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	<title>Ballverliebt &#187; rapid wien</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Europa League: Die Chancen des Quartetts (Update)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 01:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ehrlich, ich war schon begeistert, das sämtliche 4 Europacup-Vertreter aus der heimischen Bundesliga es in die letzte Runde der CL- bzw. EL-Quali geschafft haben. Das alle auch jetzt noch dabei sind, verblüfft mich durchaus. Wann gabs das zum letzten Mal, das alle rot-weiß-roten Vertreter nach den Qualifikationsspielen noch im Bewerb waren? Gabs das überhaupt einmal?
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich, ich war schon begeistert, das sämtliche 4 Europacup-Vertreter aus der heimischen Bundesliga es in die letzte Runde der CL- bzw. EL-Quali geschafft haben. Das alle auch jetzt noch dabei sind, verblüfft mich durchaus. Wann gabs das zum letzten Mal, das alle rot-weiß-roten Vertreter nach den Qualifikationsspielen noch im Bewerb waren? Gabs das überhaupt einmal?</p>
<p>Das waren übrigens meine Schätzungen nach den Hinspielen, in Klammern dabei stehn die Beurteilungen von Kollegen Schaffer:</p>
<p><strong>Aston Villa &#8211; Rapid Wien</strong>: 55:45 (65:35)</p>
<p><strong>Metallist Kharkiv &#8211; Sturm Graz: </strong>65:35 (50:50)</p>
<p><strong>Austria Wien &#8211; Metallurg Donetzk:</strong> 70:30 (70:30)</p>
<p><strong>Maccabi Haifa &#8211; FC Salzburg:</strong> 80:20 (&#8220;Salzburg ist fix in der EL&#8221;)</p>
<p>Dem vernehmen nach also ein prognostisches Unentschieden. Aber nun zu Wichtigerem, der kurzen Nachbetrachtung und einem Blick in die Zukunft:</p>
<p><span id="more-1428"></span></p>
<p>Heute war zum wiederholten Male etwas zu sehen, was bisher fast immer eine einmalige Ausnahmeerscheinung war. Kampfgeist, insbesondere im Rückstand. Die Austria hatte sich zweimal in ein Unentschieden zurückgefightet und in der Nachspielzeit noch gesiegt. Und das obwohl der Gegner spielerisch überlegen war, wie auch Coach Daxbacher einzugestehen wusste. Rapid verlor das Spiel zwar, trotzte aber einem 0:2 Rückstand und machte das rettende Auswärtstor. Zudem gab die Offensive den Gastgebern aus der Premier League über weite Strecken gut Gas. Und wären Hofmann und Jelavic nur ein bisschen abgebrühter, dann hätte Rapid mit zwei Toren mehr die letzten Minuten nicht mehr um den Aufstieg zittern müssen. (Bedenkt man die Hundertprozentige auf der Gegenseite, so wäre dieses Spiel 3:3 ausgegangen).</p>
<p>Wo wir gerade dabei sind: Beflügelt von diesem Kampfgeist entblösste sich keiner der drei heute spielenden Klubs mit feigem Verstecken in der eigenen Hälfte. Zumindest die Ausgangssituation bei den Wiener Klubs hätte das theoretisch zugelassen. Und es ist ja nicht so, als wäre das in der Vergangenheit nie so gehandhabt worden &#8211; im Gegenteil. Bei den eben Angesprochenen zeigte sich auch ganz deutlich, das eine dynamische Offensivabteilung eine schwache Abwehr &#8220;ausmerzen&#8221; kann. Die Tore die man reinkriegt, schiesst man selbst, quasi.</p>
<p>Denn: Weder bei <strong>Grün-Weiß</strong> noch bei Violett bekleckerte die Abwehr sich mit Ruhm. Mit seinem ungestühmen Vorgehen birgt ein Andreas Dober z.B. einiges Risiko für das weitere Wohlergehen der Pacult-Truppe. Man stand hinten zwar meist gut, war aber technisch und im Zweikampf zu krass unterlegen um souverän zu verteidigen.Drazan könnte sich heute weiter in die Augen diverser Scouts gespielt haben und dem kürzlich nach Napoli gewechselten Erwin Hoffer ins Ausland folgen. Für Rapids Angriff ist er derweil in der Gruppenphase ein wichtiger Baustein, der historische Erfolg gegen Aston Villa sollte ohnehin eine Riesenmotivation sein. Dober und Co. bleiben aber die Schwachstellen. <em><strong>Gruppengegner: </strong>Hamburger SV, Celtic Glasgow, Hapoel Tel Aviv<strong> &#8211; Aufstiegschance: 25%</strong></em></p>
<p>Bei den <strong>Veilchen</strong> wiederum fehlte es beinahe immer an der Organisation &#8211; beispielgebend dafür ist der Hergang des 2:1 für Donetzk. In der Gruppenphase werden solche Defizite effizienter ausgenutzt werden. Dabei könnte mit besserer Kommunikation und intelligenterem Stellungsspiel dieses Manko minimiert werden. Der Angriff ist mir wiederum zu unberechenbar für eine Prognose. Weil man in den letzten zwei Runden jeweils in die Nachspielzeit musste, darf man davon ausgehen, dass es die Austria sehr schwer haben wird. Einen großen Vorteil hat man allerdings: Als einziges Team findet man sich im Lostopf 2, alle übrigen im Vierten.<em> <strong>Gruppengegner:</strong> Werder Bremen, Athletic Bilbao, CD Nacional &#8211; </em><em><strong>Aufstiegschance: 30%</strong></em></p>
<p>Bei <strong>Sturm</strong> war heute etwas die Luft draussen, das Spiel fehleranfällig. Da Kharkiv trotz aller Bemühungen ein wirklich gutes Offensivrezept fehlte, reichte heute Beichlers kalte Schnauze. Der schoss damit den ukrainischen Verein im Alleingang ab, denn schon der Führungstreffer in Graz ging auf sein Konto (Geiches gilt übrigens auch für den Rapidler Nikica Jelavic, der sowohl das 1:0 in Wien als auch das 2:1 in Birmingham schoss). Für die kommenden Monate braucht die Foda-Elf vor allem Stabilität. Mit der Kaderdichte ist das aber leichter gesagt als getan.<em><strong> Gruppengegner:</strong></em><strong> </strong><em>Panathinaikos Athen, Galatasaray Istanbul, Dinamo Bukarest</em><strong> </strong><em><strong>- Aufstiegschance: 35%</strong></em></p>
<p>Kurios, das ausgerechnet die Mannschaft mit dem geringsten &#8220;Ösi-Anteil&#8221; die mir so lange gewohnten &#8220;Tugenden&#8221; pflegte. War der <strong>FC Salzburg</strong> daheim noch einigermassen bemüht, so hatte man beim 0:3 auswärts nie das Gefühl, das Team würde ernsthaft an die Chance des Aufstiegs glauben. Diese recht destruktive Einstellung wurde von Huub Steves mit einer Angsthasentaktik auch noch bestätigt. Aber gut: Die EL-Gruppenphase bietet dem österreichischen Meister die Gelegenheit zur Rehabilitierung (und damit ist nicht zwingend der Aufstieg gemeint). Dazu ist der Kader allemal gut genug. <em><strong>Gruppengegner: </strong>Villareal, Lazio Rom, Levski Sofia &#8211; </em><em><strong>Aufstiegschance: 20%</strong></em></p>
<p><strong>Gesamtprognose: </strong>Mit ein wenig Losglück sehen wir vielleicht einen oder zwei Klubs auch nach den Gruppenspielen, und damit nach der Winterpause wieder. Auch das gabs schon ein paar Jahre nicht mehr. Genauer gesagt seit 4 Jahren, zuletzt <a href="http://www.news.at/articles/0514/204/109132/1-1-fc-parma-austria-wien-chancen-verwertung" target="_blank">schaffte das die Wiener Austria 2005</a> im UEFA Cup.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Nach der heutigen Auslosung der Gruppen werde ich die Chancen-Prozent in einem Update präzisieren. Ihr seid aber auch jetzt schon eingeladen, eure eigenen Einschätzungen in den Kommentaren zu hinterlassen.</span></p>
<p><strong>Update: </strong>Am ehesten könnte es wohl Sturm und der Austria gelingen, für eine Überraschung zu sorgen. Für Rapid könnte sich mit viel Glück durchmogeln, Salzburg ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit raus.</p>
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		<title>Das Best of-ORF Off</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 20:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aston Villa]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ORF-Kommentatoren haben bei im Live-Stream der Europacup-Spiele öfter nicht mitbekommen, dass das Mikro noch an war. Leider konnte ich es nicht sehen, weil ich Sturm gegen Kharkiv verfolgt habe und der ruhig und brav war. Wäre nett, wenn jeder seine liebsten Sprüche postet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ORF-Kommentatoren haben bei im Live-Stream der Europacup-Spiele öfter nicht mitbekommen, dass das Mikro noch an war. Leider konnte ich es nicht sehen, weil ich Sturm gegen Kharkiv verfolgt habe und der ruhig und brav war. Wäre nett, wenn jeder seine liebsten Sprüche postet.</p>
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		<title>Die dreigeteilte Bundesliga &#8211; Teil 1/3</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/11/23/die-dreigeteilte-liga-teil-13/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 01:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
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		<description><![CDATA[Sieht man von Rapid und Sturm ab, so haben alle 10 Teams der Bundesliga nun mehr als die Hälfte aller Saisonspiele hinter sich. Und in diesem fortgeschrittenen Stadium lohnt sich nun auch ein Blick auf die gesamte Tabelle. Das Feld der Klubs hat sich, ähnlich einem Radrennen, in drei (fast) gleich große Gruppen aufgeteilt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sieht man von Rapid und Sturm ab, so haben alle 10 Teams der Bundesliga nun mehr als die Hälfte aller Saisonspiele hinter sich. Und in diesem fortgeschrittenen Stadium lohnt sich nun auch ein Blick auf die gesamte Tabelle. Das Feld der Klubs hat sich, ähnlich einem Radrennen, in drei (fast) gleich große Gruppen aufgeteilt, die ich hier ein wenig beleuchten will.</p>
<p><span id="more-1114"></span></p>
<p><strong>Das Spitzenfeld</strong></p>
<p>Die Teams, die am ehesten den Meisteranspruch stellen werden, sind Salzburg, Sturm, Rapid und die Austria. Auch wenn es heute für <strong>Red Bull Salzburg</strong> gegen den Tabellenletzten aus Kapfenberg ein eher peinliches 2:5 setzte, hat Adriaanse nach dem wenig berauschenden Saisonstart (auch international) mittlerweile aufblitzen lassen, dass er doch ein Trainer mit Format ist. Wenigstens mit deutlich mehr, als es seine Vorgänger besaßen (ob das schwer zu toppen war, ist freilich eine andere Frage). Das legionärsstärkste Spiel hätte heute eine Vereinsrekord aufstellen können, aber selbst ohne sind sie momentan im Besitz einiger Spieler in toller Form. Allen voran natürlich Mark Janko, der diesen Nachmittag in Minute 47 zuschlug.</p>
<p>[ad#bv_test]Bei <strong>Sturm Graz</strong> wiederum ist es Franco Foda, der beweist dass auch ein weniger weit gereister Trainer modernen Fußball aufziehen kann. Obgleich auch Sturm im UEFA Cup nicht weit kam so sind sie doch aus der Perspektive eines Sturm-Sympathisanten von allen rotweißroten Teilnehmern noch am ehesten mit Pech ausgeschieden. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Blackies nunmehr mit einem dezimierten Kader bestehen müssen. Abwehrstütze Prödl etwa ging zu Werder Bremen und steuert auf schwere Zeiten zu, Sallmutter verdient sich seit heuer beim LASK in Linz seine Brötchen. Neben einigen reaktivierten, älteren Spielern gibt es aber immer noch ambitionierte Youngsters. Man sollte da Marko Stankovic im Auge behalten, oder auch Hölzl, der den Türken letzten Mittwoch zwei mal einschenkte, doch eine Niederlage nicht abwenden konnte.</p>
<p>Bei <strong>Rapid Wien</strong> ist er Motor ein wenig ins Stottern gekommen. Pacult hadert ein wenig mit den jungen Spielern, und hat seine liebe Not damit, die Mannschaft offensiv und effektiv spielen zu lassen, wenn die Tagesform des Dreh- und Angelpunktes Steffen Hoffman mal nicht passt. Gnade den Grünweißen, sollte er sich mal länger verletzen, denn &#8220;sportpolitisch&#8221; gesehen ist er quasi der &#8220;Lebensmensch&#8221; der Pacult-Elf. Wenn der Coach es nicht versemmelt, ließe sich aus dem Potential des Rapidnachwuchses mit Sicherheit einiges machen. Wenn sich etwa Drazan weiter so gut entwickelt, böte er sich als gute Alternative für den Flügel des Nationalteams an. Der Ex-Hütteldorfer Korkmaz kämpft mit erneutem Beinbruch, Harnik ist angeschlagen und war davor nur mäßig erfolgreich, Arnautovic wirkte im letzten Spiel farblos, zumindest in der kurzen Zeit in der er am Feld stand.</p>
<p>Dann bleibt noch die <strong>Wiener Austria</strong> übrig. Es ist noch gar nicht lange her, da standen die Veilchen an der Spitze der Bundesliga. Karl Daxbacher erlaubte daraufhin offiziell das Träumen vom Meistertitel (eigentlich war das ja nichts als die PR-Version von &#8220;Wir stellen den Meisteranspruch&#8221;) und &#8211; schwupps &#8211; gings bergab. Hat er da seinen Mannen zu viel Druck zugemutet, und das zur Mitte der Saison? Oder geht da einigen vor dem Winter nur die Puste aus? War die Austria bis dahin nur glücklich und überschätzt? Der Ex-LASK Coach beschäftigt sich mit einem ähnlichen Problem wie sein Derbygegenüber Peter Pacult, wenngleich es sich auf spielerischer Ebene nicht ganz so stark auszuwirken scheint und besser verteilt ist. Geht&#8217;s Blanchard bzw. Acimovic gut, geht&#8217;s der Austria gut, und vice versa. Auch hier wird einiges von der Entwicklung des jungen Potentials abhängen, Okotie war zuletzt die Erfüllung seines Tortraumes gegen die Türken leider verwehrt geblieben, dafür hat er heute gegen Ried seinen &#8220;Kontostand&#8221; um einen Zähler erhöht.</p>
<p>(to be continued&#8230;)</p>
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		<title>Der Fall Koch: Nicht einmal ein Promille</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/09/09/937/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Koch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Derby]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Strafsenat der tipp3-Bundesliga hat nach den Vorfällen beim Wiener Derby in der siebenten Runde FK Austria Wien wegen &#8220;Störung des Spielbetriebs durch den Gastverein&#8221; zu der Höchststrafe von 10.000 Euro verurteilt.
Der SK Rapid Wien muss wegen &#8220;mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen&#8221; 7.000 Euro bezahlen. Das teilte die Bundesliga am Montag mit. (&#8230;) - ORF.at

Georg Koch klagt heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Der Strafsenat der tipp3-Bundesliga hat nach den Vorfällen beim Wiener Derby in der siebenten Runde FK Austria Wien wegen &#8220;Störung des Spielbetriebs durch den Gastverein&#8221; zu der Höchststrafe von 10.000 Euro verurteilt.<br />
Der SK Rapid Wien muss wegen &#8220;mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen&#8221; 7.000 Euro bezahlen. Das teilte die Bundesliga am Montag mit. (&#8230;) </em>- <a href="http://sport.orf.at/" target="_blank"><strong>ORF.at</strong></a></p></blockquote>
<p><span id="more-937"></span></p>
<p>Georg Koch klagt heute noch über Übelkeit, Gleichgewichtsprobleme und Tinnitus. Training ist tabu für ihn. Bleibende Schäden und ein Karriereende sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Auch diesmal werden vermutlich nur <a href="http://ballverliebt.eu/?p=611" target="_blank"><strong>einige wenige</strong></a> bestraft. Maßnahmen gegen ein langfristiges Aus für Hooligans vom &#8220;harten Kern&#8221; der Fans als Stadionbesucher ist nicht in Sicht. Irgendwann wird es garantiert wieder knallen, ohne dass man je ernsthaft versucht hätte, derlei Eskalationen zu vermeiden.</p>
<p>Zwei Vereine mit Budgets jenseits der 10 Millionen Euro Marke kriegen eine Strafe die nicht einmal Promillehöhe erreicht, und der ORF titelt im Teletext &#8220;Hohe Geldstrafen nach Wr. Derby&#8221;.</p>
<p>Ein Wort: Unfaßbar.</p>
<p><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/200_0001.png"><img class="alignleft size-full wp-image-945" title="200_0001" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/200_0001.png" alt="" width="480" height="336" /></a></p>
<p><em>ORF Teletext, 09.09.2008, 14:50</em></p>
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		<title>Rapid &#8211; Austria: &#8220;Da sind ein paar Störefriede darunter&#8221;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/08/24/da-sind-ein-paar-storefriede-darunter/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 17:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Hooligans]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesliga-Vorstand Georg Pangl sagte gerade im ORF, die Stimmung im Hanappi-Stadion sei super gewesen, nur unter den Austria-Fans seien ein paar Störefriede gewesen. Ach so? Ein paar? Ich hatte im Fernsehen eigentlich eine Hundertschaft an Leuten gesehen, die den vonn Knallkörpern getroffenen und schwer verletzten Georg Koch noch anschrien und offensichtlich über ihren Treffer jubelten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesliga-Vorstand Georg Pangl sagte gerade im ORF, die Stimmung im Hanappi-Stadion sei super gewesen, nur unter den Austria-Fans seien ein paar Störefriede gewesen. Ach so? Ein paar? Ich hatte im Fernsehen eigentlich eine Hundertschaft an Leuten gesehen, die den vonn Knallkörpern getroffenen und schwer verletzten Georg Koch noch anschrien und offensichtlich über ihren Treffer jubelten. <span id="more-611"></span></p>
<p>Ich habe das ganze Spiel über Böller gehört und brennende Bengalen gesehen die von der Polizei gelöscht werden mussten. Das Problem in Fansektoren sind keine handvoll Idioten &#8211; es ist eine signifikante Menge. Aber sie waren nicht die einzigen Leute im Stadion, die falsch reagiert haben.</p>
<p>Rapid hätte abtreten müssen &#8211; sofort.<br />
Die Austria hätte fairerweise abtreten müssen &#8211; sofort.<br />
Der Schiedsrichter hätte vernunftmäßig abbrechen müssen &#8211; sofort.<br />
Die unschuldigen Austria-Fans hätten die Idioten aus dem Sektor schmeissen müssen &#8211; sofort.<br />
Raimund Hedl hätte sich weigern müssen, auf der Seite des Rapid-Sektors zu spielen &#8211; zur Sicherheit.</p>
<p>Alle haben sie versagt &#8211; zuverlässig.</p>
<p>Die Vernunft verliert in Österreichs Fußball fast immer &#8211; sofort.</p>
<p>PS: Das sind die dritten schweren Ausschreitungen von Austria-Fans die mir in diesem Jahr zu Ohren kamen (zwei hab ich selbst gesehehn). Es ist das unzähligste Wiener Derby, bei dem &#8220;ein paar Störenfriede&#8221; zugegen waren. Wann wird etwas geschehen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zürich &#8211; Sturm anyone?</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/08/14/zurich-sturm-anyone/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 22:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa League]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber ORF&#8230;
Ich bemühe mich ja stets, nicht an eine gewisse Wienlastigkeit eurer Sportprogrammgestaltung zu glauben. Gut, dass in der Bundesliga überwiegend Partien mit Rapid- und Austria-Beteiligung live gezeigt werden, mag ja noch einen rationalen Grund (Quote und so) haben, aber bei internationalen Kicks wär ein bisschen Abwechslung nett.

Ich meine, Rapid hat sich ja eh selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber ORF&#8230;</p>
<p>Ich bemühe mich ja stets, nicht an eine gewisse Wienlastigkeit eurer Sportprogrammgestaltung zu glauben. Gut, dass in der Bundesliga überwiegend Partien mit Rapid- und Austria-Beteiligung live gezeigt werden, mag ja noch einen rationalen Grund (Quote und so) haben, aber bei internationalen Kicks wär ein bisschen Abwechslung nett.</p>
<p><span id="more-510"></span></p>
<p>Ich meine, Rapid hat sich ja eh selbst eliminiert, nach einem peinlichen Auftritt auf Zypern und einem dezent verkrampften 3:1 daheim. Ob sich die Grünweißen unbedingt auf Glück ausreden mussten ist eine andere Frage, aber Quali-Runde 3 wäre allemal drinnen gewesen. Auch wenn Famagusta daheim den griechischen Mittelständler Olympiakos Piräus wie auch die Wiener mit 3:0 im Mittelmeer versenkt hat. Da deutet einiges auf die meines Wissens erste zypriotische CL-Beteiligung hin. Wobei wir wieder beim Thema sind: Abwechslung!</p>
<p>Was ich eigentlich sagen wollte: Salzburg gegen Suduva sollte eigentlich eine &#8220;g&#8217;mahte Wiesen&#8221; werden. Darf man zumindest, und trotz des Rangers-Aus gegen Suduva-Ligakonkurrenten Kaunas, aus dem souveränen Jerewan-Aufstieg folgern. Das eventuelle Torfestival hätte vielleicht auch seinen Reiz, aber ich sehs euch am Küniglberg nicht nach, dass wir es nicht live im TV sehen.</p>
<p>Sehr wohl beleidigt bin ich aber, dass es vom Hinspiel der Grazer Blackies in Zürich keine Livebilder im ORF geben wird. Dabei treffen sich da zwei Konkurrenten, die sich nominell ebenbürtig sein müssten. Und weil Sturm die meiste Zeit in dieser jungen Saison sehr erfrischend spielt, spricht auch nichts gegen unterhaltsame 90 Minuten&#8230; vor dem Fernseher. Stattdessen (nein, ATV überträgts auch nicht) muss ich mich mit einem biederen Liveticker begnügen. Das ist nicht lustig, so richtig gar nicht.</p>
<p>Dem entgegen traue ich mich aber zu wetten, dass die einzige Partie der Wiener Austria (die gerade so irgendwie über ihren Kontrahenten aus der kasachischen Pampa geholpert ist) dick ins Vorabendprogramm fallen wird. Abwechslung? Weit und breit keine Spur. Das ist wie beim Essen. Von immer dem gleichen Fraß kriegt man Mangelerscheinungen.</p>
<p>Ich will Sturm sehen!</p>
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		<title>BL-Saisonauftakt: Sturm Graz &#8211; SK Rapid Wien</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/07/08/bl-saisonauftakt-sturm-graz-sk-rapid-wien/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 20:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[3:1 gewannen die Blackies das Auftaktspiel der neuen Ligasaison gegen den amtierenden Meister Rapid. Im ORF überschlug man sich mit Superlativen zu diesem durchaus sehenswerten Spiel. Gar für international konkurrenzfähig erklärte man die nunmehrige &#8220;tipp3 Bundesliga&#8221; (die zweite Spielklasse heißt ab heuer übrigens &#8220;ADEG Erste Liga&#8221;) vor laufender Kamera. Zeit für Ballverliebt, die Euphorie zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3:1 gewannen die Blackies das Auftaktspiel der neuen Ligasaison gegen den amtierenden Meister Rapid. Im ORF überschlug man sich mit Superlativen zu diesem durchaus sehenswerten Spiel. Gar für international konkurrenzfähig erklärte man die nunmehrige &#8220;tipp3 Bundesliga&#8221; (die zweite Spielklasse heißt ab heuer übrigens &#8220;ADEG Erste Liga&#8221;) vor laufender Kamera. Zeit für Ballverliebt, die Euphorie zu bremsen.</p>
<p><span id="more-245"></span></p>
<p><strong>Erstaunlich&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;war in der Tat, dass Sturm nach einem holprigen Anfang ein wirklich ansehnliches und flottes Spiel aufziehen konnte. Erst recht, wenn man bedenkt dass Franco Foda nach dem Weggang vieler Spieler im Sommer das Team in weiten Teilen umkrempeln musste. Ebenso erstaunlich, leider im negativen Sinne, ist die Rückkehr des eigentlich zurückgetretenen Josef &#8220;Beppi&#8221; Schicklgruber mit seinen 41 Lenzen. Der lief statt des 22jährigen Martin Kobras für den verletzten Gratzei auf. Ähnliche Situation auf der anderen Seite: Hitzkopf Georg Koch, 36, hütet für den in Behandlung befindlichen Helge Payer das &#8220;Kastl&#8221;. Lukse, einer der U20-WM Youngsters, drückt die Bank.</p>
<p><strong>Nicht verwunderlich&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;hingegen, dass sich das schwarzweiße Heimteam bis zum Ende hin steigern konnte (sieht man von der Viertelstunde nach der Pause ab). Man sah deutlich den Schwung, den man wohl aus dem 2:0 gegen Soligorsk (UI Cup) mitnehmen konnte. Die Wiener hingegen wirkten trotz vielversprechender Testspielergebnisse einerseits überrumpelt und andererseits noch nicht bereit für den Pflichtspielbetrieb.</p>
<p><strong>Unansehnlich&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;und einer der Gründe, warum ich das Spiel weder als absolut hochklassig noch als Indiz für internationale Konkurrenzfähigkeit der &#8220;Sisiliga&#8221; sehen würde, waren die Fouls. 32 davon zählt <a href="http://www.laola1.at/3575+M5cae0b5681e.html" target="_blank"><strong>Laola1.at</strong></a>, gleich 9 davon wurden mit dem gelben Karton belohnt. Wiederum ein gutes Drittel dieser Ausbeute hätte auch einige Farbtöne dünkler ausfallen können, dazu zählen zB. der unnötige Stoß von Koch gegen einen Stankovic oder Feldhofers Würgeattacke gegen Maierhofer. Ein weiteres &#8220;Attentat&#8221; von Koch wurde vom Kommentator heftig kritisiert, aber leider nicht von den Kameras eingefangen. Angesichts seines dünnen Nervenkostüms lebt die Chance für Lukse also, zum einen oder anderen Einsatz zu kommen.</p>
<p><strong>Vielversprechend&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;war dieses Spiel trotz alledem. Für österreichische Verhältnisse war es nämlich technisch &#8220;gut&#8221; und ziemlich schnell. Ob das an den heutigen Akteuren (insbesondere an Sturm) lag oder ein Ligatrend ist, werden wir aber erst in ein paar Monaten beurteilen können. Erst wenn potentielle Schnarch- oder Brutalopartien, etwa vom Schlage eines Mattersburger Duell mit den Altachern, ähnlich flott ausgetragen werden, bin ich da wirklich optimistisch. Positiv ist auch anzumerken, das Sturm von Beginn an, und Rapid ab der Pause klar auf Offensive gesetzt haben. Jedoch hätte manch einer eine solche Spielanlage vom Meister von Beginn an erwartet. Nicht zu unrecht.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es war ein gutes, technisch ansehnliches und schnelles Spiel, mit dem Liga ihren Start in die Saison 2008/09 eingeläutet hat &#8211; aus österreichischer Sicht. Nimmt man etwa die Premier League als Maßstab und läßt die personellen Qualitäten außen vor, so gab es heute Durchschnittskost zu sehen. Das würde einen gewissen Trend zur Verbesserung durchaus bestätigen, doch sollten wir (wie erwähnt) mit einem Urteil noch warten. Foda hat bewiesen, dass er definitiv einer der besten, wenn nicht der beste Trainer im Oberhaus ist.</p>
<p>Sein moderner Spielstil könnte &#8211; und sollte! &#8211; Vorbildwirkung haben. Und das wird er auch, wenn ihm der Erfolg Recht gibt. Das wird auch bald passieren, davon bin ich überzeugt. Es könnte die endgültige Ablöse der Trainergeneration Jara, Schachner und Co. einleiten, die heute noch den Fußball von vorgestern praktizieren.</p>
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		<title>Football Manager 08 &#8211; Einfach köstlich</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 11:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nathilion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Football Manager 08]]></category>
		<category><![CDATA[Krankl]]></category>
		<category><![CDATA[Pacult]]></category>
		<category><![CDATA[rapid wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war in den letzten Tagen dabei ein wenig den Football Manager 08 von SEGA auszuprobieren. Nachdem ich den ersten Schock der Unübersichtlichkeit überwunden hatte, kam ich schön langsam ins Spiel und bemerkte, dass er doch gar nicht so kompliziert ist. Inzwischen ist fast eine ganze Saison vergangen.

Toll an dem grundsätzlich eher halblustigen Manager ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war in den letzten Tagen dabei ein wenig den Football Manager 08 von SEGA auszuprobieren. Nachdem ich den ersten Schock der Unübersichtlichkeit überwunden hatte, kam ich schön langsam ins Spiel und bemerkte, dass er doch gar nicht so kompliziert ist. Inzwischen ist fast eine ganze Saison vergangen.</p>
<p><span id="more-142"></span></p>
<p>Toll an dem grundsätzlich eher halblustigen Manager ist die &#8220;Persönlichkeits-Realität&#8221;. Dank dieser durfte ich mich nämlich herzlich amüsieren: Es gibt alle möglichen (mehr oder weniger) wichtigen Personen, auch die des österreichischen Fußballs &#8211; angefangen bei Andreas Heraf über Werner Kuhn zu G.Trapattoni.</p>
<p>Und nun trug es sich folgendermaßen zu: Ich beobachtete natürlich neben dem Managen des eigenen Klubs die Ö-Bundesliga. Und was sehe ich da? Rapid Wien ging als Tabellen-Neunter in die Winterpause. Pacults-Trainerstuhl wackelte schon die gesamte Saison über wie kein Zweiter und schließlich wurde PP auch gefeuert.</p>
<p>Spannend durfte ich also beobachten: Wer wird wohl Pacult als Rapid Trainer nachfolgen? Naaaaaaaaaa? Ganz klar, gibt ja eh nur einen: Der silberhaarige Motivationsmagier kommt einhergeritten und soll bei Rapid den Stall ausmisten. Hans Krankl folgte Peter Pacult nach.</p>
<p>Eine Winterpause und zwei Spiele später ist Rapid dann &#8211; oh Wunder &#8211; ganz am Tabellenende. Krankl darf wieder in die Welt hinausreiten und Österreich-Kolumnen schreiben. Das nenne ich mal einen netten Realismus. Einfach genial.</p>
<p>Der Kader von Rapid ist übrigens, bis auf Maierhofer, ganz genau der Kader mit dem die Hütteldorfer in Wirklichkeit Meister geworden sind..</p>
<p>Jedenfalls hab ich mich köstlich amüsiert. Pacult versagt und Krankl kommt eingeritten um gleich wieder gefeuert zu werden. Ich bin gespannt, wer als nächster Trainer kommt. Und ob Rapid tatsächlich absteigt, der Rückstand auf Altach beträgt bereits 4 Punkte. Wacker ist übrigens zweiter und Austria Kärnten ist nach langer Zeit an der Tabellenspitze nur noch fünfter.</p>
<p>Noch ein Detail am Rande: Trapattonis Trainerstuhl ist auch ständig am Wackeln und die gleichen Spieler wie auch in Wirklichkeit sind ständig grantig, dass sie nicht zum Einsatz kommen.</p>
<p>Der Persönlichkeitsrealismus passt also (fast &#8211; D. Constantini ist Dauertrainer), nur die Tabellenstände sind etwas unpassend. FC Barcelona ist in Spanien nur knapp über einem Abstiegsplatz. Im gesamten ist der Manager übrigens relativ langweilig &#8211; wenn nicht gerade so geniale Personlrochaden statt finden.</p>
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		<title>Bundesliga Review</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[altach]]></category>
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		<category><![CDATA[SV Ried]]></category>
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		<description><![CDATA[16 Runden ist die T-Mobile Liga Saion 2007/08 nunmehr alt. Und einiges hat sich getan, was so von den wenigsten erwartet wurde. Ich versuche nun, die bisherigen Entwicklungen &#8211; nicht weit weg von der Saisonhalbzeit &#8211; einmal zusammenzufassen. Sei es die sich zuspitzende Krise des FC Wacker, die schwache Performance des oberösterreichisch-kärtnerischen Hybridenklubs Austria Kärnten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16 Runden ist die T-Mobile Liga Saion 2007/08 nunmehr alt. Und einiges hat sich getan, was so von den wenigsten erwartet wurde. Ich versuche nun, die bisherigen Entwicklungen &#8211; nicht weit weg von der Saisonhalbzeit &#8211; einmal zusammenzufassen. Sei es die sich zuspitzende Krise des FC Wacker, die schwache Performance des oberösterreichisch-kärtnerischen Hybridenklubs Austria Kärnten, der Run der Violetten aus Wien oder die Saison der Salzburger Totalernüchterung.</p>
<p><span id="more-33"></span> Fangen wir an mit dem derzeitgen Tabellenführer, der morgen seine Chance hat mit einem Sieg beim Schlusslicht seinen 5 Punkte-Vorsprung zu verteidigen bzw. auszubauen. Die <strong>Wiener Austria</strong> war mit Sicherheit einer der Klub mit den turbulentesten Internas der letzten Jahre. Dem Einstieg Stronachs folgten große Einkäufe, Visionen von internationalem Ruhm und fortwährender Ligadominanz, bis man am Boden der Tatsachen an- und dem Abstieg knapp entkam. Die Causa Stronach scheint vorläufig beendet, der Austrokanadier pumpt zwar immer noch Geld in den Klub, zumindest spielerisch kann man im Franz-Horr-Stadion aber durch Nachwuchsarbeit und zuletzt kluge Transfers wenigstens spielerisch gut auf eigenen Beinen stehen. Zwar kommt das violette Ballet schon einmal ins Wanken, wenn ein Schlüsselspieler wie Blanchard einmal fehlt doch denke ich, dass sich die Austria mittelfristig wieder in den Top 3 behaupten kann. Blanchard ist mit seinen 35 Lenzen nicht mehr der Jüngste, es wird also auf Georg Zellhofer ankommen, wie seine Nachfolge geregelt werden. Kandidaten wären vorhanden. Apropos Zellhofer: Auch er ist ein Indiz für das vorläufige Ende der turbulenten Phase, schließlich ist er mittlerweile länger im Amt als die meisten seiner Vorgänger seit 2000.</p>
<p>Schwenken wir ins Burgenland: Dort scheint man ein sehr &#8220;bodenständiges&#8221; Bild vom Fußball zu pflegen, sind die <strong>Mattersburger</strong> zumeist weniger durch taktische Finessen oder dynamisches Kombinationsspiel aufgefallen, als durch spärlich erfolgreiches Konterspiel und/oder ziemlich hartes, international untaugliches Hineinsteigen. Hier zeichnet sich jedoch ab, dass nach dem Abgang des einen oder anderen Routiniers (insbesondere Kühbauer) auch der Tabellenhöhenflug sein jähes Ende finden könnte. Es scheint wohl potentielle Talente zu geben (Fuchs, Mörz) doch einen spielerischen Feinschliff werden sie sich bei ihrem jetzigen Klub nicht erwerben, und ohne dem ist Mattersburg auf lange Sicht als Kandidat fürs untere Tabellendrittel einzuschätzen.</p>
<p>Die Kicker von der Linzer Gugl plagt auch ein Altersproblem. Die Oldstars, die maßgeblich am Aufstieg mitgewirkt haben, bestimmen auch heute noch über Erfolg und Mißerfolg der Schwarzweißen vom <strong>LASK</strong>. Auch hier wäre wohl Potential da, jedoch nicht um alle Lücken zu stopfen, die sich im Laufe der Zeit von selber auftun werden, weil z.B. Vastic altersbedingt dann mehr steht denn läuft. Kluger Spielerzukauf oder ein glücklichs Händchen mit dem Nachwuchs könnte aber dazu führen, dass sich die Balltreter aus der obersöterreichischen Landeshauptstadt nach einer prognostizierbaren Schwächephase im Mittelfeld stabilisieren könnte.</p>
<p>Alles was Trapp und seinen roten Bullen von der heurigen Saison bisher geblieben ist, sind zerplatzte Seifenblasen. Mit dem berechtigten Ausscheiden gegen Donjetsk in der CL-Quali und dem UEFA-Cup aus durch eine erbärmliche Auswärtsperformance bei AEK Athen blieb <strong>Red Bull Salzburg</strong> unter den selbstgesteckten Erwartungen. Dazu bekriegen sich hinter den Kulissen allen Anscheins nach Trainer Trappatoni und Sportdirektor Hochhauser, beide mittlerweile fast wie Symbolfiguren für das was die Kampfmannschaft am Rasen bietet. Trappatoni war einmal gut, so wie einige seiner Kicker die bis vor kurzem wenigstens noch für die heimische Liga reichten. Der kurzfristige Erfolg führte in letzter Konsequenz dazu, dass Mateschitz&#8217; Geld nicht sinnvoll genutzt wird und man aus den eigenen Fehlern nicht gelernt hat. Auch Hochhauser war zu seinen besten Ried-Zeiten maximal oberer Durchschnitt für einen Austrotrainer.  Im Grunde müsste daher Mateschitz alle beide so schnell loswerden, wie selbige den abgenutzten Schönplauderer Matthäus abservierten und einen international nicht nur bekannten, sondern auch halbwegs modern spielenden Teamchef einstellen, der nicht wie Trappatoni eigentlich nur italienische Abwehrmauern errichten kann und das Offensivspiel derart ungeschickt koordiniert, dass man entweder permanent Kontertore erhält oder sich beständig im Mittelfeld das Leben selbst schwer macht. Zuletzt sollte man die Einkaufspolitik &#8211; wenn man schon das Geld hat &#8211; auf Spieler ausrichten die jung sind, passabel spielen und Potential zu mehr haben, als sich Altstars zuzulegen, die das eine oder andere Jährchen in der T-Mobile Bundesliga mitkicken können und alsbald einlaufen wie zu heiss gewaschene Leiberl (die sie auf internationaler Ebene gar nicht erst haben).</p>
<p>Der zweite Klub aus Oberösterreich, <strong>SV Ried</strong>, plagt sich mit ähnlichen Problemen wie der Erste. Das Spiel wird über Routiniers aufezogen und auf einen ganz besonders zugeschnitten: Herwig Drechsel. Bei Nichtanwesenheit des Selbigen ist schnell Feuer am Dach. Doch im Gegensatz zu den Linzern hat man zwar auch junge Hoffnungsträger, auch von den U20-Helden, verzichtet aber oft auf deren Dienste oder nutzt sie schlecht. Solange &#8220;Wiggerl&#8221; Drechsel noch seine Leistung bringen kann mag das gutgehen. Ist die Luft aber einmal raus, könnte urplötzlich der Klassenerhalt auf dem Spiel stehen. Sicherlich hätte Ried dann das Potential zum Wiederaufstieg, aber oben bleiben scheint jedenfalls mir die weniger aufwändige Alternative. Was der Neo-Tiroler Kraft schlichtweg ignoriert hat, könnten Schimpl und Weissenböck nachholen. Tun sie das nicht, ist Ried nächse Saison ein Abstiegskandidat für mich.</p>
<p>Sehr schwierig zu beurteilen ist <strong>Rapid</strong>. Grundsätzlich ist der Kader nicht schlecht, doch an Pacult&#8217;s Zurechnungsfähigkeit muss man als Fußballinteressent öfters zweifeln. Trotz anderer, besserer Optionen schickt er immer wieder ein Totalwrack namens Hiden auf den Rasen. Dann ist, trotz einiger guter Tage, auch der He-Man Patocka oft maßlos vom Spielgeschehen oder seinem direkten Konkurrenten überfordert, und neigt dazu, aus dem Nichts horrende Fehler zu produzieren. Für die Regionalliga wäre er durchaus zumutbar, ergo sollte er schnellstmöglich dorthin zurückkehren. Der von anderen oft bekrittelte Thonhofer hat in meinen Augen immer noch Entwicklungspotential. Was er daraus macht, muss die Zeit zeigen, ihn jetzt schon abzuservieren wäre aber zu früh. Mit der einen oder anderen Verstärkung und weniger pacult&#8217;schem Startformationswahnsinn wäre es für die Hütteldorfer durchaus möglich ein Fixbestandteil der oberen Tabellenhälfte zu werden. Hier würde ich aber keinen Trainerwechsel anregen, da ich finde dass Pacult grundsätzlich zu Rapid passt.</p>
<p>Die verbliebenen Steirer im Oberhaus haben sich für mich durchaus sympathisch entwickelt in den letzten 2 Jahren. Franco Foda scheint seine Aufgabe engagiert und durchaus kompetent anzugehen. Seine Mischung aus relativ vielen Jungkickern und  einigen älteren Herren scheitert jedoch entweder an der eigenen Inkonstantheit, vernebelten Chancen sowie ab und zu auch an grandiosem Pech. Erwischt <strong>Sturm Graz</strong> einen passablen Tag, so sieht man in der Regel für hiesige Verhältnisse ansprechenden Kombinationsfußball. Hier geht noch einiges und das Fragezeichen über der Oldienachfolge ist kein ganz so großes. Sturm wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich Dauergast in den Top 5, für mich sind sie sogar ein möglicher Fixstarter im UEFA Cup auf mehrere Jahre &#8211; auch wenn sich diese Saison nichts mehr dergleichen ausgehen wird.</p>
<p>In puncto <strong>Altach</strong> muss ich auf den Absatz über Mattersburg verweisen. Die Probleme sind nicht wirklich stark verschieden, bloß die Auswirkungen bekommt man im Ländle früher zu spüren. Dank dem sehr sicheren Abstieg der Tiroler und dem wachkomatösen Kärtner Frankensteinclub bleibt aber genug Zeit, um die eigene Ausgangslage zu analysieren und entsprechend zu verbessern. Ansonsten wird aus dem gespielten Abstiegskampf nächste Saison ein echter.</p>
<p>Der &#8220;FC BZÖ&#8221;, wie die <strong>Austria Kärnten</strong> von vielen hämisch genannt wird, entwickelt sich immer mehr zum Synonym für eine fehlgeschlagene Fusion. Mittelprächtige, zeitweilig lustlose Altherren die einst unter der Zeitbombe Franz Grad dienten spielen nun mit dem besseren Rest eines Klubs, der auch ohne Dezimierung in der Red Zac nicht sehr weit gekommen wäre. Vereinzelte Lichtblicke (Junuzovic) verbessern die Situation nicht wesentlich. Die Heimeuphorie hielt nicht viel länger als ein Spiel, findet das Stadion nicht einen anderweitigen Nebennutzen wäre ein Nichtrückbau finanzieller Irrsinn. Trotzdem: Ein paar Junge sind da, und wenn man aus der Krise findet und sich verstärkt, könnte man den Abstiegskampf überleben, der nächstes Jahr sehr sicher bevorsteht. Von der Spielanlage her wäre bei den Kärntnern die beste Ausgangsbasis, denn hier konnte man sein Spiel &#8211; logischerweise &#8211; nicht  jahrelang auf zwei, drei alte Hasen ausrichten.</p>
<p>Der <strong>FC Wacker Innsbruck</strong> hat den theoretisch zweitjüngsten Kader der Liga, dem es jedoch an einigen Ecken an Qualität mangelt. Neben den, vorerst beseitigten, Finanzproblemen zeigt der Klub deutliche Auflösungserscheinungen im spielerischen Bereich. Die meisten Spielsysteme lassen sich aufgrund des Spielermaterials gar nicht ordentlich umsetzen, die Zweikampf- und noch mehr die Laufstärke lassen in der Regel zu wünschen übrig, somit bleibt nur noch die Zerstörungstaktik nach burgenländisch-vorarlbergerischem Vorbild (zudem dürfte die Stimmung in Innsbruck mittlerweile im untersten Kellergeschoß angelangt sein). Weil sich aber auch die Routiniers nicht merklich besser anstellen als die Jungen, entwickeln sich letztere kaum bis gar nicht weiter &#8211; das Söndergaard-Nachfolger Kraft dieses Problem bewältigen wird ist unwahrscheinlich, wenig überraschend ist mein sicherer Abstiegstipp für diese Saison daher Wacker. Mit der Zusatzprognose, dass man sie auch für mindestens zwei bis drei Folgesaisonen nicht mehr im Oberhaus sehen wird.</p>
<p><strong>HINWEIS: </strong>Absatz über Wacker nach Hinweis von Andreas Lindinger korrigiert.</p>
<p>Soweit meine Einschätzung der ersten 16 Spieltage, für morgen (Austria Wien vs. Wacker Innsbruck) habe ich einen &#8220;einseitgen Zweiertipp&#8221; parat. Entweder die Spielzerstörung seitens der Grünschwarzen klappt einigermassen, dann gewinnt die Austria nur knapp mit 1:0 oder 2:1. Oder die Tiroler brechen noch weiter weg und fangen sich drei bis fünf Bummerln ein ohne selbst zu scoren.</p>
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