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	<title>Ballverliebt &#187; Österreich</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Jetzt heisst&#8217;s wohl: Zittern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 23:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[UEFA EM 08]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[euro 2006]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Antrag ist abgeschickt. 5,50 EUR habe ich für den Eintritt in Fankurvensektor D2/Ernst-Happel-Stadion beim freundschaftlichen Länderspiel Österreich-Deutschland vor anderthalb Wochen bezahlt. Ein gutes Spiel, trotz des enttäuschenden Ergebnisses. Ergo war das Ganze &#8211; sieht man von der (dank der österreichischen Post AG) recht teuren Fahrt nach Wien ab &#8211; ein Schnäppchen.
Mit viel Hilfe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag ist abgeschickt. 5,50 EUR habe ich für den Eintritt in Fankurvensektor D2/Ernst-Happel-Stadion beim <a href="http://ballverliebt.wordpress.com/2008/02/06/em-2008-vorbereitung-osterreich-deutschland-live-vor-ort/" target="_blank">freundschaftlichen Länderspiel</a> <a href="http://ballverliebt.wordpress.com/2008/02/07/osterreich-deutschland-eine-nachbetrachtung-aus-der-fankurve/" target="_blank">Österreich-Deutschland</a> vor anderthalb Wochen bezahlt. Ein gutes Spiel, trotz des enttäuschenden Ergebnisses. Ergo war das Ganze &#8211; sieht man von der (dank der <a href="http://www.rigardi.org/?p=126" target="_blank">österreichischen Post AG</a>) recht teuren Fahrt nach Wien ab &#8211; ein Schnäppchen.</p>
<p>Mit viel Hilfe von Seiten Fortunas wird es mich im Juni an den selben Ort, zum selben Spiel verschlagen, bei dem es dann möglicherweise um alles oder nichts geht. Kostenpunktwäre diesmal: 59,25 EURO inkl. Kartenporto für ein hoffentlich unvergessliches Match. Nein, ich nehme das C-Wort trotzdem nicht in den Mund.</p>
<p>Der Preis ist doch recht happig. Die Aussicht auf Zuteilung der Karte speziell bei diesem Match gering, die Chance in Zahlen ausgedrückt wohl nahe dem Gefrierpunkt der Grad Celsius Skala. Eben hab ich den Antrag für die Karten via Online-Ticketshop abgeschickt.</p>
<p>Drückt mir die Daumen.</p>
<p><i><b>PS:</b> Über mögliche Nebenwirkungen des Vergabeverfahrens für das Restkontingent informieren die Kollegen von <a href="http://www.kick08.net/?p=294">kick08</a>. </i></p>
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		<title>Österreich &#8211; Deutschland: Eine Nachbetrachtung aus der Fankurve</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 01:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
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		<description><![CDATA[Während Kollege Tomo (nein, kein Schreibfehler, aber ein Insiderwitz) Schaffer auf der Pressetribüne weilte, fror ich mir in der nicht minder kalten Österreich-Fankurve in Sektor D2 den Allerwertesten ab und sammelte noch ein paar andere Eindrücke von diesem Freundschaftsländerspiel. Die Kälte war im Übrigen weniger temperatur- denn windbedingt, den es wehte zuweilen eine ordentliche Brise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00004.jpg" title="dsc00004.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00004.thumbnail.jpg" alt="dsc00004.jpg" align="left" /></a>Während Kollege Tomo (nein, kein Schreibfehler, aber ein Insiderwitz) Schaffer auf der Pressetribüne weilte, fror ich mir in der nicht minder kalten Österreich-Fankurve in Sektor D2 den Allerwertesten ab und sammelte noch ein paar andere Eindrücke von diesem Freundschaftsländerspiel. Die Kälte war im Übrigen weniger temperatur- denn windbedingt, den es wehte zuweilen eine ordentliche Brise unterm Dach des Ernst-Happel-Ovals. Aber alles ganz&#8230;</p>
<p><b>von vorne:</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00007.jpg" title="dsc00007.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00007.thumbnail.jpg" alt="dsc00007.jpg" align="right" /></a>Die Hinfahrt war recht laut, nicht ganz pannenfrei und zwang in er vollgestopften U-Bahn zum unfreiwilligen Kennenlernen mehrerer Leute mit deftiger Bierfahne. Sprüche wurden geklopft, die Stimmung war mitunter gereizt, ja feindselig gegenüber den deutschen Nachbarn. Ab und an wurde gepöbelt und geschrien, Handgreiflichkeiten bemerkte ich auch meinem Weg allerdings keine (worüber ich by the way sehr froh bin). Vor dem Stadion herrschte schlußendlich aber wieder weitestgehend&#8230;</p>
<p><span id="more-80"></span><b>Ruhe</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00018.jpg" title="dsc00018.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00018.thumbnail.jpg" alt="dsc00018.jpg" align="left" /></a>vor dem Sturm gab es nicht lange im &#8220;Happel&#8221;, die Reaktion des heimischen Publikums auf &#8220;nun begrüßen wir unsere deutschen Gäste&#8221; war, wie später auch bei Hymne, Wechseln und vielen Ballkontakten ein gellendes Pfeifkonzert, und aus einigen Ecken auch während des Spiels wüste Beschimpfungen und Gesangschöre aller &#8220;Schwuler, schwuler DFB&#8221; und &#8220;Scheiß Piefke&#8221;. Wohl nicht gerade im Stile von einem&#8230;<br />
<b></b></p>
<p><b>EM-Gastgeber</b><br />
dem man natürlich anrechnen muss, dass Deutschland ein &#8220;alter Rivale&#8221; ist. Das Verhalten gegenüber England, nur als ein Beispiel, war jedoch auch nicht besser. Spielen wir gegen theoretisch leichtere, oder geschätztermassen gleichwertige Gegner, bleiben diese Eskapaden meist aus. Mir wurde klar: Je lauter die Tiraden und die Pfiffe gegen Namen, Hymne und Spiel des Gegners, desto größer ist wohl der Respekt vor Selbigem, wenn nicht sogar die Angst vor einer Niederlage. In meinem Umkreis taten sich da zwei junge Mädels, die schätzungsweise gerade mitten im Tokio Hotel-Alter waren, hervor, die zwar auch den verhindertsten Abschlag eines Alex Manninger in abartiger Lautstärke und Schrillheit zu bejubeln wussten, bei deutschem Ballkontakt aber sogleich das vokabularische Repertoire vom Bodensatz des urwiener Tussitums auspackten, ohne vom Regelwerk des Fußballsports auch nur den geringsten Hauch einer Ahnung zu haben. Doch halt: Denn zu berichten gibt es auch&#8230;</p>
<p><b>Positives </b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00009.jpg" title="dsc00009.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00009.thumbnail.jpg" alt="dsc00009.jpg" align="right" /></a><span class="file-link image">bot nämlich die Mannschaft, die heute wirklich mit Herz kämpfte und trotz guter Chancen letztlich &#8220;nur&#8221; am Vernebeln selbiger, mangelnder körperlicher Fitness für 90 Minuten und letztlich auch an defensiven Abstimmungsproblemen scheiterte. Am Ende (für genauere Informationen siehe den <a href="http://ballverliebt.wordpress.com/2008/02/06/em-2008-vorbereitung-osterreich-deutschland-live-vor-ort/" target="_blank">Livebericht von Tom</a>) stand es 3 zu 0 für den großen Nachbarn, das mit mehr Kaltschnäuzigkeit durchaus auch ein Unentschieden oder besser hätte sein können. Laut Zuseherkommentaren gab es zwei&#8230;</span></p>
<p><b>Sündenböcke</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00019.jpg" title="dsc00019.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00019.thumbnail.jpg" alt="dsc00019.jpg" align="left" /></a>finden sich immer, wenn etwas schief läuft. Das waren bis vor kurzem noch Roland Linz und Thomas Prager. Der Erste war heute in der Startformation und schloss 2 bis 3 tolle Chancen leider nicht erfolgreich ab. Der Zweite wurde eingewechselt, konnte aber nichts mehr entscheidend bewegen. Die Sündenböcke heute waren bereits erwähnter Linz für das Nichtknipsen guter Gelegenheiten und Alex Manninger für das Verunsichern der Defensive durch murksige Abschläge und einem Patzer beim&#8230;</p>
<p><b>3 zu 0</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00017.jpg" title="dsc00017.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00017.thumbnail.jpg" alt="dsc00017.jpg" align="right" /></a>war wie bereits erwähnt der Endstand. Aber weder fällt es mir ein, auf Hicke zu schimpfen, und auch nicht aufs Team oder Publikum. Ersterer hatte zwar eine eigenartige Wechselstrategie, konnte die Mannschaft aber zum ersten Mal in seiner Amtszeit wirklich motivieren. Zweitere gab sich selbst nach zwei Gegentreffern noch nicht auf und probierte alles im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. Und die Fans standen bis zum bitteren Ende beim Team und beklatschten es nach 90 Minuten&#8230;</p>
<p><b>Eine Niederlage</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00020.jpg" title="dsc00020.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00020.thumbnail.jpg" alt="dsc00020.jpg" align="left" /></a>war es zwar, da lässt sich nichts schönreden. Aber keine, die mir als Fußballfan weh tut. Lieber sehe ich die ÖFB-Elf mit dieser grundsätzlich anständigen Leistung gegen Deutschland verlieren, als mit Murks und &#8220;Mas&#8217;n&#8221; 2-1 gegen Liechtenstein gewinnen. Ja, drei Tore Unterschied sind viel. Ja, wir haben es uns leider selbst wieder eingebrockt. Ja, wir haben zur Halbzeit zu träumen gewagt und verloren. Doch es war eine Niederlage&#8230;</p>
<p><b>In Würde</b><br />
<a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00021.jpg" title="dsc00021.jpg"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2008/02/dsc00021.thumbnail.jpg" alt="dsc00021.jpg" align="right" /></a>zu verlieren ist okay. Das wussten auch die Stadionbesucher zu schätzen. Ich wiederhole mich, wenn ich abermals darauf verweise, dass das Nationalteam nach Abpfiff beklatscht wurde. In den Gesichtern stand trotz allem Euphorie, der Anfang dieser Hoffnung, dass wir uns im Juni zu Hause möglicherweise doch nicht blamieren und die Chance auf das Mindestziel &#8220;Viertelfinale&#8221; noch lebt. Vor den Toren des Ernst-Happel Stadions herrschte jedenfalls reger Andrang am Stand für Österreich-Fanartikel.</p>
<p>Ein über volle Distanz motiviertes, manchmal sogar euphorisiertes Publikum, eine Mannschaft die trotz Rückschlägen wacker weiterfightet und über einige Strecken flüssig-schnelles, schön anzusehendes (wenngleich von absolutem Topniveau doch noch ein Stückchen entferntes) Spiel von der Abwehr bis in den Sturm sind ein dreifaches Novum in der Ära Hickersberger. Sollte es an ihm gelegen haben, so gratuliere ich herzlich und hoffe, der Trend setzt sich fort. Dann wird es auch irgendwann die Belohnung geben, die Ivanschitz und Co. heute verwehrt blieb. Die heutige Partie gibt mir Anlass, es wieder in Betracht zu ziehen, dass wir Hicke möglicherweise unterschätzt haben, doch kann ich es mir immer noch schwer vorstellen</p>
<p>Wenn ich am Ende der UEFA Euro 2008 mit der Leistung des Teams leben kann und eine positive Zukunft in Aussicht ist, so werde ich der letzte sein, der Hicke dafür den zu zollenden Respekt verweigern würde. Vielleicht ist es daher sogar gut, dass dieses Spiel heute nicht gewonnen wurde. Nicht, weil die Deutschen mit dieser ersten Hälfte nicht schon gewarnt wären, sondern einfach, weil es nicht zu einer plötzlich aufkeimenden, übertriebenen und Druck erzeugenden Erwartungshaltung führt.</p>
<p>So bleiben wir auf dem Boden und sehen trotzdem, dass es aufwärts geht. Da verkrafte ich es auch, dass Cordoba &#8216;78 noch mindestens vier Monate lang unzählige Male aufgewärmt werden wird.</p>
<p><i>PS: Man möge die Qualität der Bilder in Großansicht verzeihen, meine Handykamera tat ihr Bestes :) </i></p>
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		<title>Fünf zu Null</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 22:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
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		<description><![CDATA[Totalhoheit von Panionios beim letzten Freistoß im Austria-Strafraum. Einer hat die Abseitsfalle nicht mehr rechtzeitig geschnallt und dann hats ENDLICH &#8220;Bumm&#8221; gemacht.  Ich hätte mich sehr über einen Sieg gefreut, immerhin ist die Austria der letzte Klub, der noch Punkte für die 5-Jahreswertung sammeln könnte. Mir wäre es auch egal gewesen, wenn die Austria [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Totalhoheit von Panionios beim letzten Freistoß im Austria-Strafraum. Einer hat die Abseitsfalle nicht mehr rechtzeitig geschnallt und dann hats ENDLICH &#8220;Bumm&#8221; gemacht.  Ich hätte mich sehr über einen Sieg gefreut, immerhin ist die Austria der letzte Klub, der noch Punkte für die 5-Jahreswertung sammeln könnte. Mir wäre es auch egal gewesen, wenn die Austria mit einem Eiertor in der 93ten noch gewonnen hätte, nur um wenigstens noch darauf hoffen zu können, dass &#8220;wir&#8221; nicht wieder traditionellerweise nach der Winterpause international nicht mehr vorhanden sind.</p>
<p><span id="more-62"></span><br />
Aber sei es drum, Panionios hat 1 zu 0 gewonnen, und gemessen an den letzten 65 Minuten des Spiels mehr als verdient. &#8220;Wir wollen ein Finale in Istanbul&#8221;, ließ man noch verlauten. 25 Minuten lang war den Griechen entweder noch zu kalt, oder die Austria tatsächlich engagiert, dann war der angesprochene Wille auch schon wieder gebrochen. Weil der südeuropäische Mittelständler selbst über keine Wunderkicker im Mittelfeld verfügt, und auch echte Knipser zu fehlen scheinen, lag ein Pünktchen bis zur Nachspielzeit noch im Bereich des Möglichen. In etwa fünf Hundertprozentige inklusive Stangenschuss und Kreuzeck-Aussennetz hatten die Gäste bis dahin vergeigt. Dann musste sich Fornezzi als insgesamt bester Austrianer aufgrund eines offensichtlich eingeschlafenen Defensivkickers einer Übermacht aus sage und schreibe 5 Panionios-Spielern geschlagen geben.</p>
<p>Von der spektakulären Unfähigkeit Chancen zu verwerten auf der einen, und überhaupt noch irgendein koherentes Spiel zusammenzubringen auf der anderen Seite war auch der sonst hartgesottene ORF Kommentator schier überwältigt, und analysierte treffend: &#8220;Es ist unfassbar was hier geboten wird, keines der beiden Teams ist fähig den ball ins Tor zu befördern.&#8221; Bei den Hellenen war er wenigstens regelmäßig im Strafraum, bis es letztlich klingelte. Die zweite Hälfte der Austria war furchtbar, desolat, beschämend &#8211; einfach ein Level von &#8220;mies&#8221; das ich gerade nicht in Worte fassen kann. Vielleicht muss man dieses Wort auch erst erfinden.</p>
<p>Ein ganz besonderes Gustostückerl bot dann auch der heute verhalten bemühte, aber komplett ineffiziente Young&#8217;ster Okotie in der Halbzeitpause: Er schaffte es auf zwei Fragen zwei komplett zusammenhanglose, offensichtlich schlecht und parolenartig auswendiggelernte Antworten zu geben. Die Qualität seiner Aussagen war hart an der Grenze zu jener von Ex-Sturm Goalie Beppi Schicklgruber im UI-Cupfinale anno dazumal &#8211; ich glaube es war gegen Schalke 04. Bloß waren sie weit weniger durchsetzt von ursprünglichem Dialekt, und daher akustisch verständlicher.</p>
<p>Ich weiß eigentlich nicht mehr, warum ich mir das überhaupt antue, zu internationalen (wo immerhin die Chance besteht, dass der Gegner wenigstens schön spielt) Spielen unserer Vereine oder Bundesligapartien das TV-Gerät anzustellen. In Ersteren wird man maßlos enttäuscht, bei Zweiteren erwischt der ORF immer konsequent die Partien in denen sich noch weniger tut als sonst und entsprechend wenig Tore fallen. Erneut hoffe ich, dass aufgrund der Beteiligung der jungen Truppe von Sturm Graz nächsten Sonntag  ein halbwegs ansehnliches Spiel (für unsere Verhältnisse) stattfinden könnte. Viel wahrscheinlicher ist eine kreativitätsarme Fehlpassorgie mit wenigen Highlights.</p>
<p>Ich bin wohl ein verdammter Masochist.</p>
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		<title>WM Quali: Färöer, wir kommen!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 17:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[WM 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun stehen sie also fest: Unsere Herausforderungen für die Qualifikation der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Und es gibt, aus heutiger Sicht, keinen gleichwertigen Gegner. Hicke&#8217;s Einschätzung, dass es egal sei, ob man in Topf 4 oder Topf 5 gesetzt wäre, erwies sich in dieser Konstellation als Blödsinn. Nun will ich aber auf jeden Gegner einzeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun stehen sie also fest: Unsere Herausforderungen für die Qualifikation der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Und es gibt, aus heutiger Sicht, keinen gleichwertigen Gegner. Hicke&#8217;s Einschätzung, dass es egal sei, ob man in Topf 4 oder Topf 5 gesetzt wäre, erwies sich in dieser Konstellation als Blödsinn. Nun will ich aber auf jeden Gegner einzeln eingehen, und schaffe dafür ein paar Bewertungsvoraussetzungen.</p>
<p><span id="more-54"></span> Die Bewertung erfolgt unter dem Gesichtspunkt, dass sich die Mannschaft bis zur EM noch steigert (nicht aber,  dass sie zwingend das Viertelfinale erreicht) . Zudem setze ich voraus, dass Hicke sie auch in der WM-Quali betreuen wird. Letzteres ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, da aber ein eventueller Nachfolger noch in den Sternen steht, und man Seitens des Verbandes nicht verpflichtend einen &#8220;besseren&#8221; Kandidaten erwarten kann, ist das die einzige sinnvolle Alternative für eine halbwegs realistische Prognose.</p>
<p>Jeder Gegner bekommt ein wenig Text gewidmet, und zwei Punkteprognosen (jeweils Hin- plus Rückspiel). Dabei gibt das Minimum die Anzahl an Punkten an, die man vom Team auf jeden Fall erwarten muss, weil alles andere eine Enttäuschung wäre. Das Maximum gibt die Anzahl der Punkte an, die möglich sind, wenn unser Gegner zwei mal einen schlechten und die ÖFB-Elf einen guten Tag erwischt. Alles was das Minimum erreicht, ist daher als akzeptables Abschneiden zu werten, wenngleich deutlich mehr nötig sein wird, will man zumindest das Play-Off erreichen.</p>
<p><strong>Färöer Inseln </strong></p>
<p>Selten habe ich bei Josef Hickersberger ein derart gequältes Lächeln gesehen, als die Kamera bei der Zulosung von Österreich in die Gruppe 7 ihn und Friedrich Stickler einblendete. Das blamable Null zu Eins aus dem Jahre 1990 darf jedoch auch 2007 keine Ausrede sein, auch wenn der Bundestrainer in beiden Jahren derselbe ist. <strong>MIN: 6 Pkt. / MAX: 6 Pkt.</strong></p>
<p><strong>Litauen</strong></p>
<p>Der Ausflug ins Baltikum ist ein bisschen wie eine Reise uns Unbekannte. Den Litauern kann man nicht absprechen, bemüht zu spielen, Großes erreicht haben sie seit dem Bestehen ihres eigenen Verbandes jedoch noch nicht. Sie sind zwar über die Färöer zu stellen, sollten aber immer noch klar unter unser Nationalteam einzuordnen sein. <strong>MIN: 6 Pkt. / MAX: 6 Pkt.</strong></p>
<p><strong>Rumänien </strong></p>
<p>Der Gewinner seiner EM-Qualigruppe straft Pepi Hickersberger Lügen. Mit schnellem, dynamischen Spiel zeigen die EU-Neulinge aus Osteuropa, dass sie zumindest in Sachen Fußball hervorragenden Anschluß an den Westen gefunden haben. Ab und an war zwar auch ein bisschen Glück dabei, bei der EM wird sich schließlich zeigen, wie der Aufwärtstrend bei den Rumänen wirklich zu bewerten ist. Für Österreich hätte man sich an ihrer Stelle wohl eher die Iren oder Schotten gewünscht. Doch auch diese sind nicht zu unterschätzen, denn das Land des Kiltes stand in der Euroquali knapp vor dem Aufstieg ins Turnier. Fraglich aber, betrachtet man die vergangenen Jahre, ob die Schotten dieses Niveau gehalten hätten. Für Ivanschitz und Co ist&#8217;s ohnehin egal, denn der Gegner heisst nun einmal Rumänien und wird sich als schwerer Prüfstein erweisen.  <strong>MIN: 1  / MAX: 3</strong></p>
<p><strong>Serbien</strong></p>
<p>Nachdem man sich in den letzten Jahren gut präsentierte folgte bei der WM 2006 Ernüchterung mit null Punkten. Bei der EM Quali landete man mit 24 Zählern punktgleich mit den Finnen auf Rang drei, einen Sieg von den zweitplatzierten Portugiesen entfernt. Die Tendenz ist jedoch als eher absteigend zu bewerten, so gelang der 1-0 Sieg im letzten Spiel gegen die Kasachen nur durch ein Eigentor der Gäste. In ihrer derzeitigen Verfassung würde ich sie unter Rumänien stellen, die Entwicklung bis zur WM Qualifikation ist schwer abschetzbar. <strong>MIN: 2 / MAX: 4</strong></p>
<p><strong>Frankreich</strong></p>
<p>Der Weltmeister von 1998 und Euro-Gewinner 2000 konnte sich nach den folgenden Rückschlägen gut erfangen, und stand 2006 immerhin im Finale gegen Italien. Etwas holprig gestaltete sich für die Franzosen dann die Euro-Quali, wo man sich neben Highlights wie einem drei zu eins gegen Weltmeister Italien auch Aussetzer wie eine Heimniederlage gegen Schottland leistete. Letztlich reichte es &#8211; auch aufgrund einer Schlußschwäche der Schotten &#8211; doch noch zu Platz zwei. Auch wenn die Elf von Raymond Domenech dazu neigt, inkonstante Performance zu bieten, so bietet sie selbst diese meist auf hohem Niveau. Für Österreich sollte da selbst bei einer Steigerung kaum etwas zu holen sein.  <strong>MIN: 0 / MAX: 1</strong></p>
<p><strong>FAZIT:</strong></p>
<p><strong>15 Punkte</strong> sollten wir also mindestens von der österreichischen Nationalelf erwarten müssen. <strong>20 Zähler</strong> könnten es werden, wenn wir &#8220;Opfer&#8221; einer glücklichen Verkettung von Zufällen werden. Angesichts der Lostöpfe ist die Gruppe 7 als moderat schwer einzuschätzen und hat mit Frankreich nur einen echten Favoriten auf den Sieg. Rumänien, Serbien sind heisse Anwärter auf einen möglichen Play-Off Platz, Österreich bei Steigerung ein möglicher Geheimtipp. Damit lässt sich auf Rang zwei spekulieren, denn der Gruppensieg wäre wohl nur dann drinnen, wenn sich Rumänien und Frankreich (warum auch immer) vom Turnier zurückziehen.</p>
<p>In den Sechsergruppen der 2006er Qualifikation waren 20 (Frankreich) bis 25 (England) Punkte genug für den Gruppensieg. 18 (Schweiz, Norwegen) bis 24 Wertungspunkte (Polen) genügten für Platz zwei. Da mit Ausnahme der 5er Gruppe alle Zweiten das KO-Playoff bestreiten, dürften 18 Punkte auch diesmal genügend sein. Will der ÖFB also eine ernsthafte Chance auf WM-Teilnahme via Zwischenrunde haben, muss man sich näher am Maximum orientieren, und dazu wird &#8220;ein bisschen steigern&#8221; definitiv zu wenig sein. Die Chancen, in der Gruppe 7 wenigstens bis dorthin zu kommen sind zwar als eher gering zu bewerten, aber durchaus intakt.</p>
<p>Ob wir sie nützen, wird sich zeigen. Hoffen darf man.</p>
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		<title>Wie cool ist Hicke eigentlich?</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2007/11/21/wie-cool-ist-hicke-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 21:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um mal kurz zum heutigen Spiel zu senfen:
Das Team spielt ca. 65 Minuten recht gut mit. Bis auf zwei Aussetzer hält die Abwehr solide, so wie zumeist auch gegen England. Der Sturm bleibt weiter sehr harmlos, auch wenn man als Optimist eine leichte Steigerung attestieren kann. Kienast war bemüht, ist aber halt von der Fuß- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um mal kurz zum heutigen Spiel zu senfen:</p>
<p>Das Team spielt ca. 65 Minuten recht gut mit. Bis auf zwei Aussetzer hält die Abwehr solide, so wie zumeist auch gegen England. Der Sturm bleibt weiter sehr harmlos, auch wenn man als Optimist eine leichte Steigerung attestieren kann. Kienast war bemüht, ist aber halt von der Fuß- und Oberkörperarbeit ein &#8220;Holzpupperl&#8221;.  Das Mittelfeld hat phasenweise ebenfalls passabel gespielt, jedenfalls deutlich weniger fehlpassanfällig als wir es gewohnt sind.</p>
<p>Dann naht das letzte Spielviertel und der Herr Bundestrainer hat nichts Besseres zu tun, als ein funktionierendes Gefüge durch defensiv orientierte Einwechslungen mit fragwürdiger Qualität (abgesehen von Sariyar &#8211; Kavlak) zu zerstören, und verwandelt am Ende sogar noch die wie gesagt brauchbare Viererkette in eine Dreierkette als er Hiden aufs Feld schickt. Ab der 75ten ist ein Knackpunkt feststellbar, die Mannschaft beginnt wieder unruhig zu spielen, wirkt hinten wieder schlecht organisiert, und geht ziemlich scharf am Gegentreffer vorbei.</p>
<p>Logische Konsequenz: Pfiffe und &#8220;Hicke Raus!&#8221; Rufe, immerhin hat er es mit den Wechseln verbockt. Und dann sagt der erfolgloseste Bundestrainer seit Ewigkeiten über eben jene (durchaus vernehmbaren) Rufe aus den Zuseherrängen: &#8220;Jaaa, das waren vielleicht drei oder vier Schreier&#8230; und 25 haben sich angeschlossen weil ihnen kalt war.&#8221;</p>
<p>Trotz der Leistungssteigerung und der Tatsache, dass die Konzentrationsspanne des Teams deutlich länger als zur 20ten Minute gereicht hat: Das pack&#8217; ich echt nicht.</p>
<p>Zumal, wollte er sein &#8220;Spiel des Jahres&#8221; nicht eigentlich gewinnen?!</p>
<p><strong>PS:</strong> England ist raus. Russland ist weiter. Und auch wenn ich von den unbelehrbaren Britenjunkies gleich eins auf den Deckel kriege: Ich freue mich, endlich einmal kriegen sie die Rechnung für sehr mäßige Qualileistungen und erreichen nicht durch pures Glück die Endrunde&#8230;</p>
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		<title>Kommt der Pogerl, oder nicht?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 00:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein wichtiger Abwehrspieler steht offenbar kurz vor seiner endgültigen Rückkehr. Was in den letzten Monaten nicht über Statements wie &#8220;Er hat mit Hickersberger geredet&#8230; die Mannschaft erwartet eine Entschuldigung&#8230; er würde gerne wieder dabei sein&#8221; hinausging, scheint sich zu konkretisieren. Da war zuerst der Kontakt zwischen ihm und Kapitän Ivanschitz, den es wohl im Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiger Abwehrspieler steht offenbar kurz vor seiner endgültigen Rückkehr. Was in den letzten Monaten nicht über Statements wie &#8220;Er hat mit Hickersberger geredet&#8230; die Mannschaft erwartet eine Entschuldigung&#8230; er würde gerne wieder dabei sein&#8221; hinausging, scheint sich zu konkretisieren. Da war zuerst der Kontakt zwischen ihm und Kapitän Ivanschitz, den es wohl im Rahmen der letzten beiden Spiele gegeben haben soll. Auch Hickersberger&#8217;s Äußerungen wurden ihm gegenüber (ganz im Gegensatz zu Paul Scharner) immer positiver.<span id="more-37"></span></p>
<p>In den letzten Tagen nahm die Indizienverdichtung dann drastisch zu: In einigen Zeitungen wie auch ORF.at und im ORF Sport wurde nicht nur darüber berichtet, dass er wieder fit sei und bereits eine Stunde für die Middlesborough-Reserve im Einsatz war &#8211; nein, nirgendwo fehlte auch der Hinweis auf eine mögliche Einberufung für die Spiele gegen England und Tunesien. Seit gestern findet sich das &#8220;Gerücht&#8221; auch auf der Homepage des ÖFB. Aber halt: auch wenn er einberufen würde, könnte er das Spiel bestenfalls von der Tribüne aus ansehen, denn er hat immer noch eine auf zwei Partien befristete Länderspielpause abzusitzen und wäre frühestens gegen Deutschland, also Anfang Februar, im ÖFB-Trikot am Rasen.</p>
<p>Seine Einberufung &#8211; abgesehen davon, dass ich sie für überfällig halte, würde Sinn machen. Die erwähnte Sperre wäre damit vor Jahresende Geschichter, und als englischer Ligaspieler dürfte er seinen Abwehrkollegen sicherlich einige Ratschläge mit auf den Weg geben können. Das könnte er ohne Einberufung zwar auch, jedoch dürfte ein Kaderspieler mehr Zugangsmöglichkeiten haben und eine höhere Legitimation dazu besitzen</p>
<p>Neben der Einberufung von Emmanuel Pogatetz hätte ich dann noch einen zweiten, dringenden Wunsch für die Kaderveröffentlichung kommenden Dienstag: Nach dem 3-2 gegen die Ivoren wäre die Gelegenheit günstig, Hiden <strike>endgültig abzuservieren </strike> in &#8220;Würde&#8221; aus dem Nationalteam zu entlassen. Ihn weiter auflaufen zu lassen wäre hart am Tatbestand der Leichenschändung (im spielerischen Sinn selbstverständlich).<strike><br />
</strike></p>
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		<title>Heute nur ein Link</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 17:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gibts von mir mal nen Link zu meinem anderen Blog. Der Artikel ist für jeden, der so wie ich Angstschweißausbrüche bekommt, wenn wieder irgendein &#8220;Experte&#8221; einen Vastic, einen Kühbauer oder gar einen Drechsel in die Startelf des Nationalteams fordert: Haut die Routiniers raus!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibts von mir mal nen Link zu meinem anderen Blog. Der Artikel ist für jeden, der so wie ich Angstschweißausbrüche bekommt, wenn wieder irgendein &#8220;Experte&#8221; einen Vastic, einen Kühbauer oder gar einen Drechsel in die Startelf des Nationalteams fordert: <a href="http://deralltaeglichewahnsinn.wordpress.com/2007/10/06/haut-die-routiniers-raus/" target="_blank">Haut die Routiniers raus!</a></p>
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		<title>Das Taktikdefizit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 01:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, da ist er also: Mein erster Artikel für diesen Blog.
Und ich hab mir gleich ein Thema ausgesucht, das mir in letzter Zeit immer schwerer auf dem Herzen liegt: Das Taktikdefizit im österreichischen Fußball, welches beim ach so tollen Wiener Derby mal wieder besonders offensichtlich war. Variable Spielsysteme: Waren nicht vorhanden. Taktische Veränderungen: Wurden vonseiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da ist er also: Mein erster Artikel für diesen Blog.</p>
<p>Und ich hab mir gleich ein Thema ausgesucht, das mir in letzter Zeit immer schwerer auf dem Herzen liegt: Das Taktikdefizit im österreichischen Fußball, welches beim ach so tollen Wiener Derby mal wieder besonders offensichtlich war. Variable Spielsysteme: Waren nicht vorhanden. Taktische Veränderungen: Wurden vonseiten der Trainerbänke defacto nicht vorgenommen. Aber abenteuerliche Ideen gab es dafür genug. Mein Favorit der präsentierten Blödheiten war das System von Peter Pacult, welches in der Praxis auf ein 4-6-0(!) hinauslief (Bazina war zwar als Spitze aufgeboten, kam aber effektiv mehr aus dem Mittelfeld, sodass bis zur Einwechslung von Bilic die Position des Stürmers eigentlich vakant war).<span id="more-29"></span></p>
<p>Bei der Austria sah das Spiel in Sachen Taktik aber auch eher trist aus. Dass die Veilchen nach dem 1:0 für Rapid durch Kulovits (dem ein horrender Tormannfehler vorausging, Fornezzi hat in der Situation so weit draußen nichts zu suchen!) lag eher am Unvermögen der Rapidler, denn an einer gröberen Steigerung der Violetten. Was wir zu sehen bekamen waren eine große Hektik und haarsträubende Fehler (im technischen und im antizipatorischen Bereich) die jeden Trainer im Ausland bis in den Schlaf verfolgen würden. Nur unseren Pacults und Zellhofers ist das nicht nur egal, nein, die Herren lügen sich auch noch selbst in die Tasche, indem sie den gezeigten Grottenkick auch noch hochjubeln und sich so, indem sie das Publikum für blöd verkaufen wollen, gegenseitig ihre Jobs absichern (dass diese Herren sich von der realen Fußballwelt da draußen doch ziemlich bedroht fühlen, konnte man ja gut an der schon fast panikartigen Reaktion auf die Erfolge unserer U20 Mannschaft erkennen &#8211; aber egal, das würde jetzt zu weit vom Thema wegführen).</p>
<p>Das Wiener Derby ist aber nur ein Beispiel. Schauen wir uns doch mal den Vizemeister der letzten Saison, die Rieder, an. Dort spielt man ein System, welches man im modernen Fußball schon vor spätestens 20 Jahren abgeschafft hat. Alles wird auf einen einzigen Mann zugeschnitten (in diesem Fall Herwig &#8220;Fat Boy&#8221; Drechsel) und wenn dieser irgendwie ausfällt, dann ist sofort Schicht im Schacht. Bei den Spielen gegen den FC Sion war das mehr als offensichtlich. Die haben den überwuzelten Rieder Spielmacher abmontiert und schon war Sand im Getriebe der Oberösterreicher, weil das &#8220;Gib dem Wickerl den Ball, der macht schon was damit&#8221;-Prinzip plötzlich überhaupt nicht mehr funktionierte. Reaktion der Trainerbank auf diese Tatsache: Null. Zero. NADA. Und das zwei ganze Spiele lang. Wenn wir uns dagegen mal Mannschaften wie den FC Sion anschauen, dann fällt einem sofort auf, dass deren Spielanlage nicht mit einem einzigen Mann steht und fällt. Die kompensieren etwaige Ausfälle mit ihrem variablen Spielsystem, einem starken Kollektiv und mit Spielern, die in einem solchen Fall die Verantwortung eben an sich reißen können. Vor allem aber haben diese Mannschaften aber auch meist einen Trainer, der für den Fall des Falles einen Plan B ausgearbeitet hat und der auf etwaige Veränderungen im Spielablauf entsprechend reagiert. Unsere Trainer sind von so etwas wie einem Plan B meilenweit entfernt. Die haben meistens nicht einmal einen Plan A. Schließlich muss es ja einen Grund dafür geben, dass österreichische Trainer im Ausland derzeit inexistent sind. Und als Belohnung bekommen sie (so wie Peter Pacult) auch noch eine Vertragsverlängerung.</p>
<p>Die Auswirkungen dieser Taktikpleiten kann man derzeit recht gut im Nationalteam beobachten. Mal ganz abgesehen davon, dass Hicke auch so ein Fall ist, dessen Verständnis von Taktik nicht über das kranklsche &#8220;Gehts auße und spülts eicha SPÜ!&#8221; hinaus zu gehen scheint, würden unsere Kicker ein ausgereiftes taktisches System auch nicht begreifen, wenn man ihnen Jürgen Klinsmann oder Jose Mourinho als Trainer vor die Nase setzen würde. Der Grund dafür ist ihre schlechte Ausbildung in einer Liga, die sich selbst belügt und die heimischen Fußballfans mit der Heuchelei ihrer &#8220;Experten&#8221; für dumm verkauft.</p>
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		<title>Ballverliebte Teamchefs: Georg</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 23:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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Weil ich mich selbstredend auch für einen qualifizierten Teamchef halte, habe auch ich etwas ausgetüftelt, und bin mir sicher, es übertrumpft Josef Hickersberger&#8217;s wirre Spielideen bei Weitem. Selbstredend denke ich auch, dass Tom&#8217;s Formation in einem Verlgeich gnadenlos untergehen würde (so in etwa 0 zu 9). Ich erwarte ebenfalls eure Kommentare und Vergleiche  zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2007/09/aufstellung.jpg" title="Aufstellung Georg September 2007"></a></p>
<p>Weil ich mich selbstredend auch für einen qualifizierten Teamchef halte, habe auch ich etwas ausgetüftelt, und bin mir sicher, es übertrumpft Josef Hickersberger&#8217;s wirre Spielideen bei Weitem. Selbstredend denke ich auch, dass Tom&#8217;s Formation in einem Verlgeich gnadenlos untergehen würde (so in etwa 0 zu 9). Ich erwarte ebenfalls eure Kommentare und Vergleiche  zu den beiden Rettungsideen. Wer ist wohl das bessere Hicke-Replacement?</p>
<p align="center"> Mein 4-4-2 (4-1-3-1-1)</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://ballverliebt.files.wordpress.com/2007/09/aufstellung.jpg" alt="Aufstellung Georg September 2007" /></p>
<p><span id="more-10"></span></p>
<p><em>Voraussetzungen für diese Aufstellung: Ich bin Teamchef (kein Problem mit Pogerl und Scharner), alle Spieler sind unverletzt, in brauchbarer Form und haben Spielpraxis. Neutrale Spielausrichtung (weder besonders offensiv noch abwehrorientiert. In dem Fall tendenziell also &#8220;leicht offensiv&#8221;). Fehler in der Aufstellung sind möglich, da ich nicht bei jedem Spieler wusste, ob er links-, rechts- oder gar beidfüßig ist, d.h. würden sie im schlimmsten Falle am Feld Platz tauschen.</em></p>
<p><strong>TOR:</strong> Alles andere als Helge Payer oder Macho kommt wohl nicht in Frage, ich persönlich halte Payer einfach für den besseren und konstanteren Keeper.</p>
<p><strong>ABWEHR:</strong> Die Abwehr dirigiert Stranzl als Routinier von links, in der Mitte sorgen Prödl und Ertl dafür, dass sich der Ball möglichst nicht lange in unserem 16er aufhält. Stranzl und Pogatetz sind etwas vorgezogen, um über die Seiten ein dynamisches Spiel aufziehen zu können. Sie sollen gleichzeitig auch gegnerische Attacken über den Flügel verfrüht erschweren.</p>
<p><strong>MITTELFELD: </strong>Leitgeb hat die Aufgabe, vor der Abwehr &#8220;auszuputzen&#8221; und brenzlige Situationen aus der Mitte im Vornhinein zu entschärfen. Die Flanken decken Ivanschitz und Scharner ab, beide relativ schnelle Spieler, die durchaus Flanken können. Der leicht vorgezogene Harnik könnte in Kombination mit Kavlak für Wirbel vor und ggf. im Strafraum sorgen und in der Mitte Druck aufbauen. Leitgeb traue ich zu, ein brauchabrer Kapitän zu sein. Sollte er ausgewechselt werden, übernimmt dies Stranzl. Harnik könnte bei Standards in Strafraumnähe vor den Strafraum aufrücken, um ggf. von dort sofort wieder eine neue Aktion einzuleiten, oder Abpraller in Weitschüsse zu verwerten.</p>
<p><strong>STURM: </strong>Den &#8220;Goalgetter&#8221; an vorderster Front übernimmt der technisch recht starke Junuzovic. Das Mittelfeld hat über Kavlak die Option, ihn entweder mit tödlichen Pässen aus der Mitte zu bedienen, oder über Ivanschitz und Scharner mit Flanken von der Seite.</p>
<p><strong>STANDARDS:</strong> Die Aufgabe von Freistössen in Strafraumnähe würden sich Ivanschitz (für alles von der linken Seite und Mitte) sowie Harnik (von rechts) weitestgehend aufteilen. Mit Eckbällen würde ich wiederum Ivanschitz (links) und ggf. sogar Fuchs (rechts) betrauen.</p>
<p><strong>TAKTISCHES KONZEPT:</strong> Während Ertl und Prödl maximal bis etwa 10m vor den Mittelkreis aufrücken, dürfen Stranzl und Pogatetz dies &#8211; im Konter, oder wenn in der Mitte kein unmittelbares Übergewicht des Gegners in der eigenen Hälfte besteht) bis knapp ans Ende des zweiten Spielfelddrittels. Leitgeb bewegt sich etwas zurückhängend in der Gegend um den Mittelkreis und soll hauptsächlich Bälle zu den anderen drei Mittelfeldspielern verteilen.<br />
Ivanschitz und Scharner übernehmen den Part der Flügelläufer, die bei Bedarf aber auch die Mitte über Leitgeb und vorne Harnik aktivieren &#8211; wobei letzterer sehr variabel zu sein hat, um das Übergewicht flott zu verlagern. Ebenso dynamisch agiert Kavlak, der mit Harnik gemeinsam über Kombinationen für Unruhe vor dem Strafraum sorgt. Von hier aus &#8211; wenn der Angriff nicht seit dem Mittelfeld über den Flügel läuft, entstehen entweder Weitschüsse oder es wird in den Strafraum vorgerückt, in dem man auch versucht, Junuzovic zu bedienen, der auch &#8220;Hauptanspielpunkt&#8221; für scharfe Flanken sein soll.</p>
<p><strong>ERSATZ: </strong>Klar, Macho als Ersatzkeeper, Janko wenn ein Stürmer müde ist, oder wenn zwingend ein zweiter Stürmer gebraucht wird, der nicht zurückhängt. Mit Okotie kann man den Druck vor dem Strafraum erhöhen (und zB. Leitgeb rausnehmen), ansonsten ist er dezidiert Ersatz für Harnik. Geht wer in der Abwehr KO, springt Garics in die Bresche. Braucht es Ersatz oder Verstärkung am Flügel, bietet sich Prager an. Soll das Mittelfeld tendenziell ein wenig offensiver spielen, nimmt man Leitgeb raus und stellt Prager hinein, der dann etwas vorrückt. Für Absicherung geht ein Stürmer, und Gercaliu übernimmt neben Leitgeb einen defensiven Mittelfeldpart.</p>
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		<title>Ballverliebte Teamchefs: Tom</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 22:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rettungsideen]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kader]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[UEFA EM 08]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil wir wie alle Fußballfans natürlich auch die besten Teamchefs der Welt sein müssen, haben wir uns entschlossen unsere persönlichen Aufstellungen für die Nationalmannschaft zu formieren und zur Diskussion zu stellen. Den Anfang mache ich, und freu mich schon auf die Debatten.

Ich kümmere mich bei meiner Aufstellung nicht um das Alter, sondern setze auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil wir wie alle Fußballfans natürlich auch die besten Teamchefs der Welt sein müssen, haben wir uns entschlossen unsere persönlichen Aufstellungen für die Nationalmannschaft zu formieren und zur Diskussion zu stellen. Den Anfang mache ich, und freu mich schon auf die Debatten.</p>
<p><img src='http://ballverliebt.files.wordpress.com/2007/09/aufstellung_tom.jpg' alt='Aufstellung Tom September 2007' /><span id="more-9"></span></p>
<p>Ich kümmere mich bei meiner Aufstellung nicht um das Alter, sondern setze auf einen Mix aus jungen und internationalen Spielern, die jeweils fähig sind eine hohes Tempo mitzugehen. Die Macht des Faktischen führt dazu, dass ich dann doch insbesondere ältere Spieler aus der heimischen Liga nicht berücksichtige.</p>
<p>Mein 4-1-2-1-2 basiert auf einer kompakten Defensiv-Zentrale (Scharner vor Prödl und Stranzl). Ich halte diese für international konkurrenzfähig, sie hat allerdings den entscheidenden Nachteil, mangels Alternativen nicht allzu flexibel zu sein. Ein Ausfall von Stranzl könnte vielleicht einigermaßen durch Madl ausgemerzt werden, der mit Prödl zusammen eine tolle U20-WM gespielt hat, ob er sich aber im umgekehrten Fall mit Stranzl verträgt, müsste erst getestet werden. Auf der Außenseite setze ich mit Pogatetz und Garics zwei erfahrene Spieler ein, die mithelfen sollen über die Außenbahnen schon von hinten etwas Druck zu erzeugen.</p>
<p>Den offensiveren Mittelfeldpart übernimmt eher die linke Seite mit Leitgeb und dem zentral spielenden Stankovic als zurückhängende Spitze. Leitgeb soll nicht nur über die Außenbahnen kommen, sondern mit Linz per Doppelpass in Schussposition kommen. Scharner und Ivanschitz erledigen mehr defensive Arbeit, sollen das Spiel dann mit weiten Pässen auf den flinken Konterstürmer Harnik schnell machen.</p>
<p>Ich will mich in Sachen Ersatzleuten explizit noch nicht auf eine Spielberichts-taugliche Zahl festlegen, da die jeweiligen Leuten auch stark vom Gegner abhängen (ganz abgesehen von der Formentwicklung und Verletzungsgeschichte bis zum Ernstfall &#8211; ein Aufhauser ist ein potentieller Team-Kandidat, im Moment würde ich ihn aber nicht mitnehmen). Das eher offensive 4-1-2-1-2 hat den Vorteil, dass man je nach Spielverlauf oder auch schon bei einer speziellen Ausgangslage vor dem Spiel sehr schnell substantiell etwas ändern kann. Es ähnelt in dieser Grundform eher einem 4-3-3 als einem 4-4-2.</p>
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