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	<title>Ballverliebt &#187; Bundesliga</title>
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		<title>Die &#8217;11-Besten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 23:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 verlässt uns, aber die Erinnerungen an viele tolle Spiele aus den vergangenen zwölf Monaten wird uns natürlich bleiben. Darum gibt&#8217;s wie schon letztes Jahr noch mal die besten, interessantesten, richtungsweisendsten Spiele. Die Reihenfolge dieser elf Spiele aus 2011 ist natürlich willkürlich und nicht allzu eng zu sehen! Platz 11 &#124; Premier League &#124; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das Jahr 2011 verlässt uns, aber die Erinnerungen an viele tolle Spiele aus den vergangenen zwölf Monaten wird uns natürlich bleiben. Darum gibt&#8217;s <a href="http://ballverliebt.eu/2010/12/31/die-10-besten-oder-ein-halber-jahresruckblick/">wie schon letztes Jahr</a></em></strong><strong><em> noch mal die besten, interessantesten, richtungsweisendsten Spiele. Die Reihenfolge dieser elf Spiele aus 2011 ist natürlich willkürlich und nicht allzu eng zu sehen!</em></strong></p>
<p><strong><em></em></strong><strong><em><span id="more-6279"></span>Platz 11 | Premier League | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/02/07/sweet-revenge/">Chelsea &#8211; Liverpool 0:1</a></em></strong></p>
<div id="attachment_3632">
<div id="attachment_6280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-02-06-Chelsea-Liverpool-0-1.png"><img class="size-full wp-image-6280 " title="2011 02 06 Chelsea-Liverpool 0-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-02-06-Chelsea-Liverpool-0-1.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Chelsea-Liverpool 0:1</p></div>
</div>
<p>&#8220;Das sieht nach einem durchaus tauglichen Konzept aus, was Kenny Dalglish da mit seiner Dreierkette gefunden hat. Und Chelsea? Da könnte das Luxusproblem “Torres und Drogba und Anelka” zu einem tatsächlichen werden. Die Variante mit Drogba und Torres vorne und Anelka als Zehner dahinter war ein totaler Flop.&#8221; &#8211; Die einen waren mit King Kenny auf der Bank auf dem Weg nach oben, zum Teil mit unüblichen Aufstellungsvarianten. Die anderen begannen zu erkennen, dass es vielleicht doch keine so einfach war, Torres sinnvoll einzubauen. Er verlor hier sein erstes Spiel im Chelsea-Dress ausgerechnet gegen sein altes Team. <a href="http://ballverliebt.eu/2011/02/07/sweet-revenge/">Süße Rache</a>, nennt man so etwas wohl.</p>
<p>———————————–</p>
<p><strong><em>Platz 10 | Asien-Cup | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/01/13/japan-das-arsenal-asiens/">Japan &#8211; Syrien 2:1</a></em></strong></p>
<div id="attachment_6282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-01-13-Japan-Syrien-2-1.png"><img class="size-full wp-image-6282 " title="2011 01 13 Japan-Syrien 2-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-01-13-Japan-Syrien-2-1.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Japan - Syrien 2:1</p></div>
<p>&#8220;In der offensiven Dreierreihe wird rochiert, was das Zeug hält. Da taucht Matsui schon mal auf der ganz anderen Seite auf, Kagawa in der Mitte oder gar als Sturmspitze, Honda mal zurückhängend, mal auf die Seiten, dann wieder ganz vorne. Fàbregas, Nasri, Rosický und Konsorten lassen grüßen. Und vorne macht Ryoichi Maeda, was bei Arsenal einen Robin van Persie ausmacht. Vom Toreschießen mal abgesehen.&#8221; &#8211; Was der Italiener Alberto Zaccheroni aus den Japanern gemacht hat, war atemberaubend. Ein Tempo, eine Ballsicherheit eine Dominanz: Man war beim ganzen Asien-Cup, nicht nur im Gruppenspiel gegen Syrien, die mit sehr viel Abstand beste Mannschaft. Und wenn man etwas konsequenter im Ausnützen der Torchancen gewesen wäre, hätte das <a href="http://ballverliebt.eu/2011/01/13/japan-das-arsenal-asiens/">Arsenal Asiens</a> nicht so sehr um den Titel zittern müssen.</p>
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<p><strong><em>Platz 9 | Europa League | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/03/10/slutski-vs-villas-boas-oder-wie-ahnlich-sich-so-verschiedene-typen-sein-konnen/">ZSKA Moskau &#8211; FC Porto 0:1</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-03-10-ZSKA-Porto-0-1.png"><img class="size-full wp-image-6283 " title="2011 03 10 ZSKA-Porto 0-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-03-10-ZSKA-Porto-0-1.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">ZSKA Moskau - FC Porto 0:1</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Zwei der interessantesten Trainer Europas: Wunderkind André Villas-Boas vom FC Porto und der etwas schrullige Leonid Slutski von ZSKA Moskau. So unterschiedlich die beiden Trainer der zwei womöglich aufregendsten Mannschaften sind, die sich unter den letzten 16 der diesjährigen Europa League befinden, so ähnlich ist das Leistungsvermögen.&#8221; &#8211; Auf dem Weg zum Sieg in der Europa League mit Porto bekam es André Villas-Boas im Achtelfinale mit einem ähnlich tollen Team und einem ganz anderen Trainer-Typen zu tun. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich. Und wer weiß, womöglich wäre der Portugiese heute nicht Chelsea-Coach, hätte nicht Fredy Guarín das 1:0-Goldtor erzielt. In einem Spiel, das gezeigt hat, <a href="http://ballverliebt.eu/2011/03/10/slutski-vs-villas-boas-oder-wie-ahnlich-sich-so-verschiedene-typen-sein-konnen/">wie ähnlich sich so verschiedene Typen doch sein können</a>.</dt>
</dl>
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<p><strong><em>P</em></strong><strong><em>latz 8 | Frauen-WM | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/10/benachteiligte-us-girls-bestrafen-brasilien/">USA &#8211; Brasilien 2:2 n.V., 5:3 i.E.</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-07-10-Usa-Brasilien-2-2.png"><img class="size-full wp-image-6284 " title="2011 07 10 Usa-Brasilien 2-2" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-07-10-Usa-Brasilien-2-2.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">USA - Brasilien 2:2 n.V., 5:3 i.E.</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Kurioserweiser übernahmen die US-Amerikanerinnnen sofort wieder das Kommando. Mit der ganzen Wut über den harten Strafstoß samt Ausschluss und der überaus kleinlichen Entscheidung, den Elfer wiederholen zu lassen, drückten sie das brasilianische Team nun vor allem über die Flanken nach hinten.&#8221; &#8211; Es war beileibe nicht das beste Spiel der Frauen-WM in Deutschland, dieses Viertelfinale. Im Gegenteil: Zwei hypernervöse Teams überboten sich lange in Fehlpässen. Aber die ganze Dramatik, die der Partie durch eine schreckliche Schiedsrichter-Leistung und dem US-Ausgleich in der 122. Minute eigen war, ließ sie doch zum zentralen Spiel des Turniers werden. Ein Spiel, in dem <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/10/benachteiligte-us-girls-bestrafen-brasilien/">krass benachteiligte US-Girls Brasilien bestraften</a>.</dt>
</dl>
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<p><strong><em>Platz 7 | Europa League | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/28/erst-am-system-dann-an-gebauer-brondby-beist-sich-die-zahne-aus/">SV Ried &#8211; Brøndby IF 2:0</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-07-28-Ried-Bröndby-2-0.png"><img class="size-full wp-image-6287 " title="2011 07 28 Ried-Bröndby 2-0" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-07-28-Ried-Bröndby-2-0.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">SV Ried - Brøndby IF 2:0</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Weswegen Brøndby umso mehr schauen musste, über die Flügel nach vorne zu kommen. Damit hatte Ried das Ziel im Grunde erreicht: Die Mitte zwar offenlassen, aber keine Kreativität zulassen, das Spiel des Gegners so auf die Flügel zu verlagern, und dort den numerischen Vorteil ausspielen.&#8221; &#8211; Zwar waren die Rieder letztlich die einzige österreichische Mannschaft, die sich nicht für die EL-Gruppenphase qualifizieren konnte, aber dennoch sind die Innviertler der große Gewinner des Jahres 2011. Nicht nur wegen des Cup-Siegs, sondern auch deshalb, weil man dank einer konsequent verfolgten Vereinsphilosophie auch den Abgang der halben Mannschaft verkraften konnte und zum zweiten Mal hintereinander Herbstmeister wurde. Weil sich eben nicht nur Brøndby <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/28/erst-am-system-dann-an-gebauer-brondby-beist-sich-die-zahne-aus/">am Rieder System die Zähne ausbiss</a>.</dt>
</dl>
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<p><strong><em>Platz 6 | EM-Qualifikation | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/10/11/umstellung-und-ein-starker-nasri-frankreich-gewinnt-11-gegen-bosnien/">Frankreich &#8211; Bosnien 1:1</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-11-Fra-Bih-1-11.png"><img class="size-full wp-image-6291 " title="2011 10 11 Fra-Bih 1-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-11-Fra-Bih-1-11.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Frankreich - Bosnien 1:1</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Was alles in einem irren Tempo geschah, weil der Spielplan der Bosnier in einem Guss funktionierte: Pressing, Ball erobern, blitzschnell umschalten und die freien Räume ausnützen. Die Franzosen wussten in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht, wie ihnen geschah.&#8221; &#8211; Bosnien ist die wohl beste Nationalmanschaft Europas, die bei der EM nicht dabei sein wird. Denn bevor Dzeko und Co. im Playoff gegen Portugal die Nerven verließen, spielten sie Frankreich komplett her und nur zwei Faktoren rettete den Bleus das Remis und die direkte Qualifikation: <a href="http://ballverliebt.eu/2011/10/11/umstellung-und-ein-starker-nasri-frankreich-gewinnt-11-gegen-bosnien/">Eine Umstellung von Blanc und ein starker Nasri</a>.</dt>
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<p><strong><em>Platz 5 | Deutsche Bundesliga | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/02/27/dortmund-macht-den-deckel-drauf/">Bayern München &#8211; Borussia Dortmund 1:3</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6293" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-02-26-Bayern-Dortmund-1-3.png"><img class="size-full wp-image-6293 " title="2011 02 26 Bayern-Dortmund 1-3" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-02-26-Bayern-Dortmund-1-3.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Bayern München - Borussia Dortmund 1:3</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Dortmund verfügt über ein hervorragendes Flügelspiel und nahm Ribéry und Robben ziemlich aus dem Spiel. Die beiden sahen sich, wann immer sie am Ball waren, sofort mit mindestens zwei Gegenspielern konfrontiert; oftmals sogar mit noch mehr. Das, und das für die Borussia so typische aggressive Pressing führte dazu, dass die Bayern nicht zu einem geordneten Spielaufbau kamen.&#8221; &#8211; Die Bayern-Kapitel &#8220;Van Gaal&#8221; endete als großes Missverständnis. Wirre Aufstellungs-Varianten, die Unfähigkeit, aus Fehlern zu lernen und natürlich atmosphärische Störungen führten zum vorzeitigen Ende. Und natürlich die brutale Überlegenheit von Dortmund, die sich vor allem im direkten Duell zeigte. Jürgen Klopp manövrierte seinen Kontrahenten auf jeder Position aus und machte damit im <a href="http://ballverliebt.eu/2011/02/27/dortmund-macht-den-deckel-drauf/">Titelrennen den Deckel drauf</a>.</dt>
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<p><strong><em>Platz 4 | EM-Qualifikation | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/10/07/41-in-baku-und-vor-allem-die-art-und-weise-macht-freude/">Aserbaidschan &#8211; Österreich 1:4</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6295" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-07-Aze-Aut-1-41.png"><img class="size-full wp-image-6295 " title="2011 10 07 Aze-Aut 1-4" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-07-Aze-Aut-1-41.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Aserbaidschan - Österreich 1:4</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Willi Ruttensteiner hatte es angekündigt, und er machte es auch wahr: Der Interims-Teamchef wollte vom ÖFB-Team beim Spiel in Aserbaidschan frühes Pressing sehen, er wollte die Gastgeber unter Druck setzen, sie gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen. Und tatsächlich: Die Spielanlage der Österreicher war gegenüber den letzten Spielen kaum noch wiederzuerkennen.&#8221; &#8211; Kaum war Constantini nicht mehr Teamchef, war sofort zu erkennen, was für ein Potential wirklich in der Mannschaft steckt. Ja, es war &#8220;nur&#8221; Aserbaidschan, aber jeder Spieler machte den Eindruck, genau zu wissen, welche Aufgabe er genau hat. So machte vor allem <a href="http://ballverliebt.eu/2011/10/07/41-in-baku-und-vor-allem-die-art-und-weise-macht-freude/">die Art und Weise des Spiels beim 4:1 in Baku Freude</a>.</dt>
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<p><strong><em>Platz 3 | La Liga, Copa del Rey, Champions League | Der Clásico-Vierteiler</em></strong></p>
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<div id="attachment_6297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 315px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Clasico-Serie.png"><img class="size-full wp-image-6297 " title="Clasico-Serie" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Clasico-Serie.png" alt="" width="305" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">1:1-Remis, 1:0 n.V. Real, 2:0 Barça, 1:1-Remis</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Real ging viel aggressiver zu Werke als beim 1:1 am Wochenende, störte deutlich früher, presste auf den Gegner und stand teilweise verteufelt hoch – die Mittelfeldreihe machte sich genau dort breit, wo Barcelona eigentlich das eigene Spiel aufziehen wollte. So kamen die Katalanen kaum wirklich dazu und Real war gut im Spiel.&#8221; &#8211; Groß war die Vorfreude auf vier Clásicos in nur 17 Tagen, aber nachdem die letzte Schlacht geschlagen war, blieben im Rückspiegel vor allem Härteeinlagen in Erinnerung. Und nach den Titeln in Liga und Champions League ein Punktsieg für Barcelona. Nach den Spielen am <a href="http://ballverliebt.eu/2011/04/17/der-grose-clasico-vierteiler-folge-1-ein-11-als-punktsieg-fur-mourinho/">16. April (1:1 in Madrid in der Liga)</a>, am <a href="http://ballverliebt.eu/2011/04/21/der-grose-clasico-vierteiler-folge-2-der-wing-back-di-maria-macht-den-unterschied/">20. April (1:0 n.V. für Real im Cupfinale)</a>, am <a href="http://ballverliebt.eu/2011/04/28/der-grose-clasico-vierteiler-folge-3-ein-hektisches-geduldspiel/">27. April (2:0 für Barça im CL-Semi-Hinspiel in Madrid)</a> und am <a href="http://ballverliebt.eu/2011/05/04/der-grose-clasico-vierteile-folge-4-barcelona-schaukelts-uber-die-zeit/">3. Mai (1:1 in Barcelona im CL-Semi-Rückspiel)</a>.</dt>
</dl>
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<p><strong><em>Platz 2 | Copa América | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/09/copa-tag-7-chile-weiterhin-ein-team-zum-verlieben/">Uruguay &#8211; Chile 1:1</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/C3-Uru-Chi-1-1.png"><img class="size-full wp-image-6304 " title="C3 Uru-Chi 1-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/C3-Uru-Chi-1-1.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Uruguay - Chile 1:1</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Und in dieser Tonart ging es weiter: Chile spielte nun Rambazamba-Fußball wie in besten Bielsa-Tagen, zudem kam mit Paredes statt dem müder werdenden Suazo noch ein frischer Mann. Die Chilenen spielten sich in einen Rausch, in dem Uruguay unterzugehen drohte.&#8221; &#8211; Die Copa América wurde zum Triumph für Uruguay, aber eine Mannschaft setzte der Celeste schon in der Gruppe ganz extrem zu: Chile! Jenes Team, dass unter Claudio Borghis Vorgänger Marcelo Bielsa bei der WM für tollen Offensivfußball stand, zeigte in diesem grandiosen Spiel ein Feuerwerk. Das mit Abstand beste Spiel einer eher enttäuschenden Copa. Weil <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/09/copa-tag-7-chile-weiterhin-ein-team-zum-verlieben/">Chile weiterhin ein Team zum Verlieben ist.</a></dt>
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<p><strong><em>Platz 1 | La Liga | <a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/29/ohne-xavi-und-ohne-abwehr-aber-barca-sieht-noch-starker-aus-als-vorher/">FC Barcelona &#8211; Villarreal CF 5:0</a></em></strong></p>
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<div id="attachment_6306" class="wp-caption aligncenter" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-08-29-Barcelona-Villarreal-5-01.png"><img class="size-full wp-image-6306 " title="2011 08 29 Barcelona-Villarreal 5-0" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-08-29-Barcelona-Villarreal-5-01.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">FC Barcelona - Villarreal CF 5:0</p></div>
<dl>
<dt>&#8220;Weil es dank des Verzichts auf eine nominelle Abwehr mehr Ballverteiler gibt, weil die Breite dennoch gegeben ist, und weil Messi und Fàbregas jetzt schon zuweilen miteinander harmonieren, als spielten sie schon seit Jahren zusammen. Pep Guardiola ist gerade dabei, die Pyramide mit diesem 3-3-4-ähnlichen System wieder zurückzudrehen. Womit er potentiell ein neues Kapitel der Fußballgeschichte aufschlägt.&#8221; &#8211; Im Grunde war es &#8220;nur&#8221; ein Liga-Spiel. Aber was Barcelona hier spielte, war ein Blick in eine mögliche Zukunft. Ob es ein Modell für die ganze Fußball-Welt ist oder nur für eine Mannschaft von der Qualität Barças, ist eine andere Frage. Aber Villarreal war tatsächlich nicht die letzte Mannschaft, die dieser Formations-Variante rein gar nichts entgegensetzen konnte. <a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/29/ohne-xavi-und-ohne-abwehr-aber-barca-sieht-noch-starker-aus-als-vorher/">Weil Barcelona damit noch stärker aussieht als vor</a><a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/29/ohne-xavi-und-ohne-abwehr-aber-barca-sieht-noch-starker-aus-als-vorher/">her</a>.</dt>
</dl>
<p>———————————–</p>
<p>Das Team von Ballverliebt bedankt sich für das Interesse im Jahr 2011 und wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Analysen auch im Jahr 2012 fleißig lest. Ein gutes neues Jahr euch allen!</p>
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		<title>Contra: Foda als Teamchef</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 21:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Herzog]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Didi Kühbauer]]></category>
		<category><![CDATA[dietmar constantini]]></category>
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		<description><![CDATA[Die BILD hat es bestimmt: Franco Foda wird seit Sonntag als Fix-Nachfolger von Dietmar Constantini gehandelt. Ob die Informationen des deutschen Boulevards stimmen oder trügen, wird sich zeigen. Aber er ist ja die oberflächlich logische Variante. Er stellt irgendwie die zufrieden, die keinen Österreicher wollen, aber auch die, die einen Vertrauten der heimischen Liga fordern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/avatar_tom.jpg" alt="" title="Tom Schaffer" width="125" height="150" class="alignright size-full wp-image-5711" />Die BILD hat es bestimmt: Franco Foda wird seit Sonntag als Fix-Nachfolger von Dietmar Constantini gehandelt. Ob die Informationen des deutschen Boulevards stimmen oder trügen, wird sich zeigen. Aber er ist ja die oberflächlich logische Variante. Er stellt irgendwie die zufrieden, die keinen Österreicher wollen, aber auch die, die einen Vertrauten der heimischen Liga fordern. Er hat den Ruf als guter Fachmann, wird aber nicht allzu teuer sein. Er ist nicht zu verhabert, aber doch auch nicht ganz von heimischen Rücksichtnahmen losgelöst. Kaum jemand könnte sich ärgern. Auf ihn kann man sich einigen. Man sieht: Wenn man nur in Lobbys denkt, dann passt Foda irgendwie.<span id="more-5700"></span></p>
<p>Auch das seltsame Festhalten an Constantini (deshalb wundert mich dieser Unsinn auch nicht so) seitens des ÖFB sprach für mich sofort für Foda. &#8220;Er wird wohl nicht vor einem Europa League-Herbst bei Sturm hinwerfen wollen&#8221;, dachte ich. Lediglich die Deadline, vor dem 15. November einen neuen ÖFB-Trainer haben zu wollen, passt nicht rein. Sturms letztes EL-Spiel ist am 14.12., das letzte Meisterschaftsspiel am 17.12.. Aber dem ÖFB wäre ja auch zuzutrauen, dass er für diesen Monat und das Ukraine-Testspiel ein Doppelamt akzeptiert.</p>
<p>Ich möchte außer Zweifel stellen, dass ich Franco Foda für einen viel versprechenden Trainer halte. Er ist alles andere als das Schlimmste, was dem ÖFB passieren könnte. Trotzdem wünsche ich mir eine andere Lösung für die kommenden Jahre. Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend.</p>
<p><strong>1. Foda fehlt internationale Erfahrung</strong></p>
<p>In der österreichischen Liga reüssiert der geborene Mainzer mit Sturm Graz seit Jahren. Aus dem Pleiteklub formte er einen Cupsieger, aus dem Cupsieger einen Meister, aus dem Meister einen Beinahe-Champions-League-Teilnehmer. Beeindruckend! Doch das störende Beiwort &#8220;Beinahe&#8221; vor &#8220;Champions League&#8221; ist von Bedeutung. Bei seinen bisherigen großen internationalen Prüfungen konnte Foda nicht glänzen: 2011 gegen BATE in der CL ein unnötiges Aus; 2010 gegen Juventus im EL-Playoff gab es ebenfalls keine Überraschung; 2009 gegen Kharkiv gelang zwar der zurecht viel beachtete Aufstieg in die EL-Gruppenphase, Sturm blieb mit Platz 4 dort jedoch unspektakulär; 2008 flog man <a href="http://ballverliebt.eu/2008/08/29/live-vor-ort-sturm-graz-fc-zurich/" target="_blank">gegen den FC Zürich</a> aus der UEFA-Cup-Quali.</p>
<p>Zwar kann er im Herbst nun ein zweites Mal mit Sturm die Europa League beackern &#8211; das ist gut &#8211; doch sein systematisch unspektakuläres 4-4-2 mitsamt der jeweils dazugehörenden Taktik brachte ihm gegen BATE im Hinspiel unser Urteil &#8220;<em><a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/16/nach-11-bei-bate-winkt-die-konigsklasse/" target="_blank">So wie diese Partie inhaltlich nicht besonders prickeld [war]</a></em>&#8221; ein. Im erfolglosen Rückspiel folgte dann gar eines, das uns vom Nationalteam der letzten Jahre zu bekannt vorkommt: &#8220;<em><a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/24/abgemeldete-flugel-lassen-sturms-traum-von-der-champions-league-platzen/" target="_blank">Dann aber fehlte der Plan B</a></em>&#8220;.</p>
<p><strong>2. Sein Erfolg ist noch nicht bestätigt</strong></p>
<p>Die heimische Liga mit Sturm (der theoretisch vierten Geige) zu gewinnen, ist natürlich beachtlich für einen jungen Trainer. Fußballerisch war die Liga trotz des Aufwärtstrends aber auch selten so weit hinter dem internationalen Maßstab wie im Moment (dass wir uns wie wahnsinnig über eine mögliche Rückkehr in die UEFA-Top-15 vor den maroden Schotten freuen würden, spricht Bände). Und selbst in der Meistersaison in dieser Liga sah Sturm gegen die besten Teams <a href="http://ballverliebt.eu/2011/05/26/sturm-ist-meister-zeit-fur-zahlen/" target="_blank">nicht besonders gut aus</a>.</p>
<p>Nur nominell schwächere Gegner zu schlagen, klappt vielleicht in einer von (Hausnummer) zehn Meistersaisonen, ist aber für unser Nationalteam kein viel versprechender Erfolgspfad. Ist es Foda zuzutrauen, dass er ein Konzept entwickelt, das über das bei Sturm in Österreich erfolgreiche hinausgeht? Natürlich. Hat er das schon bewiesen? Natürlich nicht. Foda müsste seinen Erfolg mit Sturm erst einmal einigermaßen bestätigen und zeigen, dass er die Mannschaft noch weiter entwickeln kann.</p>
<p><strong>3. Foda ist Österreicher</strong></p>
<p>1996 hat Foda Deutschland als Spieler verlassen &#8211; da wurde Joachim Löw dort gerade erst Trainer (bei Fodas Verein, dem VfB Stuttgart). Seit 1997 ist seine Welt in Graz. Top-Ligen kennt er als Coach nicht &#8211; außer Ivica Osim hat er auch in Spielerjahren selbst keinen gehabt, von dem er sich für heute viel mitnehmen hätte können. Damit ist Foda trotz anders lautendem Pass eine österreichische Lösung.</p>
<p>Ich würde Foda liebend gerne in fünf bis zehn Jahren als Teamchef sehen, nachdem er in Deutschland einen Mittelständler geleitet und sich daran weiterentwickelt hat. Die selbe Anforderung würde ich auch an Andreas Herzog, Markus Schopp, Didi Kühbauer oder jeden anderen halbwegs viel versprechenden heimischen Jungtrainer stellen. Ohne lehrreiche Auslandserfahrung als Trainer ist die Eignung für das Team nicht wirklich da. Ohne dass die hautnahe Erfahrung des internationalen Niveaus den Trainer geprägt hat, wird das ÖFB-Team zu eben jener &#8220;Learning by doing&#8221;-Spielwiese, die es teilweise auch bei Constantini war (der immer wieder ausbrechenden Unruhe der besten Legionäre über die professionelle Diskrepanz zwischen Verein und Nationalteam inklusive).</p>
<p><strong>4. Mit Sturm würde auch die heimische Liga einen Rückschlag erleiden</strong></p>
<p>Was ich auch gegen Paul Gludovatz einzuwenden hätte (wenn der nicht ohnehin nicht in Frage käme): Ein Trainer, der einen österreichischen Meisterschafts-Underdog so erfolgreich aufbaut, wird genau dort dringend gebraucht. Foda war ein absoluter Glückfall für Sturm &#8211; aber auch für Österreich im Sinne der Liga-Entwicklung. Sturm fordert alle Mannschaften in der Liga und tritt in Europa garantiert nicht peinlich auf, sondern punktet verlässlich für die Fünf-Jahres-Wertung. Es steht zu befürchten, dass Sturm nicht wieder einen solchen Griff landet und mit Fodas Abgang zurückfallen wird. Für Sturm-Fans ist das schade genug, aber hat sich schon mal jemand gefragt, was Österreich dann mit einem vierten und fünften Europapokalstartplatz anfangen soll &#8211; geschweige denn diesen fünften zu halten?</p>
<p>Auf dieses Problem muss Sturm sich natürlich ohnehin vorbereiten. Aber gerade der ÖFB sollte sich nicht am Liga-Brain-Drain beteiligen (wie schon mit der Nominierung von Josef Hickersberger), sondern vielmehr Know-How ins Land importieren, von dem dann auch die Ligatrainer profitieren könnten (die ich derzeit allesamt für nicht schlecht besetzt halte). Aus dieser Perspektive wäre es ratsam für und nachhaltig vom ÖFB, sich im Ausland umzusehen. Trainer die Potential haben, aber noch keine endlose Erfolgsliste (die sie teuer machen würde) gibt es dort genug &#8211; viele davon können eh deutsch. (Damit der unumgängliche Boulevard mitmacht, müssen die halt ab und zu lustige Sprüche sagen.)</p>
<p><strong>5. Foda muss beim Erfolg sehr loyal sein</strong></p>
<p>Wie Martin Blumenau <a href="http://fm4.orf.at/stories/1687784/" target="_blank">richtig sagt</a>: Leitet Foda das heimmische Nationalteam mit Geschick, dann wird die Aufmerksamkeit von deutschen Klubs schnell groß sein. Ob der Trainer dann bei lukrativen Angeboten seinen Weg mit dem Nationalteam fortsetzt? Oder müsste dann wieder ein Trainer von vorne beginnen?</p>
<p>Auch das wird zugegeben allgemein ein Problem mit dem nächsten Trainer sein (sofern die Wahl nicht von Haus aus eine Katastrophe wird). Damit jemand mit Klasse im ÖFB-Team sein langjähirges Traumprojekt sieht, muss der Erfolg schon bahnbrechend sein. In dieser Hinsicht kann sich der ÖFB personell schwer absichern. Deshalb muss er es strukturell tun. Die Entwicklung der Mannschaft und Philosophie muss von einem kompetenten Sportdirektor mitgemacht werden, der auch dann bleibt und den Weg fortführt, sollte der Trainer gehen. Der ewige Neuaufbau muss enden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>So, wer hätte das gedacht? Jetzt hab ich doch tatsächlich ein Plädoyer gegen einen Trainer gehalten, den ich sehr respektiere. Aber die genannten Punkte bereiten mir Kopfzerbrechen und sollten nicht ignoriert werden, wenn man an die langfristige Entwicklung des österreichischen Fußballs denkt. Foda wäre eine anständige Lösung für den Teamchefposten, aber auch unter Berücksichtigung des knappen Budgets &#8211; im Moment &#8211; nicht die optimale.</p>
<p>Zurecht mag man nun einwenden, dass man einen international etablierten (Punkte 1, 2), zukunftsfähigen (Punkt 5) Topp-Mann wird man zwar ohnehin nicht bekomme, aber gerade der drohende Liga-Qualitätsverlust (Punkt 4.) und die zumindest geringe Erfahrung bei einem hochprofessionell geführten, modernen Verein in einer Topp-Liga (Punkt 3) erscheinen mir bedeutende Unterschied zwischen Foda und etwa einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Pezzaiuoli" target="_blank">Marco Pezzaiuoli</a> zu sein. Für dessen Engagement würde ich dem ÖFB übrigens ohne jedes Bauchweh gratulieren. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>)</p>
<blockquote><p>Dieser Text ist Teil eines Pro/Contras. Die <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/pro-foda-als-teamchef/" target="_blank">Pro-Haltung hat Georg eingenommen</a>. In der <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/umfrage-foda-als-teamchef/" target="_blank">Umfrage seid ihr am Wort</a>.</p></blockquote>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5700&amp;md5=fae56f26e712db8ece610d9c9a116a3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Interview mit Andreas Heraf (Teil 1): &#8220;Wir sind am Anschlag&#8221;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/07/15/interview-mit-andreas-heraf-teil-1-wir-sind-am-anschlag/</link>
		<comments>http://ballverliebt.eu/2011/07/15/interview-mit-andreas-heraf-teil-1-wir-sind-am-anschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[U20-WM 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Heraf]]></category>
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		<category><![CDATA[U20 WM 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der anstehenden U20 Weltmeisterschaft in Kolumbien wird Andreas Heraf als österreichischer Teamtrainer an der Seitenlinie stehen. Im Vorfeld des Turniers haben wir uns eine Stunde mit ihm über seine Arbeit unterhalten. Wir präsentieren euch das Gespräch ungekürzt in drei Teilen. Im ersten Part geht es um die Zusammenstellung des Kaders, den Weg nach Südamerika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-5233" title="Andreas Heraf im Interview vor der U20-WM 2011" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/heraf1.jpg" alt="" width="505" height="235" /></p>
<p><em>Bei der anstehenden U20 Weltmeisterschaft in Kolumbien wird Andreas Heraf als österreichischer Teamtrainer an der Seitenlinie stehen. Im Vorfeld des Turniers haben wir uns eine Stunde mit ihm über seine Arbeit unterhalten. Wir präsentieren euch das Gespräch ungekürzt in drei Teilen. Im ersten Part geht es um die Zusammenstellung des Kaders, den Weg nach Südamerika und die Hindernisse auf dem Weg zum erwünschten Ziel. </em></p>
<p><span id="more-5231"></span></p>
<p><strong><em><em>Das Gespräch führten Philipp Eitzinger und Tom Schaffer.</em></em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ballverliebt.eu: Herr Heraf, was ist in den letzten Tagen passiert, damit Georg Teigl doch mit nach Kolumbien fahren konnte?</strong></p>
<p>Andreas Heraf: Dazu kann ich ehrlich gesagt nichts sagen. Ich weiß nur, dass Präsident Leo Windtner – wie bei einigen Spielern auch – nochmal zu intervenieren versucht hat. Wie genau es gelaufen ist weiß ich nicht. Ich bin froh, dass er mitfahren darf und möchte mich bei Red Bull Salzburg bedanken. Es sind jetzt doch alle drei Spieler von meiner 30er-Liste dabei. Dass Hinteregger von sich selbst aus nicht mitfahren will, dafür kann ich nichts. Das muss er für sich selbst verantworten.</p>
<p><strong>Die Kritik der letzten Tage orientierte sich ja vor allem an Salzburg. Sind Sie jetzt mit allen Vereinen zufrieden?</strong></p>
<p>Ja. Es stehen jetzt alle österreichischen Vereine hinter der WM, dem ÖFB und dieser Mannschaft. Das muss man als absolut positiv sehen. Es wäre schön gewesen, wäre das von Anfang an so gewesen. Dann hätte es erstens nicht so viele Diskussionen gegeben und zweitens wäre vielleicht auch der ein oder andere Spieler aus dem Ausland abgestellt geworden. Das wurde mir schon gesagt: „Warum sollten wir, wenn ihre eigenen Landsleute die Spieler nicht abstellen?“. Jetzt wo das Argument nicht mehr da wäre, ist es zu spät.<br />
<strong><br />
Mit all diesem Zusammenkratzen von Spielern ist viel Zeit vergangen. Wie frustrierend war das, jeden Spieler einzeln holen zu müssen? Und wie viel von der Zeit hätte man zielgerichteter in die WM-Vorbereitung stecken können?</strong></p>
<p>Ich habe sicher keine Zeit verloren, die irgendwo fehlen würde. Ich bereite das Ganze jetzt seit einem Jahr vor. Ich habe also die WM-Vorbereitung betreffend keine Zeit verloren, aber ich habe viel Zeit meines Lebens verloren, die wirklich verschenkt war. Es ist extrem mühsam, jedem einzelnen Verein nachzulaufen. Diese Herren haben natürlich auch anderes zu tun, da sind es zig Anrufe, bis man einmal jemanden erwischt. Wir haben sehr früh damit begonnen, uns darum zu kümmern. Da hörte man am Anfang nur: „Warten wir einmal ab. Kurz vor der WM sagen wir euch dann, wen ihr kriegt.“ Es war vor allem zum Schluss sehr frustrierend, wenn du immer wieder die ein oder andere Gnackwatsch&#8217;n bekommst, weil Leute nicht mitfahren dürfen. Du willst natürlich mit der besten Mannschaft dorthin, kannst dann aber nicht.</p>
<p><strong>Sie kennen die Situation von Schwanenstadt. 2007 sind da ja mit Hinum und Stanislaw zwei Spieler von Ihnen nach Kanada mitgefahren&#8230;</strong></p>
<p>Hat mit damals eigentlich nichts zu tun, aber ich kann mich natürlich in Vereine und Trainer hinein fühlen, dass die ihre Spieler immer bei sich haben möchten. Aber eine Weltmeisterschaft ist ein besonderes Ereignis und eine Möglichkeit für den Spieler, sich zu präsentieren und Erfahrungen zu sammeln, wie er sie nie wieder bekommen wird. Wenn der Spieler dort gute Leistungen bringt, bekommt er oder auch der Verein einen Mehrwert.</p>
<p>Ich wurde 2007 gar nicht gefragt. Die Spieler waren von einem Tag auf den anderen gar nicht mehr da. Hat mich für die Jungs total gefreut, ich hätte auch nichts dagegen gehabt. Aber sie waren wirklich auf einmal weg.</p>
<p><strong>Es fehlen jetzt einige Kaliber, um wirklich die beste Mannschaft aufzubieten&#8230;</strong></p>
<p>Mit Dragovic, Alaba und eigentlich auch Holzhauser fehlen drei Spieler, die bei diesem Bewerb in die Kategorie Weltklasse fallen würden. Drei Spieler dieser Klasse würden unsere Qualität natürlich steigern. Das ist schade, aber sie könnten ja auch verletzt ausfallen. Wir haben jede Qualifikation und die U19-Euro ohne Dragovic gespielt, auch Alaba war in der ersten Qualirunde nicht dabei und fehlte im entscheidenden Spiel gegen Holland. Ohne damit zu sagen, wir hätten ihn nicht brauchen können – das stimmt überhaupt nicht, weil er einfach ein super Spieler und geiler Typ ist. Aber wir haben uns auch ohne ihn, Dragovic und Knasmüllner qualifiziert. Die Mannschaft hat eine hohe Qualität und die Stimmung ist gut.</p>
<p><strong>Was ist Ihr Ziel?</strong></p>
<p>Es muss unser Ziel sein, die Gruppe zu überstehen. Auch wenn es extrem schwer wird. Mit Brasilien und Ägypten haben wir zwei volle Kaliber. Auch wenn es viele nicht glauben, Ägypten ist für mich um nichts schlechter als Brasilien. Auch Panama wird von vielen Seiten unterschätzt. Trotzdem: Wenn man zu einer WM fährt, will man weiter kommen.</p>
<p><strong>Welche Rolle wird das Klima spielen?</strong></p>
<p>Das wird das größere Problem. Speziell unser erster Gegner Panama wohnt gleich ums Eck. Die haben weder das Problem der Anreise, noch der Akklimatisierung. Wir schon. Das müssen wir in der Woche, die wir vorher dort sind, so schnell wie möglich hinbekommen. Wir sind mit dieser Zeit am Anschlag, aber es könnte so halbwegs reichen, wenn wir es mit der Trainingsintensität clever steuern. Wobei du im Prinzip nicht ganz wettmachen kannst, dass Panama das gewöhnt ist. Der Jetlag kommt auch noch dazu.</p>
<p><strong>Hätte man sich mehr Vorbereitungszeit gewünscht?</strong></p>
<p>Wir hatten die kürzeste von allen Mannschaften. Aber von Seiten des ÖFB wurde alles unternommen, die FIFA-Termine im März und Mai haben wir genützt. Das hat mir insgesamt 16 Tage und ein Testspiel mit der Mannschaft gebracht. Zum Vergleich: Panama hatte in diesem Jahr 170 Tage und 33 Testspiele zusammen, Brasilien hatte 110 Tage und über 20 Spiele, Ägypten 105 Tage und über 30 Spiele&#8230;</p>
<p><strong>Woran liegt es, dass die so viel mehr haben?</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, wie sie es gemacht haben, aber sie hatten einfach von der Abstellung viel mehr Unterstützung. Wenn man sieht, wie schwer es ist, die Spieler zu bekommen, haben wir die nicht gehabt. Es wäre unmöglich gewesen, die auch noch im Rahmen der Meisterschaft abzuziehen. In Argentinien trainieren seit drei Monaten alle U20-Spieler von Montag bis Mittwoch mit der Nationalmannschaft.<br />
<strong><br />
Da sind wohl die meisten Spieler rund um Buenos Aires&#8230;</strong></p>
<p>Das kann schon sein, aber da werden welche von woanders auch herkommen. Und wir sind eh so ein kleines Land. Aber solche Nationen unternehmen halt einfach extrem viel, um bei solchen Turnieren topp zu sein. Kolumbien hat die Meisterschaft heuer sogar verschoben.</p>
<p><strong>Warum passiert das bei uns eigentlich nicht? An wem hängt das?</strong></p>
<p>Weiß ich nicht. Es gibt eh so wenige internationale Termine, an diese wenigen Tage müssen wir uns halten und versuchen sie auszufüllen.</p>
<p><strong>Geht es bei einem solchen Turnier noch um die Ausbildung der Spieler, oder schon eher um den Erfolg?</strong></p>
<p>Das ist die Endphase des Nachwuchsbereiches. Bei einem solchen Turnier geht es natürlich um das Resultat. Die Entwicklung der Spieler ist zwar nie beendet, aber die der Mannschaft ging jetzt über Jahre und endet praktisch mit der Weltmeisterschaft. Von der Erfahrung wird den den einzelnen Spielern dieses Ereignis aber niemand mehr wegnehmen. Das hat für die weitere Karriere einen sehr hohen Stellenwert.</p>
<p><strong>Bezüglich der ÖFB-Delegation für Kolumbien: Wie groß wird die sein und gibt es einen gewissen Spardruck?</strong></p>
<p>Nein, alle Wünsche, die ich hatte, wurden erfüllt. Es gab die zwei Trainingslager, die waren top. Ich bekam vom ÖFB jede Unterstützung, die ich brauchte, und alle Leute für den Betreuerstab, die ich haben wollte.</p>
<p>Wir sind 21 Spieler und 14 Delegationsmitglieder: Je einen Chef-, Co- und Tormanntrainer, einen Arzt, einen Physiotherapeuten und zwei Masseure, einen Zeugwart, Pressesprecher, Teammanager und mit Willi Ruttensteiner einen Spielbeobachter. Mit Michael Grubinger haben wir einen in Kolumbien lebenden Auslandsösterreicher, der schon seit Monaten mein Kontaktmann ist und uns per Videoanalyse unterstützen wird. Der Delegationsleiter ist Willi Prechtl und Leo Windtner kommt direkt von der Auslosung für die WM-Quali der A-Nationalmannschaft aus Brasilien zum zweiten Spiel.</p>
<p>Eine ganz wichtige Geschichte ist ein Koch. Bei dem, den wir ursprünglich mitnehmen wollten, ist jetzt eine Tragödie passiert. Er liegt nach einem Motorradunfall vor zwei Wochen im Koma.</p>
<p><strong>Nicht nur das Klima ist ein Problem. Es ist auch sehr wenig Zeit zwischen den Spielen. Wie handhabt man das?</strong></p>
<p>Diese Erfahrung haben wir schon aufgrund der bisherigen Turniere. In der ersten und zweiten Qualirunde und bei der Europameisterschafts ist es ganz genau so, jetzt hat man sogar zwei Tage Pause zwischen den Spielen. Bei Qualiturnieren und Europameisterschaft hast du nach dem ersten Spiel nur einen Tag. Wir wissen, wie man damit umgehen kann. Das wichtigste in dieser Zeit wird die Regeneration sein, wo wir einiges vor haben. Das Ganze multipliziert sich ja mit der Hitze – deshalb war es mir wichtig, von der medizinischen Abteilung abgesichert zu sein. Mit der Fitness kannst du gegenüber dem Gegner vielleicht das ein oder andere Prozent herausholen oder verlieren.</p>
<p><strong>Da ist natürlich auch die Auslosung ein Thema. Beim mittleren Gruppenspiel gegen Brasilien kann man wohl am wenigsten erwarten. Kann es sein, dass man das zum Kräfteschonen nutzen wird?</strong></p>
<p>Das kann man von vorneherein schwer sagen, bei solchen Turnieren sollte man es schon immer mit der besten Mannschaft versuchen. Wobei die Idee schon was hat. Ich habe ja auch bei der EM in Frankreich genau nach dem Schema agiert. Es kommt darauf an, wie der erste Spieltag abläuft. Es kann natürlich eine Überlegung sein – weniger um sich zu schonen, als wegen der Gefahr einer zweiten Gelben Karte. So haben wir es in Frankreich mit Kainz und dem leicht verletzten Klem gemacht. Dort war klar: Ich kann gegen Frankreich das zweite Spiel 100 zu Null gewinnen oder verlieren, wenn ich gegen Holland nicht gewinne, hat sich die Sache erledigt. Das 0:5 war dann im Nachhinein schade und hoch, aber im Prinzip nicht tragisch. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>, <a href="http://twitter.com/PEitzinger" target="_blank">phe</a>)</p>
<blockquote><p><a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/16/interview-mit-andreas-heraf-teil-2-ich-wollte-zu-jedem-turnier/">Teil 2 des Interviews </a>mit Andreas Heraf beschäftigt sich mit den österreichischen Gruppengegnern in Kolumbien, dem ÖFB-Team selbst und seinen Ärger über Paul Gludovatz; <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/18/interview-mit-andreas-heraf-teil-3-solche-transfers-mag-ich-gar-nicht/">Teil 3 des Interviews </a>mit seinem Selbstverständnis als Trainer, Transfers von jungen Spielern ins Ausland, Nachwuchsstrukturen in Österreich und der Trainerausbildung.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5231&amp;md5=7bfac8128ceb77e02b8351e2845fb7d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bundesliga 2010/11 &#8211; Fair Play-Statistik</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/26/bundesliga-201011-fair-play-statistik/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 12:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[karten]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Austria war trotz vier Platzverweisen auch in dieser Saison wieder die fairste Mannschaft in der österreichischen Bundeslgia. Sie bekommt einfach mit Abstand die wenigsten Gelben Karten. Keine direkt Rote Karte gab es in dieser Saison für Sturm und Kapfenberg. Die meisten Roten Karten sammelte Rapid mit drei Direktausschlüssen. Interessant ist Ried, das am zweitwenigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/bundesliga.jpg" alt="" title="Österreichische Bundesliga" width="100" height="122" class="alignright size-full wp-image-4853" /> Die Austria war trotz vier Platzverweisen auch in dieser Saison wieder die fairste Mannschaft in der österreichischen Bundeslgia. Sie bekommt einfach mit Abstand die wenigsten Gelben Karten. Keine direkt Rote Karte gab es in dieser Saison für Sturm und Kapfenberg. Die meisten Roten Karten sammelte Rapid mit drei Direktausschlüssen. Interessant ist Ried, das am zweitwenigsten Gelbe Karten, aber auch am zweitmeisten Ausschlüsse hinnehmen musste. Der allgemeine Kartensammel-Meister der Liga ist aber wenig überraschend Mattersburg.<span id="more-4839"></span></p>
<table class="cardstats bl-tbl ft-85">
<thead>
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<th class="team">Verein</th>
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<th class="aggregate num">Gesamt</th>
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<tbody>
<tr class="even row">
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<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">3</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">1</td>
<td class="aggregate num">52</td>
</tr>
<tr class="odd row">
<td class="team">FC Red Bull Salzburg</td>
<td class="yellow1 num">35</td>
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<td class="yellow5 brd-rig num">10</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">62</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">2</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">1</td>
<td class="aggregate num">65</td>
</tr>
<tr class="even row">
<td class="team">SV Josko Ried</td>
<td class="yellow1 num">53</td>
<td class="yellow2 num">8</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">2</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">58</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">5</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">2</td>
<td class="aggregate num">65</td>
</tr>
<tr class="odd row">
<td class="team">FC Wacker Innsbruck</td>
<td class="yellow1 num">49</td>
<td class="yellow2 num">11</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">7</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">64</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">3</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">2</td>
<td class="aggregate num">69</td>
</tr>
<tr class="even row">
<td class="team">SK Puntigamer Sturm Graz</td>
<td class="yellow1 num">60</td>
<td class="yellow2 num">9</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">5</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">73</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">1</td>
<td class="red num" style="background-color: red;"></td>
<td class="aggregate num">74</td>
</tr>
<tr class="odd row">
<td class="team">SK Rapid Wien</td>
<td class="yellow1 num">56</td>
<td class="yellow2 num">12</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">9</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">74</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">3</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">3</td>
<td class="aggregate num">80</td>
</tr>
<tr class="even row">
<td class="team">KSV Superfund</td>
<td class="yellow1 num">69</td>
<td class="yellow2 num">10</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">3</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">80</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">2</td>
<td class="red num" style="background-color: red;"></td>
<td class="aggregate num">82</td>
</tr>
<tr class="odd row">
<td class="team">LASK Linz</td>
<td class="yellow1 num">59</td>
<td class="yellow2 num">9</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">12</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">77</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">3</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">2</td>
<td class="aggregate num">82</td>
</tr>
<tr class="even row">
<td class="team">SC Magna Wr. Neustadt</td>
<td class="yellow1 num">78</td>
<td class="yellow2 num">14</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">8</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">96</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">4</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">2</td>
<td class="aggregate num">102</td>
</tr>
<tr class="odd row">
<td class="team">SV Mattersburg</td>
<td class="yellow1 num">99</td>
<td class="yellow2 num">19</td>
<td class="yellow5 brd-rig num">8</td>
<td class="yellow num" style="background-color: yellow;">119</td>
<td class="yellowRed brd-rig num" style="background-color: orange;">7</td>
<td class="red num" style="background-color: red;">1</td>
<td class="aggregate num">127</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>Die Statistiken zu Fouls, Kritik und Unsportlichkeiten beziehen sich nur auf Ereignisse, die zu Gelben/Gelb-Roten Karten geführt haben. (<a href="http://www.bundesliga.at/index.php?id=562&#038;league=BL1&#038;season=20102011" target="_blank">Quelle</a>)</small></p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4839&amp;md5=f2964d664a15fcbdf3e90829df5bd3db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sturm ist Meister, Zeit für Zahlen</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/26/sturm-ist-meister-zeit-fur-zahlen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 04:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[rapid wien]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schlacht ist geschlagen. Nach 36 Runden und einem teils sehr dramatischen Finish stemmte Sturm Graz den Meisterteller gen Himmel. Tränen hingegen flossen in Wien. Einerseits weil Rapid vorzeitig die Europacup-Quali verfehlte, andererseits weil die Austria zum hundertjährigen Jubiläum den Meistertitel und Platz zwei verspielte. In Salzburg durfte man aufatmen: Eine über viele Strecken verkorkste Saison fand mit dem Vizemeistertitel immerhin einen versöhnlichen Abschluss. Wir widmen uns den zwei Hauptfragen: Was war mit Österreichs &#8220;Großen Vier&#8221; los? Und warum wurde Sturm eigentlich Meister?</strong></p>
<p>Jaja. Sturm ist Meister, weil sie am Ende der Saison am meisten Punkte am Konto hatten. Das wäre natürlich die einfache Antwort, die sich jeder beim Blick auf die Tabelle selbst geben kann. Doch so einfach machen wir uns das freilich nicht. Immerhin war der Verein vor einem halben Jahrzehnt noch Bankrott und hat im Vergleich mit Rapid, der Austria und Krösus Red Bull auch weniger Budget. Überhaupt, im Vergleich mit der Truppe, die sich unter Ivica Osim in den Jahren 1998 und 1999 den Titel sicherte, ist heute eine ziemliche Noname-Truppe am Werk, der die wirklich großen Stars fehlen. Doch genug tiefgestapelt. Zeit für Statistiken und Diagramme.<span id="more-4818"></span></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4828" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4828 " title="Punkteschnitt-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/punkteschnitt1.jpg" alt="" width="203" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Punkteschnitt-Entwicklung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Mysteriöse Wandlungen der Winterzeit</strong></p>
<p>Fakt ist: Nach 19 Runden, am Ende der Herbstsaison, war die SV Ried (37 Zähler) an der Tabellenspitze. Sturm, Salzburg (je 33),  die Austria (32) und Rapid (30) trennten nur drei Punkte. Es läßt sich also folgern: Die &#8220;Großen Vier&#8221; waren in etwa gleich gut unterwegs. Am Ende der Meisterschaft lagen zwischen Sturm, Salzburg und der Austria nur 5 Punkte. Das spricht für die Ausgeglichenheit des heurigen Ligabewerbs, insbesondere für das Kopf-an-Kopf-Rennen dieser drei Mannschaften. Sie beendeten das Ligajahr 2010/11 in der gleichen Reihenfolge. Auffällig soweit nur: Der Absturz von Ried (letztlich 8 Punkte Rückstand auf Sturm) und Rapid (-13) im<strong> </strong>Frühjahr.</p>
<div id="attachment_4820" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4820  " title="Tabellen-Entwicklung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/tabellen.jpg" alt="" width="201" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Tabellen-Entwicklung</p></div>
<p>Was uns diese Zahlen aber nicht preisgeben ist die seltsame Umkehr der Heim- und Auswärtsbilanzen nach der Jahreswende. Besonders deutlich sichtbar bei Rapid und Salzburg. Beide begannen die Saison sehr heimstark &#8211; die Bullen führten zu Jahresende die Heimtabelle sogar mit 21 Punkten aus 10 Spielen an. Rapid schaffte nur einen Zähler weniger. Nach den letzten 8 Heimspielen hatte sich das deutlich verändert: Mit 3 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen bilanzierte Red Bull in Wals-Siezenheim nur noch schwach positiv. Rapids Bilanz rutschte von einer nachweislichen Heimstärke in durchschnittliche Ausgeglichenheit. Salzburg jedoch vermochte die Minderleistung vor eigenem Publikum aber wett zu machen, und legte in der Auswärtsbilanz kräftig zu. Machte man im Herbst 1,33 Punkte pro Spiel in der Fremde, so waren es in den letzten 17 Runden jeweils stolze 2 Zähler.</p>
<p>Und Sturm? Die Blackies starteten und beendeten die Saison als zweitbestes Auswärtsteam und schoben sich 2011 vom fünften auf den ersten Rang der Heimtabelle vor. Insgesamt verbesserten  salle &#8220;Großen&#8221; ihren Punkteschnitt im Frühjahr. Nur bei Rapid ging es relativ deutlich bergab &#8211; von 1,58 auf 1,35, da half auch der kurze &#8220;Zoki-Effekt&#8221; nur wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4821" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4821  " title="Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/big4_tabelle.jpg" alt="" width="201" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Big 4&quot;-Tabelle</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Der Meister ließ die &#8220;Big Points&#8221; liegen</strong></p>
<p>Was sind in diesem Falle die &#8220;Big Points&#8221;? Normalerweise wird dieser Begriff verwendet, wenn (nah beinander liegende) Tabellennachbarn gegeneinander antreten. Gemessen an den Endtabellen der letzten paar Jahren waren stets Rapid, die Austria, Sturm und Salzburg &#8211; also eben die schon benannten &#8220;Großen Vier&#8221; meist im direkten Wettstreit um die Europa-Tickets. Auch heuer lagen diese Teams (Ausnahme: Rapid im letzten Drittel) immer knapp beinander. Es bietet sich also durchaus an, die 24 Spiele, die diese Teams untereinander bestritten, gesondert zu betrachten.</p>
<p>Sofort fällt ins Auge: Sturm Graz hat die Meisterschaft nicht in Hütteldorf, Favoriten oder Wals-Siezenheim entschieden. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich stinken die Blackies sogar ziemlich ab. Nur zwei Mal reichte es überhaupt zu einem Sieg (je ein Auswärtserfolg bei beiden Wiener Klubs). Mit 4 Remis und insgesamt 10 von 36 möglichen Punkten<strong> </strong>fällt ausgerechnet diese Bilanz ziemlich mager aus. Die fetteste Ausbeute machte die Truppe von Neo-Coach Ricardo Moniz, für die es mit 6 Siegen, 5 Unentschieden und nur einer Niederlage zu 21 Punkten gereichte. Die hohe Quote an Punkteteilungen verhinderte aber, dass sich ein Team sehr deutlich nach oben absetzte und Sturm für seine Patzer bestraft wurde. 9 Mal gab es ein X, damit gab es in jedem zweiten bis dritten Spiel keinen Sieger. Kurios: Alle 4 Teams holten sich das Gros ihrer &#8220;Big Points&#8221; auswärts &#8211; Sturm und die Austria glückte dabei kein einziger Heimerfolg.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4822" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4822  " title="Die Punkte-Aufteilung" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_pktaufteilung.jpg" alt="" width="200" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Die Punkte-Aufteilung</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Kleinvieh macht viel, viel Mist</strong></p>
<p>Mattersburg, Kapfenberg und Co. &#8211; die &#8220;Provinzklubs&#8221; waren also die wichtigsten Punktelieferante für Sturm Graz. Einfach gerechnet: 56 von 66 Zählern holte man sich nicht aus Wien oder Salzburg. Dort gab es im Schnitt nur einen Punkt pro Spiel für die Grazer. Ging es gegen die &#8220;Kleinen&#8221;, so fuhr man im Schnitt 2,33 (!) Zähler nach 90 Spielminuten ein. Ein überlegener Wert. So gesehen profitierte nur Salzburg klar von den Erfolgen in den direkten Duellen, denn am Ende &#8211; durch den 4:2-Auswärtssieg bei den Veilchen &#8211; machten sie den kleinen Unterschied zwischen Rang zwei und drei. Besonders oft stolperte der SK Rapid über die vermeintlich leichteren Gegner. Die Hütteldorfer fuhren je Match in dieser Statistik nur unterdurchschnittliche 1,46 Zähler ein. Da waren die soliden Leistungen gegen Red Bull und Co. am Ende deutlich zu wenig.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4823" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4823  " title="Die Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber.jpg" alt="" width="203" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fieberkurve</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Beständigkeit heißt: Oben bleiben</strong></p>
<p>Wer Sturm heuer öfter spielen gesehen hat, wird bezeugen können, dass die spielerische Leistung am grünen Rasen teilweise alles andere als konstant gut war &#8211; rein subjektiv gesehen, versteht sich. Doch auch ein Sieg mit Hängen und Würgen ist eben ein Sieg, und so manifestierte sich der Erfolg trotz allen Makels früh in der Tabelle. Und ist damit ein mehr als eindeutiger Beweis, dass Sturm auch entgegen seiner Big-4-Bilanz der würdige Titelträger ist.</p>
<p>Man werfe einen Blick auf die Fieberkurve: Seit Runde 7, sprich: die letzten 29 Spieltage, befinden sich die Blackies in den Top 3. Kein anderes Team hielt sich dort derart kontinuierlich. Ähnliches brachten heuer nur die Klubs am Tabellenende fertig. Über den genau gleichen Zeitraum hat sich etwa am Tabellenplatz von Kapfenberg nichts verändert. Die Gregoritsch-Truppe hat sich seit<strong> </strong>dem 11. September 2010 auf Rang 7 einzementiert. Nicht einmal Mattersburg und der LASK : Diese  beiden Klubs liegen seit dem 12. Spieltag, dem 23. Oktober des Vorjahres, an 9. bzw. letzter Stelle.</p>
<div id="attachment_4824" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4824 " title="Sturms Fieberkurve" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/top4_fieber_stu.jpg" alt="" width="204" height="27" /></a><p class="wp-caption-text">Sturms Fieberkurve ab Rd 7</p></div>
<p>Red Bull war im Herbstdurchgang ein seltener Gast auf den Europacuprängen, rückte am Ende aber immer mehr auf. Rapid belegte überhaupt nur in der 30. Runde für eine Woche einen internationalen Startplatz, womit man sich die Abwesenheit aus der Europa League durchaus verdient hat.</p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4835" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4835 " title="Ried gegen die Big 4" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/ried1.jpg" alt="" width="202" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">Ried gegen die Big 4</p></div>
<p></strong><strong>Exkurs: Aber was ist mit Ried?</strong></p>
<p>War da nicht gleich ein völlig unerwarteter Herbstmeister? Mit 37 Punkten zur Winterpause und seinem System aus Dreierketten hatten Paul Gludovatz&#8217; Wikinger aus Oberösterreich die Tabelle ziemlich aufgemischt. Manch Verwegener spekulierte zu diesem Zeitpunkt schon damit, dass der Meisterteller am Ende gar ins Innviertel gelangen könnte. Am Ende jedoch beendeten die Rieder die Saison auf Rang 4, was immer noch ein passables Ergebnis darstellt. Mit der Europa-Quali über die Meisterschaft wurde es aber nichts mehr, es wartet aber noch das Cupfinale als internationales Sprungbrett. Aber was war passiert?</p>
<p>Ein Blick auf die Heim- und Auswärtstabellen belegt: Ried wurde nach der Jahreswende kontinuierlich schwächer, obwohl man in den letzten 17 Runden kein einziges Mal zu Hause verlor. Dafür schaffte man auswärts auch nur  einen einzigen Sieg, ein 2:0 bei Wiener Neustadt. Der Punkteschnitt insgesamt sank von 1,95 Zählern pro Spiel auf 1,24, womit man in der Frühjahrstabelle auf Rang 7 zurückfiel.</p>
<p>Die &#8220;Big 4&#8243; taten sich allesamt eher schwer mit den Riedern. Niemand schaffte mehr als 2 Siege gegen die Gludo-Elf, die Austria gar nur einen. Red Bull konnte in 4 Partien immerhin 8 Punkte einfahren und stieg damit gegen die Innviertler am besten aus. Die Meisterschaft entschied sich aber nicht auf diesem Wege, lediglich die Austria hat Grund hier dem einen oder anderen Punkt nachzutrauern. Die Veilchen haben als einziges Team der &#8220;Großen 4&#8243; eine negative Bilanz gegen Ried. Die Oberösterreicher vollbrachten gegen die Großklubs wiederum auch keine Wunder. 5 Siege, 4 Remis und 7 Niederlagen sowie ein Punkteschnitt von 1,19 weisen Lexa &amp; Co. nicht gerade als Favoritenkiller aus.</p>
<p><strong>Fazit: Pflicht vor Kür, &#8220;braves&#8221; Sturm ist verdienter Meister</strong></p>
<p>Gegen die &#8220;Kleinen&#8221; hui, gegen die &#8220;Großen&#8221; pfui. Dazu eine eher mittelmäßige Heimbilanz vor der Winterpause. Die Blackies holten sich die Punkte dort, wo sie es von der Papierform her auch mussten. Und weil das mehr als &#8220;gut&#8221; gelang, blieben die zahlreichen Ausrutscher gegen die Großklubs letztlich ohne Folgen. Dazu war die Steigerung im Frühjahr generell beachtlich, ebenso wie die Serie zu Saisonende. Sturm musste in den letzten 7 Partien keine Niederlage mehr einstecken. Auch das ist Beständigkeit.</p>
<div id="attachment_4825" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4825 " title="Die Schlußtabelle" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/endtabelle.jpg" alt="" width="200" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schlußtabelle</p></div>
<p>Besonders bitter war das für die Austria, die sich im Jubiläumsjahr mit dem dritten Platz anfreunden muss. Der Weg zum Titel schien geebnet, bis man im Endspurt in eine Desaster-Serie rutschte. Eine Chance, die sich Sturm nicht nehmen ließ. Am frühesten aus dem Rennen ging der Stadtrivale Rapid. Dort wollte es das ganze Jahr über nicht richtig laufen. Die Turbulenzen um Pacult und seinen Abgang nach Leipzig taten ihr Übriges, Zoran Barisic vermochte das Ruder nicht mehr herum zu reißen. Schöttel wird es richten müssen.</p>
<p>Bleibt noch Salzburg: Auch dort sah man einen Trainer gehen. Der Abgang des mürrischen Stevens scheint sich aber positiv auf die Stimmung in der Mozartstadt ausgewirkt zu haben. Die Bullen mutierten von einer heimstarken Truppe zu einem gefürchteten Auswärtsteam. Dass ein Erfolg im Horr-Stadion am Ende Rang zwei rettete, darf da fast schon als symptomatisch durchgehen. Mutig jedenfalls die Entscheidung, den Philosophiewechsel jetzt zu vollziehen und &#8211; wohl diesem Folge leistend &#8211; den unerfahrenen Ricardo Moniz als Cheftrainer zu behalten. Für ihn wird das kommende Jahr nach der erfolgten Kaderausmistung eine Feuerprobe werden. Und wie immer gilt: In wenigen Wochen geht es wieder los, die Karten werden neu gemischt. (gp)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4818&amp;md5=6413486ded7f0fbdff3f50816ef5af5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Späte Strafe von fahrlässigem Gladbach gegen umständliches Bochum</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/19/spate-strafe-von-fahrlassigem-gladbach-gegen-umstandliches-bochum/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 21:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer tollen Aufholjagd noch in die Relegation gekommen &#8211; das galt sowohl für M&#8217;gladbach als auch für Bochum. Im Hinspiel zeigte die Borussia aber, dass sie der Bundesligist ist: Nur, weil gerade gegen Ende zu viele Chancen liegen gelassen wurden, ist für die in diesem Spiel zu umständlich agierenden Bochumer noch alles drin. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Nach einer tollen Aufholjagd noch in die Relegation gekommen &#8211; das galt sowohl für M&#8217;gladbach als auch für Bochum. Im Hinspiel zeigte die Borussia aber, dass sie der Bundesligist ist: Nur, weil gerade gegen Ende zu viele Chancen liegen gelassen wurden, ist für die in diesem Spiel zu umständlich agierenden Bochumer noch alles drin.</em></strong></p>
<div id="attachment_4769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Mgl-Boch.png"><img class="size-full wp-image-4769 " title="Mgl-Boch" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Mgl-Boch.png" alt="" width="378" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Borussia M&#39;gladbach - VfL Bochum 1:0</p></div>
<p><span id="more-4767"></span>Was Bochum-Trainer Friedhelm Funkel unter &#8220;sicher stehen&#8221; meinte, wurde relativ schnell klar: Mit Toski und Dabrowski hatten seine beiden zentralen Spieler der vorderen Viererreihe im 4-1-4-1 kaum eine andere Aufgabe, als die beiden Sechser von Gladbach, Neustädter und Nordtveit, aus dem Spiel zu nehmen: Die beiden Bochumer folgten den beiden Gladbachern fast auf Schritt und Tritt, übten dabei zwar keinen überharten Druck aus, ließen ihnen aber kaum Zeit am Ball und somit auch keine Bindung zum restlichen Spiel zu.</p>
<p>Interessant auch zu beobachten, dass durch die Fixierung auf das Gladbacher Zentral-Duo Toski und Dabrowski oft sogar deutlich höher standen als die beiden Flügelstürmer bei Bochum, Korkmaz und Freier. Die beiden arbeiteten sehr viel nach hinten: Jantschke und Daems kamen so zwar selten wirklich an ihren Gegenspielern vorbei und ins 1-gegen-1 mit den Außenverteidigern. Sie kamen aber im Gegenzug selbst defensiv kaum unter Druck, weil Bochum die eigenen Angriffe zumeist viel zu umständlich und langsam ausspielte, sodass sich die Gladbacher wieder stellen konnten.</p>
<p><strong><em>Nur wenn sich Bochum locken ließ</em></strong></p>
<p>Dennoch: Die Fohlen taten sich gegen das dichte Defensiv-Konzept der Bochumer schon einigermaßen schwer. Oft waren sie gezwungen, in der Verteidigung mit dem unsicheren Dante und dem deutlich stabileren Stranzl (der sich extrem stabilisiert hat, seit Lucien Favre Trainer wurde) hin und her zu spielen. Während sich der Brasilianer mit der auffälligen Frisur in der Spieleröffnung zumeist zurück hielt &#8211; was eine gute Idee war, wie seine teils haarsträubenden Fehlpässe deutlich zeigten &#8211; trug Stranzl den Ball oft bis zur Mittellinie, um Jantschke das Aufrücken zu erlauben. Erst in der zweiten Hälfte taute auch Dante auf.</p>
<p>Zu wirklicher Torgefahr kam es aber nur nach Standardsituationen, oder wenn es gelang, Bochum herauszulocken. Hier war die Marschroute klar erkennbar: Wenn die Gäste selbst eine Aktion nach vorne starteten oder eine Standardsituation vorfanden, zündete Gladbach nach Ballgewinn sofort den Turbo und kam so schnell wie möglich vor das Tor. Lobend erwähnt gehört an dieser Stelle vor allem Stürmer Mo Idrissou, der viel arbeitete, sich gut bewegte und immer wieder versuchte, vor allem mit Arango auf der linken Angriffsseite zusammen zu spielen.</p>
<p>Dennoch: Das Bochumer Konzept war durchaus nicht ohne jeden Erfolg, zwei tolle Chancen blieben ungenützt &#8211; einmal klärte Daems nach einer Ecke auf der Linie, dann verschluderte Maltritz einen schnellen Konter nach einer Gladbacher Ecke. Die reifere, nach vorne aktivere Mannschaft war aber ganz klar das Heimteam.</p>
<p><strong><em>Offeneres Mittelfeld nach der Pause</em></strong></p>
<p>Für die zweite Hälfte brachte Funkel statt des abgemeldeten Mirkan Aydin seinen nordkoreanischen WM-Stürmer Jong Tae-Se. Die eigentliche Änderung spielt sich aber in der Mittelfeldzentrale ab: Dort ließen Toski und Dabrowski nun etwas von ihren Gegenspielern ab, um sich vermehrt über ihre jeweiligen Seiten in das Angriffsspiel einschalten zu können. Das erlaubte vor allem Paul Freier, sich weiter nach vorne zu orientieren und auch Björn Kopplin, der Arango über die ganze Spielzeit recht sicher im Griff hatte, könnte ebenfalls aufrücken.</p>
<p>Was allerdings nichts daran änderte, dass die Angriffsbemühungen von Bochum weiterhin zu umständlich waren und wenig Torgefahr erzeugten &#8211; auch nicht, als Federico für den schwachen Korkmaz eingewechselt wurde. Üüüüümit machte zwar gegen Reus einen guten Job, versuchte nach vorne aber zu oft zu offensichtlich, Freistöße zu schinden und nur eine einzige seiner Flanken kam halbwegs genau vor das Tor.</p>
<p><strong><em>Gladbach kommt nun zu Chancen</em></strong></p>
<p>Lucien Favre brachte nach etwa einer Stunde mit Igor de Camargo einen frischen Mann für die kräfteraubende Rolle des zweiten bzw. hängenden Stürmers statt Idrissou. Ein guter Wechsel, denn obwohl der Kameruner keine schlechte Partie abgeliefert hatte, brauchte es nun doch einen frischen Mann, der die immer müder werdende Bochumer Defensive vor Probleme stellen konnte. Und tatsächlich häuften sich nun die wirklich guten Torchancen der Gladbacher &#8211; Hanke nach Arango-Flanke (68.), Dante nach Eckbällen (74., 84.) und erneut Hanke (87.) hätten allesamt für die längst überfällige Führung sorgen müssen.</p>
<p>Bei Bochum war recht schnell nach Spielbeginn klar, dass man aus Sicht der Gäste mit einem Remis durchaus leben konnte und im Grunde änderte sich daran bis zum Schluss nichts. Nach zwei direkten Wechseln (Jong für Aydin vorne, Federico für Korkmaz links) war der dritte kurz vor Schluss, als Spielgestalter Azaouagh für den in seiner Rolle eher defensiven Toski kam, eher nur Alibi &#8211; denn der Deutsch-Marokkaner reihte sich nahtlos und unauffällig in die offensive Viererkette ein.</p>
<p>Und just als sich die Bochumer aus der Umklammerung etwas befreien konnten, durch einen Dabrowski-Weitschuss (90.) sogar noch zu einer Chance kamen und das 0:0 fix schien, fiel doch noch das verdiente Gladbacher Siegtor. Typisch für das Spiel: Erst hielt Luthe großartig, dann verstoplerte der schwache Hanke kläglich &#8211; und De Camargo stand richtig und versenkte den Ball im Netz&#8230;</p>
<p><strong><em>Fazit: Späte Belohnung für das bessere Team</em></strong></p>
<p>Taktisch war diese Partie nicht übermäßig interessant &#8211; sie lebte von der Spannung und der Tatsache, dass so eine Relegation eben eine Alles-oder-Nichts-Situation ist. Mönchengladbach war hierbei aber die deutlich zielstrebigere, ballsicherere und auch reifere Mannschaft, die einen verdienten, aber über die 90 Minuten wohl nicht ausreichend hohen Sieg einfahren konnten.</p>
<p>Bochum legte es von Anfang an sehr defensiv aus und wäre mit dem 0:0 sicherlich zufrieden gewesen, wiewohl auch der Zweitligist durchaus die eine oder andere Torchance vorgefunden hat. Im Endeffekt wurde man für die vorsichtige Spielweise und vor allem das viel zu umständliche Spiel nach vorne noch bestraft.</p>
<p>Dennoch lässt das Resultat von 1:0 für Mönchengladbach für das Rückspiel alle Möglichkeiten offen. Eine Entscheidung in der Frage, wer den letzten verbleibenden Platz in der nächstjährigen Bundesliga-Saison erhält, hat dieses Hinspiel beileibe noch nicht gebracht.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4767&amp;md5=adc0882da71060c12d649c134820ac2f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Und Meister wird&#8230;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/07/und-meister-wird/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 13:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten & Tippspiele]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[tippspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ballverliebt.eu-Community hat gesprochen. Fast 250 Menschen haben ihre Tipps für das Meisterschaftsfinish der österreichischen Bundesliga abgegeben um per Schwarmintelligenz den Meister zu bestimmen. Und so ging es aus. Vor der heutigen 32. Runde sieht die Tabelle wie folgt aus: Mannschaft Punkte SKS 55 FAK 51 RBS 50 SVR 49 SCR 48 INN 46 WNS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ballverliebt.eu-Community hat gesprochen. Fast 250 Menschen haben ihre Tipps für das Meisterschaftsfinish der österreichischen Bundesliga abgegeben um per Schwarmintelligenz den Meister zu bestimmen. Und so ging es aus.<span id="more-4699"></span></p>
<p>Vor der heutigen 32. Runde sieht die Tabelle wie folgt aus:</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Mannschaft</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr style="background:#d0ff40;">
<td>SKS</td>
<td>55</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>FAK </td>
<td>51</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>RBS</td>
<td>50</td>
</tr>
<tr>
<td>SVR</td>
<td>49</td>
</tr>
<tr>
<td>SCR</td>
<td>48</td>
</tr>
<tr>
<td>INN</td>
<td>46</td>
</tr>
<tr>
<td>WNS</td>
<td>45</td>
</tr>
<tr>
<td>KSV</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>MBG</td>
<td>26</td>
</tr>
<tr style="background:#ff9000;">
<td>LAS</td>
<td>18</td>
</tr>
</table>
<p>In der direkten Abstimmung (die wir einige Minuten verspätet hinzugefügt haben), ist der SK Sturm in dieser Situation mit 76 Prozent der Stimmen zum Meister erkoren worden. Nur Salzburg (12 Prozent) werden noch erwähnenswerte Chancen gegeben. Die Austria, Rapid und Ried kommen zusammen (in dieser Reihenfolge zusammengesetzt) auf weitere 12 Prozent. Viel interessanter war aber natürlich die Abstimmung der einzelnen Spiele, die noch bevorstehen. So können wir auch sehen, ob sich Sturms Titel auch in der Realität für euch ausgeht, oder ob der Tipp nur der aktuellen Tabellensituation geschuldet ist. Folgendermaßen habt ihr gemeinschaftlich getippt.</p>
<p><strong>Spieltag 32 </strong><br />
Austria, Salzburg und Rapid rücken an die Spitze, Sturm erreicht das Minimalziel in Ried.<br />
<small>Austria Wien &#8211; LASK Linz 1<br />
Kapfenberger SV &#8211; Rapid Wien 2<br />
RB Salzburg &#8211; SC Magna 1<br />
SV Mattersburg &#8211; FC Wacker Innsbruck 2<br />
SV Ried &#8211; Sturm Graz X</small></p>
<p><strong>Spieltag 33 </strong><br />
Sturm hält die Austria auf Distanz und verliert eurer Meinung nach keines der beiden Schlüsselspiele. Damit behalten die Grazer es &#8211; trotz weiter heranrückenden Salzburgern und Rapidlern &#8211; selbst in der Hand. Ried verabschiedet sich hier praktisch aus dem Titelrennen, Salzburg wird zum Verfolger Nummer eins.<br />
<small>RB Salzburg &#8211; Kapfenberger SV 1<br />
FC Wacker Innsbruck  &#8211; SV Ried X<br />
SC Magna &#8211; LASK Linz 1<br />
Sturm Graz &#8211; Austria Wien X<br />
Rapid Wien &#8211; SV Mattersburg 1</small></p>
<p><strong>Spieltag 34 </strong><br />
Im Abstiegskampf fällt die Entscheidung, der LASK kann nicht einmal theoretisch noch oben bleiben, weil sie (ebenso wie die Mattersburger) kein Spiel in den verbleibenden Runden gewinnen. Sturm schießt die Linzer endgültig runter und Rapid muss sich in Ried die wieder aufgekeimten Titelhoffnungen wieder abschminken. Fünf Punkte Rückstand vor den letzten beiden Runden, aber die Chancen auf den Europa League-Platz  leben.<br />
<small>Kapfenberger SV &#8211; SC Magna X<br />
Austria Wien &#8211; FC Wacker Innsbruck 1<br />
LASK Linz &#8211; Sturm Graz 2<br />
SV Ried &#8211; Rapid Wien X<br />
SV Mattersburg &#8211; RB Salzburg 2</small></p>
<p><strong>Spieltag 35 </strong><br />
Sturm richtet sich in Wiener Neustadt vor tausenden mitgereisten Grazern und Neustädter Rekordkulisse praktisch selbst die Meisterfeier in Graz an, obwohl die Siezenheimer dran bleiben und die Rieder biegen, deren ganze Konzentration dem Cup-Finale gelten muss. Im Wiener Derby erhält sich Rapid die Chance auf Platz 3. Trotzdem: Die Austria muss in der Schlussrunde dank besserer Tordifferenz &#8220;nur&#8221; Salzburg schlagen um in der Europa League zu spielen.<br />
<small>Kapfenberger SV &#8211; SV Mattersburg 1<br />
Rapid Wien &#8211; Austria Wien 1<br />
RB Salzburg &#8211; SV Ried 1<br />
SC Magna &#8211; Sturm Graz 2<br />
FC Wacker Innsbruck &#8211; LASK Linz 1</small></p>
<p><strong>Spieltag 36 </strong><br />
Sturm verlässt sich nicht auf die Tordifferenz sondern schlägt Innsbruck. Graz versinkt im Freudentaumel. Die Austria erreicht gegen Vizemeister Salzburg nur ein Unentschieden, während Absteiger LASK Rapid nichts entgegenzusetzen hat. Damit sind die Veilchen nicht im Europapokal vertreten.<br />
<small>SV Ried &#8211; Kapfenberger SV 1<br />
LASK Linz &#8211; Rapid Wien 2<br />
Austria Wien &#8211; RB Salzburg X<br />
SV Mattersburg &#8211; SC Magna 2<br />
Sturm Graz &#8211; FC Wacker Innsbruck 1</small></p>
<p><strong>Die Endtabelle:</strong></p>
<table>
<tr>
<td><strong>Mannschaft</strong></td>
<td><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr style="background:#d0ff40;">
<td>Sturm Graz</td>
<td>66</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>Red Bull Salzburg</td>
<td>63</td>
</tr>
<tr style="background:#ffe240;">
<td>Rapid Wien</td>
<td>61</td>
</tr>
<tr>
<td>Austria Wien</td>
<td>59</td>
</tr>
<tr>
<td>SV Ried</td>
<td>55</td>
</tr>
<tr>
<td>Wacker Innsbruck</td>
<td>53</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiener Neustadt</td>
<td>52</td>
</tr>
<tr>
<td>Kapenberger SV</td>
<td>38</td>
</tr>
<tr>
<td>SV Mattersburg</td>
<td>26</td>
</tr>
<tr style="background:#ff9000;">
<td>LASK Linz</td>
<td>18</td>
</tr>
</table>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4699&amp;md5=20008e50065394e6b6f48e764037d583" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wir alle tippen gemeinsam den Bundesliga-Meister</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/05/02/wir-alle-tippen-gemeinsam-den-bundesliga-meister/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten & Tippspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gehen die letzten Runden der österreichischen Fußball Bundesliga-Saison 2010/11 aus? Am Klügsten ist &#8211; behaupten manche &#8211; immer die Masse an einzelnen Expertisen. Deshalb tippt die ballverliebt.eu-Community kollektiv den Meister. Einfach den untenstehenden Fragebogen ausfüllen, wir werten das kollektive Ergebnis vor der nächsten Runde aus und präsentieren es hier. Loading&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehen die letzten Runden der österreichischen Fußball Bundesliga-Saison 2010/11 aus? Am Klügsten ist &#8211; behaupten manche &#8211; immer die Masse an einzelnen Expertisen. Deshalb tippt die ballverliebt.eu-Community kollektiv den Meister. Einfach den untenstehenden Fragebogen ausfüllen, wir werten das kollektive Ergebnis vor der nächsten Runde aus und präsentieren es hier.</p>
<p><iframe width="500" height="1530" frameborder="0" src="https://spreadsheets.google.com/embeddedform?formkey=dHE5a1duMkI1T1BYemJIYlFEM25RaVE6MQ">Loading&#8230;</iframe></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Louis-ist-weg-Effekt</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/04/18/der-louis-ist-weg-effekt/</link>
		<comments>http://ballverliebt.eu/2011/04/18/der-louis-ist-weg-effekt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 13:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Gomez]]></category>
		<category><![CDATA[Heynckes]]></category>
		<category><![CDATA[Jonker]]></category>
		<category><![CDATA[Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Van Gaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Andries Jonker soll die Bayern noch auf Platz drei, und somit in die Champions League führen. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Louis van Gaal spielten die Bayern völlig anders: Sie gaben Leverkusen bereitwillig den Ball, und Bayer wusste nichts damit anzufangen &#8211; und machte zudem individuelle Fehler. Im Grunde ging&#8217;s in diesem Spiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Andries Jonker soll die Bayern noch auf Platz drei, und somit in die Champions League führen. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Louis van Gaal spielten die Bayern völlig anders: Sie gaben Leverkusen bereitwillig den Ball, und Bayer wusste nichts damit anzufangen &#8211; und machte zudem individuelle Fehler.<br />
</em></strong></p>
<div id="attachment_4594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/BayLev.png"><img class="size-full wp-image-4594 " title="BayLev" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/BayLev.png" alt="" width="378" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Bayern München - Bayer Leverkusten 5:1</p></div>
<p><span id="more-4593"></span>Im Grunde ging&#8217;s in diesem Spiel fast ausschließlich um die Trainer. Auf der einen Seite Leverkusen-Trainer Jupp Heynckes, der im Sommer zu den Bayern geht. Für ihn war die Lage besonders pikant: Gewinnt er dieses Spiel, hat er zwar noch kleine Chancen auf den Titel mit Leverkusen, kickt die Bayern (und damit sich selbst) aber möglicherweise für die kommende Saison aus der Champions League. Auf der anderen Seite saß erstmals Andries Jonker als Chef auf der Bayern-Bank: Der langjährige Assistens von Louis van Gaal beerbt diesen für die letzten fünf Saisonspiele und übernimmt dann die 2. Mannschaft, die aus der 3. Liga absteigt.</p>
<p>Systematisch veränderte Jonker gegenüber seinem Ex-Boss nichts, er blieb beim 4-2-3-1. Aber die Art und Weise, wie dieses interpretiert wurde, unterschied sich schon merklich vom Ballbesitz-Spiel Van Gaals, natürlich auch befeuert von der frühen Führung &#8211; Rolfes bekam in der 7. Minute eine von Schweinsteiger verlängerte Ecke so unglücklich auf den Kopf, dass der Ball in sein eigenes Tor ging. So war Leverkusen schon früh gefordert, selbst mehr für das Spiel zu machen.</p>
<p>Was sich in der erstaunlichen Tatsache manifestierte, dass die Bayern vor der Pause weniger als 50% Ballbesitz hatten &#8211; das gab&#8217;s in 95 Pflichtspielen unter Van Gaal nur ein einziges Mal. Dafür setzten die Bayern ihre Gegner durchaus unter Druck. Das zwar zwar kein wildes Pressing á la Dortmund, aber es gelang auf diese Weise gut, Leverkusen in Schach zu halten.</p>
<p><strong><em>Die Formationen</em></strong></p>
<p>Jonker musste auf die gesperrten Robben und Badstuber verzichten. Das hatte zur Folge, dass Müller auf Robbens rechte Seite ging und dafür der von Van Gaal scheibchenweise abgesägte Klose hinter Sturmspitze Gomez auflaufen durfte (und das, seiner Natur entsprechend, eher hoch stehend tat). Hinten bildete Luiz Gustavo mit Van Buyten die Innenverteidigung, Pranjic (und nach dessen Muskelverletzung Contento) war Linksverteidiger. Butt kehrte für Kraft ins Tor zurück. Auffällig war, dass die drei im offensiven Mittelfeld viel rochierten &#8211; so tauchte Klose schon mal auf der rechten Seite auf, so rückte Ribéry auf der anderen Seite immer wieder ein. Auffällig war auch, dass sich vor allem Tymoschuk viel in die Offensive einschaltete &#8211; weil er es sich leisten konnte.</p>
<p>Denn Heynckes agierte von der Formation genauso in einem Mittelding aus 4-2-3-1 und 4-4-1-1. Unterschied auf der Position hinter der Spitze: Während bei den Bayern mit Klose ein Spieler dort stand, der von der Stürmerposition kommt, stellte Heynckes mit Ballack jemanden dorthin, der eher aus dem Mittelfeld kommt. Ballack, der zuweilen tatsächlich als hängende Spitze agierte, sollte wohl Druck auf Tymoschuk ausüben, damit dieser nicht zur Spieleröffnung kommt. Er stand dabei aber oft so hoch, dass er für Anspiele kaum in Frage kam und so keine echte Bindung zum Spiel fand &#8211; und Tymoschuk somit gefahrlos nach vorne gehen konnte.</p>
<p>Besonderer Schwachpunkt war aber die linke Seite von Leverkusen. Renato Augusto, der eher im Halbfeld agierte statt auf der Seite, gelang überhaupt nichts und Castro hinter ihm spielte um nichts besser. So hatten Müller und vor allem Lahm ihren Spaß mit Castro, während sie sich um Renato Augusto kaum kümmern müssen.</p>
<p><strong><em>Bayer drängt die Bayern auf die Seiten ab</em></strong></p>
<p>Nach der frühen Führung fühlten sich die Bayern komfortabel genug, Leverkusen bereitwillig den Ball zu überlassen &#8211; zum einen, weil sie selbst gut verteidigten und keinerlei Gefahr für das Tor von Jörg Butt entstand, zum anderen, weil sich so Räume ergaben, in die die Bayern nach Ballbesitz stoßen konnten. Und Leverkusen verlor die Bälle oft besorgniserregend schnell wieder.</p>
<p>Heynckes lässt nach Außen verteidigen, macht also die Mitte dicht und versucht, gegnerische Angriffe auf die Flügel abzudrängen. Das gibt im Idealfall dem jungen Innenverteidiger-Duo Schwaab/Reinartz Sicherheit, und nimmt zum anderen durch die gute Defensivarbeit von Rolfes und Vidal den gegnerischen Zehner (diesmal eben Klose) merklich aus dem Spiel. Das klappte auch diesmal gut, Castros Desaster-Tag zum Trotz. So taten sich die Bayern, obwohl sie alles im Griff hatten, schwer, vor Adlers Tor zu kommen</p>
<p><strong><em>Leverkusen implodiert</em></strong></p>
<p>Ehe ein krasser individueller Fehler den Bayern das 2:0 ermöglichte: Reinartz brachte den Ball nicht weg, Vidal wollte daraufhin, von Müller bedrängt, die Ecke verhindern &#8211; mit der Ferse. Sein blinder Rückpass landete genau auf den Füßen von Müller, der nur noch querlegen brauchte und Gomez traf. Das lähmte Leverkusen komplett, die bis dahin zwar harmlose, aber wenigstens nach hinten sichere Bayer-Elf implodierte völlig.</p>
<p>Was für die Bayern natürlich eine Einladung erster Güte war. Es bedaufte nicht einmal mehr jeglicher Form von Pressing, um die Bälle von den Leverkusenern ständig in die Füße gespielt zu bekommen. Vor allem Castro und Renato Augusto standen nun komplett neben sich, auch Balitsch auf der anderen Seite &#8211; zuvor recht sicher gegen Ribéry &#8211; ließ nach, Rolfes und Vidal konnten das Spiel somit auch nicht wie gewünscht lenken, und Ballack tauchte unter.</p>
<p>Wenn Bayer mit dem 0:2 in die Pause gekommen wäre, womöglich hätte Heynckes dort noch etwas ausrichten können. Aber nachdem Gomez mit einem Doppelschlag vor der Pause die enormen Räume, die Leverkusen nun anbot zu zwei Toren und somit dem 4:0-Pausenstand nützte, war natürlich alles gelaufen.</p>
<p><strong><em>Belanglose zweite Hälfte</em></strong></p>
<p>Angesichts der klaren Führung wurde die zweite Halbzeit naturgemäß zu einem ziemlichen Non-Contest. Heynckes erlöste den inferioren Castro, dafür ging Vidal nach links hinten und Lars Bender neu ins defensive Mittelfeld. Renato Augusto sah sich der Bayer-Coach noch zehn Minuten an, eher der ebenso inferiore Brasilianer auch raus durfte &#8211; Kießling kam für ihn rein und ging in die Spitze, Derdiyok auf die linke Seite.</p>
<p>Leverkusen erzielte nach einer Stunde das Ehrentor durch Derdiyok (nach einer Unstimmigkeit zwischen Van Buyten und Schweinsteiger); Ribéry sorgte eine Viertelstunde vor Schluss nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Schwaab für den 5:1-Endstand. Ansonsten ließen es die Bayern äußerst ruhig angehen und warteten nur noch, dass die Zeit vergeht. Sie überließen Leverkusen den Ball, die beste Rückrundenmannschaft (ja, das ist tatsächlich Bayer) konnte aber weiterhin wenig davon nützen.</p>
<p>Herauszuheben gilt es bei den Bayern, trotz Gomez&#8217; Hattrick, zwei andere Spieler, für die der Van-Gaal-Rauswurf ganz offensichtlich die größte Befreiung war. Zum einen Thomas Müller, der mit seiner ganzen aufgestauten Spielfreude vor der Pause Castro zerstörte, danach auch noch Vidal vollends entnervte und am Ende mit Michal Kadlec den dritten Linksverteidiger gegen sich hatte. Und Luiz Gustavo: Er spielte den Innenverteidiger defensiv bombensicher (zugegeben, er war auch kaum gefordert) und startete vor allem nach der Pause immer wieder Vorstöße, die ein wenig an Lúcio erinnerten. Allerdings machte der eher schmächtige Luiz Gustavo das nicht mit der ganzen Wucht der Ein-Mann-Büffelherde Lúcio, sondern mit viel Übersicht und sensationellen Pässen in der Spieleröffnung und -gestaltung.</p>
<p><strong><em>Fazit: Was tun mit dem Ballbesitz, Bayer?</em></strong></p>
<p>Ganz offensichtlich hatte Leverkusen nicht damit gerechnet, von den Bayern &#8211; zumal in der Allianz Arena &#8211; dermaßen viel Ballbesitz zu bekommen und somit auch Verantwortung in der Spielgestaltung zu haben. Bayer wusste wenig bis gar nichts damit anzufangen, außerdem spielten einige Leistungsträger richtig schlecht: Vor allem die linke Seite mit Castro und Renato Augusto war eine Katastrophe. Bevor Heynckes wirklich etwas ändern hätte können, fingen sich die Gäste noch zusätzliche Tore ein und in der zweiten Hälfte hatte Leverkusen so nur noch die Möglichkeit, das Außmaß der sportlichen Katastrophe in grenzen zu halten.</p>
<p>Auch, wenn das 5:1 spektakulär aussieht &#8211; im Grunde war es eine langweile und eher unspektakuläre Partie. Andries Jonker ließ seine Bayern nach dem frühen Tor zurückziehen, wollte Leverkusen kommen lassen, sodass das Spiel lange dahinplätscherte. Dann nützten die Bayern drei Fehler eiskalt aus, und die komplette zweite Halbzeit war im Grunde sinnlos.</p>
<p>In der Tat muss es aber so gewesen sein, dass viele Spieler bei den Bayern wie von einer Last befreit waren und sich im Hergeben des Ballbesitzes mit schnellen Gegenstößen wohler fühlen als im Ballbesitz-Spiel von Van Gaal. So war das Spiel sicherlich auch so ein wenig geprägt vom Louis-ist-weg-Effekt.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=4593&amp;md5=cf07d787e4f928baf863212d3a3d3a58" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sturm &#8211; Salzburg: Vom schwarzen Chancentod und bulligen Mannschaftsgeist</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/04/17/sturm-salzburg-vom-schwarzen-chancentod-und-bulligen-mannschaftsgeist/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 17:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[sturm graz]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 29. Runde der österreichischen Bundesliga bot die Bühne für das erste Meisterschaftsfinale der Saison. Die Titelträger von Red Bull Salzburg mussten nach Graz, um bei Sturm einen Sieg zu holen. Alles andere hätte das Ende der Bullen-Ambitionen bedeutet. Die Blackies konnten nach dem souveränen 2:0-Sieg in Hütteldorf mit breiter Brust anreisen, bei den Siezenheimern durfte Ricardo Moniz mit seinem Co Niko Kovac erstmals ein Spiel komplett vorbereiten.</strong> <a href="http://derstandard.at/1302745420442/Vom-schwarzen-Chancentod-und-bulligen-Mannschaftsgeist" target="_blank"><em>Die komplette Analyse auf derStandard.at lesen</em></a></p>
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