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	<title>Ballverliebt &#187; Constantini</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Österreich &#8211; Dänemark und: Gastgeschenke sind keine Eigenleistung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 23:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freundschaftsspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[dänemark]]></category>

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		<description><![CDATA[Teamchef Didi Constantini war sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, der Mannschaft und sich selbst. Der WM-Teilnehmer Dänemark verlor schließlich im Ernst-Happel-Stadion gegen die ÖFB-Auswahl mit 2 zu 1. Blick man nur auf das Ergebnis so besteht natürlich Grund zur Glückseligkeit. Wäre da nicht die Realität des Spielverlaufs, der das Ergebnis ganz anders interpretieren lässt.
Dem Auftreten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teamchef Didi Constantini war sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, der Mannschaft und sich selbst. Der WM-Teilnehmer Dänemark verlor schließlich im Ernst-Happel-Stadion gegen die ÖFB-Auswahl mit 2 zu 1. Blick man nur auf das Ergebnis so besteht natürlich Grund zur Glückseligkeit. Wäre da nicht die Realität des Spielverlaufs, der das Ergebnis ganz anders interpretieren lässt.</p>
<p>Dem Auftreten der rot-weiß-roten Elf merkte man sichtlich an, dass der Teamtrainer mit internationalem Fußball schon länger nichts mehr zu tun hatte. Statisch wie vor zwei Jahrzehnten ging es zu. Insbesondere die Verteidigung klebte in und am Strafraum, was den Dänen ihre Bemühungen über die Mitte zwar selten schwer machte, dafür aber fast jeden weiten Ball auf die Seiten erfolgreich ankommen ließ.</p>
<p>Obwohl die fehlende Dynamik schon in den ersten Minuten offensichtlich waren, ging Österreich in Führung. In Minute 12 war es ein Freistoß, dessen Klärung einem dänischen Abwehrmann grob misslang, wofür sich Frenkie Schiemer herzlichst bedankte. Direkt danach spielte Dänemark das erste und einzige Mal in dieser Partie so, als ginge es um etwas. Der Lohn folgte alsbald drauf, als Bendtner aus einer Ecke den Ausgleich machte, den Kröldrup kurz davor schon am Fuß hatte, aber nur die Latte traf. Kurz davor flimmerte die erste Ballbesitzstatistik über den Bildschirm und lieferte schwarz auf weiß den Beweis für Österreichs Defensivhaltung. Mit unglaublichen 78 zu 22 Prozent dominierten die Dänen beim Gebrauch der Kugel.</p>
<p>Man kann unseren Kickern nicht vorwerfen, nicht gekämpft zu haben, ebensowenig wie mangelnde Gefährlichkeit. Die offensichtliche Trainervorgabe hinten abzuwarten und erste im eigenen Drittel zu attackieren lässt bei braver Ausführung einfach kein Offensivfeuerwerk zu, obwohl die Startaufstellung zumindest für eine kontrolliertes Angriffsspiel geeignet gewesen wäre.</p>
<p>Was ich ebensowenig nachvollziehen kann ist, was heute in der Mitte passiert ist. Klar, der Druck sollte augenscheinlich von den Flügeln kommen, das rechtfertigt aber keine kampflose Aufgabe der Mitte, wie heute passiert. Bis kurz vor dem Strafraum konnten die Dänen hier stets frei kombinieren, weil dort schlichtweg niemand war. Dies wiederum verengte bei eigenen Angriffen den Raum, so dass der Ball an der Linie oft hilflos hin und her gespielt wurde, bis sich entweder ein Däne erbarmte eine Lücke offen zu lassen oder der Ball unkontrolliert nach vorne gedroschen wurde. Kreativität: Null. Der fehlende Mittelmotor machte das auch nicht besser.</p>
<p>Trotzdem hätten einige der Durchbrüche (auf der rechten Seite oft vorbereitet vom aufspielenden Ekrem Dag) mehr bringen können als sich weiter vorne wieder zu verzetteln. Nur zweimal haperte es tatsächlich am letzten Pass.</p>
<p>Und dann war es ein weiteres Gastgeschenk in Minute 37, dass die erneute Führung und gleichzeitig den Endstand herstellte: Ausgerechnet Roman Wallner, der ja alles andere als ein Hüne ist, blieb bei einer Ecke sträflich ungedeckt und machte das Kopfballtor. Kurz nach der Pause hätte Janko nach einem von seinem Gegenspieler falsch berechneten Aufpraller, das 3:1 am Fuß gehabt, schoß aber den herauseilenden Goalie an (55&#8242;).  Nur drei Minuten später musste sich dafür Gratzei auszeichnen. Patrick Wolf verfelte kurz nach seiner Einwechslung das Tor aus kurzer Distanz und vollem Lauf.</p>
<p>Dem folgten 20 ereignislose Minuten, bis sich Rieks plötzlich nach einem Querpass vors Tor wuseln konnte. Paul Scharner musste in höchster Not für den schon geschlagenen Christan Gratzei eingreifen (78&#8242;). Mittlerweile hatte Constantini das Team einen kleinen Gang offensiver geschalten, was sich aber kaum niederschlug.</p>
<p>Beide Teams hatten ihre Probleme in der Defensive. Bei den Österreichern mangelte es Nachdruck durch das nur auf den Seiten existierende Mittelfeld und der fehlenden Kreativität. Bei den Dänen mühte man sich redlich mit der austriakischen Mauer ab, hatte dafür am restlichen Feld kaum Probleme.</p>
<p>Es gibt noch viel zu tun für den Teamtrainer, der seinen &#8220;wir haben phasenweise zu riskant gespielt&#8221;-Sager bei der Pressekonferenz hoffentlich nicht ernst gemeint hatte. Man sollte auch nicht vergessen, dass Dänemark heute nicht ums Ergebnis gekickt hatte, sondern der Trainer die Chance nutzte ein paar Spieler auszuprobieren &#8211; oder wie er einer Reporterin sinngemäß sagte: &#8220;Sie werden bei der WM ein anderes Team sehen.&#8221; Dessen muss sich Constantini im Klaren sein, auch wenn Morten Olsen der Höflichkeit wegen das Auftreten von Marc Janko und Co mit Lob bedachte.</p>
<p>EM-reif ist was anderes. Was ganz anderes.</p>
<p>Die mangelnde Aussendeckung ist ein Problem. Die fehlende Dynamik ist drei Spiele vor der Quali eine Katastrophe. Und das Mittelfeld ist eine Baustelle, ohne deren Beseitigung wir auch zukünftig auf Geschenke wie heute angewiesen sein werden. Die Offensive ist derzeit kaum in der Lage Chancen aus dem Spiel heraus zu erarbeiten. Ich weiß schon, dass es angesichts des Sturkopfs des amtsführenden Tirolers sinnlos ist, das weiter zu lamentieren, aber: Jemand wie Ivanschitz fehlt dringend. Kavlak, Beichleroder eventull Jantscher in die Mitte hinter den Sturm zu ziehen wäre sicher eine Option, aber keine die einen Spieler ersetzen kann, der mit dieser Aufgabe groß geworden ist. So oder so besteht hier dringendster Handlungsbedarf</p>
<p>Damit bleibt als Moral von der Geschicht: Fehler des Gegners zählen als Eigenleistung nicht. Die realitätsverweigernden Statements nach dem Spiel lassen diese Einsicht leider nicht erkennen.</p>
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		<title>Von Wölfen und Vögeln</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/02/24/von-wolfen-und-vogeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 12:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freundschaftsspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Garics]]></category>
		<category><![CDATA[ivanschitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der deutsche Ski-Trainer sagt, &#8220;die Österreicher gewinnen eh nichts, wir sind besser&#8221;, und lässt mit Felix Neureuther seinen besten Fahrer daheim, weil der sein einziges Rennen in Kitzbühel und damit auf einem minderwertigen österreichischen Hang gewonnen hat. Gibt&#8217;s nicht? Gibt&#8217;s doch!
Bei uns heißt der Trainer Dietmar Constantini, und der Athlet wahlweise Andi Ivanschitz oder Gyuri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Der deutsche Ski-Trainer sagt, &#8220;die Österreicher gewinnen eh nichts, wir sind besser&#8221;, und lässt mit Felix Neureuther seinen besten Fahrer daheim, weil der sein einziges Rennen in Kitzbühel und damit auf einem minderwertigen österreichischen Hang gewonnen hat. Gibt&#8217;s nicht? Gibt&#8217;s doch!<span id="more-1853"></span></em></strong></p>
<p>Bei uns heißt der Trainer Dietmar Constantini, und der Athlet wahlweise Andi Ivanschitz oder Gyuri Garics. Im Kader für das Länderspiel gegen WM-Teilnehmer Dänemark steht weder der Stammspieler aus Deutschland, noch der Stammspieler aus Italien, aber dafür Patrick Wolf (der mit seinen 28 Jahren sage und schreibe 18 internationale Minuten gespielt hat, vor fast vier Jahren mit Ried gegen den europäischen Spitzenklub Sion) und Mario Reiter (der überhaupt noch keine Erfahrung auf internationaler Bühne hat). Constantini baut &#8220;auf andere Spieler&#8221;, wie er sagt. Ivanschitz ist also auch für die Qualifikation raus.</p>
<p>Was will uns Constantini damit sagen?</p>
<p>Garics kritisierte öffentlich Einberufungspolitik und mangelnde taktisches Know-How des Teamchefs. Von Beobachtern bekam er dafür Lob, vom beratungsresistenten Teamchef den blauen Brief. Andi Ivanschitz ging gegen Ende einer überragenden Herbstsaison mangels Vorbereitung die Luft aus, in den letzten Wochen wurde er erst von einer Gelbsperre gestoppt und dann von einer Grippe gelähmt. Dass er übergangen wird, nimmt er öffentlich mittlerweile mit einem souveränen Grinsen zur Kenntnis, in Deutschland wird Constantini <a href="http://derstandard.at/1266541033983/Warum-Deutschland-ueber-Constantini-laechelt">nur mehr als Witzfigur</a> wahrgenommen.</p>
<p>Woran das wohl liegt?</p>
<p>Wenn der Coach einer Mannschaft, die sich in den letzten 20 Jahren für genau ein einziges Turnier qualifiziert hat über die derzeit viert- und bald wohl drittbeste Liga Europas sagt, so gut könne die nicht sein, wenn ein dahergelaufener Österreicher ohne Training ihre Liga aufmischt, könnte das so ein Grund sein. Kaum verwunderlich also, dass mit Andi Ibertsberger ein weiterer Stammspieler aus dieser Liga seit Ewigkeiten nicht berücksichtigt wird (vom aktuellen Fall einmal abgesehen, Ibertsberger ist nicht ganz fit) &#8211; obwohl der jedes Wochenede spielt und das in der Regel auch nicht allzu schlecht. Kaum verwunderlich dann auch, dass ein unbequemer Spieler wie ein Garics dann halt ausgeladen wird. Die Aussage, Garics habe zwar Recht, er würde ihn aber trotzdem rausschmeißen, ist geradzu granios.</p>
<p>Sehr wohl verwunderlich aber, dass dann ein 28-jähriger Spieler, der selbst in der österreichischen Liga kaum mehr als Durchschnitt ist, einberufen wird. Wolf passt nicht mal ins Constantinis Beuteschema &#8220;jung&#8221;.</p>
<p>Wenn man nur die Einberufungen betrachtet, und das muss man zugestehen, sind es diesmal nur die Personalien Ivanschitz und Garics, die einem wirklich sauer aufstoßen müssen. Ansonsten ist Leitgeb dabei, es ist auch Kapitän Pogatetz wieder dabei, und endlich fehlen auch Jimmy Hoffer und Stefan Maierhofer. Es wäre der größte Hohn gewesen, wenn die beiden Tribünensitzer dabei wären, und das Stammspieler-Duo Ivanschitz/Garics nicht.</p>
<p>Dennoch, es fehlt ein rechter Außenverteidiger. Ach, Constantini wollte ja mit vier Innenverteidigern spielen &#8211; seltsam dann aber, dass zwei waschechte Linksverteidiger im Kader sind, die nicht im akuten Verdacht stehen, bald Innenverteidiger zu werden. Aber immerhin ist das Team links hinten gut bestückt. Und wenn er schon jemanden ausprobieren will, dann könnte das auch Adthe Nuhiu statt Patrick Wolf sein &#8211; der wäre wenigstens noch steigerungsfähig.</p>
<p>Immerhin, wir wissen nun, dass Andi Ivanschitz wohl Weltfußballer werden könnte, aber bei Constantini keine Chance hat. Und Garics? Man wird ja wohl noch hoffen dürfen.</p>
<p>Vielleicht auch auf eine Einsicht von ganz oben.</p>
<p>(phe)</p>
<p><strong>Tor:</strong> Christian Gratzei, Jürgen Macho, Helge Payer. <strong>Abwehr:</strong> Aleksandar Dragovic, Christian Fuchs, Emanuel Pogatetz, Mario Reiter, Paul Scharner, Franz Schiemer, Andreas Ulmer. <strong>Mittelfeld: </strong>David Alaba, Julian Baumgartlinger, Ekrem Dag, Christopher Drazan, Andreas Hölzl, Jakob Jantscher, Veli Kavlak, Christoph Leitgeb, Christopher Trimmel, Patrick Wolf. <strong>Angriff:</strong> Daniel Beichler, Marc Janko, Roman Wallner.</p>
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		<title>Rückblick kann jeder.</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 19:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[EM 12]]></category>
		<category><![CDATA[Windtner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2009 ist nun also vorbei. Für viele die Gelegenheit, auf das Gewesene zurückzublicken &#8211; was aber etwas humorlos ist, weil das jeder  kann. Viel spannender ist an dieser Stelle wohl eher ein Ausblick auf 2010.
Denn das kommende Jahr wird für den rot-weiß-roten Fußball ein richtungsweisendes. Denn es gilt, erfreuliche Entwicklungen zu bestätigen (vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das Jahr 2009 ist nun also vorbei. Für viele die Gelegenheit, auf das Gewesene zurückzublicken &#8211; was aber etwas humorlos ist, weil das jeder  kann. Viel spannender ist an dieser Stelle wohl eher ein Ausblick auf 2010.<span id="more-1745"></span></em></strong></p>
<p>Denn das kommende Jahr wird für den rot-weiß-roten Fußball ein richtungsweisendes. Denn es gilt, erfreuliche Entwicklungen zu bestätigen (vor allem auf Vereinsebene) und weniger erfreuliche zu korrigieren (Stichwort Nationalmannschaft).</p>
<p>Dass sich auch im kommenden Herbst alle vier österreichischen Vertreter für die Gruppenphase eines europäischen Bewerbs qualifizieren können, ist realistischerweise natürlich nicht zu erwarten. Einer sollte es in jedem Fall werden, zwei sind realistisch, und mehr wäre eine erfreuliche Überraschung. Darum geht es aber eigentlich nur zweitrangig. Viel entscheidender ist, dass die positiven Lerneffekte, die von den Großen Vier im internationalen Vergleich gemacht wurden, nachhaltig genützt werden ohne, was eine sehr österreichische Möglichkeit wäre, vieles wirkungslos verpufft.</p>
<p>Damit verbunden ist es natürlich auch eine für die mittel- und langfristige Entwicklung der sich in den letzten Monaten und Jahren in den Vordergrund spielenden Jungspunden, und wie diese ihre Karriereplanung anlegen. Sprich, ob ein Daniel Beichler tatsächlich dem österreichischen Tagesgeschäft erhalten bleibt und, wie kolportiert wird, nach Salzburg wechselt. Oder, ob ein Aleks Dragovic den Sprung über die österreichischen Grenzen hinaus wagt &#8211; und, wenn ja, wohin und wie er oder auch andere Glücksritter sich dort zurechtfinden.</p>
<p>Gerade für den Gang ins Ausland gibt es einige ermutigende Beispiele (wie Andi Ivanschitz oder Christian Fuchs in Deutschland), aber auch einige Typen, an denen sich heimische Jung-Legionäre nicht orientieren sollten (wie etwa Marko Arnautovic, der sein Leben in Mailand in vollen Zügen genießt, bei Inter aber nicht die geringste Rolle spielt). Nur an eines sollten sie erst einmal nicht denken: An ihre Karriere im Nationalteam.</p>
<p>Denn selbst, wenn im Ausland der erhoffte Karriere-Boost nicht gelingt, lernen kann man dort dennoch vorzüglich. Und von diesen Erfahrungen profitieren selbst Rückkehrer auch dann noch, wenn Constantini den Legionären nicht mehr im Weg steht. Die Kritik am vor allem in systematischen und planerischen Fragen unbeleckten Teamchef wird zwar 2010 nicht abreißen, seine Ablösung ist in naher Zukunft aber dennoch leider nicht zu erwarten. Zwar macht ÖFB-Präsident im kleinen Rahmen beileibe nicht den Eindruck, mit der Art und Weise, mit der Constantini durch seine Amtszeit irrlichtert, besonders glücklich zu sein &#8211; aber da Windtner den Teamchef gleich nach seiner Kür zum Präsidenten stark forciert hat, hängt er bis zu einem gewissen Grad auch in Constantinis Schicksal mit drin. Eine Entlassung des Teamchefs würde dem Eingeständnis eines massiven Fehlers gleichkommen.</p>
<p>Daher ist angesichts der inhaltlichen Probleme auch die Auslosung für die EM-Quali, die Anfang Februar ausgelost und Im Spätsommer beginnt, weniger entscheidend. Denn egal, ob eine realistische Chance auf ein Ticket für die Endrunde in Polen und der Ukraine besteht &#8211; eine nachhaltige Entwicklung ist da wichtiger.</p>
<p>Und während man bei den Vereinen nach den Erfahrungen von 2009 durchaus zuversichtlich sein kann, müssen dem denkenden Beobachter das abgelaufene Jahr trotz den vorhandenen Talents auf dem Rasen die Alarmglocken schrillen.</p>
<p>(phe)</p>
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		<title>Constantini und Windtner sollten reden</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/10/15/constantini-und-windtner-sollten-reden/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[öfb]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[Windtner]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Analyse zur aktuellen Situation im ÖFB und zur gestrigen Leistung des Teams gegen Frankreich gibt es wieder beim Standard.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Analyse zur aktuellen Situation im ÖFB und zur gestrigen Leistung des Teams gegen Frankreich gibt es wieder <a href="http://derstandard.at/1254311532438/Analyse-Reden">beim Standard</a>.</p>
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		<title>Erfrischendes Deja-Vu aus Belgrad</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/06/07/erfrischendes-deja-vuaus-belgrad/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 00:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[belgrad]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob Didi Constantini tatsächlich eine Mentalität des Fußballs aus der Steinzeit pflegt, oder uns einfach nur alle verarscht. Denn in diesem Standard-Interview zeigt er eigentlich eine Einstellung, die den Anforderungen des modernen Gekickes diametral gegenübersteht. Summa summarum sagte er: &#8220;Teambuilding ist scheiße.&#8221; Und dann spielt die Mannschaft so gut, wie schon lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob Didi Constantini tatsächlich eine Mentalität des Fußballs aus der Steinzeit pflegt, oder uns einfach nur alle verarscht. Denn in diesem <a href="http://derstandard.at/?id=1242317157915" target="_blank">Standard-Interview</a> zeigt er eigentlich eine Einstellung, die den Anforderungen des modernen Gekickes diametral gegenübersteht. Summa summarum sagte er: &#8220;Teambuilding ist scheiße.&#8221; Und dann spielt die Mannschaft so gut, wie schon lange nicht mehr.</p>
<p>Neben dem Zeitungsgespräch verhieß der Ausfall wichtiger Legionäre (etwa Pogatetz und Prödl) erst einmal nichts Gutes, zusätzlich entschied sich Constantini auch noch für zwei junge Debütanten in Person von Jantscher (offensives Mittelfeld, Sturm Graz) und Dragovic (Innenverteidigung, Austria Wien). Scherzhaft. aber meiner Erwartung durchaus angemessen, stellte ich gestern noch Kollege Schaffer die Frage, wie hoch wir wohl verlieren werden. Auf dem Papier steht heute eine 0:1 Niederlage, in allen anderen Belangen verbuche ich das heutige Spiel als Fortschritt.</p>
<p><span id="more-1372"></span></p>
<p>Es lief eigentlich wie eine Kopie des EM-Eröffnungsspiels: Ein frühes Gegentor durch einen unnötigen Elfer, ein bemühtes rot-weiß-rotes Nationalteam probiert sich in der Offensive und immer müder werdende Serben kommen zunehmend ins Trudeln. Die Unterschiede: Ganz so herb wie einst die Kroaten liefen ihre Nachbarn nicht ein, und während Österreich damals zwar oft vor dem Strafraum war, aber kaum zu Chancen kam, war es an diesem Abend nur die Effizienz, die den Unterschied machte. Aus den wenigen Halbchancen vor einem Jahr wären kaum Tore zu machen gewesen, heute wäre auch ein Sieg drinnen gewesen &#8211; allein Maierhofer hatte kuz nach Anpfiff die Führung am Fuß.</p>
<p>Ich mag gar keinem der heutigen Akteure einen schlimmen Vorwurf machen. Gspurnig war nicht ganz souverän, aber hielt aber meist ordentlich Bis auf den Elfer, dem ein schwachsinniger Einwurf und Patzer des Goalies und Stranzl vorausgingen, leistete sich die Defensive keine großen Schnitzer. Das Mittelfeld arbeitete vorne wie hinten recht effizient und vermoche über lange Strecken Druck aufzubauen. Und im Sturm war die chronische Ideenlosigkeit auf einmal wie weggeblasen, nur Tor wollte keines gelingen. Hoffer war der geplante Unruheherd, Maierhofer tankte sich vorne durch und leistete hinten Unterstützung. Okotie dribbelte stark und war vielleicht etwas zu ballverliebt. Dank des Bundesligatorschützen Janko bebte das serbische Gehäuse. Tja, und Neo-Teamspieler Dragovic trumpfte mit ungewöhnlicher Abgebrühtheit, Jakob Jantscher mit seinem Offensivtrieb auf.</p>
<p>Klar, heute war wie erwähnt alles drinnen, für ein wirklich großes Kaliber hätte es jedoch noch nicht gereicht. Die Entwicklung darf aber ruhig so weiter gehn, wie auch immer Constantini das anstellt. Nur eines wünsche ich mir fürs nächste mal als Bonus: Tore, und Janko in der Startaufstellung. Zumindest Ersteres war wohl unschwer zu erraten.</p>
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		</item>
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		<title>Was beim 2:1 gegen Rumänien so alles auffiel</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2009/04/02/was-beim-21-gegen-rumanien-so-alles-auffiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 14:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffer]]></category>
		<category><![CDATA[Pehlivan]]></category>
		<category><![CDATA[pogatetz]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eines vorweg: Der einzige Unterschied zu den Spielen gegen die Türkei und Schweden war die Einstellung, die schon was von Pflichtspiel statt Testspiel hatte. Aber spielerisch und taktisch war das so ziemlich der gleiche Dreckskick, den man in den letzten Spielen schon sah. Nicht von ungefähr kommt, dass sich das ÖFB-Team keine einzige Torchance (!) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1336" title="aut-ro1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-ro1.png" alt="aut-ro1" width="600" height="140" /><br />
Eines vorweg: Der einzige Unterschied zu den Spielen gegen die Türkei und Schweden war die Einstellung, die schon was von Pflichtspiel statt Testspiel hatte. Aber spielerisch und taktisch war das so ziemlich der gleiche Dreckskick, den man in den letzten Spielen schon sah. Nicht von ungefähr kommt, dass sich das ÖFB-Team keine einzige Torchance (!) selbst herausgespielt hat.<br />
<span id="more-1335"></span><br />
- Der große Gewinner des Abends (neben Jimmy Hoffer, der in den zwei Situationen, in denen er am Spiel teilnahm, das exakt richtige gemacht hat) war ohne Zweifel der junge Yasin Pehlivan. 20 Jahre und fünf Bundesliga-Spiele alt, spielte er wie ein Routinier. Unglaubliche Spielübersicht, kaum ein Fehlpass (auch in Bedrängnis), mit Mut zum Direktspiel. In den letzten zwanzig, dreißig Minuten ging ihm etwas die Luft aus, aber der Junge hat gefallen. Weiter so!</p>
<p>- Während Pehlivan den Ruhepol im zentralen Mittelfeld gab, war Pauli Scharner das positive Dreckschwein, der Aufräumer, der Grätscher. Er war sich für keinen Zweikampf zu schade, legte ebenso gute Übersicht an den Tag. Er weiß, welche Wege er gehen muss.</p>
<p>- Womit die Positiva im Mittelfeld schon erledigt wären. Denn über die Außen kam gar nichts. Arnautovic war leider bis auf einen sehenswerten Weitschuss und ein paar fürchterliche Freistöße in der Offensive komplett unsichtbar. Auch Beichler brachte nach vorne, vor allem vor der Pause, so gut wie gar nichts zu Stande, kam kaum zum Zug. Defensiv dafür bestritt er einige giftige Zweikämpfe.</p>
<p>- Die Folge: Viel Kreatives hatte das Mittelfeld nicht zu bieten. Arnautovic und Beichler kamen nicht ins Spiel, bei Scharner und Pehlivan hatten andere Aufgaben Priorität. So kam es, dass nicht selten das Mittelfel per hohem Ball überbrückt werden sollte (Ortlechner schlug da einige 60m-Pässe, auch Prödl). Kein Wunder, dass da nicht Gefährliches herauskam.</p>
<p>- Was heißt: Als Kapitän ist Ivanschitz zwar locker zu ersetzen (Pogatetz machte das gut), für das spielerische Element, das von ihm an guten Tagen ausgeht, konnte in dieser Mannschaft an diesem Abend keiner sorgen. Während hingegen Stranzl&#8230; ähm&#8230; wer war dieser Stranzl nochmal?</p>
<p>- Maierhofer wirkte, wie immer, etwas patschert am Ball und oft auch unbeherrscht. Er erfüllte jedoch seinen Zweck: Unruhe stiften, Gegenspieler binden. Er ging auch erstaunlich weite Wege. Wühlmaus Jimmy Hoffer kam nicht so richtig zur Geltung, was aber komplett wurscht ist &#8211; zwei Mal wurde er gebraucht, zwei Mal stand er richtig, zwei Mal behielt er die Ruhe. Seine ersten beiden Team-Tore sind dafür der verdiente Lohn.</p>
<p>- Ja, die Viererkette. Da Constantini eine Abwehrkette mit vier gelernten Innenverteidigern aufbot, waren die Außenpositionen mit Schiemer rechts und Ortlechner links natürlich nicht optimal besetzt. Was aber nichts daran ändert, dass diese beiden ihre Sache recht ordentlich gemacht haben. Ortlechner hatte vor allem in der Anfangsphase große Probleme mit dem Stellungsspiel, seine Anspiele kamen nicht und er ist auch sichtlich nicht der Schnellste. Aber über sein gutes Zweikampfverhalten fand er ins Spiel.</p>
<p>- Prödl und Pogatetz spielten eine zumeist recht ordentliche Partie. Aber die Tatsache, dass sie beide schon vor der Pause (vermeidbare) gelbe Karten kassierten, half ihnen vor allem in der rumänischen Druckphase in der letzten halben Stunde natürlich nicht. Je länger das Spiel dauerte und je größer der Druck der Rumänen wurde, desto mehr postierten sich die vier gelernten Innenverteidiger in der Kette aiuch tatsächlich also solche. Dadurch überließen sie den Rumänen die Flanken &#8211; logisch, dass die Bälle fast im Minutentakt durch den österreichischen Strafraum flogen.</p>
<p>- Daher konnte sich auch der eingewechselte Ümit nicht so richtig entfalten, weil er oft die halb verwaiste Defensivpostion hinter ihm mitübernehmen musste. Ähnliches gilt für den ebenfalls eingewechselten Hölzl.</p>
<p>- Torwart Gspurning darf seinen Kasten beim 0:1 natürlich nie verlassen, es bestand nicht die geringste Gefahr, aber ansonsten hielt er, was zu halten war. Schön zu sehen, dass er sich von einem derartigen Lapsus nicht komplett aus der Ruhe bringen lässt.</p>
<p>FAZIT: Bei Licht betrachtet war das Spiel der Österreicher über weite Strecken der gleiche Scheiß wie in den letzten Spielen. Es war eigentlich genau nichts besser als unter Brückner, außer dem Ergebnis. Erschreckend harmlos nach vorne, Kreativität im Mittelfeld nicht vorhanden (bzw. daran vorbeigespielt), die dünne Personaldecke auf den defensiven Außenpositionen ist ohnehin ein bekannte Umstand.</p>
<p>Hoffentlich glaubt jetzt keiner der Verantwortlichen, dass wir auf dem Weg der Besserung sind, nur weil dieses Spiel rein zufällig gewonnen wurde. Besser war nämlich, den wirklich braven Pehlivan mal ausgenommen, genau gar nichts.</p>
<p>Ach ja, meine Noten noch: Gspurning 4; Schiemer 4, Prödl 2, Pogatetz 2, Ortlechner 3; Arnautovic 5, Pehlivan 2, Scharner 3, Beichler 4; Hoffer 3, Maierhofer 4</p>
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		<title>LIVE: Österreich &#8211; Rumänien 2:1</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 15:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[pogatetz]]></category>
		<category><![CDATA[rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[WM Qualifikation 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir waren für und mit euch live dabei im interaktiven Ticker zum WM-Qualispiekl Österreich &#8211; Rumänien in Klagenfurt. Danke für eure rege Teilnahme, ihr findet das Tickerprotokoll zum Nachlesen unter diesem Text!
WM-Qualifikation: Österreich -Rumänien
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-ro.png" alt="aut-ro" title="aut-ro" width="600" height="140" class="aligncenter size-full wp-image-1330" /><br />
Wir waren für und mit euch live dabei im interaktiven Ticker zum WM-Qualispiekl Österreich &#8211; Rumänien in Klagenfurt. Danke für eure rege Teilnahme, ihr findet das Tickerprotokoll zum Nachlesen unter diesem Text!<span id="more-1323"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=ca9aec8675/height=550/width=470" scrolling="no" height="550px" width="470px" frameBorder ="0" ><a href="http://www.coveritlive.com/mobile.php?option=com_mobile&#038;task=viewaltcast&#038;altcast_code=ca9aec8675" >WM-Qualifikation: Österreich -Rumänien</a></iframe></p>
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		<title>Constantini im Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 21:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Ballesterer]]></category>
		<category><![CDATA[Constantini]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Happel]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe mir heute den neuen &#8220;Ballesterer&#8221; (Nr 30 Oktober/November 2007) gekauft (übrigens eines der ganz weingen ernst zu nehmenden Fußballmedien in diesem Land und die aktuelle Ausgabe widmet sich ausgiebig Ernst Happel) und das Interview mit Didi Constantini gelesen. Eine Passage hat dafür gesorgt, dass mir spontan die Zornesröte ins Gesicht stieg:
&#8220;Wir haben eine Playstation-Generation. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir heute den neuen &#8220;Ballesterer&#8221; (Nr 30 Oktober/November 2007) gekauft (übrigens eines der ganz weingen ernst zu nehmenden Fußballmedien in diesem Land und die aktuelle Ausgabe widmet sich ausgiebig Ernst Happel) und das Interview mit Didi Constantini gelesen. Eine Passage hat dafür gesorgt, dass mir spontan die Zornesröte ins Gesicht stieg:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben eine Playstation-Generation. Früher haben die Spieler probiert, dass sie die Kellnerin herumkriegen, jetzt spielen sie lieber Playstation. Das ist maximal für den Cosmos gut, aber nicht für den Fußball.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-48"></span><br />
Dieses Unverständnis der alten Garde der Jugend gegenüber ist das eigentliche Problem des österreichischen Fußballs. Da wird alles, was man selber nicht versteht runtergemacht und die jungen Spieler haben sowieso generell den schwarzen Peter. Dass wohl auch Leute wie Okotie, Hoffer, Harnik, Schiemer, Prödl, Kavlak oder Korkmaz (wieso bekommt der eigentlich keine Chance im Team? An den überragenden Leistungen unserer Flügelmänner kanns ja nicht liegen) eventuell manchmal ein wenig mit der Playstation spielen und trotzdem gute Ansätze zeigen, passt wohl nicht in das Weltbild dieser Leute Dann können die mir auch gleich erklären, inwiefern es für unseren Fußball besser ist, wenn man sich beim erfolglosen Versuch die vollbusige Bedienung zu begrapschen, eine Ohrfeige einhandelt, als wenn man eine Runde FIFA 08 spielt (bei dem Spiel lernen die Spieler wahrscheinlich mehr über Taktik als in einer ganzen Saison mit einem durchschnittlichen österreichischem Trainer &#8211; hey, vielleicht ist DAS der Grund für die Playstation-Ablehnung).</p>
<p>Übrigens: Ernst Happel, über den es in diesem Interview eigentlich ging, hätte sich einen solchen Sager nie erlaubt. Denn der &#8220;Wödmasta&#8221; war zwar &#8211; nach allem was ich über ihn weiß &#8211; sehr hart und konsequent zu seinen Spielern, aber hat sich auch Mühe gegeben, sie zu verstehen, ganz egal ob die jetzt Playstation gespielt oder die Kellnerin angebraten hätten. Und das ist etwas, dass ich bei Leuten wie Constantini beim besten Willen nicht erkennen kann.</p>
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