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	<title>Ballverliebt &#187; Liverpool</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Premier Leaks #4: &#8220;Lasst ihn verrotten&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 00:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[FC Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Javier Mascherano]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange bevor die Seven Nation Army von den White Stripes bei der Euro 08 zum weltweiten Stadiongesang-Siegeszug antrat, marschierte sie bei vielen europäischen Fußballklubs schon auf den Rängen. Eine Adaption davon hatten die Liverpool-Fans für Javier Mascherano übrig, der sich mit seinem konsequentem Sechserspiel im defensiven Mittelfeld in die Herzen der Reds-Fans gespielt hatte. &#8220;Masch&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange bevor die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6j7huh5Egew">Seven Nation Army von den White Stripes</a> bei der Euro 08 zum weltweiten Stadiongesang-Siegeszug antrat, marschierte sie bei vielen europäischen Fußballklubs schon auf den Rängen. Eine Adaption davon hatten die Liverpool-Fans für Javier Mascherano übrig, der sich mit seinem konsequentem Sechserspiel im defensiven Mittelfeld in die Herzen der Reds-Fans gespielt hatte. &#8220;Masch&#8221; zeigt nun mit seinem Abgang in Richtung Barcelona, wie schnell man sich den Status &#8220;Publikumsliebling&#8221; verpatzen kann.<span id="more-2621"></span></p>
<p>Schon Inter Mailand bekundete im Laufe des Sommers Interesse am 26-Jährigen. Rafael Benitez hatte zwar eine Vereinbahrung unterschrieben, dass er seinem Ex-Team nicht die Spieler wegkaufen werde, gab aber bekannt, dass er <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/aug/26/rafa-benitez-dirk-kuyt-inter-liverpool" target="_blank">für Spielereinkäufe bei Inter nicht verantwortlich</a> wäre. Ein dreistes Schlupfloch. Und so versuchte Inter neben Dirk Kuyt auch den Argentinier zu locken, den Benitez 2007 an die Anfield Road geholt hatte. Die Italiener scheiterten in beiden Fällen, doch dann klopfte das große Barça an die Tür. </p>
<p>Barcelona-Angebote sind verständlicherweise für fast jeden Spieler attraktiv. Statt dies offen zu sagen, lautete der Spin im Mascherano-Lager allerdings plötzlich, seine Frau habe Probleme mit dem Leben in England und wolle weg. Nachdem sich Barcelona-Spieler schon im gescheiterten Transfer rund um Arsenals Cesc Fabregas öffentlich eingeschaltet hatten, war zum Beispiel Lionel Messi auch in diesem Fall sehr besorgt um das Wohlergehen von Mascheranos Frau und appelierte für eine &#8220;humane&#8221; Entscheidung.</p>
<p>Als Messis Nationalteam-Kapitätn nach bereits zwei Jahren auf der Insel 2008 seinen gutbezahlten Liverpool-Vertrag (zu noch besseren Konditionen) um vier Jahre verlängerte, hatte der Argentinier sich darüber offensichtlich keine Gedanken gemacht. &#8220;Es scheint nicht so lange her, dass Liverpool 18 Millionen Pfund zahlte um Mascherano aus seinem Schlamassel bei West Ham zu ziehen. Ich wette seine Frau war damals glücklich&#8221;, <a href="http://www.independent.co.uk/sport/football/news-and-comment/neil-warnock-how-did-mascheranos-wife-get-the-blame-for-javiers-decision-to-leave-liverpool-2064128.html">schrieb Queens Park Rangers-Trainer Neil Warnock</a> trocken über die Familiensorgen.</p>
<p>Doch Vergangenes sollte man nicht zu hoch bewerten: Die verbleibenden zwei Vertragsjahre schienen nun unerträglich und eine spanischsprachige Umgebung jedenfalls unersetzlich. Unbeeindruckt davon kündete Liverpools Neo-Coach Roy Hodgson an, dass er den Argentinier ungern und jedenfalls nicht unter seinem Wert an die Katalanen verkaufen würde. Mascherano weigerte sich daraufhin, wieder <a href="http://soccernet.espn.go.com/news/story?id=816976&#038;sec=england&#038;cc=5739"> ins Trikot der Redszu schlüpfen</a>. Das war unmittelbar vor dem Spiel bei Manchester City und brachte Hodgson auf die Palme: Mascherano handle egoistisch und nicht wie ein Profi.</p>
<p>Allgemein stößt Mascheranos Verhalten auf wenig Verständnis in England. Besondere Härten im Ton liest man im Eurosport-Blog &#8220;<a href="http://uk.eurosport.yahoo.com/football/world-cup/armchair-pundit/article/8434/" target="_blank">Armchair Pundit</a>&#8220;: Hodgson solle Mascherano &#8220;zur Reservemannschaft abstellen und verrotten lassen&#8221;. Dies würde trotz all seiner Leistungen der größte Dienst sein, den der Trainer dem Fußball machen könnte, da es Spieler und ihre Manager daran erinnern würde, dass Verträge auch etwas zu gelten haben. </p>
<p>Abgänge wie der von Mascherano sind ein Zeichen dafür, dass das System im Spitzenfußball zu hinterfragen ist. Die Zeitspanne der Zusammenarbeit festzulegen soll Kontinuität im sportlichen Bereich ermöglichen und unterscheidet sich von der normalen Arbeitswelt. Doch die Realität bringt die Klubs zunehmend in eine schlechtere Verhandlungsposition und selbst Giganten wie Liverpool können sich dem kaum noch entziehen. Einerseits garantiert ein Vertrag dem Spieler weitgehend ungeachtet seiner tatsächlichen Leistungen gutes Geld. Andererseits verliert so ein Wisch er <a href="http://derstandard.at/1259281856852/Premier-League-Harte-Zeiten-fuer-die-Mighty-Reds" target="_blank">in schlechten Zeiten</a> oder beim Interesse eines attraktiven Klubs <a href="http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-1305579/Javier-Mascherano-exit-price-Liverpool-pay-missing-Champions-League.html" target="_blank">schnell seine Bedeutung</a> und Spieler können ihren Ausstieg erzwingen. </p>
<p>Gerade das finanziell angeschlagene Liverpool könnte sich im Moment schwer leisten, hochbezahlten Spielern eine Denkpause im Amateurteam zu erteilen. Zu hoch sind die Kosten für solche Lehrstücke. Deshalb wurde einem verbesserten Angebot der Katalanen schlussendlich zugestimmt. Von den ursprünglich geforderten 25 Millionen Pfund (oder den 50 Millionen, die Benitez noch ein Jahr zuvor von Barcelona verlangte) war auch das zwar noch etwas entfernt, die Reds machen im endgültigen Angebot aber zumindest keinen Verlust mehr.</p>
<p>Liverpool-Fanblogger <a href="http://blogs.soccernet.com/liverpool/archives/2010/08/the_monster.php" target="_blank">Kevin Brodie brachte die Stimmung unter den Anhängern auf den Punkt</a>: &#8220;Ich verstehe, dass er einen Wechsel für seine Familie möchte. Aber er versteht sicher auch, dass Fußball ein Geschäft ist. Wir zahlten 18 Million Pfund für einen Spieler der nicht Argentinien-Kapitän war und bei West Ham kein Spiel bekam&#8221;. Wie könne er nur glauben, dass er heute als Argentinien-Kapitän und hochprofilierter Liverpool-Spieler weniger wert als damals wäre? Einen warmen Empfang an der Anfield Road brauche Mascherano jedenfalls nicht mehr zu erwarten.</p>
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		<title>Liverpool sieht Rot</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Oberbichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Benitez]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Reds stehen vor einem Scherbenhaufen. Gerüchte um den Abgang von Rafa Benitez nach Turin zur Alten Dame verstärken den Eindruck, dass der Liverpool FC derzeit am Boden liegt. Eine Ursachensuche.
Seine Erfolge sprechen für ihn. Die Saison 2009/2010 nicht. Vor dem letzten Saisonspiel nur Platz Sieben in der Tabelle. In der Champions-League-Gruppenphase ausgeschieden, später in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Reds </em>stehen vor einem Scherbenhaufen. Gerüchte um den Abgang von Rafa Benitez nach Turin zur Alten Dame verstärken den Eindruck, dass der Liverpool FC derzeit am Boden liegt. Eine Ursachensuche.</p>
<p><span id="more-1994"></span>Seine Erfolge sprechen für ihn. Die Saison 2009/2010 nicht. Vor dem letzten Saisonspiel nur Platz Sieben in der Tabelle. In der Champions-League-Gruppenphase ausgeschieden, später in der Europa-League im Halbfinale. Rafael Benitez blickt also zurück auf eine Katastrophensaison, deren Ursache er im häufigen Fehlen seiner Superstars sieht. Damit hat er zwar nicht unrecht, denn Liverpool erzielt im Schnitt ohne Torres nur 1,27 Tore pro Spiel, Experten (hier empfehle ich die <a title="Fußball-Matrix Website" href="http://www.fussball-matrix.de/" target="_blank">Fußball-Matrix</a> von Christoph Biermann) geben dem Spanier allerdings meist nur drei Jahre Halbwertszeit, bevor sein System brüchig wird. Der Beginn bei Liverpool war 2004, sein letzter Erfolg war das Champions-League-Finale 2007. Zufall?<br />
<strong><br />
Das Rafa-System</strong><br />
Rafael Benitez gilt als Vertreter des Systemfußballs: alles muss einstudiert werden, Spielzüge werden anhand der gegnerischen Beobachtungen trainiert. Damit nimmt er die individuelle, kreative Klasse von elf Mann am Feld und setzt sie in die Maschine Mannschaft. Jedes Rädchen muss seinen Zweck haben und erfüllen. Die Problematik ergibt sich aus der Durchschaubarkeit auf längere Sicht. Hinzu kommt das in England bereits alternde <a title="Guardian Squad Sheet" href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/may/07/hull-city-liverpool-squad-sheets" target="_blank">4-4-2-System</a>, das den Reds offensive Übermacht unterschlägt. Selten können sie gegen Ende eines Spiels zulegen. Gegen Atletico Madrid &#8211; zum Beispiel &#8211; konnte der Druck nicht erhöht werden, Liverpool schied trotz Sieges aus.</p>
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<p><strong><br />
Die Rafa-Statistik</strong></p>
<p>Fassen wir die <a title="Zahlen zu Liverpool" href="http://guardian.touch-line.com/?CTID=11&amp;CPID=4&amp;TEID=228&amp;pStr=Team_Stats&amp;t=2" target="_blank">nackten Zahlen</a> ins Auge: Liverpool neigt dazu, gegen Ende beider Halbzeiten Gegentreffer zu kassieren. Gleichzeitig schießen sie ihre Tore oft in den ersten zwanzig Minuten. Wenn sie zur Pause führen, gewinnen sie auch. Wenn sie zur Pause zurück liegen, verlieren sie zumeist. Der Torschnitt an der Anfield Road liegt bei 2,3 Toren, auswärts nur bei 1,0.  Im Schnitt erzielen sie ihre Tore auswärts um zwanzig Minuten später, erhalten sie jedoch zehn Minuten früher. Eine eklatante Away-Schwäche im Vergleich zu Chelsea und Manchester United, bei denen die Zahlen klar weniger weit auseinander klaffen. Wenn dann auch noch drei Heimspiele verloren werden, sieht es düster aus im Hinblick auf die Tabelle. Summa Summarum bleibt alles viel zu wenig für die Top Four.<strong></p>
<p>Die Rafa-Taktik</strong><br />
Taktisch sind die Reds typisch britisch. 4-4-2 mit Karo im Mittelfeld. Zwei Stürmer, wobei einer den klassischen Strafraumstürmer stellt, der Zweite meist auf die Flügel ausweicht, um Druck über die Seiten zu erzeugen. Zuletzt schwächeln Benayoun und Co. ins Besondere in der Offensive. Gegen Chelsea waren Topchancen Mangelware. Die Bälle gehen zumeist im Mittelfeld verloren, auf den Flügeln fehlt Tempo und im Strafraum fehlt Torres. Hinzu kommt, dass Rafa Benitez selten mit echten Außenverteidigern spielt, sondern eher auf Varianten zurück greift. Agger glänzt eher als Innenverteidiger, Mascherano kommt aus dem defensiven Mittelfeld, Carragher spielt ebenfalls bevorzugt im Zentrum und Kyrgiakos ist schon wegen seiner Größe der klassische Innenverteidiger. Eindeutiges Versagen bei der Kaderplanung. Kein Wunder, dass Benitez zuletzt fünf Verstärkungen für die nächste Saison forderte. Schon haben wir das nächste Problem: 350 Millionen Pfund Schulden, 55 Millionen Pfund Verlust in einem Jahr. Vereinsinterner Negativ-Rekord.</p>
<p><strong>Die Spieler</strong><br />
Betrachten wir Spieler im Einzelnen: <a title="Mascherano Stats" href="http://www.guardian.co.uk/football/chalkboards/012F4vls21nT1o3646Bi" target="_blank">Mascherano</a> schlug gegen Chelsea keine einzige Flanke in den Strafraum, die einen Abnehmer fand. Vielmehr versuchte er die Verantwortung auf Gerrard abzuwälzen, den er von der rechten Seite aus suchte. Ebenfalls auffällig sind seine vielen Pässe zurück. Selbiges Problem findet sich bei <a title="Gerrard Passes" href="http://www.guardian.co.uk/football/chalkboards/8TE1e4D5M17hDu2tW274" target="_blank">Steven Gerrard</a>. In den ersten sechzig Minuten kommt er auf gerade einmal fünf Pässe nach vorne. Für den Kapitän und Kreativposten zu wenig. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Benitez gegen die Blues mit einem verstärkten Mittelfeld aufstellte, um einen Druckaufbau seitens Chelsea zu verhindern und das eigene Spiel zu stabilisieren. Der sprichwörtliche Griff ins Klo: Fehlende Organisation, wenig Bewegung, keine Kreativität und technische Unsicherheiten. Stürmer Kuyt wich zudem oft auf die Flügel aus, um diese zu unterstützen, die Flügelspieler gegenüber suchten den Weg in den Strafraum; Chelsea konnte wundervoll kontern über eine gänzlich menschenverlassene rechte oder linke Liverpool-Seite.<strong></strong></p>
<p><strong>Die Tabellensituation</strong><br />
Die Probleme bei Liverpool sind offensichtlich. Schon der Blick auf die Tabelle verrät alles. Vor dem letzten Spieltag stehen die Reds bei achtzehn Siegen, acht Remis und elf Niederlagen. Aston Villa, einen Tabellenplatz vor den Reds, steht bei 17-13-7. Die <em>Villains </em>sind gleichzeitig die einzige Mannschaft in den Top Sieben, die weniger Tore als Liverpool erzielte. Im Angriff bzw. eigentlich schon im Spielaufbau finden sich eindeutige Mängel, die sich schon an der fehlenden Sicherheit im Flügelspiel erkennen lassen. Und das liegt daran, dass Liverpools Abwehrreihe keine öffnenden Pässe spielen kann. Das Schema, das der rechte Außenverteidiger entweder auf den rechten Flügelspieler spielt, oder zurück ins Zentrum, bleibt sogar für Laien erkennbar.<br />
<strong><br />
Geht Rafa?</strong><br />
Die Wechselgerüchte von Rafa Benitez werden sich wahrscheinlich bewahrheiten. Liverpool befindet sich seit 2007 in einer Abwärtsspirale, die aktuelle Saison ist deren trauriger Höhepunkt. Die Reds haben zu wenige Spieler, die Verantwortung übernehmen, die das Spiel lenken können. Nur weil im Strafraum ein Fernando Torres steht, hat man das Spiel nicht gewonnen. Und 1,27 Torschnitt pro Spiel ohne den Superstar sprechen hier Bände. Jetzt geht es wohl an einen Neuaufbau.</p>
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		<title>Harte Zeiten für die Mighty Reds</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/12/15/harte-zeiten-fur-die-mighty-reds/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 12:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liverpool ist schon jetzt aus dem Champions League- und Meisterschaftsrennen. Der verschuldete Klub muss sich nun aus einer vielfältigen Krise ziehen
Alle anderen an der Premier League-Tabellenspitze patzten, bevor Arsenal am Sonntag an der Anfield Road gastierte. Es war für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel, für Liverpool gar das Match der allerletzten Chance. Mit viel Voodoo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liverpool ist schon jetzt aus dem Champions League- und Meisterschaftsrennen. Der verschuldete Klub muss sich nun aus einer vielfältigen Krise ziehen</strong></p>
<p>Alle anderen an der Premier League-Tabellenspitze patzten, bevor Arsenal am Sonntag an der Anfield Road gastierte. Es war für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel, für Liverpool gar das Match der allerletzten Chance. Mit viel Voodoo hätten die Reds dann vielleicht doch noch eine Rolle im Meisterkampf 2009/10 spielen können. Als in der 50. Minute Glen Johnson den Ball unglücklich im eigenen Netz unterbrachte, war auch diese Hoffnung Geschichte. &#8211; Mehr von meinem Artikel <a href="http://derstandard.at/1259281856852/Harte-Zeiten-fuer-die-Mighty-Reds">bei derStandard.at</a></p>
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		<title>97 Minuten reines Nägelkauen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liverpool und Arsenal duellierten sich gestern in einem Wahnsinns-Fußballspiel. Hier mein Bericht für derStandard.at. Auszug: &#8220;In der 35., 67., 70. und 91. Minute hatte Arsenal vier seiner acht nennenswerten Torchancen. Jedes Mal war im Nachtragsspiel der 33. Premier League-Runde irgendwo Andrej Arschawin an der richtigen Stelle und jedes Mal zappelte der Ball im Netz. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liverpool und Arsenal duellierten sich gestern in einem Wahnsinns-Fußballspiel. <a href="http://derstandard.at/?id=1237230404585">Hier mein Bericht für derStandard.at</a>. Auszug: &#8220;In der 35., 67., 70. und 91. Minute hatte Arsenal vier seiner acht nennenswerten Torchancen. Jedes Mal war im Nachtragsspiel der 33. Premier League-Runde irgendwo Andrej Arschawin an der richtigen Stelle und jedes Mal zappelte der Ball im Netz. Aber weil Liverpool die Maschen zum sechsten Mal in den vergangenen acht Spielen ebenfalls vier Mal tanzen ließ, endete der höchstattraktive Klassiker an der Anfield Road mit 4:4.&#8221;</p>
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		<title>Der ORF und die Champions League</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 20:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ad#bv_test-1]Arsenal und Villareal fetzen sich am Mittwoch (nach einem unglaublich tollen Hinspiel) in London um den Aufstieg.
Manchester United muss in Porto nach dem 2:2 in Old Trafford wohl gewinnen um aufzusteigen.
Liverpool hat gerade bei Chelsea ein unvergessliches 4:4 gespielt (es war vorhersehbar, dass Liverpool das 1:3 aus dem Hinspiel ausgleichen könnte, nachdem zuletzt Manchester United, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[ad#bv_test-1]Arsenal und Villareal fetzen sich am Mittwoch (nach einem unglaublich tollen Hinspiel) in London um den Aufstieg.<br />
Manchester United muss in Porto nach dem 2:2 in Old Trafford wohl gewinnen um aufzusteigen.<br />
Liverpool hat gerade bei Chelsea ein unvergessliches 4:4 gespielt (es war vorhersehbar, dass Liverpool das 1:3 aus dem Hinspiel ausgleichen könnte, nachdem zuletzt Manchester United, Aston Villa, Blackburn und Real Madrid mit 4 oder 5 Gegentoren bedient wurden).<br />
Der ORF zeigte Bayern München gegen Barcelona. Nach dem knappen 4:0 im Hinspiel ein hochbrisantes und spannendes Duell.</p>
<p>Hier meine kleine E-Mail an den <a href="mailto:kundendienst@orf.at">ORF-Kundendienst</a>: </p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren vom Kundendienst!</p>
<p>Richten Sie doch bitte den Verantwortlichen des Sportprogramms ein kurzes Dankeschön aus, dass der ORF gestern das hochbrisante Duell Bayern München gegen Barcelona zeigte, anstatt dem unerwartet langweilgen Spiel in London (oder gar den beiden von der Ausgangslage her völlig offensichtlich unspannenden heutigen Spielen). Der ORF ist wenigstens noch ein Sender, der sich bei der Auswahl seiner Fußballspiele nicht von der Relevanz des Ereignisses und der zu erwartenden Qualität von Spielen verwirren lässt.</p>
<p>Ich bin mir der Schwierigkeiten bewusst, aber bitte übertragen Sie auch in der Halbfinalrunde keinesfalls ein Spiel mit den besten Mannschaften aus der besten Liga der Welt. Die Östereicher wären ohnehin nur verwirrt, welche Sportart der ORF nun ins Hauptabenprogramm hievt. Und zeigen sie bitte auch in der Rückrunde keinesfalls jenes Spiel, in dem es noch um etwas geht. Die überalterte Bevölkerung würde die ungewohnte Spannung in der Prime Time wohl nicht verkraften.</p>
<p>Es ist jedenfalls sehr schade, dass Ihr Sender die kommende Champions League-Saison nicht mehr übertragen wird &#8211; wo werden österreichische Fußballfans die Spiele der sympathischen Bayern dann wohl mitverfolgen können? Warum sonst sollten wir den Weg ins Pub auf uns nehmen? Danke noch einmal &#8211; auch für die Stromersparnis durch den ausgeschalteten Fernseher.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tom Schaffer</p></blockquote>
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		<title>Live: Liverpool &#8211; Aston Villa 5:0</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
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		<category><![CDATA[Aston Villa]]></category>
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		<description><![CDATA[
Liverpool hat die Premier League wieder spannend gemacht und trat am darauffolgenden Wochenende im Ballverliebt-Spitzenspiel gegen den Big 4-Eindringling Aston Villa an. Beide Mannschaften brauchten dringend drei Punkte &#8211; Liverpool um den Meistertitel in Griffweite zu halten, Villa weil es sonst aus den Champions League-Rängen zu rutschen drohte und in der nächsten Begegnung nach Manchester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/liverpool1.jpg" alt="Liverpool Logo" /><br />
Liverpool hat die Premier League wieder spannend gemacht und trat am darauffolgenden Wochenende im Ballverliebt-Spitzenspiel gegen den Big 4-Eindringling Aston Villa an. Beide Mannschaften brauchten dringend drei Punkte &#8211; Liverpool um den Meistertitel in Griffweite zu halten, Villa weil es sonst aus den Champions League-Rängen zu rutschen drohte und in der nächsten Begegnung nach Manchester zu United muss (voraussichtlich wieder unser Live-Spiel). Unseren Liveticker gibt es zum Nachlesen.<span id="more-1316"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=86f8c5b8a5/height=550/width=600" scrolling="no" height="550px" width="600px" frameBorder ="0" ><a href="http://www.coveritlive.com/mobile.php?option=com_mobile&#038;task=viewaltcast&#038;altcast_code=86f8c5b8a5" >Premier League: Liverpool FC v. Aston Villa</a></iframe></p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/jonathangill/2146087082/sizes/l/">Jonathan Gill</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC2.0 BY-NC-SA</a></em></p>
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		<title>Live: Manchester United &#8211; Liverpool FC 1:4</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 05:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Liverpool]]></category>
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Die Premier League war bis vor wenigen Wochen noch höchstspannend, dann drohte die endgültige Entscheidung doch recht früh zu fallen. Nur ein Liverpool-Sieg bei Manchester United konnte das Titelrennen wieder spannend machen. Die zwei derzeit besten Klubs der Welt trafen am Samstag (13:45) aufeinander. Ein perfekter Starttermin für unsere neue und regelmäßig geplante Ballverliebt-Livetickerserie, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/liverpool.jpg" alt="Liverpool" width="600" height="146" /><br />
Die Premier League war bis vor wenigen Wochen noch höchstspannend, dann drohte die endgültige Entscheidung doch recht früh zu fallen. Nur ein Liverpool-Sieg bei Manchester United konnte das Titelrennen wieder spannend machen. Die zwei derzeit besten Klubs der Welt trafen am Samstag (13:45) aufeinander. Ein perfekter Starttermin für unsere neue und regelmäßig geplante Ballverliebt-Livetickerserie, in der wir euch etwa ein internationales Topp-Spiel pro Woche näherbringen wollen. <span id="more-1307"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=d586af2c56/height=550/width=600" scrolling="no" height="550px" width="600px" frameBorder ="0" ></iframe></p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/stella_gonzales/483123826/sizes/o/">stella_gonzales2003</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC2.0-BY</a>)</em></p>
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		<title>Ich fordere ein Experiment</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 22:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Liverpool]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Gerrard]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbindet Stevie G. die Augen. Dann dreht ihn  (irgendwo im Umkreis von 35 Metern zum Tor) im Kreis bis ihm schwindlig ist. Gebt ihm anschließend einen Ball. 
Meine Wette: Er wird immer noch in neun von zehn Fällen das Kreuzeck treffen. 
Steven Gerrard Top 10 Goals &#8211; MyVideo
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Verbindet <a href="http://www.google.at/url?sa=t&#038;source=web&#038;ct=res&#038;cd=5&#038;url=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FSteven_Gerrard&#038;ei=_TjQSPjZNobS0QWjjOy6BA&#038;usg=AFQjCNFLwJ2auURt1Pd6p4MxTlp2U5RlJw&#038;sig2=aA_HCdB1m2kstzFZKUvP5w">Stevie G.</a> die Augen. Dann dreht ihn  (irgendwo im Umkreis von 35 Metern zum Tor) im Kreis bis ihm schwindlig ist. Gebt ihm anschließend einen Ball. </p>
<p>Meine Wette: Er wird immer noch in neun von zehn Fällen das Kreuzeck treffen. <span id="more-964"></span></p>
<p><object style='width:470px;height:406px;' width='470' height='406' type='application/x-shockwave-flash' data='http://www.myvideo.de/movie/308991'><param name='movie' value='http://www.myvideo.de/movie/308991'/><param name='AllowFullscreen' value='true' /><embed src='http://www.myvideo.de/movie/308991' width='470' height='406'></embed></object><br/><a href='http://www.myvideo.de/watch/308991/Steven_Gerrard_Top_10_Goals' title='Steven Gerrard Top 10 Goals - MyVideo'>Steven Gerrard Top 10 Goals &#8211; MyVideo</a></p>
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		<title>Die Premier League-Vorschau 2008/09</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2008/08/16/die-premier-league-vorschau-200809/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 13:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Arsenal]]></category>
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		<category><![CDATA[Premier League]]></category>
		<category><![CDATA[Tottenham]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute beginnt die neue Saison für die englische Premier League, und wir möchten hier bei Ballverliebt.eu in diesem Jahr einen Schwerpunkt darauf legen. Vorab hier eine kleine Einschätzung der Mannschaften, mit denen wir es dabei zu tun bekommen werden &#8211; auch wenn sich die Kader noch immer ein wenig verändern können.
Arsenal
Arsene Wenger hat Lehmann, Gilberto, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute beginnt die neue Saison für die englische Premier League, und wir möchten hier bei Ballverliebt.eu in diesem Jahr einen Schwerpunkt darauf legen. Vorab hier eine kleine Einschätzung der Mannschaften, mit denen wir es dabei zu tun bekommen werden &#8211; auch wenn sich die Kader noch immer ein wenig verändern können.<span id="more-508"></span></p>
<p><strong>Arsenal</strong><br />
Arsene Wenger hat Lehmann, Gilberto, Flamini und Hleb gehen lassen und dafür Nasri, Ramsey und Bischoff gekauft. Das Durschnittsalter der Nordlondoner nähert sich jetzt bereits der runden 20 an. Damit wurde im Vorjahr zwar der wahrscheinlich attraktivste Fußball Europas gespielt, die Unerfahrenheit der Mannschaft war dann aber doch ein Grund für den Rückfall in der zweiten Saisonhälfte. Dagegen muss der gefuchste französische Coach diesmal ein Mittel finden. Das Talent im Kader ist natürlich grenzenlos.<br />
<em>Potential: Champions League-Platz</em></p>
<p><strong>Aston Villa</strong><br />
Im vergangenen Jahr hat es bei Villa für den sechsten Platz und UI-Cup gereicht, aber der UEFA-Cup-Startplatz ging erst in der letzten Runde verloren (mittlerweile hat man sich da reingespielt). Unter Martin O&#8217;Neil hat sich die Mannschaft seit 2006 gut weiterentwickelt. Die wichtigste Meldung vom Transfermarkt: Der von Liverpool heftig umworbene Mittelfeldler Gareth Barry konnte gehalten werden. Ansonsten hat Villa ein durchgehend starkes Team ohne Stars. Das macht sie nicht übermächtig, aber konstant. Die Wiederholung des Europacup-Startplatzes könnte sich ausgehen, wird aber schwierig.<br />
<em>Potential: Oberes Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Blackburn Rovers</strong><br />
Das Team rund um &#8220;Ich Roque&#8221; Santa Cruz hat zwar einige bekannte aber keine ganz großen Fußballer in seinen Reihen. Es war die letzte Mannschaft außer den Big 4, die in England Meister wurde (1995). Davon ist die Mannschaft im aktuellen Zustand zu weit entfernt. Allerdings ist schwer abzuschätzen, wie gut der aufstrebende Trainer Paul Ince seine Mannschaft einstellen kann. Im letzten Jahr konnte er die Mannschaft immerhin auf Rang 7 führen. Diesmal vermute ich angesichts der Konkurrenz eher einen kleinen Rückfall.<br />
<em>Potential: Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Bolton Wanderers</strong><br />
Das war im vergangenen Jahr sehr knapp mit dem Abstieg (16.). Damit das in diesem Jahr nicht noch einmal vorkommt, hat man den schwedischen Teamstürmer Johan Elmander ins &#8220;Reebok Stadium&#8221; geholt (der mich allerdings bei der EM nicht beeindruckte). Ansonsten findet man im Kader keine großen Namen, und das Trainerteam ist da nicht viel besser. Ich denke nicht, dass Bolton zu weit von der Abstiegszone sein wird.<br />
<em>Potential: Wackelkandidat</em></p>
<p><strong>Chelsea</strong><br />
[ad#bv_test]Avram Grant ist nur knapp an Meistertitel und Champions League gescheitert, das war dem ungeduldigen Roman zu wenig. Mit Luis Felipe Scolari ist ein neuer Topp-Coach an die Stanford Bridge gelockt worden, von dem attraktiver Fußball erwartet wird. Dessen einzige Schwachstelle: Einen europäischen Klub hat der noch nie gecoacht. Der Einstand war aber nicht so schlecht, im letzten Freundschaftsspiel musste sich der AC Milan mit 0:5 geschlagen geben. Chelsea hat den Spitzenkader der vergangenen Saison weiter verstärkt &#8211; vor allem mit Portugal-Star Deco. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Blues in dieser Saison nicht wieder um alles mitspielen.<br />
<em>Potential: Titelanwärter</em></p>
<p><strong>Everton</strong><br />
Die Toffees haben im vergangenen Jahr (5.) wieder einmal an den Champions League-Startplätzen angeklopft. David Moyes kann mit einem Team arbeiten, dass in vielen anderen Ligen um die Meisterschaft mitspielen könnte (u.a. P. Neville, Arteta, Lecott, Yobo, Yakubu). Allerdings musste man mit Gravesen und Andrew Johnson gute Leute abgeben und hats beim Einkaufen ein wenig verbockt. Ich bezweifle, dass Everton die großen 4 ärgern kann. Selbst die Wertung des letzten Jahres wird schwierig, ist aber freilich möglich.<br />
<em>Potential: Europäischer Startplatz</em></p>
<p><strong>Fulham</strong><br />
Einer meiner lieberen Klubs in der Liga, weiß gar nicht so genau weshalb. Im Vorjahr ist Fulham nur um Haaresbreite dem Abstieg entkommen (17.). Deshalb hat man eingekauft und zum Beispiel mit Bobby Zamora und John Paintsil wirklich gute Leute geholt. Das Team ist noch relativ frisch &#8211; nominell aber sicher nicht schlecht. Auf der Bank sitzt mit Roy Hodgson auch kein Niemand. Wenn die Mannschaft eingespielt ist, hat sie mit dem Abstieg nichts zu tun.<br />
<em>Potential: Unteres Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Hull City</strong><br />
Frischer Aufsteiger und für mich schwer einzuschätzen. Im Kader gibts es kaum Namen, die einem etwas sagen müssen. Wer mir bisher positiv aufgegallen ist, ist George Boateng. Der hat bei Middlesborough einige starke Matches gezeigt. Der Klub ist in seiner ersten Saison in der höchsten Spielklasse sicher krasser Außenseiter.<br />
<em>Potential: Abstieg</em> </p>
<p><strong>Liverpool</strong><br />
Für viele ist es die letzte Chanche von Rafael Benitez: Die Meisterschaft muss her &#8211; oder zumindest in Griffweite kommen. Zwar waren meine liebsten Reds unter dem Spanier im Europapokal das beste Team der letzten Jahre, sie konnten aber in der Meisterschaft nie eine schmerzhafte Schwächephase vermeiden. Der Kader rund um die für mich beste Offensivachse der Welt (Gerrard-Torres) ist ohne Schwächen und wurde ohne spektakuläre Aktionen mit recht jungen Spielern verstärkt. Alle wichtigen Spieler wurden gehalten (außer Crouch), mit Robbie Keane ein erfahrener, prominenter Stürmer geholt. Die ersten eineinhalb Garnituren können überall und gegen jeden gewinnen. Im Vergleich zu anderen Weltklasseklubs fehlt nur die Spitzenklasse in der zweiten Reihe. Gerrard, Mascherano, Torres, Carragher und Reina wären schwer ersetzbar. Die Prognose geschieht also in der Hoffnung, dass sich kein Leistungsträger verletzt.<br />
<em>Potential: Titelanwärter</em></p>
<p><strong>Manchester City</strong><br />
 Die großen Investitionen haben sich für den Oasis-Lieblinsklub im vergangenen Jahr (9.) nicht ausgezahlt, also hat man noch ein paar mehr getätigt. Da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thaksin_Shinawatra">der Präsident</a> in der Heimat wegen Korruption verurteilt worden ist, liegt die Finanzierung des Vereins ein wenig im Dunkeln. Aber im Moment ist der Kader voll mit prominenten Namen (Elano, Vessel, Hamann, Corluka, Ben Haim&#8230;) und ein neuer Trainer (Mark Hughes) soll sie anführen. Ein echter Dämpfer für diese Truppe hat sich allerdings schon gezeigt: In der UEFA-Cup-Quali steht man nach einem peinlich aber nicht standesgemäßen 0:1 Heimmatch gegen Mitjylland vor einem schwierigen Rückspiel. Wenn es schon nicht mehr zum Aufstieg dort reicht, dann sollte es zumindest ein Warnschuss sein, der jede Überheblichkeit verhindert.<br />
<em>Potential: Europäischer Startplatz</em></p>
<p><strong>Manchester United</strong><br />
Titelverteidiger in Premier League und Champions League. Ronaldo gehalten. Alles in allem stärkster Kader. Berbatov könnte noch dazu kommen. Manchester United ist von allen Klubs der mit den größten Titelchancen. Auch wenn es bei dieser Konkurrenz viellicht lächerlich ist soetwas zu sagen: Wenn Alex Fergusson nicht sehr plötzlich alt im Kopf wird, kann ManU sich wahrscheinlich nur selbst schlagen. Abgesehen von einer Hand voll Auswärtsspielen geht diese Mannschaft in jedes Match der Welt als klarer Favorit.<br />
<em>Potential: Titelanwärter</em></p>
<p><strong>Middlesbrough</strong><br />
Am Ende war man in der Vorsaison recht deutlich vom Abstieg entfernt (13.), auch wenn es lange schwierig war. Der Klub wird mit Kapitän Pogatetz versuchen in dieser Saison weiter nach oben zu kommen. Dafür lockt man unter anderem noch Justin Hoyte von Arsenal und konnte bereits Jonathan Woodgate heimholen. Dem Kader ist prinzipiell sogar zuzutrauen, dass am Ende ein überraschender Europapokal-Startplatz rausschaut, realistischerweise wird der Vorwärtsschritt etwas kleiner ausfallen. Aber er wird stattfinden.<br />
<em>Potential: Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Newcastle United</strong><br />
Shay Given, Michael Owens, Obafemi Martins, Damien Duff, Nicky Butt &#8211; das sind keine Namen mit denen man 12. werden sollte. So ist das bei Newcastle aber im vergangenen Jahr passiert. Im Jänner hat man deshalb bereits Kevin Keegan als Trainer zurückgeholt, unter dem man in den 90ern aufgestiegen ist und Vize-Meister wurde. Das freilich ist unrealistisch. Dass man am Ende unter den Top 10 landet, das sicher nicht.<br />
<em>Potential: Oberes Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Portsmouth</strong><br />
Ja, es kommt ziemlich dick im Gerangel um die Europapokal-Startplätze. Portsmouth (im Vorjahr 8. und FA-Cupsieger) wird dort auf jeden Fall ein Wörtchen mitreden. Als Aufsteiger aus dem Jahr 2004 hat &#8220;Pompey&#8221; bewiesen, dass man in der Premier League doch relativ schnell zu einer signifikanten Größe werden kann. Der Kader wurde mit dem französischen Teamspieler Diarra, &#8220;Spinne&#8221; Peter Crouch und Jermain Defoe vor allem in der Offensive verstärkt. Musste man auch, denn Top-Scorer Benjani wurde an ManCity verkauft.<br />
<em>Potential: Europäischer-Startplatz</em></p>
<p><strong>Stoke City</strong><br />
Für die Potters gilt ähnliches wie für Hull City, obwohl ich die Mannschaft einen Tick stärker einschätzen würde. Als Aufsteiger wird es denkbar schwer, eine Saison in der Premier League zu überstehen. Der Kader ist eine Ansammlung von Leuten die man getrost als No-Names bezeichnen darf &#8211; wenn auch zum Teil als interessante. Abdoulaye Faye (von Newcastle) ist einer der Einkäufe, die man in Stoke City tätigen konnte. Der Coach gibt ein ähnliches Bild ab, wie sein Kader. Tony Pulis ist zwar kein schlechter, hat seine Erstklassigkeit bisher aber auch noch nicht wirklich bewiesen. Ob die am Ende für eine Überaschung reicht, muss bezweifelt werden.<br />
<em>Potential: Abstieg</em></p>
<p><strong>Sunderland</strong><br />
Wenn man sich ansieht, wer bei Sunderland unter Vertrag steht, gibt es schon den ein oder anderen bekannten Namen (Dwight Yourke, El-Hadji Diouf), aber wenn man das mit der Konkurrenz vergleicht, dann wird das wieder ein hartes Stück Arbeit für den Aufsteiger aus dem Vorjahr (da dann 15.). Roy Keane hat in seinem ersten Trainerjob aber immerhin den Aufstieg geschafft und den Abstieg verhindert. Vor allem im Defensivbereich (wo bekannte Spieler und erfahrene Stabilisatoren fehlen) wird es einiges für ihn zu tun geben.<br />
<em>Potential: Wackelkandidat</em></p>
<p><strong>Tottenham Hotspur</strong><br />
Die Spurs haben ein Problem. Die Offensive hat sie im Vorjahr (11.) gerettet, wo sich die Defensive mit 61 Gegentoren auf Abstiegsniveau befand. Dass Robbie Keane verloren ging wird sie deshalb sicher schmerzen &#8211; und auch Dimitur Berbatov wird wohl zu ManU wechseln. Das waren die Top-Scorer. Dafür kommt hoffentlich nach einigen Transfer-Querelen EM-Star Arschawin noch an die White Heart Lane. Im Sturm hat man dann für ausreichend Ersatz gesorgt (Giovani kam von Barcelona) und im Mittelfeld ist man auch ziemlich gut besetzt (Modric, Zokora, Lennon, Bentley). Alles spricht also dafür, dass man wieder viele Tore bei Spurs-Spielen sehen wird. Das Fragezeichen ist wieder die Problemzone Abwehr. Sie wurde ein wenig durchgewürfelt, aber ob sie wirklich stärker ist, wird darüber entscheiden, ob Tottenham (Carling Cup-Sieer) den Europapokal diesmal über die Liga erreichen kann.<br />
<em>Potential: Oberes Mittelfeld</em></p>
<p><strong>West Bromwich Albion</strong><br />
Über die Baggies weiß ich nicht besonders viel. Sie sind als Sieger der zweiten Liga im Vorjahr aufgestiegen und werden von Tony Mowbry gecoacht &#8211; selber ein guter Kicker, der allerdings noch recht wenig Erfahrung als Trainer hat. Er muss mit einem Kader auskommen, der völlig ohne Stars dasteht, dafür recht gut eingespielt sein dürfte. Nur Luke Moore von Aston Villa und Marek Cech von Porto wurden als vergleichsweise prominente Verstärkung geholt. Britische Kommentatoren geben West Bromwich mit einigen jungen Talenten (Zuiverloon von Herenveen) allerdings damit von allen Aufsteigern sogar die besten Chancen, nicht abzusteigen. Der Klub kam zuletzt 2002 in die Premier League, stieg dann allerdings direkt wieder ab. Die Gefahr besteht, dass das wieder passiert.<br />
<em>Potential: Wackelkandidat</em></p>
<p><strong>West Ham United</strong><br />
Keira Knightley ist West Ham Fan, und ich mag sie auch (beide). Aber mit dem letztjährigen Schlüsselspieler Freddie Ljungberg hat der Klub einen am Feld äußerst wichtigen Mann weggeschickt, der Arsenals Tempofußball mitgebracht hat. Ob Craig Belamy, Kieron Dyer und Lee Bowyer das offensiv ausgerichtete Spiel weiter aufziehen können, wird sich zeigen. Coach Alan Curbishley steht nach dem Ljungberg-Debakel schon vor der Saison unter großem Druck, am Upton Park mehr Erfolg einkehren zu lassen. Dabei ist der Platz 10 aus dem letzten Jahr durchaus das, was ich den Hammers in diesem Jahr wieder zutrauen würde.<br />
<em>Potential: Mittelfeld</em></p>
<p><strong>Wigan Athletic</strong><br />
Paul Scharner ist geblieben, weil Wigan angeblich Ambitionen hat, sich weiter nach oben zu verbessern. Für zumindest diese Saison bin ich da skeptisch. Der Kader ist sicher dafür geschaffen, nicht im unteren Mittelfeld herumzugurken: Mario Melchiot, Kevin Kilbane, Emile Heskey, Jason Koumas, Antonio Valencia und Publikumsliebling Scharner haben das letztes Jahr nicht so hingekriegt. In der Offensive hat man sich sinnvoll verstärkt (Zaki, Kapo), in der etwas anfälligen Abwehr aber nicht groß verbessert &#8211; das könnte das Manko der Mannschaft sein. Hintern wird man besser dichthalten müssen, als in der Vorsaison (51 Gegentore), aber die Seite mit Bramble und Edman muss sich dazu erst als stabiler erweisen. Es wird am Ende eher nur ein kleiner Sprung nach oben werden.<br />
<em>Potential: Unteres Mittelfeld</em></p>
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