburg, bereits nach Ablauf der drei Nachspielminuten, besiegelte dieses gerechte Ergebnis schließlich.</p>
<p><em><strong>Fazit</strong></em></p>
<p>Bundesliga sollte öfter so aussehen.  In der ersten Spielhälfte überraschten die Bullen mit einer ihrer besten Saisonleistungen, in den zweiten 45 Minuten lieferten beide Teams sich einen offenen Schlagabtausch. Gut und gerne hätte das Spiel auch einen Sieger hervorbringen können, denn zwei, drei sehr gute Torchancen fanden beide Teams auf jeden Fall vor. Zahlreiche Halbchancen und viel Bemühen beiderseits kennzeichneten einen unterhaltsamen Sonntagnachmittag.</p>
<p>Mein Vergleich mit der Premier League mag überzeichnet sein, so ganz im Prinzip war das heute aber zumindest eine Light-Ausgabe des Geschehens, dass man sonst nur bei Spitzenspielen a la Manchester United vs. Arsenal London gerne zu sehen bekommt. Natürlich läuft der Inselkick noch um zwei Gänge schneller und sieht dabei noch gepflegter aus, aber das wäre dann doch ein grob unfairer Maßstab.</p>
<p>Der unerwartete Ausgleichstreffer der Austria, sowie die Hereinnahme von Stankovic, die Verdichtung des Mittelfelds und die bessere Anbindung der nach vorne gezogenen Defensivabteilung waren die Faktoren, die die Partie von der Einbahnstraße zum Schlagabtausch auf Augenhöhe führten. Der Meister aus der Mozartstadt hat gezeigt, was spielerisch in diesem Kader drinsteckt, wenngleich es Huub Stevens nicht gelungen ist, das Kräfteverhältnis der ersten Halbzeit wiederherzustellen. Man muss aber berücksichtigen, dass ihm &#8211; von Leitgeb abgesehen &#8211; auf der Bank keine Alternativen zur Verfügung gestanden waren. Ulmer ist ein Verteidiger, Hierländer hätte sich bestenfalls als Wallner-Ersatz angeboten und Boghossian ist .. eben Boghossian. Warum der Red Bull-Coach der unbeweglichen Salzsäule aus Uruguay nach wie vor Vertrauen schenkt, bleibt mir unbegreiflich.</p>
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		<title>Salzburg &#8211; Hapoel: Wer nicht rennt, kriegt eine auf den Deckel</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[hapoel tel-aviv]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Salzburg unterliegt im Hinspiel des Champions League-Playoffs gegen Hapoel Tel-Aviv verdient mit 2:3 (1:2). Es hat nicht viel gepasst an diesem Abend in Wals-Siezenheim. Die Bullen wurden von Huub Stevens mit einem 4-1-4-1 auf den Platz geschickt. Die Gäste aus Israel traten mit einem klassischen 4-4-2 an. Von der ersten Minute wurde klar, dass Hapoel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salzburg unterliegt im Hinspiel des Champions League-Playoffs gegen Hapoel Tel-Aviv verdient mit 2:3 (1:2). Es hat nicht viel gepasst an diesem Abend in Wals-Siezenheim.<span id="more-2587"></span></p>
<p>Die Bullen wurden von Huub Stevens mit einem 4-1-4-1 auf den Platz geschickt. </p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7410.jpg" alt="" title="Red Bull Salzburg" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2588" /></p>
<p>Die Gäste aus Israel traten mit einem klassischen 4-4-2 an.</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7411.jpg" alt="" title="Hapoel Tel-Aviv" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2589" /></p>
<p>Von der ersten Minute wurde klar, dass Hapoel seine Stärke aus der Geschwindigkeit seiner Stürmer zieht. Mit dem Durchbruch von Shechter und dem daraus resultierenden Elfmeterfoul von Franz Schiemer wurden die Gastgeber auf dem falschen Fuß erwischt. Damit gelang Tel-Aviv nicht nur die Führung durch Torhüter Vincent Eneyama (3.), sondern auch das Kunststück, die sonst so verlässlichen Innenverteidiger Ibrahim Sekagya und Rabiu Afolabi nervös zu machen. Zu steif waren die beiden in der Bewegung und chancenlos im Sprintduell. Die Furcht vor dem Tempo war nahezu greifbar.</p>
<p>Und die Gäste kamen immer wieder dazu sie auszuspielen. Der Grund dafür war eigentlich recht banal. Sahar und Shechter positionierten sich nicht ganz vorne neben den Innenverteidigern sondern rund um Schiemer, dem armen Schwein im defensiven Mittelfeld. Er konnte sich natürlich nicht um die beiden recht breit positionierten Stürmer kümmern. Und diese kamen dann im vollen Tempo auf die Verteidigung zu.</p>
<p>Weil mit Dusan Svento und Christian Schwegler die beiden Außenverteidiger eher weiter vorne platziert waren, taten sich hinter ihnen weiter Räume auf. Immer wieder konnte vor allem der starke Shechter dort hineinbrechen und zog damit noch die Innenverteidigung auseinander. Das und ein paar Flügelläufe war so ziemlich der einzige Zug, den Hapoel zeigte &#8211; und er genügte.</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7413.jpg" alt="" title="Verteidigungsproblem" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2590" /></p>
<p>Dass Huub Stevens etwa 65 Minuten nichts dagegen tat, muss ihm angelastet werden. Als Reaktion auf diese Situation wären mir zwei Varianten eingefallen. Svento und Schwegler zurückzubeordern und eine enge Verteidigungsvariante zu wählen wäre die eine, ist aber aufgrund der sicher offensiven Natur der beiden und den dann limitierten Angriffsoptionen eher ungeschickt. Sinnvoll wäre es gewesen Schiemer im Angriffsfall gleich ganz in die Liberoposition zurückfallen zu lassen und eine Dreier-Innenverteidigung aufzuspannen, wie das diese <a href="http://www.zonalmarking.net/2010/04/22/is-the-sweeper-set-for-a-return-to-prominence/" target="_blank">Grafik von Zonal Marking</a> ganz gut zeigt:</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/modern-centre-half.gif" alt="" title="Die Variante DM als Libero bei einem 4-2-3-1" width="223" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-2599" /></p>
<p>Zusätzlich zu dieser taktischen Schwäche fiel aber eine unglaubliche Schwerfälligkeit der Salzburger auf. Abseits des Balles wurde herumgetrabt. Weder gab es hartes Pressing, noch eine schnelle Rückwärtsbewegung des Mittelfeld. Besonders auffällig war das in einer Szene, als Shechter sich im Strafraum mit Sekagya matchte. Der Verteidiger schaffte es, den Stürmer zu stellen, aber die restliche Verteidigung kam ihm nicht zu hilfe, joggte locker zurück. Diese Situation ging zwar gerade noch gut, nicht aber mehr beim zweiten Gegentreffer. Eine völlig chaotische Ordnung im Defensivspiel ließ Vermouth, den neben Shechter stärksten Hapoel-Spieler, frei flanken. In der Mitte war Sahar unbehelligt zum Einköpfen bereit.</p>
<p><strong>Offensive Harmlosigkeit</strong></p>
<p>Der Ausgleich davor muss als Zufallstreffer gewertet werden. Zwar gelang es Salzburg, die noch nicht in der Meisterschaft stehenden Israelis zeitweise auf ihre Abstimmungsprobleme hinzuweisen, aber echte Gefahr konnten sie kaum erzeugen. Der weite Schwegler-Einwurf aus der 28. Minute kam folgerichtig nach missglückten Klärungsversuch eines Israelis zum bemühten Nikola Pokrivac, der zog aus der Distanz voll ab und hämmerte den Ball wundervoll per linker Stange ins Tor.</p>
<p>Im Angriff war auch deshalb nichts zu sehen, weil Joaquin Boghossian viel zu behäbig wirkte und damit gut isoliert war. Der gut spielende Jakob Jantscher (der wie Schiemer leider im Rückspiel wegen der Gelbsperre leider fehlt), der immer wieder über die Außenbahn nach vorne zog, fand im Uruguayer keinen Abnehmber. Der kaum ins Spiel integrierte Gonzalo Zarate konnte über die rechte Seite kaum für Gefahr sorgen. Er vertändelte sich immer wieder dabei, in die Mitte zu ziehen. Nur wenn Schwegler mitkam, kam von rechts auch einmal eine Flanke zur Mitte. Mahops Einwechselung (78.) für Zarate brachte vermehrt Druck über rechts. Der Kameruner hatte die Extraportion Tempo.</p>
<p><strong>Die Wechsel ziehen</strong></p>
<p>Nach dem 1:3 durch Shechter (Entstehung wie gehabt und allgemein in der Grafik gezeigt) hatte Stevens genug von Boghossian und brachte Roman Wallner. Der Österreicher hat zwar Probleme mit der Abstimmung seiner Laufwege, konnte aber zumindest mehr Optionen eröffnen. Mit seiner Schnellig- und Quirligkeit setzte er der Hapoel-Hintermannschaft zu und bot seiner Hintermannschaft eine Anspielstation. Dass er die Elfermöglichkeit (67.) nach einem Foul an Jantscher eher zittrig aber doch zum 2:3 nutzte, gibt ihm hoffentlich etwas Selbstvertrauen.</p>
<p>In der 68. Minute brachte Stevens für Schiemer den brasilianischen Neuzugang Alan. Der von Fluminese gekommene 21-jährige wurde bei der Verpflichtung als Stürmer bezeichnet, spielte aber fortan im defensiven Mittelfeld und konnte mit seiner Geschwindigkeit Shechter wenigstens etwas entgegensetzen. </p>
<p>Christoph Leitgeb zeigte in dieser Phase eine erfreuliche Entwicklung und versuchte das Spiel an sich zu reissen. Er rutschte als zweiter Sechser zurück (das nunmehrige 4-2-3-1 war die vorher angesprochene, späte Reaktion von Stevens auf das Problem der israelischen Taktik). Er ging dennoch immer wieder mit nach vorne und kam dabei mit Tempo von hinten angerauscht.</p>
<p>Mit den drei Wechseln und dieser taktischen Änderung kam endlich Schwung und Bewegung in das Salzburger Spiel. Zweimal hätte etwa der aufgerückte Svento die Möglichkeit auf dem Fuß gehabt, traf den Ball aber beide Male nicht richtig. Dass Tel-Aviv im Konter weiter gefährlich blieb, war aufgrund des Spielstands nun eine logische Folge. Auch wenn keine weiteren Möglichkeiten mehr entstanden, war die Schlussphase der Salzburger war trotzdem ihre beste im Spiel. Sie gibt zumindest einen Funken Hoffnung für das Rückspiel am kommenden Mittwoch.</p>
<p>Aber es ist eher eine Mission Impossible. Salzburg enttäuschte und muss sich neben der Perspektive Europa League nach den bisherigen Saisonvorstellungen auch den Hinweis gefallen lassen, dass zum Beispiel Austria Wien ein ernstzunehmender und in der Entwicklung weiter wirkender Titelkonkurrent in Österreich wartet.</p>
<p>(tsc)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=2587&amp;md5=ba49308a5bc1ab2fad3ce918e5c49079" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Playoff: Die Europapokal-Gegner der Österreicher</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/06/playoff-die-europapokal-gegner-der-osterreicher/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Rapid]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Europa als FC Salzburg bekannte österreichische Meister trifft in der Playoff-Runde der Champions League auf Hapoel Tel-Aviv. Das erste Spiel bestreiten die Salzburger zuhause. Austria Wien bekam als gesetzte Mannschaft Aris Thessaloniki zugelost und fährt im ersten Spiel des Europa League-Playoffs nach Griechenland. Sturm Graz zog eine Mischung aus Horror- und Traumlos. Juventus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in Europa als FC Salzburg bekannte österreichische Meister trifft in der Playoff-Runde der Champions League auf Hapoel Tel-Aviv. Das erste Spiel bestreiten die Salzburger zuhause.</p>
<p>Austria Wien bekam als gesetzte Mannschaft Aris Thessaloniki zugelost und fährt im ersten Spiel des Europa League-Playoffs nach Griechenland.</p>
<p>Sturm Graz zog eine Mischung aus Horror- und Traumlos. Juventus Turin wird im Hinspiel empfangen. Ein sehr schwarz-weißes und sehr volles Stadion ist zu erwarten, das Ausscheiden wohl auch einzukalkulieren.</p>
<p>Rapid Wien muss das unwahrscheinliche Kunststück des Vorjahres wiederholen und Aston Villa aus dem Bewerb schießen. Wieder findet das erste Spiel in Hütteldorf statt.</p>
<p>Wer schaffts, wer scheitert?</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=2532&amp;md5=233fcdbb2e96eafd70c04893d3f98a65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Europa League-Gewinnspiel beendet</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/12/19/europa-league-gewinnspiel-beendet/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 23:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Beginn der Europa League-Gruppenphase haben wir begonnen, drei signierte Trikots von Red Bull Salzburg zu verlosen. Die anderen Klubs haben leider keine Beiträge nachgeliefert (weshalb sie dann schlussendlich auch aus dem Bewerb geflogen sind). Jedenfalls stehen die Sieger dieses Gewinnspiels jetzt fest. Je ein Heimtrikot gewannen Robert K. und M___K, das Auswärtstrikot geht an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Beginn der Europa League-Gruppenphase haben wir begonnen, <a href="http://ballverliebt.eu/2009/10/11/groses-europa-league-gewinnspiel-signierte-salzburg-trikots/">drei signierte Trikots von Red Bull Salzburg zu verlosen</a>. Die anderen Klubs haben leider keine Beiträge nachgeliefert (weshalb sie dann schlussendlich auch aus dem Bewerb geflogen sind). Jedenfalls stehen die Sieger dieses Gewinnspiels jetzt fest. </p>
<p>Je ein Heimtrikot gewannen <em>Robert K.</em> und <em>M___K</em>, das Auswärtstrikot geht an <em>Georg M.</em>. Wir setzen uns mit den Gewinnern in Verbindung. M___K hat jedoch schon bei seiner Teilnahme den Wunsch geäßert, im Falle des Gewinnens den Preis für einen guten Zweck zu versteigern. Falls sich das nicht geändert hat, werden wir dafür in den nächsten Tagen eine eBay-Auktion ins Leben rufen. </p>
<p>Vorschläge werden hier angenommen, an welche Einrichtungen die daraus stammenden Einnahmen gehen sollen.</p>
<p>PS: Das <a href="http://ballverliebt.eu/2009/12/12/auf-den-spuren-der-jugend-trikot-gewinnspiel/">Gewinnspiel für das WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft</a> läuft unterdessen noch bis in die heutige Nacht!</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=1731&amp;md5=096a15f782e176a5836835d3a6a89ea8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Großes Europa League-Gewinnspiel (signierte Salzburg-Trikots) [UPD]</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/10/11/groses-europa-league-gewinnspiel-signierte-salzburg-trikots/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 23:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum bevorstehenden Europapokal-Herbst haben wir bei allen österreichischen Teilnehmern um Preise für ein großes Gewinnspiel angefragt. Meister Salzburg hat als erster Klub reagiert und uns gleich ein für Fans sehr besonderes Goodie als Preis zukommen lassen. Drei (zwei Heim-, ein Auswärts-) Red Bull Salzburg-Trikots inklusive Unterschriften der Mannschaft warten auf je einen geneigten Gewinner. Falls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum bevorstehenden Europapokal-Herbst haben wir bei allen österreichischen Teilnehmern um Preise für ein großes Gewinnspiel angefragt. Meister Salzburg hat als erster Klub reagiert und uns gleich ein für Fans sehr besonderes Goodie als Preis zukommen lassen. <strong>Drei (<em>zwei Heim-, ein Auswärts-</em>) Red Bull Salzburg-Trikots inklusive Unterschriften</strong> der Mannschaft warten auf je einen geneigten Gewinner. Falls auch die anderen Vereine noch etwas beitragen, werden diese Preise selbstverständlich am Ende auch eingebunden. (<em>Update</em>: Rapid-Fans müssen die Hoffnung aufgeben. Der SCR gibt nur &#8220;für Gewinnspiele mit karikativem[sic!] Hintergrund&#8221;). Um an der Verlosung am Ende der Gruppenphase teilzunehmen, müsst ihr aber natürlich erstmal schwer rackern.<span id="more-1461"></span></p>
<p><strong>Die Regeln</strong></p>
<li>Wer im Lostopf landen will, <a href="http://twitter.com">twittert</a> oder bloggt einen Hinweis auf unser Gewinnspiel (inklusive Link auf diese Seite)</li>
<li>Wichtig: Damit wir eure Twitter-Beiträge auch finden, setzt bitte das Tag &#8220;#ballverliebt&#8221; dazu und weißt uns unter diesem Beitrag auf eure Blogposts hin</li>
<li>Für jeden Beitrag bekommt ihr einen Zettel in der Urne. </li>
<li>Mehr als zwei Beiträge pro Runde sind nicht erlaubt (also insgesamt 12)</li>
<li>Die Runden-Beiträge müssen jeweils in der Spielwoche erfolgen.</li>
<li>Twitter-Accounts und Blogs die offensichtlich nur für diesen Zweck angelegt wurden, ignorieren wir</li>
<li>Pro Person kann nur ein Preis gewonnen werden</li>
<li>Die Verlosung findet am 18.12. passend zu Weihnachten statt</li>
<p>Sollten noch andere Preise dazu kommen und ihr etwas vom &#8220;falschen&#8221; Verein gewinnen, könnt ihr die Preise freilich über unsere Kommentarplattform mit anderen &#8220;Unglücklichen&#8221; tauschen. Gelingt euch das nicht, und ihr wollt den Preis nicht, versteigern wir ihn und spenden die Einnahmen im weihnachtlichen Sinn zu einem guten Zweck.</p>
<p>Wir wünschen allen Teilnehmern schon jetzt viel Glück!</p>
<p><strong>Empfehlungen für Twitter-Neulinge</strong></p>
<p>Folgt doch unseren Autoren <a href="http://twitter.com/schaffertom">Tom Schaffer</a> und <a href="http://twitter.com/rigardi">Georg Pichler</a>, die natürlich auch regelmäßig über Fußball schreiben.</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=1461&amp;md5=636fb19c3e35417769755d2737e87277" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Salzburg-Villarreal: Alles Schwegler/Tchoyi, oder was?</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/10/02/salzburg-villarreal-alles-schweglertchoyi-oder-was/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[villarreal]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie vor zwei Wochen beim Spiel von Rapid beim 3:0 gegen Hamburg verlegten sich auch die Salzburger (siehe unser Gewinnspiel mit signierten RBS-Trikots) gegen eine objektiv deutlich bessere Mannschaft vor heimischem Publikum auf die Konter. Und auch diesmal ging das Konzept des grundsätzlich defensiv eingestellten Gastgebers voll auf: Die Bullen gewannen doch etwas überraschend 2:0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1524" class="wp-caption aligncenter" style="width: 639px"><img class="size-full wp-image-1524" title="Pass-Analyse von Salzburg gegen Villarreal (2:0)" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/sbg-vil.JPG" alt="sbg-vil" width="629" height="485" /><p class="wp-caption-text">Pass-Analyse von Salzburg gegen Villarreal (2:0)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Wie vor zwei Wochen beim Spiel von <a href="http://ballverliebt.eu/2009/09/19/rapid-gegen-hsv-eine-analyse/">Rapid beim 3:0 gegen Hamburg</a> verlegten sich auch die Salzburger (siehe <a href="http://ballverliebt.eu/2009/09/24/groses-europa-league-gewinnspiel-signierte-salzburg-trikots/">unser Gewinnspiel mit signierten RBS-Trikots</a>) gegen eine objektiv deutlich bessere Mannschaft vor heimischem Publikum auf die Konter. Und auch diesmal ging das Konzept des grundsätzlich defensiv eingestellten Gastgebers voll auf: Die Bullen gewannen doch etwas überraschend 2:0 gegen die international sehr routinierte Truppe aus Spanien.</p>
<p>Die defensive Grundhaltung ist aber nicht die einzige Parallele zu Rapid. Nein, mit Somen Tchoyi verfügen auch die Salzburger über eine sehr zentrale Figur. Der Kameruner zieht die Bälle an wie ein Magnet  &#8211; praktisch die komplette Mannschaft versuchte immer, Tchoyi ins Spiel zu bringen. Das ging vor allem auch deshalb, weil er (wie Hofmann bei Rapid üblicherweise) seine nominelle rechte Seite sehr oft verlässt und im Grunde einen Freigeist spielt, der beinahe die ganze Platzbreite für sich ausnützt. Doch im Unterschied zu Rapid, wenn Hofmann auf rechts spielt und nicht, wie zuletzt öfter, in der Zentrale, geht das bei Salzburg gut &#8211; weil Schwegler im Gegensatz zu Andi Dober die beiden Positionen gleichzeitig spielen kann.</p>
<p>Stichwort Schwegler. Der Schweizer ist der Boss auf der rechten Seite. Er beackert die komplette Flanke, geht sehr oft auch weit in die gegnerische Hälfte mit, ohne jedoch dabei seine Defensivaufgaben zu vernachlässigen &#8211; die eigentlich dominante rechte Seite von Villarreal (Capdevila-Cazorla, an sich ein Weltklasse-Duo), spielte überhaupt keine Rolle. Der 25-Jährige ist ein Rechtsverdeitiger von hochmodernem Zuschnitt, der schon jetzt wertvoller für die Mannschaft ist, als es sein Vorgänger Laszlo Bodnár jemals war.</p>
<p>Daher kommt es auch nicht von umsonst, dass die rechte Seite eindeutig die Hauptlast des Salzburger Offensiv- bzw. Konterspiels trägt. Was auch daran liegt, dass mit Leitgeb jemand im rechten Halbfeld spielt, der gut ins Spiel eingebuden wird. Anders die linke Seite: Ulmer und Svento agierten weitgehend isoliert von der restlichen Mannschaft, brachten auch kaum einen Ball wirklich in die Spitze zu (dem gegen Villarreal recht fleißigen) Marc Janko. Gerade Svento hatte wahrlich keinen guten Tag.</p>
<p>So richtig ins Mannschaftsgefüge integriert ist, im Gegensatz zum wesentlich dominanteren Leitgeb halbrechts, Nikola Pokrivac im linken Halbfeld nicht. Auffällig beim kroatischen Neuzugang ist aber: Während er vor der Pause einen kompletten Fremdkörper im Team darstellte, kaum Bälle sah (und wenn doch, die entweder alibimäßig kurz abspielte oder, noch häufiger, gar nicht an den Mann brachte), taute er nach dem Seitenwechsel sichtlich auf und avancierte zu einem ähnlich wichtigen Mann im Umschalten von Defensive auf Offensive wie Leitgeb. Fast doppelt so viele Ballkontakte wie vor der Pause, nur drei (!) davon brachte er nicht an den Mann. Da deutete er an, das er durchaus ein wichtiger Teil der Mannschaft sein kann.</p>
<p>Dennoch spielten die Salzburger de facto nur mit neun Feldspielern. Denn zwischen den routinierten Innenverteidigern Afolabi/Sekagya und dem defensiven Mittelfeld (eben der durchgängig ordentilche Leitgeb und der immer besser werdende Pokrivac) nahm Fränky Schiemer im Grunde nicht an der Partie teil. In der kompletten Spielzeit wurde er von seinen Mitspielern nur sieben Mal angespielt &#8211; also im Schnitt einmal alle zwölf Minuten. Ich möchte nicht sagen, dass das Platzieren eines Spielers zwischen einer dominanter IV und einem ballsicherem DM pure Verschwendung war, aber diesen elften Spieler hätte man wohl auch gewinnbringender einsetzen können.</p>
<p>Zum Beispiel als zusätzlichen Mann in einer zentralen Mittelfeldrolle, den da klaffte im Gegensatz zur überbevölkerten Defensivzentrale ein riesiges Loch. Klar, Somen Tchoyi übernahm diese Position bis zu einem gewissen Grad mit, aber während über ihn viel ging und über Svento links wenig, aber doch hin und wieder etwas, war das zentrale offensive Mittelfeld komplett inexistent. Bezeichnend, dass der häufigste Passweg im Salzburger Spiel der Abschlag von Torhüter Gustafsson zu Janko war.</p>
<p>Eine bemerkenswerte Tatsache fiel dann noch in den letzten etwa zehn Minuten auf, als Zickler für Janko ins Spiel kam. Der Deutsche ging nämlich nicht, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre, in die Sturmzentrale, sondern übernahm die rechte Mittelfeldposition von Somen Tchoyi, der wiederum in der Schlussphase den Mittelstürmer gab. Was ihn letztendlich auch in die Position brachte, das zweite Tor zu erzielen.</p>
<p>Fazit: Das Duo Schwegler/Tchoyi hat, in Verbindung mit einem braven Leitgeb den offensiven Löwenanteil an dem 2:0-Sieg gegen Villarreal, neben einer enorm zweikampfstarken Innenverteidigung mit gutem Stellungsspiel. Über Svento und Ulmer ging diesmal weniger, durch die Mitte (in Ermangelung eines Spielers auf dieser Position) gar nichts.</p>
<p>Ballkontake<br />
49 &#8211; Schwegler<br />
47 &#8211; Gustafsson<br />
45 &#8211; Tchoyi<br />
40 &#8211; Sekagya<br />
39 &#8211; Leitgeb</p>
<p>Passgeber<br />
32 &#8211; Gustafsson<br />
29 &#8211; Sekagya<br />
25 &#8211; Tchoyi<br />
25 &#8211; Ulmer<br />
24 &#8211; Leitgeb</p>
<p>Passempfänger<br />
40 &#8211; Tchoyi<br />
27 &#8211; Janko<br />
26 &#8211; Schwegler<br />
25 &#8211; Leitgeb<br />
22 &#8211; Sekagya</p>
<p>(phe)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=1523&amp;md5=ce031b219cda1e4a252fe63fe3f6ad9a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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