Archiv der Kategorie: FIFA

FIFA WM 2026 mit 48 Teams

Die FIFA WM-Reform: Alle auf zur Weltmeisterschaft! (Juhuu! Yay!)

Die FIFA hat es also getan. Sie hat die Weltmeisterschaft ab 2026 auf 48 Teams erweitert. Warum zum Teufel? Wie soll das aussehen? Was soll man von der WM-Reform halten? Welche Teams kommen da dazu? Welche Kontinente profitieren? Und wo soll sowas eigentlich stattfinden? Tom und Philipp haben sich in einer Eilsendung damit auseinander gesetzt. Ihr ahnt es sicher schon: Sie sind begeistert. Alle Shownotes hier!

Der Videobeweis, Titelkämpfe und Überraschungen im EURO-Kader (Ballverliebt Podcast #2)

Ihr wollt nichts verpassen in der Welt des internationalen Top-Fußballs? Dafür gibt es den Ballverliebt Podcast! Auch diese Woche haben wir wieder ein kompaktes Update über die wichtigsten Ereignisse und Ergebnisse zusammengestellt. Mit dabei sind wichtige Entscheidungen und Topspiele im deutschen und englischen Fußball aber auch eine Diskussion der neuesten Regeländerungen durch die IFAB: Die Dreifachbestrafung ändert sich, der Videobeweis kommt. Außerdem fragen wir uns, wer in letzter Sekunde noch auf den Zug Richtung EURO 2016 im Kader des ÖFB aufspringt und diskutieren zwei Kandidaten, die noch nicht lange auf der Shortlist dafür stehen. Und wir wagen eine kurze Vorschau auf die spannendsten Spiele der Europapokalwoche und merken: Die Europa League hat mehr zu bieten als die Champions League.

Fragen beantworten wir gerne in den Kommentaren und über Diskussionen, Feedback und Anregungen freuen wir uns auch immer!

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Van Gaal fällt, Pellegrinis Abschiedstitel und Blatters Erbe (Ballverliebt Podcast #1)

Der Ballverliebt Fußball Podcast ist mit seiner zweiten Folge zurück. Die Themen: Wieso hat Salzburg sich gegen die Austria eines Titelrivalen entledigt? War das dramatische Wembley-Finale gegen Liverpool der letzte Titel für ManCity-Coach Manuel Pellegrini? Wieso fällt Louis Van Gaal einfach um? Führt Julian Baumgartlinger Mainz als Kapitän in die Champions League? Ist Neo-FIFA-boss Gianni Infantino the change we have been waiting for? Und was treibt das österreichische Frauen-Nationalteam in Zypern?
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Ballverliebt Classics: Senegal 2002 – in memoriam Bruno Metsu

metsuBruno Metsu ist tot, der Franzose erlag 59-jährig einem Krebsleiden. Der Name des Trainers, dessen Markenzeichen seine wallende Haarmähne war, wird immer untrennbar mit einer der größten Leistungen verbunden bleiben, die je ein Underdog bei einem großen Turnier geschafft hat: Dem Viertelfinal-Einzug mit dem vor und auch nach seiner Ära international irrelevanten Team aus dem Senegal bei der WM-Endrunde 2002.

Zwei Jahre zuvor hatte der damals 46-Jährige, nach einigen Stationen in Frankreichs zweiter Liga, das Team übernommen. Nach einem achtbaren Afrikacup-Viertelfinale startete man noch unter Vorgänger Peter Schnittger nur mit zwei Remis in eine schwere WM-Quali-Gruppe mit Marokko, Ägypten und Algerien. Dann kam Metsu und der Aufstieg bekann.

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Österreich kurz vor Toreschluss, Teil 2: Verweigerer, Irreregulär und Alaba

Am Freitag kommt es zum Showdown: Österreich gastiert in der Friends-Arena von Stockholm, dann geht’s auf die Färöer-Inseln. Die entscheidenden Spiele, ob sich das ÖFB-Team erstmals seit 16 Jahren auf sportlichem Wege für ein Großereignis qualifizieren kann oder nicht. Aus diesem Anlass unser großer Zweiteiler: Österreich im Quali-Endspurt, ein Rückblick auf die letzten 24 Jahre: So lief es für Österreich in den Qualifikationen und so sah es kurz vor Ultimo aus.

Hier nach Teil 1 (1988-1999) nun hier Teil 2: Herzogs Tor in Israel, Krankls Ausraster in Belfast, und die Wiederauferstehung unter Koller.

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Österreich kurz vor Toreschluss, Teil 1: Toni, Andi, Kegelabend

Am Freitag kommt es zum Showdown: Österreich gastiert in der Friends-Arena von Stockholm, dann geht’s auf die Färöer-Inseln. Die entscheidenden Spiele, ob sich das ÖFB-Team erstmals seit 16 Jahren auf sportlichem Wege für ein Großereignis qualifizieren kann oder nicht. Aus diesem Anlass unser großer Zweiteiler: Österreich im Quali-Endspurt, ein Rückblick auf die letzten 24 Jahre: So lief es für Österreich in den Qualifikationen und so sah es kurz vor Ultimo aus.

Hier Teil 1: Von Polsters Gala gegen die DDR über die Regenschlacht von Belfast bis zu jenem Jahr, in dem die Vorwahl des ÖFB auf “0905” geändert wurde.

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Glosse: Weltfußballer müssen glitzern

Die Formation einer Mannschaft aus FIFA Weltfußballern

Jährlich seit 1991 wird von der FIFA ein Weltfußballer geehrt. In 19 Anläufen ist ein Stürmer oder offensiver Mittelfeldspieler als Sieger aus dieser Abstimmung hervorgegangen. Nur ein Verteidiger (Fabio Cannavaro) und ein zentraler Mittelfeldspieler (Lothar Matthäus) haben es in die erlauchte Liste der FIFA Weltfußballer geschafft. Diese Positionen würden runtergerechnet auf eine Mannschaft mit elf Spielern also je etwa ein halbes Mal besetzt. Das ergibt einen Wasserträger, der ganz schön viel Laufarbeit erledigen muss. Weiterlesen nach dem Klick!

Die WM 2026 findet dann wohl in Nordkorea statt

Nachdem die WMs 2018 und 2022 vergeben wurden lässt sich ein Trend aus dem Vergabeverfahren ableiten. Entscheidend ist gemäß dieser Theorie nicht unbedingt die Qualität einer Bewerbung, sondern die Freiheit in einem Land. Wir verwenden den politikwissenschaftlich weithin anerkannten Freedom House Index (Version 2010) um diese zu messen. Dieser Index stuft die Freiheit in einem Land nach politischen und zivilen getrennt Rechten ein (wobei gilt: 1 = am Besten, 7 = am Schlechtesten).

Folgt man dieser Logik, wird die WM 2026 zum Beispiel an Nordkorea vergeben. Würde noch einen Zwischenstopp am Weg in die absolute Unfreiheit gemacht, böte sich auch noch China (Politisch 7, Zivil 6) davor an. Hier eine Grafik über die Einschätzung der politischen und zivilen Freiheiten in den letzten fünf FIFA Weltmeisterschafts-Austragungsländern und die logische Fortsetzung.

Die Freiheit in FIFA-WM-Ländern

(tsc)

Logisch und mutig, so oder so

Die letzte große Vergabezeremonie der Ära Blatter ist also vorbei – Russland und Katar haben erwartungsgemäß die Zuschläge für die WM-Endrunden 2018 bzw. 2022 bekommen. Für die einen ein logischer und nachvollziehbarer Schritt, für andere ein Skandal, der nur auf massiver Bestechung fußen könne. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

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