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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Premier Leaks #4: &#8220;Lasst ihn verrotten&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 00:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[FC Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Javier Mascherano]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange bevor die Seven Nation Army von den White Stripes bei der Euro 08 zum weltweiten Stadiongesang-Siegeszug antrat, marschierte sie bei vielen europäischen Fußballklubs schon auf den Rängen. Eine Adaption davon hatten die Liverpool-Fans für Javier Mascherano übrig, der sich mit seinem konsequentem Sechserspiel im defensiven Mittelfeld in die Herzen der Reds-Fans gespielt hatte. &#8220;Masch&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange bevor die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6j7huh5Egew">Seven Nation Army von den White Stripes</a> bei der Euro 08 zum weltweiten Stadiongesang-Siegeszug antrat, marschierte sie bei vielen europäischen Fußballklubs schon auf den Rängen. Eine Adaption davon hatten die Liverpool-Fans für Javier Mascherano übrig, der sich mit seinem konsequentem Sechserspiel im defensiven Mittelfeld in die Herzen der Reds-Fans gespielt hatte. &#8220;Masch&#8221; zeigt nun mit seinem Abgang in Richtung Barcelona, wie schnell man sich den Status &#8220;Publikumsliebling&#8221; verpatzen kann.<span id="more-2621"></span></p>
<p>Schon Inter Mailand bekundete im Laufe des Sommers Interesse am 26-Jährigen. Rafael Benitez hatte zwar eine Vereinbahrung unterschrieben, dass er seinem Ex-Team nicht die Spieler wegkaufen werde, gab aber bekannt, dass er <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/aug/26/rafa-benitez-dirk-kuyt-inter-liverpool" target="_blank">für Spielereinkäufe bei Inter nicht verantwortlich</a> wäre. Ein dreistes Schlupfloch. Und so versuchte Inter neben Dirk Kuyt auch den Argentinier zu locken, den Benitez 2007 an die Anfield Road geholt hatte. Die Italiener scheiterten in beiden Fällen, doch dann klopfte das große Barça an die Tür. </p>
<p>Barcelona-Angebote sind verständlicherweise für fast jeden Spieler attraktiv. Statt dies offen zu sagen, lautete der Spin im Mascherano-Lager allerdings plötzlich, seine Frau habe Probleme mit dem Leben in England und wolle weg. Nachdem sich Barcelona-Spieler schon im gescheiterten Transfer rund um Arsenals Cesc Fabregas öffentlich eingeschaltet hatten, war zum Beispiel Lionel Messi auch in diesem Fall sehr besorgt um das Wohlergehen von Mascheranos Frau und appelierte für eine &#8220;humane&#8221; Entscheidung.</p>
<p>Als Messis Nationalteam-Kapitätn nach bereits zwei Jahren auf der Insel 2008 seinen gutbezahlten Liverpool-Vertrag (zu noch besseren Konditionen) um vier Jahre verlängerte, hatte der Argentinier sich darüber offensichtlich keine Gedanken gemacht. &#8220;Es scheint nicht so lange her, dass Liverpool 18 Millionen Pfund zahlte um Mascherano aus seinem Schlamassel bei West Ham zu ziehen. Ich wette seine Frau war damals glücklich&#8221;, <a href="http://www.independent.co.uk/sport/football/news-and-comment/neil-warnock-how-did-mascheranos-wife-get-the-blame-for-javiers-decision-to-leave-liverpool-2064128.html">schrieb Queens Park Rangers-Trainer Neil Warnock</a> trocken über die Familiensorgen.</p>
<p>Doch Vergangenes sollte man nicht zu hoch bewerten: Die verbleibenden zwei Vertragsjahre schienen nun unerträglich und eine spanischsprachige Umgebung jedenfalls unersetzlich. Unbeeindruckt davon kündete Liverpools Neo-Coach Roy Hodgson an, dass er den Argentinier ungern und jedenfalls nicht unter seinem Wert an die Katalanen verkaufen würde. Mascherano weigerte sich daraufhin, wieder <a href="http://soccernet.espn.go.com/news/story?id=816976&#038;sec=england&#038;cc=5739"> ins Trikot der Redszu schlüpfen</a>. Das war unmittelbar vor dem Spiel bei Manchester City und brachte Hodgson auf die Palme: Mascherano handle egoistisch und nicht wie ein Profi.</p>
<p>Allgemein stößt Mascheranos Verhalten auf wenig Verständnis in England. Besondere Härten im Ton liest man im Eurosport-Blog &#8220;<a href="http://uk.eurosport.yahoo.com/football/world-cup/armchair-pundit/article/8434/" target="_blank">Armchair Pundit</a>&#8220;: Hodgson solle Mascherano &#8220;zur Reservemannschaft abstellen und verrotten lassen&#8221;. Dies würde trotz all seiner Leistungen der größte Dienst sein, den der Trainer dem Fußball machen könnte, da es Spieler und ihre Manager daran erinnern würde, dass Verträge auch etwas zu gelten haben. </p>
<p>Abgänge wie der von Mascherano sind ein Zeichen dafür, dass das System im Spitzenfußball zu hinterfragen ist. Die Zeitspanne der Zusammenarbeit festzulegen soll Kontinuität im sportlichen Bereich ermöglichen und unterscheidet sich von der normalen Arbeitswelt. Doch die Realität bringt die Klubs zunehmend in eine schlechtere Verhandlungsposition und selbst Giganten wie Liverpool können sich dem kaum noch entziehen. Einerseits garantiert ein Vertrag dem Spieler weitgehend ungeachtet seiner tatsächlichen Leistungen gutes Geld. Andererseits verliert so ein Wisch er <a href="http://derstandard.at/1259281856852/Premier-League-Harte-Zeiten-fuer-die-Mighty-Reds" target="_blank">in schlechten Zeiten</a> oder beim Interesse eines attraktiven Klubs <a href="http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-1305579/Javier-Mascherano-exit-price-Liverpool-pay-missing-Champions-League.html" target="_blank">schnell seine Bedeutung</a> und Spieler können ihren Ausstieg erzwingen. </p>
<p>Gerade das finanziell angeschlagene Liverpool könnte sich im Moment schwer leisten, hochbezahlten Spielern eine Denkpause im Amateurteam zu erteilen. Zu hoch sind die Kosten für solche Lehrstücke. Deshalb wurde einem verbesserten Angebot der Katalanen schlussendlich zugestimmt. Von den ursprünglich geforderten 25 Millionen Pfund (oder den 50 Millionen, die Benitez noch ein Jahr zuvor von Barcelona verlangte) war auch das zwar noch etwas entfernt, die Reds machen im endgültigen Angebot aber zumindest keinen Verlust mehr.</p>
<p>Liverpool-Fanblogger <a href="http://blogs.soccernet.com/liverpool/archives/2010/08/the_monster.php" target="_blank">Kevin Brodie brachte die Stimmung unter den Anhängern auf den Punkt</a>: &#8220;Ich verstehe, dass er einen Wechsel für seine Familie möchte. Aber er versteht sicher auch, dass Fußball ein Geschäft ist. Wir zahlten 18 Million Pfund für einen Spieler der nicht Argentinien-Kapitän war und bei West Ham kein Spiel bekam&#8221;. Wie könne er nur glauben, dass er heute als Argentinien-Kapitän und hochprofilierter Liverpool-Spieler weniger wert als damals wäre? Einen warmen Empfang an der Anfield Road brauche Mascherano jedenfalls nicht mehr zu erwarten.</p>
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		<title>Premier Leaks #3: Das neureiche Arbeitermilieu</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 21:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Manchester City]]></category>
		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montagabend steigt in der Premier League das Spitzenspiel. Manchester City empfängt Liverpool in der zweiten schweren Partie für beide Mannschaften (die Reds starteten 1:1 gegen Arsenal, die Citizens 0:0 bei Tottenham). Die letzten sieben Aufeinandertreffen endeten fünf Mal Remis. Seit 2005 gab es für City keinen Heimsieg.
In der vergangenen Saison sahen sich meine Eltern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montagabend steigt in der Premier League das Spitzenspiel. Manchester City empfängt Liverpool in der zweiten schweren Partie für beide Mannschaften (die Reds starteten 1:1 gegen Arsenal, die Citizens 0:0 bei Tottenham). Die letzten sieben Aufeinandertreffen endeten fünf Mal Remis. Seit 2005 gab es für City keinen Heimsieg.<span id="more-2604"></span></p>
<p>In der vergangenen Saison sahen sich meine Eltern bei einem England-Trip mit Freunden genau diese Begegnung in Manchester an, Überliefert wurde Abenteuerliches: Nach dem Schlendern durch den Fanshop wollten sie pünktlich ihre Plätze beziehen. Sie rannten um das Stadion auf der Suche nach ihrem Sektor. Einmal herum, zweimal herum &#8211; er war nicht aufzufinden. Also fragten sie einen Ordner. Der deutete zum Erstaunen der Gruppe hinter sich: Der VIP-Eingang tat sich vor ihnen auf. Durch den gingen sie, vorbei an der Tiefgarage mit Nobelschlitten, hinauf auf die Tribüne mit den Ledersesseln. Wie das passiert ist, weiß niemand so genau. Beschwert hat sich niemand.</p>
<p>&#8220;Manchester City &#8211; das ist eigentlich solides englisches Arbeitermilieu&#8221;, schreibt Carsten Germann in seinem Buch &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3895337218?tag=zurpolitikc06-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3895337218&#038;adid=1K7F9QXJWRNZSBS7W9MW&#038;" target="_blank">Absolute Dynamite</a>&#8221; (das ich hier in näherer Zukunft noch besprechen werde). 1999 war der Verein noch in der dritten englischen Liga (mit einem Zuseherschnitt von über 30.000 an der Maine Road), seit 2002 ist er wieder durchgehend erstklassig. Es folgte die Eröffnung des neuen City of Manchester-Stadions (2003, 47.000 Plätze), die Übernahme des Vereins durch den thailändischen Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra (2007) und ein Jahr darauf die erneute Übernahme durch die Abu Dhabi United Group. Die dahinterstehenden Öl-Scheichs sollen finanziell 60 Mal potenter als Chelsea-Besitzer Roman Abramovich sein, der seinen Klub ähnlich führt. Der neureiche Klub des Arbeitermilieus war endgültig in der Dekadenz angekommen.</p>
<p>Zwar sind die <a href="http://transfermarkt.at/de/premier-league/transferuebersicht/wettbewerb_GB1.html" target="_blank">Transferbilanzen</a> der meisten Klubs bislang negativ (Fulham, Aston Villa, Liverpool, Blackburn und Sunderland sind positiv), doch in der Premier League ist offiziell der &#8220;Sommer der Entbehrung&#8221; (allerdings entlasten auch Vertragsauflösungen von Spielern die keine Ablöse einbringen die Kassen sehr). Bei City sicher nicht. Es ist eine wichtige Saison im Stadtteil Eastlands. Innerhalb von drei Jahren versprachen die Scheichs einen Top 4-Platz in der Meisterschaft. Im Vorjahr (dem zweiten Anlauf) ging der Plan im direkten Duell mit Tottenham baden. Bei diesem Saisonstart wäre ein 5:0 für die Spurs an der White Hart Lane auch kein ungerechtes Ergebnis gewesen.</p>
<p>Seit der Übernahme hat City Rekordsummen ausgegeben. Ungefähr 230 Millionen Pfund Transferdefizit wurden in den ersten beiden Saisonen gemacht &#8211; 130 Millionen Pfund hat der Verein auch in dieser Saison schon wieder mehr ausgegeben als eingenommen. Einer der neuesten Zugänge ist der junge Mario Balotelli von Inter Mailand, der den Großteil der letzten Saison salopp gesagt auf den selben Ersatzbänken wie Marko Arnautovic verbracht hat. Sein Preis lag bei stolzen 28 Millionen Euro und einem fürstlichen Salär. Eine andere Verstärkung ist Yaya Toure, der nun pro Woche 200.000 Pfund bei den Citizens verdient (zum Vergleich: die ManUnited-Bestverdiener Wayne Roone und Rio Ferdinand kassieren mit 120.000 Pfund etwas mehr als die Hälfte).</p>
<p>Ohne ein großer Hellseher zu sein, bin ich recht sicher, dass ManUnited-Trainer Alex Ferguson an Manchester City dachte, als er jüngst die <a href="http://www.independent.co.uk/sport/football/premier-league/ferguson-attacks-age-of-kamikaze-spending-2055206.html" target="_blank">&#8220;Kamikaze-Einkäufe&#8221;</a> ungenannter Liga-Teilnehmer geißelte. Fergusons spendabelster Sommer war 2007 mit Ausgaben von 80 Millionen Pfund zwar auch nicht &#8220;schlampert&#8221;, vergleichsweise aber ein sogenannter &#8220;Lercherlschaß&#8221;. Die Folge: Nach der <a href="http://ballverliebt.eu/2010/08/09/ein-englander-namens-weimann/" target="_blank">Kader-Reform der Premier League</a> hat City auch zu Beginn der Transferschlusswoche noch ein zu großes Spielerfeld. Die Konkurrenz freut sich auf den Panikschlussverkauf.</p>
<p>Die mit Stars gespickte Mannschaft ist sicher nicht nur ein Vorteil, sondern auch eine Herausforderung. Der Real Madrid-Effekt und die Probleme der einstigen bayrischen Hollywood-Starallüren sind im Fußball bekannte Phänomene. Ob sich viele der großen Namen mit Bankerl- und Tribünenplätzen zufriedengeben, wird sich zeigen. Trainer Roberto Mancini, als stets schick gekleideter, unbeirrbarer Schalträger an der Seitenlinie auch so gar nicht Arbeitermilieu, hat aber zumindest mit den beiden nationalen Pokalen und der Europa League ein paar &#8220;unwichtigere&#8221; Einsatzgebiete zur Verfügung.</p>
<p>Ob Mancini die nötige Autorität und das politische Geschick hat, um einen Star-Kader zu bändigen, wird sich zeigen. Der zu Cardiff City verliehene <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/aug/17/craig-bellamy-cardiff-manchester-city" target="_blank">Craig Bellamy beschreibt Mancini</a> als &#8220;Top-Trainer&#8221;. Ein anderer der bereits abgeladen wurde bezweifelt, dass der 45-jährige Italiener diese Fähigkeiten hat: Stephen Ireland. Der seit Sonntag 23-jährige kommt aus dem City-Nachwuchs, war 2009 Spieler des Jahres des Vereins, spielte aber seit der Ankunft von Mancini keine große Rolle mehr. Jetzt ging Ireland im Tausch gegen Aston Villas James Milner nach Birmingham. Dort ließ er sofort nach Vertragsabschluss <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/aug/20/manchester-city-stephen-ireland" target="_blank">eine Portion Frust ab</a>: Mancini habe überhaupt keine Verbindung zu seinen Spielern. Er (Ireland) sei als jemand beschrieben worden, der aus dem Verein gedrängt wurde, aber in Wahrheit sei er &#8220;glücklich dort weg zu sein&#8221;.</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question">Wird Manchester City die Top 4 diesmal erreichen?</strong>
		<div class='dem-results'>
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		<title>Salzburg &#8211; Hapoel: Wer nicht rennt, kriegt eine auf den Deckel</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/18/wer-nicht-rennt-kriegt-auf-den-deckel/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[hapoel tel-aviv]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Salzburg unterliegt im Hinspiel des Champions League-Playoffs gegen Hapoel Tel-Aviv verdient mit 2:3 (1:2). Es hat nicht viel gepasst an diesem Abend in Wals-Siezenheim.
Die Bullen wurden von Huub Stevens mit einem 4-1-4-1 auf den Platz geschickt. 

Die Gäste aus Israel traten mit einem klassischen 4-4-2 an.

Von der ersten Minute wurde klar, dass Hapoel seine Stärke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salzburg unterliegt im Hinspiel des Champions League-Playoffs gegen Hapoel Tel-Aviv verdient mit 2:3 (1:2). Es hat nicht viel gepasst an diesem Abend in Wals-Siezenheim.<span id="more-2587"></span></p>
<p>Die Bullen wurden von Huub Stevens mit einem 4-1-4-1 auf den Platz geschickt. </p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7410.jpg" alt="" title="Red Bull Salzburg" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2588" /></p>
<p>Die Gäste aus Israel traten mit einem klassischen 4-4-2 an.</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7411.jpg" alt="" title="Hapoel Tel-Aviv" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2589" /></p>
<p>Von der ersten Minute wurde klar, dass Hapoel seine Stärke aus der Geschwindigkeit seiner Stürmer zieht. Mit dem Durchbruch von Shechter und dem daraus resultierenden Elfmeterfoul von Franz Schiemer wurden die Gastgeber auf dem falschen Fuß erwischt. Damit gelang Tel-Aviv nicht nur die Führung durch Torhüter Vincent Eneyama (3.), sondern auch das Kunststück, die sonst so verlässlichen Innenverteidiger Ibrahim Sekagya und Rabiu Afolabi nervös zu machen. Zu steif waren die beiden in der Bewegung und chancenlos im Sprintduell. Die Furcht vor dem Tempo war nahezu greifbar.</p>
<p>Und die Gäste kamen immer wieder dazu sie auszuspielen. Der Grund dafür war eigentlich recht banal. Sahar und Shechter positionierten sich nicht ganz vorne neben den Innenverteidigern sondern rund um Schiemer, dem armen Schwein im defensiven Mittelfeld. Er konnte sich natürlich nicht um die beiden recht breit positionierten Stürmer kümmern. Und diese kamen dann im vollen Tempo auf die Verteidigung zu.</p>
<p>Weil mit Dusan Svento und Christian Schwegler die beiden Außenverteidiger eher weiter vorne platziert waren, taten sich hinter ihnen weiter Räume auf. Immer wieder konnte vor allem der starke Shechter dort hineinbrechen und zog damit noch die Innenverteidigung auseinander. Das und ein paar Flügelläufe war so ziemlich der einzige Zug, den Hapoel zeigte &#8211; und er genügte.</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/IMG_7413.jpg" alt="" title="Verteidigungsproblem" width="500" height="400" class="alignnone size-full wp-image-2590" /></p>
<p>Dass Huub Stevens etwa 65 Minuten nichts dagegen tat, muss ihm angelastet werden. Als Reaktion auf diese Situation wären mir zwei Varianten eingefallen. Svento und Schwegler zurückzubeordern und eine enge Verteidigungsvariante zu wählen wäre die eine, ist aber aufgrund der sicher offensiven Natur der beiden und den dann limitierten Angriffsoptionen eher ungeschickt. Sinnvoll wäre es gewesen Schiemer im Angriffsfall gleich ganz in die Liberoposition zurückfallen zu lassen und eine Dreier-Innenverteidigung aufzuspannen, wie das diese <a href="http://www.zonalmarking.net/2010/04/22/is-the-sweeper-set-for-a-return-to-prominence/" target="_blank">Grafik von Zonal Marking</a> ganz gut zeigt:</p>
<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/modern-centre-half.gif" alt="" title="Die Variante DM als Libero bei einem 4-2-3-1" width="223" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-2599" /></p>
<p>Zusätzlich zu dieser taktischen Schwäche fiel aber eine unglaubliche Schwerfälligkeit der Salzburger auf. Abseits des Balles wurde herumgetrabt. Weder gab es hartes Pressing, noch eine schnelle Rückwärtsbewegung des Mittelfeld. Besonders auffällig war das in einer Szene, als Shechter sich im Strafraum mit Sekagya matchte. Der Verteidiger schaffte es, den Stürmer zu stellen, aber die restliche Verteidigung kam ihm nicht zu hilfe, joggte locker zurück. Diese Situation ging zwar gerade noch gut, nicht aber mehr beim zweiten Gegentreffer. Eine völlig chaotische Ordnung im Defensivspiel ließ Vermouth, den neben Shechter stärksten Hapoel-Spieler, frei flanken. In der Mitte war Sahar unbehelligt zum Einköpfen bereit.</p>
<p><strong>Offensive Harmlosigkeit</strong></p>
<p>Der Ausgleich davor muss als Zufallstreffer gewertet werden. Zwar gelang es Salzburg, die noch nicht in der Meisterschaft stehenden Israelis zeitweise auf ihre Abstimmungsprobleme hinzuweisen, aber echte Gefahr konnten sie kaum erzeugen. Der weite Schwegler-Einwurf aus der 28. Minute kam folgerichtig nach missglückten Klärungsversuch eines Israelis zum bemühten Nikola Pokrivac, der zog aus der Distanz voll ab und hämmerte den Ball wundervoll per linker Stange ins Tor.</p>
<p>Im Angriff war auch deshalb nichts zu sehen, weil Joaquin Boghossian viel zu behäbig wirkte und damit gut isoliert war. Der gut spielende Jakob Jantscher (der wie Schiemer leider im Rückspiel wegen der Gelbsperre leider fehlt), der immer wieder über die Außenbahn nach vorne zog, fand im Uruguayer keinen Abnehmber. Der kaum ins Spiel integrierte Gonzalo Zarate konnte über die rechte Seite kaum für Gefahr sorgen. Er vertändelte sich immer wieder dabei, in die Mitte zu ziehen. Nur wenn Schwegler mitkam, kam von rechts auch einmal eine Flanke zur Mitte. Mahops Einwechselung (78.) für Zarate brachte vermehrt Druck über rechts. Der Kameruner hatte die Extraportion Tempo.</p>
<p><strong>Die Wechsel ziehen</strong></p>
<p>Nach dem 1:3 durch Shechter (Entstehung wie gehabt und allgemein in der Grafik gezeigt) hatte Stevens genug von Boghossian und brachte Roman Wallner. Der Österreicher hat zwar Probleme mit der Abstimmung seiner Laufwege, konnte aber zumindest mehr Optionen eröffnen. Mit seiner Schnellig- und Quirligkeit setzte er der Hapoel-Hintermannschaft zu und bot seiner Hintermannschaft eine Anspielstation. Dass er die Elfermöglichkeit (67.) nach einem Foul an Jantscher eher zittrig aber doch zum 2:3 nutzte, gibt ihm hoffentlich etwas Selbstvertrauen.</p>
<p>In der 68. Minute brachte Stevens für Schiemer den brasilianischen Neuzugang Alan. Der von Fluminese gekommene 21-jährige wurde bei der Verpflichtung als Stürmer bezeichnet, spielte aber fortan im defensiven Mittelfeld und konnte mit seiner Geschwindigkeit Shechter wenigstens etwas entgegensetzen. </p>
<p>Christoph Leitgeb zeigte in dieser Phase eine erfreuliche Entwicklung und versuchte das Spiel an sich zu reissen. Er rutschte als zweiter Sechser zurück (das nunmehrige 4-2-3-1 war die vorher angesprochene, späte Reaktion von Stevens auf das Problem der israelischen Taktik). Er ging dennoch immer wieder mit nach vorne und kam dabei mit Tempo von hinten angerauscht.</p>
<p>Mit den drei Wechseln und dieser taktischen Änderung kam endlich Schwung und Bewegung in das Salzburger Spiel. Zweimal hätte etwa der aufgerückte Svento die Möglichkeit auf dem Fuß gehabt, traf den Ball aber beide Male nicht richtig. Dass Tel-Aviv im Konter weiter gefährlich blieb, war aufgrund des Spielstands nun eine logische Folge. Auch wenn keine weiteren Möglichkeiten mehr entstanden, war die Schlussphase der Salzburger war trotzdem ihre beste im Spiel. Sie gibt zumindest einen Funken Hoffnung für das Rückspiel am kommenden Mittwoch.</p>
<p>Aber es ist eher eine Mission Impossible. Salzburg enttäuschte und muss sich neben der Perspektive Europa League nach den bisherigen Saisonvorstellungen auch den Hinweis gefallen lassen, dass zum Beispiel Austria Wien ein ernstzunehmender und in der Entwicklung weiter wirkender Titelkonkurrent in Österreich wartet.</p>
<p>(tsc)</p>
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		<title>Kunstrasen im Europapokal</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa League]]></category>
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		<category><![CDATA[Young Boys Bern]]></category>

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		<description><![CDATA[Tottenham-Trainer Harry Redknapp spricht sich nach der Nahezu-Katastrophe in der Champions League bei den Young Boys Bern (3:2 nach 3:0) gegen Kunstrasen aus. Er wolle keine Ausreden suchen, aber habe vier Spieler (King, Keane, Lennon, Huddlestone) wegen der Verletzungsgefahr nicht aufgeboten und die Mannschaft habe den Belag gehasst. 
Seit der Saison 2006/7 erlaubt die UEFA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tottenham-Trainer Harry Redknapp spricht sich nach der Nahezu-Katastrophe in der Champions League bei den Young Boys Bern (3:2 nach 3:0) gegen Kunstrasen aus. Er wolle keine Ausreden suchen, aber habe vier Spieler (King, Keane, Lennon, Huddlestone) wegen der Verletzungsgefahr nicht aufgeboten und die Mannschaft habe den Belag gehasst. </p>
<p>Seit der Saison 2006/7 erlaubt die UEFA den Gummiboden. In Österreich spielte Salzburg bis zum Ende der vergangenen Saison auf einem solchen Belag, ließ aber im Sommer Naturrasen verlegen. Wir bitten zur Umfrage.</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question">Sollten Kunstrasenplätze im Europapokal erlaubt sein?</strong>
		<div class='dem-results'>
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	</div></div>
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		<title>Premier Leaks #2: Die stürmische Anpassungszeit</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/16/premier-leaks-2-sturmische-anpassungszeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Fernando Torres]]></category>
		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

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		<description><![CDATA[Um einige Dinge klar zu machen hat es nicht einmal das komplette erste Wochenende in der Premier League gebraucht. Schon nach 30 Minuten zwischen Tottenham und Manchester City muss jeder erkannt haben, warum die Sommer für anglophile Fußballfans so schwer zu ertragen sind. In dieser Liga wird der schnellste Fußball gespielt &#8211; und deshalb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um einige Dinge klar zu machen hat es nicht einmal das komplette erste Wochenende in der Premier League gebraucht. Schon nach 30 Minuten zwischen Tottenham und Manchester City muss jeder erkannt haben, warum die Sommer für anglophile Fußballfans so schwer zu ertragen sind. In dieser Liga wird der schnellste Fußball gespielt &#8211; und deshalb der attraktivste.<span id="more-2566"></span></p>
<p>Wer das herausragende Tempo nicht selbst erkennt, kann besonders zum Saisonstart reihenweise Neuverpflichtungen bei ihren PL-Debüts nach zwanzig Minuten beobachten. Während die Zunge am Boden nachschleift, sticht in aus dem Blick ihren Augen der pure Unglaube: Das Tempo des Spiels auf dem umliegenden Feld kann doch nicht wirklich sein.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/aug/15/manchester-city-roberto-mancini" target="_blank">Paul Haward beschreibt das im Guardian</a> ganz wunderbar: Ein tiefer Kulturschock mache den Erstauftritt auch von Weltklasseverpflichtungen so amüsant. Leute wie ManCitys David Silva würden eine &#8220;kafkaeske Traumwelt&#8221; betreten, als wären sie in einer Flippermaschine aufgewacht. Manche Spieler gewöhnen sich schnell daran, andere brauchen etwas länger. Der Fußballfan auf der Insel, ist jedenfalls gewohnt dem neuen Mann nicht gleich die ersten fünf Fehlpässe übel zu nehmen. </p>
<p>Aber natürlich haben die hohen Anforderungen an den Körper auch ihren Preis.  &#8220;Es ist nicht einfach sich daran zu gewöhnen,&#8221; erklärte <a href="http://www.liverpoolecho.co.uk/liverpool-fc/liverpool-fc-news/2008/11/25/fernando-torres-i-ve-fallen-in-love-with-liverpool-the-club-and-the-city-100252-22335307/" target="_Blank">Fernando Torres nach seiner zweiten Saison</a>, &#8220;aber wenn du es einmal geschafft hast, willst du nirgendwo anders mehr spielen&#8221;. Doch er und manch anderer Spieler sehen ihre Gesundheit dadurch auch auf Dauer in Gefahr. &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, in welchem Zustand ich in fünf oder sechs Jahren bin, wenn ich hier bleibe&#8221;, <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/apr/25/torres-premier-league-injury-worry" target="_blank">meinte Torres</a> gegen Ende der vergangenen Saison (ein kaum aufgegriffener Sager, wegen dem ich seinen Abgang befürchtete). </p>
<p>Es ist im Angesicht der Intensität kaum verwunderlich, dass so viele Premier League-Stars bei Welt- und Europameisterschaften nicht fit sind oder ausgelaugt wirken. Die Klasse und die besondere, temporeiche Spielkultur der eigenen Liga sind auch Gründe dafür, warum es so wenige englische Spieler ins<br />
Ausland treibt. Die permanent hohe Belastung ist auch eines der Themen, um das sich der englische Verband kümmern muss, wenn die Nationalmannschaft bei diesen Turnieren wieder eine Rolle spielen will. </p>
<p>Ideen werden dazu ab und zu vorgebracht. Mit dem Streichen von einem der beiden Pokale könnten einige Spiele reduziert werden. Allerdings sind Cupspiele meistens eher Bühnen für Reservisten und Jungkicker. Effektiver wäre die Einführung einer Winterpause. Was den Stars die nötige Verschnaufpause verschaffen könnte, würde Fans allerdings schmerzen. Die nach-weihnachtlichen Boxing Day-Spiele sind eine der schönsten Fußballtraditionen. Man kann mir glauben, wenn ich sage: So richtig zu lieben beginnst du die Premier League, wenn du an Weihnachten den Blinddarm rausgenommen bekommst und dich auf der Genesungs-Couch nur toller Fußball vom TV-Wahnsinn der Feiertage rettet.</p>
<p><em>PS: An alle, die <a href="http://ballverliebt.eu/2010/08/09/ein-englander-namens-weimann/">vergangene Woche</a> meiner Einschätzung nicht glauben wollten, dass Andreas Weimann bei Aston Villa in dieser Saison auf seine Einsätze kommen würde: Ätsch. Er hat schon in der ersten Runde fünf Minuten schnuppern dürfen. ;)</em></p>
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		<item>
		<title>Vercoacht! Aber nicht nur das 3:3 ist ärgerlich&#8230;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/12/vercoacht-aber-nicht-nur-das-33-ist-argerlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 22:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das österreichische U21-Team vergibt einen 3:1-Vorsprung in einem Spiel, das man 75. Minuten lang recht sicher im Griff hatte. Ganz frei von Schuld darf sich Teamchef Herzog mit schlechten Wechseln nicht nehmen &#8211; aber Rundherum hat noch einiges mehr nicht gestimmt, als im österreichischen Spiel&#8230;
Ja, die Weißrussen starteten flotter &#8211; aber schon nach wenigen Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das österreichische U21-Team vergibt einen 3:1-Vorsprung in einem Spiel, das man 75. Minuten lang recht sicher im Griff hatte. Ganz frei von Schuld darf sich Teamchef Herzog mit schlechten Wechseln nicht nehmen &#8211; aber Rundherum hat noch einiges mehr nicht gestimmt, als im österreichischen Spiel&#8230;</em></strong><span id="more-2555"></span></p>
<p>Ja, die Weißrussen starteten flotter &#8211; aber schon nach wenigen Minuten bekam das österreichische Team alles recht sicher in den Griff. Das ÖFB-Team brauchte zwar eine halbe Stunde, um aus der deutlichen Feldüberlegenheit auch Kapital zu schlagen (Nuhiu nach Freistoßflanke von Arnautovic zum 1:0, Arnautovic per Elfer nach Foul an Nuhiu zum 2:1, wahrscheinlich Nuhiu nach einem schlimmen Torwartfehler zum 3:1). Der 20-Meter-Hammer von Kapitän Michail Sivakov &#8211; der Cagliari-Legionär ist zweifellos einer der talentiertesten Weißrussen &#8211; war zwar saublöd (weil die Defensive ihn recht billig gewähren ließ), brachte aber kaum wirkliche Unruhe ins österreichische Spiel.</p>
<p>Torhüter Heinz Lindner war hinten wenig beschäftigt. Ramsebner und Kapitän Margreitter machten über weite Strecken viel zu, Dibon hielt den starken Nikhaitchik gut unter Kontrolle, und Fabian Koch machte auf der für ihn ungewohnten linken Seite auch vieles richtig. David Alaba war der Deligierer im defensiven Mittelfeld, Yasin Pehlivan machte für ihn die Drecksarbeit &#8211; und das vor allem in der ersten Hälfte absolut grandios.</p>
<p>Grandios war auch &#8220;Nudsch&#8221; &#8211; also Atdhe Nuhiu. Der lange Rapid-Stürmer war extram aktiv, erkämpfte sich viele Bälle und glich vor allem zwischen Pause und seinem (viel zu frühen) Austausch die Launen von Arnautovic gut aus. Dieser schlurfte die meiste Zeit nur über den Platz, ließ nur vereinzelt sein Können aufblitzen. Wie in der 39. Minute, als er zwei Weißrussen austanzte und erst an Goalie Khutar (sorry für das Wortspiel, aber Khutar war bis auf das Gegentor zum 1:3 zumeist ein Guter) scheiterte. Wie bei seinem Elfmeter zum 2:1, den er sicher verwertete. Wie bei seiner Freistoßflanke, die Nuhiu zum 1:0 über die Linie nudelte.</p>
<p>In der ersten Hälfte hielt sich Arnautovic noch recht diszipliniert an seine zugewiesene Position &#8211; erst auf der linken, nach der Trinkpause in der 23. Minute auf der rechten Seite. In der zweiten Hälfte gingen aber die Gäule mit ihm durch: Mal im zentralen Mittelfeld, mal auf der rechten Seite, mal im Sturmzentrum. Das brachte nicht nur Unordnung in das österreichische Spiel (Grünwald und Burgstaller im Mittelfeld und Nuhiu vorne waren nur noch damit beschäftigt, auf Arnautovic zu reagieren) und dem Bremen-Legionär einen Rüffel von Kapitän Margreitter ein.</p>
<p>Das klappte eine Viertelstunde nach der Pause ganz gut, als dann aber mit Nuhiu einer der besten Österreicher unter tosendem Applaus der 3.600 Zuschauer den Platz für Villain Weimann verließ, war&#8217;s aber vorbei. Weimann musste ins linke Mittelfeld, weil Arnautovic nun beschlossen hatte, Sturmspitze zu spielen. Damit waren beide Out of Position: Arnautovic, weil er im Angriffszentrum seine Technik und sein Tempo nicht annähernd so gut ausspielen kann, wie auf den Seiten. Und Weimann, weil das eine für ihn komplett ungewohnte Position ist. Als Herzog dann Drazan (völlig außer Form, schlechtester Mann am Platz) für Grünwald brachte, ging Weimann ins Zentrum. Dort lauerte er auf Zuspiele, die aber nicht kamen. Oder auch nicht kommen konnten, weil Weimann im Abseits herumturnte.</p>
<p>Das Spiel plätscherte vor sich hin und dass die Österreicher kaum noch was nach vorne zu Stande brachten, wurde recht gleichgültig registriert, weil auch die Weißrussen nicht und nicht ins Spiel kamen. Und das, obwohl in dem Team durchaus Talent steckt, nicht nur bei Kapitän und Italien-Legionär Michail Sivakov. Sturmspitze Vladimir Jurtchenko etwa hatte mit einem Tor maßgeblichen Anteil daran, dass Underdog Dnepr Mogilev zuletzt Baník Ostrau aus der Europa-League geworfen hat. Pavel Nikhaitchik spielte mit BATE Borisov schon Champions League &#8211; und sicherte vor zwei Jahren mit seinem Tor ebendort ein 1:1 bei Zenit St. Petersburg.</p>
<p>Dann allerdings wurde Dmitri Rekish eingewechselt, und der Linksaußen von Dinamo Minsk (zuletzt immerhin Sieger über Maccabi Haifa) hatte sofortigen Impact. Keine zwei Minuten auf den Platz, traf er aus spitzem Winkel zum 2:3, das aus heiterem Himmel gefallen war. Nachdem das Spiel der Österreicher zuvor recht lange ohne echtes Highlight verlaufen war, wussten alle im Stadion: Oje, jetzt wird&#8217;s noch einmal eng! Denn dass der Schalter nun nicht mehr umgelegt werden konnte, war schon vorher ersichtlich.</p>
<p>Und genau so kam es. Vor allem Ramsebner, aber auch Margreitter schwammen in der Innenverteidigung nun königlich, droschen die Bälle nur noch raus. Das Mittelfeld war von den Launen von Arnautovic derart verwirrt, dass sie immer noch mit sich selbst beschäftigt war. Und Alaba und Pehlivan konnten dem Spiel nun nicht mehr die nötige Ruhe verleihen &#8211; was sich auch nicht änderte, als Herzog Arnautovic für Patrick Salomon vom Platz nahm. Es spielten nur noch die Weißrussen, und der Ausgleichstreffer lag absolut in der Luft.</p>
<p>Aus einem billigen Freistoß (Margreitter hatte sich aufgestützt) sollte es dann soweit sein: Kurz vor Beginn der Nachspielzeit zielte abermals Linksfuß Dmitri Rekish ins linke Kreuzeck &#8211; und Heinz Lindner war geschlagen. Ob der Ball haltbar war oder nicht, darüber debattierten die anwesenden Journalisten auch noch deutlich nach dem Spiel in der Stadionkantine &#8211; füllende Antwort konnte keine gefunden werden. So oder so: Schuld an dem verdaddelten Vorsprung war Heinz Lindner sicher nicht&#8230;</p>
<p><em>Fazit:</em> &#8230;sondern in erster Linie leider Andi Herzog, der das Spiel nach der Pause vercoachte. Den wichtigen Nuhiu schon nach einer Stunde für Weimann zu bringen, der nie Bindung zum Spiel fand, war die größte Fehlentscheidung. Als dann auch noch der völlig neben sich stehende Christopher Drazan für den recht soliden Grünwald kam, war neben der Spitze auch die linke Seite tot &#8211; Drazan war ein Totalausfall. Und das Gegentor zum 2:3 brachte das Spiel dann endgültig zum kippen.</p>
<p>So hatten die Österreicher das Spiel zwar über weite Strecken im Griff, waren aber letztlich &#8211; so brutal das klingt &#8211; zu blöd, es auch über die Zeit zu bringen. Leider! Aber wenn das Team sich schon von einem Anschlusstor 15 Minuten vor Schluss so aus der Fassung bringen lässt, darf man auch für das abschließende Spiel in Aberdeen (am 7. September übrigen) nicht allzu viel erwarten. Für ein im Falle eines Sieges in Schottland wahrscheinlich anstehende Playoff gilt natürlich selbiges. Eigentlich schade &#8211; denn der Kader selbst ist fraglos extrem stark.</p>
<p><strong><em>Stimmen zum Spiel:</em></strong><br />
Andi Herzog, Teamchef Österreich: &#8220;In der ersten Halbzeit waren wir gut, haben die Vorgaben umgesetzt. Dann ist aber zu viel über die Mitte gegangen, das hat nicht funktioniert. Ich habe gehofft, das wir&#8217;s noch drüberbringen, aber es hat nicht funktioniert. Jetzt brauchen wir nicht viel rechenen, sondern müssen in Schottland gewinnen!&#8221;</p>
<p>Georgi Kondratsev, Teamchef Weißrussland: &#8220;Ich habe meine Mannschaft in der ersten Hälfte nicht wieder erkannt! Erst danach konnten wir unsere Stärken besser ausspielen. Wir hatten unsere Chancen, leider hat es nur für das Unentschieden gereicht. Wir sind jetzt aber in einer guten Position, und wir werden sicher ins Playoff kommen &#8211; weil wir nicht noch einmal so schlecht spielen werden wie heute!&#8221;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><strong>Österreich &#8211; Weißrussland 3:3 (3:1).</strong></em></span><br />
Waldstadion, Pasching, 3.600 (ausverkauft), SR Gómez (Esp).</p>
<p><em><strong>Tore: </strong></em>1:0 Nuhiu (30.), 1:1 Sivakov (31.), 2:1 Arnautovic (35., Elfmeter), 3:1 Nuhiu (45.), 3:2 Rekish (75.), 3:3 Rekish (90.).</p>
<p><strong>Österreich:</strong> Lindner &#8211; Dibon, Margreitter, Ramsebner, F. Koch &#8211; Pehlivan, Alaba &#8211; G. Burgstaller (71. Drazan), Grünwald, Arnautovic (79. Salomon) &#8211; Nuhiu (62. Weimann). <strong>Weißrussland: </strong>Khutar &#8211; Veretilo, Filipenko, Politevitch, Astraukh &#8211; Sivakov, Dragun &#8211; Khardseitchuk (46. Skavish), Vorornkov (73. Rekish), Nikhaitchik &#8211; Jurtchenko. <strong>Gelb: </strong>Alaba &#8211; Politevitch.</p>
<p><strong>Tabelle Gruppe 10: </strong>Österreich14, Schottland 13, Weißrussland 13, Albanien 4, Aserbaidschan 1. <span style="color: #999999;">(Aut und Alb noch ein Spiel, die anderen je zwei)</span></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Anmkerung am Rande: Während das Spiel selbst ganz okay war, mangelte es rundherum an einigem. Dass über 500 Fans mangels Platz im Stadion wieder nach Hause geschickt werden mussten, ist bitter &#8211; mit einem vollen Haus hat aber keiner so wirklich gerechnet. Dass es aber keine PK gab, halte ich persönlich schon für einen kleinen Skandal &#8211; ebenso wie das Verhalten des (natürlich) angefressenen Andi Herzog, der außer einem Statement dem ORF gegenüber für KEINEN der anwesenden Journalisten zu sprechen war. Die Spieler haben einen Maulkorb verpasst bekommen (&#8220;Sorry, i darf keine Interviews geben&#8221;, so Yasin Pehlivan). Und den weißrussischen Teamchef musste ich am Hinterausgang bei der ersten Zigarette nach zumindest zwei Stunden abpassen &#8211; ein Dank an dieser Stelle an den weißrussischen Delegationsleiter, der als Dolmetscher geholfen hat.</p>
<p>Ebenso zweifelhaft war die Entscheidung, den weißrussischen Bus zwar direkt vorm Spielerausgang zu parken, die ÖFB-Kicker aber alle durch eine Traube von Fans mussten, die alle Fotos und Autogramme wollten. Gerade David Alaba wurde regelrecht bestürmt, ohne dass ein Funktionär als ordnende Hand fungiert hat. Den Bayern-Legionär zipfte dieser Spießrutenlauf zwar sichtlich an, er erfüllte aber jeden Wunsch &#8211; bis er (endlich) im Kreis seiner Familie untertauchen konnte. Da hat sich dann doch keiner mehr hingetraut.</p>
<p>(phe)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Österreich &#8211; Schweiz, Gerechtigkeit und Gastgeschenke</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2010/08/11/osterreich-schweiz-gerechtigkeit-und-gastgeschenke/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 21:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[freundschaftsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[klagenfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[wörthersee]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 18.000 Zusehern traf Österreich im Wörthersee-Stadion im &#8220;Sommerländerspiel&#8221; auf die WM-Teilnehmer und Nachbarn aus der Schweiz. Nach einem 2:1-Holpersieg gegen schwächelnde Dänen und einem 0:1 gegen Kroatien ging die ÖFB-Elf in ihr drittes Länderspiel des Jahres. Für die Schweiz war es die erste Partie nach der WM-Teilnahme, für Österreich wurde es ein weiteres Experiment.
Schlechten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Vor 18.000 Zusehern traf Österreich im Wörthersee-Stadion im &#8220;Sommerländerspiel&#8221; auf die WM-Teilnehmer und Nachbarn aus der Schweiz. Nach einem 2:1-Holpersieg gegen schwächelnde Dänen und einem 0:1 gegen Kroatien ging die ÖFB-Elf in ihr drittes Länderspiel des Jahres. Für die Schweiz war es die erste Partie nach der WM-Teilnahme, für Österreich wurde es ein weiteres Experiment.</strong></em><span id="more-2554"></span></p>
<p><strong>Schlechten Dag erwischt</strong></p>
<p>Bundestrainer Didi Constantini mischte ordentlich durch und versuchte sich mit einem 4-5-1 (real zumeist ein 4-1-4-1) an den Eidgenossen, die nominell ein 4-4-2 aufboten, was sich als 4-1-3-2 mit variabler, hängender Spitze gestaltete (dem 4-1-4-1 also nahe kommend, aber tendentiell offensiver).</p>
<p>Einem fünfminütigen Abtasten folgten erste Gelegenheiten, die sich aber nur aus Standardsituationen ergaben. In der 10. Minute patzte Benaglio vor Pogatetz nach einem weiten Fuchs-Freistoß, es reichte aber nur zu einer Ecke. Kurz darauf bediente Hoffer nach Sololauf Wolf, der den  Ball aber von der Strafraumgrenze in die Ränge beförderte.</p>
<p>Die Schweizer kamen nun langsam aus ihrer Verhaltenheit und hatten einen Defensivschwachpunkt der Gastgeber erspäht. Stocker wirbelte links an Dag vorbei und bediente den freistehenden Yakin. Dem wurde der Winkel aber zu spitz und sein Ball aufs lange Eck rollte vorbei. An der Stange stand Dag, der das Leder zum Abstoß heraus rollen lassen wollte und dabei einen Gegner übersah. Aus dem folgenden Chaos in der Abwehr vermochte die Hitzfeld-Truppe aber kein Kapital zu schlagen.</p>
<p>In der Folge musste sich der heute in Superform agierende Goalie Gratzei auszeichnen. In Minute 23 parierte er einen Derdiyok-Kopfball, den Schiemer zugelassen hatte, zwei Minuten darauf entscheid er eine 1-gege-1-Situation mit Yakin für sich. Pogatetz hatte da gepatzt und generell nicht seinen besten Tag erwischt.</p>
<p><strong>Pausenerkenntnis</strong></p>
<p>Neben Dag, der immer mehr zum Unsicherheitsfaktor der rechten Abwehrseite avancierte, schwächelte nun auch ein weiterer Spieler: Patrick Wolf. Er hatte bis dato ohnehin nicht besonders viele Bälle gesehen, zeigte sich im Vorwärtsspiel aber wenigstens bemüht. Gegen Ende der ersten dreißig Minuten präsentierte sich der Wiener-Neustadt-Kicker als kaum noch vorhanden, nachdem seine Arbeit nach hinten ohnehin bereits mangelhaft war. Das sorgte über die rechte Aussenbahn freilich für noch mehr Last, die nun auf Dag und Pogatetz abfiel und für brenzlige Szenen im Strafraum sorgte, die zumeist vereinte Kräfte zur Klärung benötigten.</p>
<p>Nach einer kurzen &#8220;Verletzungspause&#8221; für Jimmy Hoffer, der nach anfänglich gutem Spiel ebenfalls langsam verblasste und immer weniger Ballkontakte hatte, kamen die Schweizer über Stocker noch einmal gefährlich vors Tor. Den unplatzierten Schuss parierte Gratzei aber nur sicherheitshalber.</p>
<p>Es folgten die ersten fünf starken Minuten Österreichs, darunter ein Junuzovic-Weitschuss der Marke &#8220;okay&#8221; und ein (schlecht getroffener) Freistoß-Nachschuss von Pogatetz.</p>
<p>In der Halbzeit wechselte Constantini dann &#8211; spät aber doch &#8211; die drei bisher größten Schwachpunkte aus (Klein kam für Dag, Korkmaz für Wolf und Harnik für Hoffer), was die Offensive in Schwung brachte. Denn mit Beginn der zweiten Hälfte nahm das rot-weiß-rote Heimteam das Heft wieder in die Hand.</p>
<p><strong>Elfer und Latte</strong></p>
<p>Korkmaz bereitete seinen Gegnern einiges Kopfzerbrechen und nahm damit den Druck von der rechten Defensivseite, wo Klein deutlich souveräner agierte als Dag. Auch Harnik wusste sich im Laufe der Zeit besser einzuschalten als Hoffer.</p>
<p>Wiederum zeigte die Schweiz Schwächen bei Standards, Schiemer konnte eine Ecke in der 49. Minute beinahe per Kopf  ins Eck setzen, ein Freistoß-Nachschuss von Fuchs wurde kurz darauf unerwartet lang. 20 Minuten lang gelang den Schweizern keine gefährliche Reaktion, Österreich machte aus der erspielten Dominanz jedoch zuwenig. Erst in der 60. bediente der eingewechselte Padalino die Sturmabteilung mit einem Querpass, Yakin (knapp vorei) und Stocker (sehr knapp vorbei) vermochten daraus aber nichts Zählbares zu machen.</p>
<p>Schließlich hätte ein Gastgeschenk in der 63. Minute die Constantini-Elf erlösen können. Beschenkt wurde das Heimteam allerdings nicht von der Schweiz, sondern vom spanischen Schiri Perez.  Ein leichtes Foul an Harnik, das zudem ausserhalb des 16ers begann, wurde als Elfer gegeben. Fuchs schoß jedoch viel zu unplatziert und ermöglichte Benaglio eine Parade. Der sich daraus ergebende Kopfball für den Schützen traf nur die Latte, es blieb beim 0:0.</p>
<p>Es dauerte weitere sieben Minuten, dann war es Baumgartlinger &#8211; der sich einige Male gut in Szene setzte &#8211; der Benaglios Können herausforderte. Ein Schuss vom Strafraumeck konnte der eidgenössische Goalie mit Mühe übers Tor lenken, die Ecke blieb harmlos.</p>
<p><strong>Österreich = Spanien?</strong></p>
<p>Hitzfelds Goldhändchen führte schließlich zum Goldtor. Costanzo wurde eingetauscht, für ihn ging Yakin. Wenige Augenblicke später verfehlte Florian Klein eine Klärung und ermöglichte eine gelupfte Vorlage auf den eben Aufgelaufenen. Der ließ aus kurzer Distanz Gratzei keine Chance.</p>
<p>Der Treffer &#8211; entgegen des Spielverlaufs der zweiten Häfte &#8211; drehte die Verhältnisse am Rasen langsam wieder zugunsten der Schweizer. Nur Harnik eröffnete in der 88., nach einem weiten Fuchs-Zuspiel, noch einmal eine Ausgleichschance &#8211; sein Schuß touchierte aber nur leicht die Stange.  Und ich weiß nicht, was den ORF-Kommentator Thomas König da wieder geritten hatte, denn er kam just darauf auf die Idee, Österreich mit Spanien zu vergleichen.</p>
<p>Zur Erinnerung: Spanien hatte im ersten WM-Gruppenspiel die Schweiz fast über 90 Minuten im Griff, schaffte aber gegen eine massierte Defensive den hochverdienten Ausgleich nicht, nachdem Gelson Fernandes die Eidgenossen via Konter in Führung gebracht hatte).</p>
<p>Den Abschluss des Spiels setzte schließlich Inler, der nach Vorlage von Ben Khalifa Gratzei zu einer weiteren Großtat nötigte.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Was bleibt ist eine 0:1 Niederlage gegen die Schweiz, die gemessen am Spielverlauf durchaus verdient ist. Die Gäste waren-  über 90 Minuten betrachtet &#8211; überlegen und wussten vor allem ihre Überlegenheit wesentlich besser in Gefahr umzuwandeln. Ein Fehlgriff des Schiedsrichters hätte das Spiel anders drehen können, dass dem aber nicht so kam, kann als &#8220;gerecht&#8221; betrachtet werden. Positiv zu sehen ist, dass DiCos Wechselpolitik heute durchaus nachvollziehbar und entsprechend erfolgreich war. Insbesondere der Dreiertausch in der Pause stabilisierte das Team enorm.</p>
<p>Negativ ist, dass der Bundestrainer die Niederlage &#8211; indirekt aber doch &#8211; auf Fuchs verschossenen Penalty schob, was ein weiteres Indiz seiner Kommunikationsunfähigkeit darstellt. Wichtig wäre es, zum nächsten Spiel ein Angriffskonzept zu entwickeln, denn ein solches war nur selten zu erkennen &#8211; die Offensive baut noch zu sehr auf spontanen Ideen auf, denn auf ausgereiften Konzepten. Insbesondere hapert es an der Anbindung zwischen Mittelfeld und Sturm, wo viel Geschwindigkeit und Chancenpotential verloren geht. Das Experiment &#8220;Patrick Wolf&#8221; ist nicht nur in dieser Hinsicht reif für seine Beendigung. Eine weitere Baustelle ist die Defensive, für die immer noch keine harmonierende Besetzung gefunden wurde.</p>
<p>(gpi)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Live: Österreich &#8211; Weißrussland (U21, EM Quali)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Andreas Herzog]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mannschaft von Andreas Herzog trifft am Mittwoch um 19 Uhr in Pasching in einem direkten Duell um den Gruppensieg in der Europameisterschafts-Qualifikation (die in der Folge zu Olympia 2012 führt) auf Weißrussland. Die Fernsehanstalten zeigen das Spiel nicht, aber Ballverliebt.eu ist vor Ort und berichtet live.
U21 EM-Quali: Österreich &#8211; Weißrussland
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mannschaft von Andreas Herzog trifft am Mittwoch um 19 Uhr in Pasching in einem direkten Duell um den Gruppensieg in der Europameisterschafts-Qualifikation (die in der Folge zu Olympia 2012 führt) auf Weißrussland. Die Fernsehanstalten zeigen das Spiel nicht, aber Ballverliebt.eu ist vor Ort und berichtet live.<span id="more-2548"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=326c8566f9/height=550/width=500" scrolling="no" height="550px" width="500px" frameBorder ="0" allowTransparency="true"  ><a href="http://www.coveritlive.com/mobile.php/option=com_mobile/task=viewaltcast/altcast_code=326c8566f9" >U21 EM-Quali: Österreich &#8211; Weißrussland</a></iframe></p>
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		<title>Premier Leaks #1: Ein Engländer namens Weimann</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Weimann]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Prosenik]]></category>
		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende hat die Qualitätsflaute zwischen WM-Ende und Premier League-Start ein gnädiges Ende. Football is coming home, quasi. Am ersten Blick ist das Theater dasselbe wie jedes Jahr und überall: Trainer und Spieler wechseln wie sie lustig sind, Fans schrauben ihre Hoffnungen hoch, dass der neue Mann auf Position XY jetzt aber sicher die maßgebliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende hat die Qualitätsflaute zwischen WM-Ende und Premier League-Start ein gnädiges Ende. Football is coming home, quasi. Am ersten Blick ist das Theater dasselbe wie jedes Jahr und überall: Trainer und Spieler wechseln wie sie lustig sind, Fans schrauben ihre Hoffnungen hoch, dass der neue Mann auf Position XY jetzt aber sicher die maßgebliche Verbesserung ist. Hinter den Kulissen ändert sich mit dem Saisonbeginn in England aber einiges an der Teamplanung. Die Liga nimmt Fehlentwicklungen der letzten Jahre ins Visier.<span id="more-2535"></span></p>
<p>Wegen ausufernder Kaderbudgets, zu weniger Engländer in den Spitzenteams und eines Mangels an jungen Spielern <a href="http://www.guardian.co.uk/football/blog/2010/jul/30/premier-league-academy-homegrown-players">regelt der Verband die Kader stärker</a> &#8211; die Vereine haben dem vor etwas mehr als einem Jahr zugestimmt. Nicht mehr als 25 Spieler dürfen im Einserteam geführt werden, wovon mindestens acht &#8220;home-grown&#8221; sein müssen. Eine ähnliche Regel gilt in UEFA-Bewerben schon seit 2008.</p>
<p>Im Laufe der Saison dürfen in England Unter-21-jährige Spieler jederzeit aushelfen. In der zweiten Saisonhälfte, wenn Verletzungen häufiger und die Belastungen für die Profis sehr groß werden, soll das mehr Jungen zu Erstliga-Einsätzen verhelfen.</p>
<p>Bei so tiefgreifenden Änderungen gibt es natürlich auch Kritik. Während sich einige Trainer wohl einfach ungern ins Handwerk pfuschen lassen und <a href="http://www.arsenal.com/news/news-archive/wenger-home-grown-rule-is-disastrous-" target="_blank">andere eine Beeinflussung der Marktpreise</a> fürchten, dürfte vor allem für 21-jährige ein Problem auftreten. Können die sich bis zum 21. Geburtstag nur an den Rand des, nicht aber in den Kader kämpfen, stehen sie jedenfalls bis zur nächsten erlaubten Kaderänderung in einem der Transferfenster im Abseits. Falls Klubs ihre vielversprechendsten Jungspieler für befürchtete Engpässe zuhause behalten, statt sie zum Praxissammeln zu verleihen, wäre das wohl ein Bärendienst an der Jugend.</p>
<p><strong>Full HG oder HG ready</strong></p>
<p>Der Begriff &#8220;home-grown&#8221; führt in die Irre. Der jeweilige Bub muss seine ersten Gehversuche nicht schon auf britischem Rasen unternommen haben. Spielt er in jener Saison drei oder mehr Jahre in England, in der er das 21. Lebensjahr beendet, bekommt er das HG-Gütesiegel. Arsenals spanischer Superjunge Cesc Fabregas ist damit im Sinne der Regel so englisch wie Liverpool-Urgestein Jamie Carragher. Arsene Wengers langjährige Politik, junge Talente von überall her zu scouten und zu hochkarätigen Profis zu veredeln, rentiert sich damit in einer weiteren Hinsicht. </p>
<p>Fabregas ist allerdings eher die Ausnahme. Von den 300 16- bis 18-jährigen Spielern die aktuell in den Premier League-Akademien den großen Traum leben, sind immerhin 245 &#8220;echte&#8221; Engländer (~82%). Beim Rest sind auch Österreicher: Philipp Prosenik <a href="http://www.chelseafcforums.com/viewtopic.php?f=6&#038;t=5266&#038;p=54377" target="_blank">unterschieb zwar kürzlich einen Profivertrag bei Chelsea</a>, wird aber nach einer verletzungsreichen vergangenen Saison nicht zum Zug kommen. Auch für Toni Vastic heißt es bei den Blackburn Rovers erstmal in der Akademie zu Einsätzen zu kommen. </p>
<p>Andreas Weimann hingegen gilt als hoch im Kurs bei Aston Villa-Trainer Martin O&#8217;Neill. Weimann steht im Kader und dürfte mit Rückennummer 42 ab und zu auf Torjagd gehen. Der Wiener ist auch HG-gestempelt: Er verbringt bereits sein drittes Jahr in Birmingham. Der einst mit ihm dorthin gewechselte Dominik Hofbauer darf davon vorerst nicht mehr träumen. Er spielt seit diesem Sommer beim FAC in der Regionalliga Ost.</p>
<p>Die neuen Regeln haben einigen Klubs Probleme bereitet. Allen voran den Reichsten. Manchester City hatten kurz vor Saisonbeginn noch über 30 Spieler auf ihrer üppigen Gehaltsliste. Das wird noch zum ein oder anderen Schnäppchen für die Konkurrenz führen. Chelsea hingegen hat mit dem umgekehrten Problem zu kämpfen und bisher nur fünf Spieler, die als home-grown gelten (Wayne Bridge wird trotzdem nicht von City zu Chelsea gehen). Damit darf Carlo Ancelotti nur 22 Profis für die Saison melden, was den Abgang von <a href="http://ballverliebt.eu/2008/04/26/coole-cole/" target="_blank">Joe Cole</a> vielleicht etwas schmerzlicher macht.</p>
<p>Als gelernter Österreicher neigt man zu glauben, die neuen Regeln wären aus einer Panikreaktion nach dem unschönen WM-Abschneiden der Engländer geboren. Aber sie wurden schon seit mehreren Jahren vorbereitet. So schlecht ist der englische Nachwuchs auch nicht: Die U17 gewann ihre Euro 2010. Die U19 erreichte (auch <a href="http://ballverliebt.eu/2010/07/18/23-gegen-england-unnotiger-fehlstart-in-die-u19-em/" target="_blank">gegen Österreich</a>) immerhin das Halbfinale der EM (im Vorjahr und 2005 sogar den zweiten Platz). Die englische U21 scheiterte 2009 ebenfalls erst im Europa-Finale. Ob die Regeln dabei geholfen haben, diese Talente in die Kampfmannschaften zu integrieren, wissen wir in einigen Jahren. (tsc)</p>
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		<title>Sturm beschenkt Rapid &#8211; mit Platz im Mittelfeld!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Matchbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rapid]]></category>
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		<description><![CDATA[Sturm verliert das Heimspiel gegen Rapid hochverdient mit 0:2 &#8211; und das hat nur sehr wenig mit der geringeren Regenerationszeit seit dem Europacup-Spiel unter der Woche zu tun. Nein, Rapid hat gezeigt, was die Mannschaft kann, wenn alle Spieler auf der Position spielen, auf der sie am Stärksten sind.
Was im Falle von Rapid in erster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Sturm verliert das Heimspiel gegen Rapid hochverdient mit 0:2 &#8211; und das hat nur sehr wenig mit der geringeren Regenerationszeit seit dem Europacup-Spiel unter der Woche zu tun. Nein, Rapid hat gezeigt, was die Mannschaft kann, wenn alle Spieler auf der Position spielen, auf der sie am Stärksten sind.<span id="more-2540"></span></strong></em></p>
<p>Was im Falle von Rapid in erster Linie heißt: Steffen Hofmann in der Mitte. Dort kann der Deutsche seine unbestrittenen Fähigkeiten als zentraler Spielgestalter, der nicht selten gar als hängende Spitze agiert, am besten ausspielen. Und zwar ohne dass die rechte Seite, auf die er sonst nominell gestellt wird, verwaist zu lassen: Dort agierte erst Kavlak (aktiv, aber zuweilen etwas schlampig) und nach ihm Christopher Trimmel. Das 4-2-3-1 ist ohne Frage die Formation, die dem Kader der Rapidler am Besten entspricht.</p>
<p>Sturm-Trainer Foda indes experimentierte mit einem 4-1-4-1. Wohl auch deshalb, weil mit Mario Kienzl nicht zur Verfügung stand, sollte Imre Szabics aus dem Mittelfeld kommen. Da sind Szabics und auch Muratović sehr wenig um Defensivaufgaben scherten, stand Weber oft alleine gegen Hofmann &#8211; zudem konnte sich aus dem Sechser-Duo Heikkinen/Hinum immer zumindest einer aufrücken, weil Muratović und Szabics nicht am Spiel teilnahmen. Die Folge: Rapid hatte massives Übergewicht im Mittelfeld.</p>
<p>Im Zentrum, weil Hofmann sich auf das konzentrieren konnte, was er kann, und zudem Unterstützung von seinen unterbeschäftigten Sechsern hatte. Auf der linken Seite, weil Saurer mit Ehrenreich kaum Mühe hatte. Und auf der rechten Seite, weil Standfest (der als LV spielen musste, weil Pürcher eine Pause bekam und Ehrenreich links noch weniger spielen kann als Standfest) sich auf seiner ungewohnten Position sichtlich unwohl fühlte (im sky-Interview bekannte er nach dem Spiel wenigstens, dass das &#8220;kein Problem sein dürfte&#8221;). Außerdem waren bei Sturm auf den Flanken Hölzl ganz schwach und der zuletzt hochgejubelte Bukva gänzlich unsichtbar war.</p>
<p>Halb durch die erste Hälfte reagierte Foda &#8211; und zwar völlig falsch: Er zog Szabics in die Spitze, stellte auf ein 4-4-2 zurück, und überließ Rapid somit noch viel mehr Platz im Mittelfeld. Die Wiener bekamen das Spiel logischerweise noch besser in den Griff und gingen durch den Kopfball des hinten überhaupt nicht geforderten Patocka hochverdient in Führung.</p>
<p>Das Zentrum war zu, die Seiten wirkungslos &#8211; Sturm kam offensiv überhaupt nicht zur Geltung, das änderte sich auch nach der Halbzeitpause nicht. Trimmel war zwar nicht ganz so spielfreudig wie Kavlak vor ihm, Rapid hatte aber dennoch wenig Mühe, die Führung zu verwalten. Nach etwa einer Stunde überließen sie zwar den Grazern (wohl etwas zu) viel Platz für einen Spielaufbau, aber Sturm brachte nichts zu Stande. Auch nicht, als nach dem (harten) Ausschluss für Sonnleitner die Wiener um einen weniger waren.</p>
<p>Foda brachte mit Haas einen schnelleren Stürmer als Kienast und Weinberger, den 21-jährigen Kapitän der blutjungen Regionalliga-Mannschaft, für den schlechten Hölzl, dennoch hatte Hedl wenig Mühe. Und der für den starken Saurer eingewechselte Andi Dober zeigte seine Offensiv-Qualitäten als rechter Mittelfeldspieler und legte für Jelavić in der Schlussphase das 2:0 auf, welches natürlich die endgültige Entscheidung  war.</p>
<p><em>Fazit: </em>Sturm zeigte schon in den letzten Spielen recht mäßige Leistungen &#8211; Riesenlöcher trotz des Sieges in Ried, schwach in der Spielgestaltung gegen Kapfenberg, ohne Durchschlagskraft gegen Tiflis. Nun stellte Foda ausgerechnet gegen die stärker werdenden Rapidler um (LV-RV-Swap) und überließ Rapid nach etwa 20 Minuten beinahe fahrlässig noch mehr Kontrolle über das Mittelfeld. So war es der gut aufgestellten und aufgelegten Rapidlern nicht allzu schwer, einen absolut verdienten Sieg einzufahren.</p>
<p><strong><em>Sturm &#8211; Rapid 0:2 (0:1).</em></strong> UPC-Arena, 15.400, SR Drabek. <strong><em>Tore: </em></strong>0:1 Patocka (39.), 0:2 Jelavić (81.). <em><strong>Sturm: </strong></em>Gratzei; Ehrenreich, Feldhofer, Schildenfeld, Standfest; Weber; Hölzl (69. Weinberger), Szabics, Muratović, Bukva (82. Burgstaller); Kienast (69. Haas).<em> <strong>Rapid: </strong></em>Hedl; Kayhan, Sonnleitner, Patocka, Katzer; Heikkinen, Hinum (74. Eder); Kavlak (34. Trimmel), Hofmann, Saurer (69. Dober); Jelavić. <em><strong>Rot:</strong></em> Sonnleitner (71., Notbremse).</p>
<p>(phe)</p>
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