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	<title>Ballverliebt &#187; Österreich</title>
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	<description>Fußball. Fußball. Fußball.</description>
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		<title>Red Bull Salzburg, Anif, Pasching &amp; Co.: Der heimische Fußball verkommt zur Farce</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Anif]]></category>
		<category><![CDATA[Pasching]]></category>
		<category><![CDATA[red bull salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastautor Andreas Lindinger beschäftigt sich mit den jüngsten Meldungen rund um weitgehende Kooperationen zwischen Red Bull Salzburg und aktuellen Regionalligavereinen. Er befürchtet einen Attraktivitätsverlust und unlösare sportliche Interessenskonflikte und fordert ÖFB und Bundesliga auf, solchem Treiben ein Ende zu setzen. Die Lizenzschacher zwischen Pasching und Austria Kärnten bzw. Schwanenstadt und Wiener Neustadt zählen wohl zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Gastautor Andreas Lindinger beschäftigt sich mit den jüngsten Meldungen rund um weitgehende Kooperationen zwischen Red Bull Salzburg und aktuellen Regionalligavereinen. Er befürchtet einen Attraktivitätsverlust und unlösare sportliche Interessenskonflikte und fordert ÖFB und Bundesliga auf, solchem Treiben ein Ende zu setzen.</strong></em><span id="more-6272"></span></p>
<p>Die Lizenzschacher zwischen Pasching und Austria Kärnten bzw. Schwanenstadt und Wiener Neustadt zählen wohl zu den dunkelsten Kapiteln des österreichischen Fußballs im vergangenen Jahrzehnt. Die Bundesliga wollte solch einer sportlichen Farce eigentlich einen Riegel vorschieben, doch nun schickt sich Red Bull an, ebendiese Bestimmungen der Bundesliga zu umgehen.</p>
<p>Carpe Diem Niederalm auf dem Weg in die Bundesliga</p>
<p>Zur Vorgeschichte: Vor einem halben Jahr gab es bereits erste Überlegungen zwischen <a href="http://ballverliebt.eu/2011/06/18/carpe-diem-niederalm-auf-dem-weg-in-die-bundesliga/" target="_blank">Red Bull und dem Regionalligisten USK Anif</a>, um die Red Bull Juniors getarnt als USK Anif (bzw. umgetauft in &#8220;Carpe Diem Niederalm&#8221;) in den Profifußball zu befördern, einzig die Sommerpause schien damals zu kurz um dieses medial leider wenig beachtete Vorhaben zu konkretisieren.</p>
<p>Doch nun hat sich der USK Anif, laut eigener Website übrigens ein &#8220;bodenständiger Verein, der dem allgemeinen Glamour des Fußballs nicht unterliegt&#8221;, dazu entschlossen, die <a href="http://www.usk-leube-anif.at/de/menu_main/newsshow-klares-ja-zur-kooperation" target="_blank">Kooperation mit Red Bull weiter umzusetzen</a> und den Steigbügelhalter für die Rückkehr der Red Bull Juniors in den Profifußball zu mimen. <a href="http://www.salzburg.com/epaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/4p7cmcdgqo25lai-di$nlbm&#038;PageRef=DSArchiv/64esyybqyfxb0vgbjf29~du&#038;Clip=380,364,105,579&#038;Display=text" target="_blank">Ziel ist es</a>, dass der USK Anif spätestens in der nächsten Saison als als Carpe Diem getarnte Red Bull Juniors in die Erste Liga aufsteigt, um dort wohl vor einer Handvoll Zuschauer <a href="http://www.regionalliga.at/west/news/3980/anif-und-red-bull-gehen-weiter-gemeinsame-wege/" target="_blank">im 30.000 Zuschauer fassenden Salzburger Stadion zu spielen</a>.</p>
<p><strong>Doppelt hält besser: Anif, Pasching, … Who&#8217;s next?</strong></p>
<p>Da aber weder der Meistertitel in der Regionalliga West noch die darauffolgende Aufstiegsrelegation planbar ist, hat man bei Red Bull nachgelegt: Neben Anif wird es eine solche <a href="http://www.liga3.at/mitte/news/144-news/4642-knalleffekt-red-bull-salzburg-kooperiert-mit-pasching" target="_blank">Kooperation auch mit dem FC Pasching</a> geben, schließlich müssen ja alle in ganz Österreich und darüber hinaus aufgekauften Talente irgendwo geparkt werden.</p>
<p>Ebenso wie in Anif soll auch in Pasching, das sich momentan noch auf einem Abstiegsplatz der Regionalliga Mitte befindet, im Frühjahr die Weichen gestellt werden, um kommende Saison den Aufstieg in den Profifußball ins Visier zu nehmen. Dafür ist bereits der <a href="http://www.unterhaus.at/sbg/rl-west/187-regionalliga-west/5373-reb-bull-juniors-baumgartner-neuer-trainer-des-fc-pasching" target="_blank">sofortige Wechsel des Trainerduos Baumgartner/Hiden</a> von den Red Bull Juniors zu Pasching fixiert, mehrere Spieler sollen <a href="http://www.nachrichten.at/sport/fussball/art99,783419,D::sts34556,3113" target="_blank">in der Winterpause noch folgen</a>.</p>
<p><strong>Blicken wir dieser sportlichen Farce ins Auge!</strong></p>
<p>Stellen wir uns also folgende Fragen: Wollen wir diese Saison verzerrte Abstiegskämpfe und nächste Saison langweilige Titelentscheidungen in den Regionalligen? Wollen wir eine sportlich wertlose Aufstiegsrelegation Anif / Red Bull Juniors gegen Pasching / Red Bull Juniors? Oder gleich eine konzerninterne Relegation falls man in Fuschl auch bei der Suche nach einem Kooperationsverein im Osten fündig wird?  Wollen wir, dass zwei von zehn Erstligavereinen Red Bull Farmteams sind, die weder Zuschauer- noch Medieninteresse aufweisen, und stattdessen sportlich und medial attraktiveren Vereinen den Weg nach oben versperren?</p>
<p>Und wollen wir, dass sich nach Red Bull noch weitere Vereine solche Farmteams leisten und wir bald auch noch als Parndorf verkleidete Austria Amateure oder als Horn verkleidete Rapid Amateure in der Ersten Liga haben? Wollen wir, dass sämtliche Spieler aus den mit öffentlichen Steuergeldern unterstützten Akademien nur mehr in den konzerneigenen Farmteams spielen anstatt dass im Sinne einer Breitenförderung auch andere Vereine von diesen Einrichtungen profitieren? </p>
<p>Und etwas weiter gedacht wird klar, dass bei einer erfolgreichen Umgehung der Nichtaufstiegsmöglichkeit der Amateuermannschaften in die Erste Liga auch ein weiterer Aufstieg in die Bundesliga wohl nur eine Frage der Zeit ist. Wollen wir also wirklich, dass die als Anif oder Pasching getarnten Red Bull Juniors beispielsweise den Kampf um den Meistertitel mit wettbewerbsverzerrenden Stallduellen gegen die erste Mannschaft des Fuschler Energydrinkimperiums zur endgültigen Farce machen?</p>
<p><strong>ÖFB und Bundesliga: Handeln bevor es zu spät ist!</strong></p>
<p>ÖFB und Bundesliga müssen den Tatsachen rasch ins Auge blicken: Es geht hier nicht um &#8220;normale&#8221; Kooperationen mit (zukünftigen) Zweitligavereinen wie beispielsweise jene zwischen Rapid Wien und dem FC Lustenau sondern darum, sich Regionallisten einzuverleiben, um als diese getarnt die Nichtaufstiegsregelung für Amateurmannschaften zu umgehen. Dabei werden willige (Dorf-)Vereine in den Profifußball gehievt, die eigentlich keine sportliche und wirtschaftliche Basis für ebendiesen hätte und somit die Bedeutung und Attraktivität der Ersten Liga weiter senken.</p>
<p>Noch ist eine Halbsaison Zeit, damit ÖFB und Bundesliga dieser Umgehung der Regularien eine klare Absage erteilen und mögliche weitere Schlupflöcher stopfen. Daneben muss auch die Transparenz über Entscheidungs- und Eigentümerverhältnisse solcher Kooperationen erhöht werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und Klarheit für die konkurrierenden Vereine mit Aufstiegsambitionen zu schaffen.</p>
<p>ÖFB-Präsident Windtner und Bundesliga-Präsident Rinner, melden Sie sich zu diesen Vorgängen zu Wort und handeln Sie im Sinne des österreichischen Fußballs und der zahlreichen Fußballfans, die an einem ehrlichen, attraktiven und spannenden Fußballsport in diesem Land interessiert sind! (<a href="http://twitter.com/lindinger" target="_blank">Andreas Lindinger</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=6272&amp;md5=34aecaa7ac757ef37b862dd9fb48b512" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ballverliebte Rankings 2010/11 &#8211; Die stärksten Ligen Europas</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/11/22/ballverliebte-rankings-201011-die-starksten-ligen-europas/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 23:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas verspätet haben wir festgestellt, dass uns ein beliebtes Feature im Sommer verloren ging. Aber besser spät als nie: Wir beobachten nun nachträglich die stärksten Ligen Europas und entscheiden Anhand weniger Faktoren, welche die beste der vergangenen Saison war. Saison 2010/2011 Rang Land Liga CL: Top 8 CL: Top 4 EL: Top 8 EL: Top [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verspätet haben wir festgestellt, dass uns ein beliebtes Feature im Sommer verloren ging. Aber besser spät als nie: Wir beobachten nun nachträglich die stärksten Ligen Europas und entscheiden Anhand weniger Faktoren, welche die beste der vergangenen Saison war.<span id="more-6111"></span></p>
<p><em>Saison 2010/2011</em></p>
<table width="575">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Rang</strong></td>
<td><strong>Land</strong></td>
<td><strong>Liga<br />
</strong></td>
<td><strong>CL: Top 8</strong></td>
<td><strong>CL: Top 4</strong></td>
<td><strong>EL: Top 8</strong></td>
<td><strong>EL: Top 4</strong></td>
<td><strong>Score</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1. (4.)</td>
<td>Spanien</td>
<td>3,9</td>
<td>2 (1)</td>
<td>2 (2)</td>
<td>1 (0,25)</td>
<td>1 (0,5)</td>
<td><strong>7,65 (+1,45)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>2. (3.)</td>
<td>England</td>
<td>4,7</td>
<td>3 (1,5)</td>
<td>1 (1)</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>7,2 (+0,8)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>3. (8.)</td>
<td>Portugal</td>
<td>3,9</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>3 (0,75)</td>
<td>3 (1,5)</td>
<td><strong>6,15 (+2,25)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>4. (1.)</td>
<td>Deutschland</td>
<td>4,1</td>
<td>1 (0,5)</td>
<td>1 (1)</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>5,6 (-1,6)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>5. (2.)</td>
<td>Frankreich</td>
<td>5,4</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>5,4 (-1,1)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>6. (5.)</td>
<td>Italien</td>
<td>4,3</td>
<td>1 (0,5)</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>4,8 (-1,2)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>7. (6.)</td>
<td>Russland*</td>
<td>4,5</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>1 (0,25)</td>
<td>0</td>
<td><strong>4,75 (-0,25)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>8. (neu)</td>
<td>Holland</td>
<td>4,2</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>2 (0,5)</td>
<td>0</td>
<td><strong>4,7 (+4,7)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>9. (neu)</td>
<td>Dänemark</td>
<td>4,6</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong> 4,6 (+4,6)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>10. (neu)</td>
<td>Ukraine</td>
<td>3,6</td>
<td>1 (0,5)</td>
<td>0</td>
<td>1 (0,25)</td>
<td>0</td>
<td><strong>4,35 (+4,35)<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>11. (neu)</td>
<td>Schottland**</td>
<td>3,0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong> 3,0 (+3,0)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>aus (7.)</td>
<td>Belgien</td>
<td>-</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>x (-4,1)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>aus (9.)</td>
<td>Griechenland</td>
<td>-</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0 (0)</td>
<td>0</td>
<td><strong>x (-3,7)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>-</td>
<td>Österreich</td>
<td>5,0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td>0</td>
<td><strong>x</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>* Saison 2010<br />
**ohne Playoffs</small></p>
<p><small><strong>Erklärung:</strong> Für die Liste qualifiziert man sich, wenn mindestens ein Verein des Landes das Achtelfinale eines Europapokals erreicht hat. Die Ausgeglichenheit innerhalb der eigenen Liga ist wichtig. Für jedes Prozent der nicht-gewonnenen Spielen der Mannschaften des oberen Tabellenviertels, gibt es 0,1 Punkte (bei ungerader Mannschaftszahl gilt der Schnitt &#8211; in Deutschland also der aus 4 und 5 Mannschaften). Im internationalen Vergleich sind die Cups wichtig. Jedes Team im Champions League-Viertelfinale bringt 0,5 Punkte, im Halbfinale 1 Punkt. Jedes Team im Europa League-Viertelfinale bringt einen Viertelpunkt. Im Halbfinale 0,5. Bei Gleichstand entscheidet ein Champions League-Sieg, UEFA Cup-Sieg oder nichts.</small></p>
<p><strong>Tendenzen in dieser Saison:</strong></p>
<p>Die beste Liga 2010/11 ist <strong>Spanien</strong>. Die Premiera Division profitiert von der Stärke ihrer beiden Top-Mannschaften in der Champions League<strong></strong>, obwohl die eigene Liga nach wie vor arg unausgeglichen ist.</p>
<p><strong>England</strong> hat sich in dieser Disziplin drastisch verbessert, musste im vergangenen Jahr seine Mannschaften aber früher als zuletzt in den internationalen Bewerben ausscheiden sehen. Vor allem das Blackout in der Europa League lässt Boden auf Spanien verlieren.</p>
<p>In <strong>Portugal</strong> gibt es zwar ebenfalls klare Verhältnisse. Das sensationelle Ergebnis in der Europa League hievt das Land aber zum Aufsteiger des Jahres. Gleich fünf Plätze konnte man gutmachen. Dass man das halten kann, darf bezweifelt werden. <strong>Deutschland </strong>kann froh sein, Schalke zu haben. Die vergangene Saison war ansonsten sowohl international dürftig als auch im eigenen Land mit ziemlich klarem Gefälle. Natürlich kamen die Deutschen von der Spitze, aber nur <strong>Frankreich</strong> fiel in der Tabelle gleich stark ab &#8211; die CL-Ausnahmesaison 2009/10 konnte dort einfach nicht wiederholt werden. Weiter am absteigenden Ast ist auch <strong>Italien</strong>. Hätte Inter im CL-Achtelfinale nicht glücklich (nach Auswärtstorregel) die Bayern eliminiert, wäre das Land aus den Top 10 raus.</p>
<p>Allgemein kamen nach der Nationenreduktion des Vorjahres diesmal wieder etwa mehr Länder dazu. Eine wesentliche Veränderung der Vielfalt in der Endphase internationaler Bewerbe aus Sicht der kleinen Nationen ist nach der UEFA-Reform vor einigen Jahren aber noch nicht feststelltbar. Österreich muss zum Beispiel weiter außer Konkurrenz angeführt werden, weil es keine Mannschaft in ein Achtelfinale schaffte. Keine Liga mit weniger als 16 Mannschaften in der Meisterschaft konnte sich bisher über zwei aufeinanderfolgende Saisonen im Ranking etablieren.</p>
<p><strong>Die Vorsaison 2009/10 findet ihr <a href="http://ballverliebt.eu/2010/05/18/ballverliebte-rankings-200910-die-starksten-ligen-europas/" target="_blank">hier</a>, die von 2008/9 <a href="http://ballverliebt.eu/2009/07/21/ballverliebte-rankings-20082009-die-starksten-ligen-europas/" target="_blank">hier</a>.</strong></p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=6111&amp;md5=750fa9e1105c97620dcbeb67cb27dcda" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Marcel Koller, Spiel 1: Positive Ansätze, durchwachsene Ausführung</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/11/16/marcel-koller-spiel-1-positive-ansatze-durchwachsene-ausfuhrung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaftsspiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Alaba]]></category>
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		<category><![CDATA[pogatetz]]></category>
		<category><![CDATA[Schiemer]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ansatz: Positiver Fußball, das Spiel selbst in die Hand nehmen &#8211; auch auswärts bei guten Gegnern. Die Ausführung in Lemberg: Bemüht, aber mit einigem Ungleichgewicht ohne ohne echte Durchschlagskraft. Das Resultat: Eine unglückliche 1:2-Niederlage, die einige Erkenntnisse liefert. Neunmal Deutschland. Einmal Holland. Und nur noch ein einziger Österreicher, der auch in Österreich spielt: Dummerweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Der Ansatz: Positiver Fußball, das Spiel selbst in die Hand nehmen &#8211; auch auswärts bei guten Gegnern. Die Ausführung in Lemberg: Bemüht, aber mit einigem Ungleichgewicht ohne ohne echte Durchschlagskraft. Das Resultat: Eine unglückliche 1:2-Niederlage, die einige Erkenntnisse liefert.</strong></em></p>
<div id="attachment_6075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-11-15-Ukr-Aut-2-1.png"><img class="size-full wp-image-6075 " title="2011 11 15 Ukr-Aut 2-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-11-15-Ukr-Aut-2-1.png" alt="" width="378" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Ukraine - Österreich 2:1</p></div>
<p><span id="more-6074"></span>Neunmal Deutschland. Einmal Holland. Und nur noch ein einziger Österreicher, der auch in Österreich spielt: Dummerweise war ausgerechnet Fränky Schiemer, wenn auch auf einer Position, die er eigentlich nicht kann, der mit sehr viel Abstand schlechteste Mann am Platz, verschuldete beide Gegentore zumindest mit und offenbarte so, dass auch unter Marcel Koller die Position des Rechtsverteidigers wohl die größte Baustelle bleibt.</p>
<p>Im ersten Spiel unter dem Schweizer war Österreich bemüht, das Heft in die Hand zu nehmen, hatte deutlich mehr Ballbesitz und setzte die Ukraine zum Teil recht früh unter Druck. Zwei Gegentore (eines halb durch die erste Hälfte, das andere in der Nachspielzeit) bescherten dem nicht wirklich beeindruckenden EM-Co-Gastgeber einen etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg, der aber eher zweitrangig ist. Viel wichtiger als das Resultat, zumal in einem Testspiel, sind die Erkenntnisse, die man nach einer Woche gemeinsamen Trainings unter Koller ziehen kann.</p>
<p><strong><em>Umschalten nach Ballgewinn</em></strong></p>
<p>Hier machten die Österreicher die beste Figur. Vor allem in der Anfangsphase, als die Ukrainer gerne mit einigen Leuten aufgerückt waren, ging das Umschalten sehr schnell und in deutlich geplanten Wegen: Schneller Pass auf einen sich etwas zurückfallen lassenden Spieler aus der Offensivreihe (zumeist Ivanschitz bzw. Arnautovic), der legt kurz für einen aus der hinteren Reihe ab (zumeist Alaba bzw. Fuchs), und starten steil nach vorne. Von hinten kommt dann entweder der Pass in den Lauf (Alaba) oder ein Dribbling (Fuchs).</p>
<p>Nach dem 0:1 klappte das nicht mehr wie davor. Das lag zu einem großen Teil natürlich daran, dass die Ukrainer sich zurückzogen, nicht mehr mit so vielen Spielern herausrückten und mit zwei Viererketten die Räume, durch die das ÖFB-Team zuvor hatte stoßen können, zumachten.</p>
<p><strong><em>Spieleröffnung mit Zeit</em></strong></p>
<p>Was deutlich wurde: Auch, wenn die Österreicher durchaus versuchten, das Spiel selbst zu gestalten &#8211; was gegen die sich etwas einigelnden Ukrainer auch gelang &#8211; bleibt eine Erkenntnis dieses Spiels, dass sich das ÖFB-Team mit der Reaktion immer noch deutlich leichter tut als mit der Aktion. Sprich: Umschalten und kontern geht besser als selbst das Geschehen nach vorne gestalten. Das ist nicht verwunderlich und auch ganz logisch, schließlich fehlte der Mannschaft in den letzten Jahren eine durchgängige Philosophie des eigenen Gestaltens, wurde selbst <a href="http://sportv1.orf.at/091009-19166/index.html">ein biederes Team wie Litauen stark geredet</a> und es vermieden, selbst das Heft in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Wie holprig das alles noch ist, wurde vor allem nach dem 0:1 deutlich. Nicht nur, dass Almers Abschläge eine Streuung wie eine Schrotflinte hatten und im Aufbau unbrauchbar waren. Nein, die Viererkette stand danach viel tiefer als zuvor (als sie sich im Ballbesitz knapp hinter der Mittellinie positionierte), sodass die schnellen Pässe auf Arnautovic und Ivanschitz nicht mehr möglich waren. Es war immer wieder zu sehen, dass Alaba und Baumgartlinger diese Pässe antizipierten und lossprinteten, aber der entsprechende erwartete Ball nach vorne nicht gespielt wurde. Immer mehr wurde daher auf lange Bälle zurückgegriffen &#8211; oder, was mehr Erfolg versprach, die linke Seite ins Spiel gebracht.</p>
<p><strong><em>Die linke Seite</em></strong></p>
<p>Es war schon <a href="http://ballverliebt.eu/2011/10/07/41-in-baku-und-vor-allem-die-art-und-weise-macht-freude/">beim Ivanschitz-Comeback in Aserbaidschan</a> zu erkennen, wie gut er und sein ehemaliger Mainzer Teamkollege Christian Fuchs harmonieren. Diese beiden waren auch in diesem Spiel klar die besten Österreicher. Fuchs orientierte sich, wie das auch so sein muss, extrem weit nach vorne, legte dabei zumeist auf Ivanschitz ab und hinterlief ihn. So hatte Ivanschitz die Wahl, entweder in die Mitte zu spielen, selbst zu gehen oder wiederum Fuchs steil anzuspielen.</p>
<p>Der ukrainische Rechtsvertediger Fedetski hatte damit Probleme und Jarmolenko war viel in der Defensive gebunden. Die Ukrainer schafften es auch nicht, anders als die Gegner in den letzten Spielen, im Rücken von Fuchs den Platz zu nützen und dort eigene Angriffe aufzuziehen. Zum einen, weil Aliev immer recht zentral blieb und zum anderen, weil Pogatetz hier gut abdeckte. Es ist beinahe logisch, dass der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 über diese Flanke vorbereitet wurde: Fuchs eroberte den Ball, ging nach vorne und seine präzise Flanke fand den passenden Abnehmer.</p>
<p><strong><em>Die Abwehrkette</em></strong></p>
<p>Der Plan in der Anfangsphase war ganz deutlich, dass die beiden Innenverteidiger Prödl und Pogatetz sehr weit Richtung Außen verschoben und Baumgartlinger davor zentral absicherte, damit die Außenverteidiger schon im Aufbau nach vorne gehen konnten und dort anspielbar waren. Aber je länger das Spiel lief, umso mehr wurde klar, dass nur Fuchs sich dabei wirklich wohl fühlte, Schiemer aber überhaupt nicht.</p>
<p>Somit verlegte sich der einzige Spieler in der Partie, der es noch nicht aus der österreichischen Liga heraus geschafft hat, sehr auf die Defensive, sodass aus der Abwehr des ÖFB-Teams oftmals eine etwas windschiefe Dreierkette wurde: Fuchs preschte, wann immer es ging, nach vorne, Schiemer aber blieb hinten und sicherte ab. Mit doppelt negativem Effekt: Einerseits zog er gegen den flinken Konoplianka immer wieder den Kürzeren und war bei beiden Gegentoren recht ursächlich beteiligt, andererseits tötete er damit seine Seite offensiv komplett ab.</p>
<p><strong><em>Die rechte Seite</em></strong></p>
<div id="attachment_6082" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Aut.png"><img class="size-full wp-image-6082 " title="Aut" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Aut.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Harnik und Kavlak: Arme Hunde</p></div>
<p>Denn ohne den wirklich absolut inferioren Schiemer, der nicht die geringste Hilfe war, musste Harnik alles auf eigene Faust machen. Das Unbehagen war dem Stuttgart-Legionär deutlich anzumerken: Er sah, dass Schiemer defensiv gravierende Probleme hatte und zuweilen haarsträubende Fehl- und Risikorückpässe spielte, war sich aber seiner Verantwortung auch im Spiel nach vorne bewusst.</p>
<p>Die generelle Linkslastigkeit des Spiels &#8211; Fuchs/Ivanschitz, dazu die zumeist über die halblinke Seite aufziehenden Alaba und Arnautovic &#8211; nahm Harnik zusätzlich aus dem Spiel. Er versuchte es, indem er nach innen zog und sich zumindest in der Zentrale anbot, aber auch das half nichts. Die rechte Seite blieb einsames und unbespieltes Gelände, auch nachdem Harnik nach einer Stunde Veli Kavlak hatte weichen müssen.</p>
<p><strong><em>Baumgartlinger und Alaba</em></strong></p>
<p>Das Duo im defensiven Mittelfeld harmoniert an sich recht gut und die Frage, wo da ein Paul Scharner reinpasst, stellt sich durchaus &#8211; auch, wenn David Alaba vor allem in der zweiten Hälfte deutlich abbaute, sich nur noch auf Sicherheitsbälle verlegte und eine Leistung zeigte, die wohl irgendwo zwischen &#8220;brav&#8221; und &#8220;dezent&#8221; liegt. Zu Beginn der Partie war Alaba ein deutlicher Aktivposten, stets bemüht immer anspielbar zu sein. Ein Achter mit deutlichem Zug nach vorne, gut eingebunden ins schnelle Spiel nach vorne, eben vor allem nach schnellem Umschalten. Zumindest bis zur Pause.</p>
<p>Julian Baumgartlinger spielte seinen Part als Sechser vor der Viererkette sehr ordentlich. Er eroberte viele Bälle und versuchte sie wie in besten Tagen, diese mit möglichst wenig Risiko möglichst gewinnbringend weiter zu leiten. Man merkt ihm die Spielpraxis, die er in den letzten Wochen in Mainz immer mehr bekommt, durchaus an. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr wurde Baumgartlinger der dominante Teil dieses Duos. Eine Leistung, auf die man aufbauen kann.</p>
<p><strong><em>Arnautovic</em></strong></p>
<p>Beim Bremer ist es so eine Sache: Entweder er geigt richtig auf, reißt das Spiel an sich und damit die ganze Mannschaft mit, oder es gelingt ihm wenig bis gar nichts. In Lemberg klappte bei ihm leider kaum etwas. Ihm versprangen einige Bälle (was sicher auch, aber nicht nur mit dem Baustellenrasen zusammen hängt), er konnte Zuspiele nicht verarbeiten und brachte kaum einen Pass wirklich an.</p>
<p>Seine Rolle war im System recht klar definiert: Gegen den Ball sollte er vorne praktisch auf einer Höhe mit Janko stehen und die gegnerische Spieleröffnung stören &#8211; hier wurde aus der österreichischen Formation ein 4-4-2 &#8211; bei eigenen Angriffen aber ließ sich Arnautovic eher etwas fallen, agierte von hinten heraus, um mit Steilpässen die im Vorfeld von Marcel Koller geforderten Bälle aus der Tiefe zu spielen. Das Highlight in seinem Spiel war sicher das Tor, das &#8211; sagen wir mal so &#8211; jeweils zu einem Drittel Janko (der den Ball vors Tor brachte), Kutcher (der wohl als letzter dran war) und Arnautovic (der den Einsatz des ukrainischen Innenverteidigers provozierte) gehört.</p>
<p><strong><em>Das war gut</em></strong></p>
<p>Das Bemühen war klar ersichtlich, dass auch gegen einen vom Potenzial her sich in etwa auf Augenhöhe befindenden Gegner das Spiel selbst gemacht werden sollte. Das war ja unter Constantini, wie erwähnt, nicht mal daheim gegen klar schwächere Kontrahenten immer so. Gerade in der Anfangsphase wurde der Gegner schon sehr hoch angepresst, was es den Ukrainern unmöglich machte, selbst das Geschehen konstant und zielführend in die österreichische Hälfte zu verlagern. Selbst in der Phase nach dem 0:1, als beim ÖFB-Team nach vorne kaum mehr etwas ging, wurde so zumindest ein nachhaltiges Aufkommen der Ukrainer verhindert.</p>
<p>Dazu war natürlich einmal mehr die linke Seite das Prunkstück der Mannschaft. Fuchs zeigte vor allem im direkten Vergleich mit Schiemer, wie wichtig ein funktionierender offensiver Außenverteidiger ist, wenn man die Initiative übernehmen will. Der Schalker war ständig im Vorwärtsgang und dank Pogatetz brannte in seinem Rücken relativ wenig an.</p>
<p><strong><em>Das war nicht gut</em></strong></p>
<p>Anders als beim eh schon übervorsichtigen Schiemer, der sich mit dieser Leistung recht nachhaltig für weitere Einsätze als Rechtsverteidiger disqualifiziert hat. Ein Glück, dass Gyuri Garics nach fast einem Jahr endlich wieder spielen kann &#8211; sollte er in Bologna über den Winter Spielpraxis sammeln können, führt an dem <a href="http://sportv1.orf.at/100225-385/index.html">von Constantini auf so schäbige Weise verstoßenen Italien-Legionär</a> kein Weg vorbei.</p>
<p>So bemüht das ÖFB-Team war, das eigene Spiel dem Gegner aufzuzwingen, so wenig zwingend war das in diesem Spiel letztlich. Aber, wie erwähnt, das braucht Zeit und einige Spiele, die mit diesem Ansatz, positiven Fußball selbst spielen zu wollen, durchgezogen werden. Nur so kann sich die Mannschaft so weit finden, dass Automatismen entstehen und das alles konkreter und mit mehr Torgefahr aufziehen zu können.</p>
<p><em><strong>Ausblick</strong></em></p>
<p>Zweifellos, die Spieler dazu sind absolut vorhanden. Fuchs und Ivanschitz links sowieso, Baumgartlinger und Alaba sind beides spielintelligente Jungs mit dem Blick nach vorne gerichtet, Janko arbeitet vorne viel &#8211; jetzt braucht es nur noch ein Gegenstück zu Fuchs auf der rechten Seite.</p>
<p>Gegen Finnland &#8211; <a href="http://ballverliebt.eu/2011/06/10/groundhopping-bericht-wenn-die-finnen-bei-den-schweden/">ein Team, das nicht annähernd die Qualität</a> der Ukrainer hat &#8211; darf man beim nächsten Test im Februar schon erwarten, dass der grundsätzliche Ansatz der gleiche sein wird. Positiven Fußball, den will Marcel Koller sehen.</p>
<p>Und wir auch.</p>
<p>(<a href="https://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=6074&amp;md5=fed345d2a6cc30549da4c82feb58fb33" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erst im Schock, dann ohne Hirn nach vorne &#8211; U21 verliert 0:2 gegen Bulgarien</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Andreas Herzog]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum EM-Qualifikationsspiel der österreichischen U21 gegen Bulgarien (0:2) verlieren wir heute nicht viele Worte, haben aber zwei Animationen für euch vorbereitet, die das Problem der Österreicher nach dem schnellen 0:2-Rückstand aufzeigen sollen. Österreichs 4-4-2 verwandelte sich in der Vorwärtsbewegung (die es bei zeitweise über 70 Prozent quasi immer gab) erst in ein 3-4-3, dann sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Zum EM-Qualifikationsspiel der österreichischen U21 gegen Bulgarien (0:2) verlieren wir heute nicht viele Worte, haben aber zwei Animationen für euch vorbereitet, die das Problem der Österreicher nach dem schnellen 0:2-Rückstand aufzeigen sollen.</em></strong><span id="more-6045"></span></p>
<div id="attachment_6046" class="wp-caption aligncenter" style="width: 262px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/autu21_bul.gif"><img class="size-thumbnail wp-image-6046  " title="Österreich - Bulgarien (U21, EM Quali)" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/autu21_bul.gif" alt="" width="252" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Österreich - Bulgarien (U21, EM Quali): Spielaufbauproblem der Österreicher</p></div>
<p>Österreichs 4-4-2 verwandelte sich in der Vorwärtsbewegung (die es bei zeitweise über 70 Prozent quasi immer gab) erst in ein 3-4-3, dann sogar in ein 3-2-5. Das Problem war der hirnlose Sturm nach vorne, der der Spielmacherrolle von Holzhauser völlig den Boden unter den Füßen wegzog. Wenn er den Ball bekam, waren längst alle Stürmer angekommen, zugedeckt und im Stillstand. Nur Linksverteidiger Farkas war zu diesem Zeitpunkt noch im Vorwärtsgang, der weite Pass auf ihn allerdings schwierig. Meist war dem Stuttgarter nur der Alibischupfer auf Schwab möglich, der dann vorm selben Problem stand. Beim Versuch den recht weiten Pass auf die Außenposition zu spielen schossen die Bulgaren dazwischen und konterten blitzschnell.</p>
<div id="attachment_6047" class="wp-caption aligncenter" style="width: 262px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/autu21_bul2.gif"><img class="size-full wp-image-6047  " title="Österreich - Bulgarien (U21, EM-Quali)" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/autu21_bul2.gif" alt="" width="252" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Die versuchte Lösung des Problems bot ein nachrückender Innenverteidiger (das Wort Konter hier bitte einfach ignorieren)</p></div>
<p>Dilaver deutete die &#8220;Lösung&#8221; des Problems schon in der ersten Hälfte nach einer halben Stunde an, indem der Innenverteidiger aufrückte und in der Mitte das Spiel weniger ausrechenbar bzw. optionenreicher machte. In der zweiten Hälfte stellte Trainer Andi Herzog gleich Holzhauser auf diese Position um die offensiv komplett unambitionierten Bulgaren zu erdrücken. Die ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und standen hinten diszipliniert. Der Nachteil, hinten mit diesem 2-3-5 besonders anfällig zu sein, kam deshalb kaum zum Tragen. Um einen Vorteil aus der offensiven Übermacht zu ziehen, war die Leistung der ÖFB-Elf aber zu schlecht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Mit dem katastrophalen Start der Österreicher war der Gameplan natürlich sofort zerstört. Nicht nur mussten die Bulgaren danach kein Risiko mehr eingehen und konnten dicht machen, auch das Selbstvertrauen fehlte dann völlig. Herzog reagierte zur Pause auf Probleme (und nahm noch mehr Risiko als die Grundaufstellung ohnehin schon abnötigte), konnte sie aber nicht wirklich lösen. Das nicht uninteressante Experiment ist damit voll in die Hose gegangen.</p>
<p>Es zeigt damit besonders gut auf, weshalb Herzog dringend in den Vereinsfußball sollte. Er selbst sprach nach dem Spiel davon, möglicherweise zu viel Risiko genommen und die Situation falsch eingeschätzt zu haben. Es muss einem jungen Trainer erlaubt sein, solche Versuche zu machen, seine Ideen auszuprobieren &#8211; mit einer Nationalelf gibt es dazu aber viel zu wenige Gelegenheiten. In der Qualifikation geht es um zu viel. In diesem Fall kostet es dem ÖFB-Nachwuchs wohl schon frühzeitig die Teilnahme an der Europameisterschaft. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>)</p>
<p><strong>Österreich startete mit:</strong> Siebenhandl &#8211; Farkas, Dilaver, Dibon, Schimeplsberger &#8211; Holzhauser, Schwab &#8211; Royer, Teigl &#8211; Alar, Weimann (zur Pause kamen Elsneg und Schöpf für Teigl und Schimpelsberger; Nach einer Stunde ersetzte Tadic im Sturm Alar)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=6045&amp;md5=58c8dc2658933cfbd4b30258bda39a8c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Wir können uns auch gegen starke Teams gut präsentieren!&#8221;</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/10/21/wir-konnen-uns-auch-gegen-starke-teams-gut-prasentieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[ÖFB-Team]]></category>
		<category><![CDATA[dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hanschitz]]></category>

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		<description><![CDATA[- Interview mit ÖFB-Teamkapitänin Marlies Hanschitz. Am Mittwoch spielt das österreichische Frauen-Nationalteam in Bruck an der Mur in der EM-Qualifikation um drei wichtige Punkte gegen Armenien. Davor muss das Team noch zu Gruppenfavorit Dänemark &#8211; allerdings ohne die Matchwinnerin vom letzten Spiel. Mit dem 1:1 gegen Tschechien gab&#8217;s einen feinen Auftakt in die Qualifikation für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff;"><strong><em>- Interview mit ÖFB-Teamkapitänin Marlies Hanschitz.</em></strong></span></p>
<p><strong><em>Am Mittwoch spielt das österreichische Frauen-Nationalteam in Bruck an der Mur in der EM-Qualifikation um drei wichtige Punkte gegen Armenien. Davor muss das Team noch zu Gruppenfavorit Dänemark &#8211; allerdings ohne die Matchwinnerin vom letzten Spiel.<br />
</em></strong></p>
<div id="attachment_5945" class="wp-caption alignright" style="width: 356px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Hanschitz1.jpg"><img class="size-full wp-image-5945 " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Hanschitz1.jpg" alt="" width="346" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Tor und Nasenbeinbruch in einer Aktion: Marlies Hanschitz trifft beim 1:1 gegen Tschechien zum wichtigen Ausgleich. (Foto: Rudi Dannenbaum)</p></div>
<p>Mit dem <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/18/11-zum-start-der-em-quali-der-kapitanin-blutige-nase-rettet-osterreich/">1:1 gegen Tschechien</a> gab&#8217;s einen feinen Auftakt in die Qualifikation für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_der_Frauen_2013">Frauen-EM 2013 in Schweden</a>. Bevor die Mannschaft von Teamchef Dominik Thalhammer nach Vejle gefolgen ist, hat sich <em>Ballverliebt</em> mit Kapitänin Marlies Hanschitz, die gegen Tschechien den so wichtigen Ausgleich erzielt hat, unterhalten &#8211; über das Kapitänsamt, die Mannschaft, die Liga, und ein Spiel in der Loftus Road von London.</p>
<p><strong><em><span id="more-5931"></span>Marlies Hanschitz, <strong><em>die beiden Länderspiele in Dänemark am Samstag und gegen Armenien am Mittwoch finden ohne Sie statt. Warum?</em></strong><br />
</em></strong>Weil ich mir beim letzten Länderspiel gegen Tschechien das Nasenbein gebrochen habe. Ich hab&#8217; gehofft, dass es sich für die beiden Partien ausgeht. Daraus ist jetzt leider nichts geworden.</p>
<p><strong><em>Dabei hätte sich beim Spiel am Mittwoch ein Kreis geschlossen. Können Sie sich noch an den 10. Mai 2003 erinnern?</em></strong><br />
Ja, natürlich! Das war der Tag von meinem ersten Länderspiel. Einem 11:0, auch gegen Armenien &#8211; da hab&#8217; ich sogar ein paar Tore geschossen. Schon beängstigend, wie lange das schon wieder her ist. Dabei wär&#8217; ich ja noch gar nicht so alt&#8230;</p>
<p><strong><em>Was hat sich seither geändert?</em></strong><br />
Das ist in Österreich nicht anders als im Frauenfußball generell. Es ist schneller geworden, athletischer. Es kommen viele junge und spielstarke Spielerinnen zum Vorschein. Dazu sind wir auch im taktischen Bereich viel versierter geworden. Jeder Aspekt hat sich ziemlich weiterentwickelt.</p>
<p><strong><em>Inwieweit ist Teamchef Dominik Thalhammer anders als sein Vorgänger Ernst Weber?</em></strong><br />
Das kann man gar nicht so vergleichen, sie sind grundverschiedene Trainer. Ernst Weber hat ein gutes Fundament gelegt, auf dem Herr Thalhammer jetzt aufbauen kann, vor allem die Arbeit im taktischen Bereich legt er aber anders an. Der Teamchef hat viel frischen Wind gebracht, er kommt einfach aus einer anderen Generation.</p>
<p><strong><em>Seit Sommer ist mit Nina Aigner Ihre Vorgängerin als Team-Kapitänin die Co-Trainerin von Dominik Thalhammer. Was bringt sie in die Arbeit mit ein?</em></strong><br />
Sehr viel, schon alleine durch ihre Erfahrung. Sie kann sich sehr gut in die Lage der Spielerinnen hinein versetzten, wenn ein wichtiges Spiel ansteht. Sie kennt die Situationen sowohl von der Nationalmannschaft als auch von ihrer Karriere bei Bayern München und kann uns gute Tipps geben, wie wir mit solchen Situationen umgehen sollen.</p>
<div id="attachment_5984" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Eins%C3%A4tze1.gif"><img class="size-full wp-image-5984 " title="Einsätze" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Eins%C3%A4tze1.gif" alt="" width="198" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Länderspiel-Einsätze</p></div>
<p><strong><em>Sie stehen bei 36 Länderspielen, keine aktive Spielerin hat mehr. Wie fühlt es sich an, mit erst 25 Jahren schon die Routinierteste in der Mannschaft zu sein?</em></strong><br />
Schon etwas seltsam, offen gestanden. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass wie eine extrem junge Truppe haben, mit sehr viel Potenzial, viele sind da zwischen 18 und 21 Jahre alt. Da darf man es nicht jeden immer spüren lassen, dass man die Routinierteste ist, weil da alle schon viel von der Welt gesehen haben und herum gekommen sind. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass ein positives Klima vorhanden ist.</p>
<p><strong><em>Zuletzt gab es mit dem 1:1 gegen WM-Teilnehmer Nigeria und dem 1:1 gegen Tschechien, einem direkten Konkurrenten um EM-Quali-Gruppenplatz, gute Resultate. Was kann man aus solchen Spielen mitnehmen?</em></strong><br />
Sehr viel. Wir haben gesehen, dass wir uns auch gegen objektiv stärkere Gegner sehr gut präsentieren können. Gerade das Spiel gegen Nigeria war sehr erfreulich, da sind wir auch lange in Führung gelegen. Gegen Tschechien haben wir schon einmal angeschrieben, das ist für die Quali-Gruppe sehr wichtig gewesen. Und solche Resultate sagen auch einiges über das Potenzial aus.</p>
<p><strong><em>Ist es mittelfristig möglich, sich für ein Großereignis zu qualifizieren &#8211; auch vor dem Hintergrund, dass für die WM 2015 in Kanada das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 Teams aufgestockt wird?</em></strong><br />
Ich denke schon. Die WM 2015 ist sicher ein Ziel, das wir anstreben &#8211; womöglich kann es auch schon mit der EM 2013 in Schweden etwas werden, auch wenn es ein harter Weg ist. Aber es kann eben immer viel passieren und die Teams aus Tschechien und Portugal wollen natürlich genauso dorthin. Es wird viel von der Tagesform in den direkten Duellen abhängen.</p>
<p><strong><em>Merkt man in Österreich Nachwirkungen von der medial so offensiv aufbereiteten WM in Deutschland im letzten Sommer?</em></strong><br />
Unmittelbar sportlich vielleicht nicht so sehr, aber in der öffentlichen Wahrnehmung sicher. Der Frauenfußball wurde durch die vielen Live-Übertragungen einem breiten Publikum zugänglich gemacht &#8211; davor waren ja nur sehr vereinzelt Spiele zu sehen, das haben die Leute nicht so mitbekommen. Bei der WM war es dann auch all denen möglich, sich ein Bild zu machen, die mit dem Frauenfußball davor nichts zu tun hatten. Und letztlich kann man nur dann etwas beurteilen, wenn man es auch gesehen hat.</p>
<p><strong><em>Im Schatten der WM wäre der österreichischen Liga fast der letztjährige Dritte verloren gegangen &#8211; der SK Kärnten, bei dem auch Sie spielen. In letzter Minute wurde mit der Eingliederung in den FC St. Veit doch eine Lösung gefunden. Wichtig für den österreichischen Frauenfußball?</em></strong><br />
Auf jeden Fall, es wäre im Prinzip der komplette Frauen-Fußball in Kärnten tot gewesen. Zumal ja auch neben mir einige Spielerinnen aus dem Kreis der Nationalmannschaft hier spielen. Gott sei Dank wurde es doch noch was. Da wurde viel gemacht, um ein Türchen zu finden, mit dem alle Beteiligten leben können.</p>
<div id="attachment_5949" class="wp-caption alignright" style="width: 381px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-karte.jpg"><img class="size-full wp-image-5949 " title="aut karte" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-karte.jpg" alt="" width="371" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Hier wird ÖFB-Liga gespielt</p></div>
<p><strong><em>Hätten Sie einen Plan B gehabt, falls es nicht weiter gegangen wäre?</em></strong><br />
Ich hätte schon eine Alternative gefunden, eventuell in Neulengbach. Aber es geht da nicht in erster Linie um mich, es hat ja die ganze Mannschaft betroffen. Im näheren Umkreis gibt es keine anderen ÖFB-Liga-Klubs, zu denen man problemlos pendeln kann &#8211; Bergheim bei Salzburg ist 250 km weg, Graz auch knapp 150 km. Unmöglich, weil man ja auch seinen Beruf hat.</p>
<p><strong><em>Ist ein Engagement im Ausland für Sie ein Thema gewesen?</em></strong><br />
Früher schon, aber erst hat es sich nicht ergeben, und dann habe ich bei der Polizei zu arbeiten begonnen. Da ist man gebunden. Die Auslandskarriere wird sich bei mir nicht mehr ausgehen.</p>
<p><strong><em>Im Europacup haben die Serien-Meister aus Neulengbach durchaus ansprechenden Erfolg. National zertrümmern sie aber die Konkurrenz seit vielen Jahren. Gut oder schlecht für die Liga?</em></strong><br />
Hmm&#8230; Sowohl als auch. Mit ihren Erfolgen auf europäischer Ebene, wie jetzt dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale, setzen sie Österreich auf die Landkarte und es könnte sogar sein, dass demnächst ein zweiter Europacup-Platz für die ÖFB-Liga der Lohn dafür ist. Für die Meisterschaft wäre es aber sicher gut, wenn es Gegner gäbe, die auch mal über die Saison gesehen mit Neulengbach mithalten könnten.</p>
<p><strong><em>Wie weit ist die ÖFB-Liga von einer semi-profesionellen Basis entfernt?</em></strong><br />
Die gibt es praktisch gar nicht. Jede Spielerin muss viel in Kauf nehmen, verdienen lässt sich mit dem Frauenfußball in Österreich kaum etwas. Da muss man schon ins Ausland gehen, nach Deutschland etwa, wie es schon viele Österreicherinnen gemacht haben. Und selbst dort ist man weit davon weg, nach einer Karriere vom Verdienten zehren zu können.</p>
<p><strong><em>Was könnte da das Erreichen einer WM- oder EM-Endrunde für den österreichischen Frauenfußball bewirken?</em></strong><br />
Viel. Weil dann zumindest für einen gewissen Zeitraum die öffentliche Aufmerksamkeit nicht nur, wie im Sommer, als unbeteiligter Beobachter gegeben ist, sondern mit einem eigenen Team. Dann würden wir uns im österreichischen Frauenfußball sicher auch mit möglichen Sponsoren etwas leichter tun. Da bewegen wir uns leider am unteren Limit.</p>
<p><strong><em>Die deutschen Frauen waren bei ihrer Heim-WM von der plötzlichen massiven Aufmerksamkeit etwas erschlagen, spielten sehr gehemmt. Wie würde das ÖFB-Team ein gesteigertes Interesse verkraften?</em></strong><br />
Schwer zu sagen&#8230; Einerseits wüssten sicher nicht alle, auf was sie sich da einlassen, was da alles auf uns zukäme. Andererseits traue ich dem Team aber auf jeden Fall zu, cool genug zu sein, das wegzustecken. Es kann keiner von uns sagen, wie es wirklich wäre, aber da haben die Männer auf jeden Fall einen Vorteil, weil sie die permanente mediale Aufmerksamkeit einfach gewohnt sind.</p>
<p><strong><em>Nur im Umfeld oder auf dem Platz auch?</em></strong><br />
Natürlich auf dem Platz selbst auch. Das wurde mir bei unserem WM-Quali-Spiel in England im März 2010 erst so richtig bewusst, wenn das Stadion gut besucht ist und vor allem überall die TV-Kameras ganz eng beim Spielfeld sind und ständig auf einen gerichtet sind. Das kann schon ablenken, wenn man es nicht gewohnt ist. Aber gerade auch wegen des großartigen Umfelds war das Spiel in der Loftus Road von London sicher das aufregendste meiner Karriere &#8211; obwohl wir 0:3 verloren haben.</p>
<div id="attachment_5941" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Gruppe-7.gif"><img class="size-full wp-image-5941  " title="Gruppe 7" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Gruppe-7.gif" alt="" width="271" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">EM-Quali-Gruppe 7</p></div>
<p><strong><em>Jetzt stehen die EM-Quali-Spiele in Dänemark und gegen Armenien an. Was ist da möglich?</em></strong><br />
Dänemark auswärts ist brutal schwer. Das Team ist klarer Gruppenfavorit und in der Weltrangliste auch ganz deutlich vor uns platziert. Auch sind die Däninnen von der Technik und ihrer Robustheit viel höher einzuschätzen als zum Beispiel die Tschechinnen. Aber die Mädels fliegen natürlich nicht dorthin, um sich von vornherein geschlagen zu geben. Wir haben auch in England lange dagegen gehalten und erst spät die Tore bekommen. Mit einer guten Leistung und ein bisschen Glück ist vielleicht eine Überraschung möglich.</p>
<div id="attachment_5942" class="wp-caption alignright" style="width: 236px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Spiele.png"><img class="size-full wp-image-5942  " title="Spiele" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/Spiele.png" alt="" width="226" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Quali-Spiele des ÖFB-Teams</p></div>
<p><strong><em>Gegen Armenien wurden die beiden bisherigen Länderspiele mit 11:0 gewonnen. Können die Fans in Bruck an der Mur diesmal auch mit einem zweistelligen Ergebnis rechnen?</em></strong><br />
(Lacht) Na, das wäre dann vielleicht doch ein bisserl viel verlangt&#8230; Aber gegen Armenien muss ohne Frage ein Erfolg her, das ist ein absoluter Pflichtsieg. Da dürfen wir auf keinen Fall etwas liegen lassen.</p>
<p><strong><em>Im November geht&#8217;s dann noch nach Portugal.</em></strong><br />
Das wird sicherlich das nächste wirklich entscheidende Spiel um den zweiten Gruppenplatz. Wenn wir da ein ernsthaftes Wort mitreden wollen, werden wir gegen Portugal zumindest vier Punkte holen müssen. Das ist schwer, aber sicher nicht unmöglich.</p>
<p><strong><em>Wir bedanken uns für das Gespräch, wünschen alles Gute &#8211; und gute Besserung!</em></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Marlies Hanschitz (25) ist Kapitänin der österreichsichen<br />
Frauen-Nationalmannschaft. Die Kärntnerin spielte in der<br />
ÖFB-Frauenliga in St. Margarethen (bis 2005), Innsbruck (IAC<br />
und Wacker, 2005 bis 2010) und seither für Kärnten bzw. St. Veit.</em></p>
<p style="text-align: right;">Das Interview führte <a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">Philipp Eitzinger</a><em></em></p>
<p><strong><em><br />
</em><small>Kader: Tor:</strong> Anna-Carina Kristler (23 Jahre, St. Veit, 5 Länderspiele), Bianca Reischer (24, Spratzern, 8). <strong>Abwehr:</strong> Kathrin Entner (23, Neulengbach, 18), Nicole Gatternig (24, St. Veit, 5), Marion Gröbner (25, Herford, 28), Susanna Höller (22, Sindelfingen, 23), Carina Wenninger (20, Bayern München, 20). <strong>Mittelfeld:</strong> Jasmin Eder (19, Cloppenburg, 2), Laura Feiersinger (18, Bayern München, 6), Heike Manhart (18, Südburgenland, 4), Nadine Prohaska (21, Bayern München, 17), Viktoria Schnaderbeck (20, Bayern München, 9), Daniela Tasch (22, Neulengbach, 6), Susanna Koch (24, Südburgenland, 10), Katja Trödthandl (22, Landhaus, 6).<strong> Angriff:</strong> Maria Gstöttner (27, Neulengbach, 31), Lisa Makas (19, Spratzern, 7), Katrin Walzl (24, Spratzern, 14).</small></p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5931&amp;md5=5930482a56d5ab8c631eb75f9d3d9e68" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erst kein Plan und kein Druck, dann alle Chancen vernebelt &#8211; 0:1 gegen Holland</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Taktikbesprechungen]]></category>
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		<category><![CDATA[U21]]></category>

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		<description><![CDATA[Null Pressing, Einzelinitiativen, Zufallsaktionen &#8211; vor der Pause machte Österreich im U21-EM-Qualispiel gegen Holland so ziemlich alles falsch. Mittelfeld verstärkt, über die Flügel gespielt &#8211; in Überzahl machte das ÖFB-Team viel Druck, verballerte aber alle Chancen. Womit am Ende eine 0:1-Niederlage steht. Den Gegner schon tief in dessen eigener Hälfte unter Druck setzen, keine Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Null Pressing, Einzelinitiativen, Zufallsaktionen &#8211; vor der Pause machte Österreich im U21-EM-Qualispiel gegen Holland so ziemlich alles falsch. Mittelfeld verstärkt, über die Flügel gespielt &#8211; in Überzahl machte das ÖFB-Team viel Druck, verballerte aber alle Chancen. Womit am Ende eine 0:1-Niederlage steht.</em></strong></p>
<div id="attachment_5875" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-11-Aut-Ned-U21-0-1.png"><img class="size-full wp-image-5875 " title="2011 10 11 Aut-Ned U21 0-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-10-11-Aut-Ned-U21-0-1.png" alt="" width="378" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Österreich - Holland 0:1</p></div>
<p><span id="more-5872"></span>Den Gegner schon tief in dessen eigener Hälfte unter Druck setzen, keine Zeit zur Spieleröffnung lassen &#8211; genau das, was Willi Ruttensteiner für die beiden Spiele in Baku und Astana angedacht hat, gab es bei Andi Herzogs U21 gegen Holland exakt in einer Aktion in der 2. Minute. Da stürzten sich Alar, Schwab und Weimann auf die beiden holländischen Innenverteidiger. Von da an aber? Tote Hose.</p>
<p><em><strong>Kommt, ihr Holländer, wir stören euch nicht!</strong></em></p>
<p>Was zur Folge hatte, dass sich die Holländer (bei denen mit Zoet und Cabral zwei Mann dabei waren, die im entscheidenden Spiel zur Quali für die U20-WM <a href="http://ballverliebt.eu/2010/07/24/kolumbien-wir-kommen/">gegen Österreich 0:1 verloren</a> haben, mit Bacuna wurde dann noch einer eingewechselt) hinten die Bälle gemütlich hin und her schieben konnten, und das extremst flexible Dreier-Mittelfeld die Ordnung in der österreichischen Zentrale so lange zu störte, bis sich ein Loch ergab. Und logischerweise dauerte es nicht allzu lange, bis dann in ein genau so entstandenes Loch durch die Mitte ein blitzschneller Pass in den Raum kam, schnell nach vorne gespielt wurde und Barazite für das Tor zum 1:0 in der 7. Minute sorgte. Ein sehenswerter Schuss, keine Frage, aber in der Entstehung war das an Naivität kaum zu überbieten.</p>
<p>Holland spielten das im Zentrum <a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/18/ried-kanns-auch-mit-viererkette-00-gegen-eindhoven/">sehr ähnlich wie etwa der PSV Eindhoven</a>. Es war zumeist Kelvin Leerdam, der zentral tief stand, sich aber viel vertikal bewegte; während Marco van Ginkel und Leroy Fer eher etwas höher standen und eher vertikal verschoben. Holzhauser und Hierländer hatten so viel mit diesem Trio und dem viel aus der Tiefe kommenden Nacer Barazite zu tun, dass für die Spielgestaltung keine Ressourcen blieben.</p>
<p><strong><em>Problemfall Zentrum, Problemfall Hart</em></strong></p>
<p>Was den Stillstand durch das Zentrum noch mehr verstärkte war die vorgeschobene Rolle von Stefan Schwab, wodurch aus dem 4-2-3-1, das angekündigt war, eher ein 4-4-1-1 wurde und damit Schwab und vor allem Alar eher in der Luft hingen. Wenn es durch die Mitte nach vorne ging, dann nur mit langen (immerhin zumeist flachen) Bällen, die aber wenig einbrachten.</p>
<p>Das größte Problem hatte das ÖFB-Team aber, wenn Holland über Jerson Cabral vermehrt über die rechte Abwehrseite von Florian Hart kam. Dieser stand defensiv deutlich zu tief, empfing Cabral somit erst, wenn der schon aus vollem Lauf mit all seiner überragenden Technik herangebraust kam und wurde vom Außenstürmer nach Strich und Faden verarscht. Dass die Holländer daraus kein Kapial schlugen, war vor allem Richie Windbichler und Raphael Holzhauser zu verdanken, die immer wieder gut aushalten.</p>
<p><strong><em>Behäbiges Umschalten, tempolose Angriffe</em></strong></p>
<p>Nicht nur, dass es vom österreichischen Team kein Pressing gab und somit leichte Ballgewinne selten waren, es  kam noch eine weitere Unzulänglichkeit dazu: Das Umschalten von Defensive auf Offensive wurde viel zu inkonsequent vorgetragen. Derjenige, der den Ball gewonnen hatte, rannte eher blind nach vorne, er wurde aber nur von einem oder zwei Mitspielern, die auch eher nur trabten, begleitet.</p>
<p>Das hieß, dass entweder das Tempo aus dem Angriff herausgenommen werden musste, was die Holländer natürlich dazu nützten, sich schnell wieder zu formieren; oder, dass aus der Distanz geschossen werden musste. Das wäre angesichts des etwas flatterhaften holländischen Torhüters eine Option gewesen, die man ruhig öfter auspacken hätte können.</p>
<p><em><strong>Flanken in den Oranje-Strafraum</strong></em></p>
<p>Gefährlich wurde es für Holland nur, wenn es den Österreichern gelang, über die Flanken in den Strafraum zu gelangen. Florian Hart machte das in der ersten Halbzeit ein paar Mal ganz gut, und bei Ecken und Freistößen wurde die Unsicherheit von Goalie Jeroen Zoet, die auch auf seine Vorderleute ausstrahlte, deutlich sichtbar.</p>
<p>Vielleicht waren seine (eh eher seltenen) Vorstöße der Grund, warum Andi Herzog Hart nicht schon zur Pause in der Kabine ließ, sondern es nach dem Seitenwechsel noch fünf Minuten probierte, ehe er dann doch Schimpelsberger brachte. Schon vor dem Halbzeitpfiff ließ die Intensität im holländischen Strafraum deutlich nach, so wie mit Fortdauer des Spiels generell immer mehr der Nachdruck fehlte. So fiel es dem ÖFB-Team leichter, sich ein wenig aus der Umklammerung zu lösen.</p>
<p><strong><em>Komplett andere zweite Hälfte</em></strong></p>
<p>Nach der Pause spielte Österreich wie ausgewechselt. Nun wurde tatsächlich mit Druck auf die Holländer ausgeübt, die so gar nicht mehr zur Entfaltung kamen. Zudem schaltete Schimpelsberger Cabral aus und endgültig zu Gunsten der Österreicher drehte sich die Partie, als sich Torhüter Zoet nach einer Notbremse gegen Weimann, der alleine auf ihn zugelaufen war, korrekterweise die rote Karte abholte.</p>
<div id="attachment_5873" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/AutNed2.png"><img class="size-full wp-image-5873 " title="AutNed2" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/AutNed2.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Ab der 65. Minute</p></div>
<p>Raphael Holzhauser scheiterte am neuen Mann Marco Bizot (für ihn war Barazite rausgegangen), aber die Hausherren waren ab sofort endgültig am Drücker. Herzog nahm mit Windbichler einen Innenverteidiger heraus und warf mit Tadic einen Stürmer in die Schlacht. So entstand hinten zwar eine etwas windschiefe Dreierkette, die im Notfall von Holzhauser verstärkt wurde, und die rechte Seite war kaum mehr vorhanden &#8211; Dilaver schaltete sich mehr in die Offensive ein als Schimpelsberger.</p>
<p>Durch die Umstellungen, die Oranje-Teamchef Cor Pot vornahm &#8211; nämlich auf ein 4-3-2 &#8211; fiel bei Holland das Flügelspiel nun komplett flach. Die Außenverteidiger, die nun alleine auf weiter Flur waren, waren so viel mit Weimann und vor allem Drazan beschäftigt, dass nach vorne nichts mehr ging und das Mittelfeld im Zentrum war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht.</p>
<p>Das gelang aus zwei Gründen: Erstens, weil die besten Torchancen liegen gelassen wurden. Und zweitens, weil es zwar grundsätzlich eine Überzahl im Zentrum gab, das Positionsspiel der Österreicher aber dennoch eher wild und kaum durchdacht wirkte. Echter Plan war weiterhin nicht erkennbar, aber durch die Überzahl konnten halt die Chancen herausgearbeitet werden.</p>
<p><em><strong>Fazit: Niederlage nicht verdient, was anderes aber auch nicht</strong></em></p>
<p>Ein eher seltsames Spiel &#8211; denn Österreich hätte nach der drückenden Überlegenheit in der Schlussphase zumindest einen Punkt mitnehmen müssen; andererseits aufgrund der ersten Hälfte, die inhaltlich vor allem in der ersten halben Stunde komplett daneben war, diesen eigentlich nicht verdient gehabt.</p>
<p>Vor allem in der ersten Halbzeit war hinten Offensivaktionen des Heimteams keine Strategie erkennbar, die Laufwegen waren deutlich sichtbar nicht aufeinander abgestimmt, es regierten Einzelinitiativen und Zufallsaktionen, aber kein geplantes Angriffsspiel. Zudem fehlte dem Mittelfeld der Plan, wie man mit dem flexiblen System der Holländer umgehen soll und Hart war mit Cabral heillos überfordert und hätte eigentlich schon nach 20 Minuten ausgewechselt gehört.</p>
<p>Es kam Österreich zu Pass, dass genau in die Phase, in der man selbst stärker wurde, der holländische Goalie vom Platz flog. In Unterzahl wurde deutlich, dass das in Weiß spielende Oranje-Team auch nur mit Wasser kocht und schlottrige Knie bekam, als ein Spiel, das sie sicher im Griff hatten, völlig entglitten war.</p>
<p>Rückschlüsse aus diesem Spiel zu ziehen, ist eher schwierig, weil die beiden Halbzeiten so unterschiedlich waren &#8211; ohne erkennbaren Plan vor der Pause, aber nach dem Ausschluss richtigerweise das Zentrum verstärkt, wenn auch mit recht schwammiger Raumaufteilung &#8211; anders als im rochierenden Mittelfeld der Holländer, wo die Aufgaben innerhalb des Trios weitergereicht wurden, aber grundsätzlich klar definiert waren.</p>
<p>So bleibt das Fazit, dass mehr drin gewesen wäre, vor allem, wenn man von Anfang an Druck auf die Holländer ausgeübt hätte, und nicht nur naiv Passwege zu verstellen versuchte.</p>
<p>(phe)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5872&amp;md5=2ab0ecf769c78245aa99d8a773f75d45" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Marcel Koller: Ein Anti-Peppi mit dem Drang nach Perfektion</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 22:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[öfb]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Prohaska]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Beenhakker]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Koller]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Teamchef]]></category>

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		<description><![CDATA[Marcel Koller war in Österreich bis vorgestern kaum jemandem ein Begriff. Wie kommt also der ÖFB auf diesen Mann? Hier eine wilde Theorie dazu. Die Trainerkarriere von Koller begann als Assistent unter Leo Beenhakker. Eben dessen Name war zuletzt auch am Rande der Gerüchte um den Teamchefposten gefallen. Gut möglich, dass der ehrwürdige Niederländer im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/avatar_tom.jpg" alt="" title="Tom Schaffer" width="125" height="150" class="alignright size-full wp-image-5711" /><em><strong>Marcel Koller war in Österreich bis vorgestern kaum jemandem ein Begriff. Wie kommt also der ÖFB auf diesen Mann? Hier eine wilde Theorie dazu. Die Trainerkarriere von Koller begann als Assistent unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Beenhakker" target="_blank">Leo Beenhakker</a>. Eben dessen Name war zuletzt auch am Rande der Gerüchte um den Teamchefposten gefallen. Gut möglich, dass der ehrwürdige Niederländer im Gespräch mit ÖFB-Verantwortlichen den entscheidenden Tipp gegeben hat.</strong></em><span id="more-5845"></span></p>
<p>Kollers wichtigste Qualifikation für den Teamchefposten ist seine Arbeit beim VfL Bochum. Seine dortigen Erfolge &#8211; der Aufstieg in die Bundesliga, der sensationelle achten Platz in der Saison 2006/7 und das Halten der Klasse bis 2009 &#8211; sind das jüngste Merkmal, das der Schweizer auf der internationalen Fußballbühne hinterlassen hat. Nach seiner Entlassung stieg Bochum ab. <a href="http://derstandard.at/1317019285498/Christian-Fuchs-Koller-hat-etwas-von-einer-Vaterfigur" target="_blank">Christian Fuchs denkt</a>, dass das (trotz dem damals schwachen Saisonstart) mit ihm als Trainer nicht passiert wäre. Koller ist der Mann, der den Mattersburger in die deutsche Bundesliga gelotst hat.</p>
<p>&#8220;Marcel hat ein ungewöhnliches Feingefühl für Leute&#8221;, sagt Christian Gross (Visitenkarte: Tottenham, Basel, Stuttgart &#8211; der zweite Trainer, unter dem Koller als Assistent gearbeitet hat). Ehemalige Spieler beschreiben ihn als &#8220;Perfektionisten&#8221;, der viel Wert auf Videoanalyse und Vorbereitung legt. Er spreche viel mit Spielern, mache viele Einzeltrainings und käme auch gut mit allen Arten von Spielern &#8211; ob jung oder alt, arriviert oder talentiert &#8211; aus. Einen Fixplatz hat bei ihm niemand, er lässt die spielen, die sein System weiterbringen. Die besten Richtigen könnte man sagen. Vor Bochum war er bei Köln und ist dort mit dieser Philosophie an internen Widerständen gescheitert. Seine Erneuerung gegen ehemals etablierte Spieler ging nicht gut und kostete ihn schlussendlich den Job. Immerhin verhalf er damit aber dem 18-jährigen Lukas Podolski zum Durchbruch. </p>
<p>Eigentlich liebt er laut eigenen Aussagen &#8220;aggressives Spiel&#8221; und Offensivfußball. Allerdings gilt das wohl ganz pragmatisch nicht um jeden Preis. Bei Bochum habe er &#8220;eher abwartend auf Konter&#8221; aus einer gesicherten Abwehr heraus spielen lassen. Das könne durchaus am Spielerpotential des kleinen Außenseiterklubs gelegen haben, erinnert sich Bloggerkollege <a href="http://www.spielverlagerung.de" target="_blank">Tobias Escher vom geschätzten Spielverlagerung-Blog</a> vage auf unsere Nachfrage, was man dort vom Ex-Bochumer so wisse. Bei <a href="http://www.rasen-schach.de" target="_blank">Rasen-Schach</a> hat ihn Sebastian Kahl in guter Erinnerung: &#8220;Ich schätze seine Arbeit, in Bochum hat er mit bescheidenen Mitteln viel erreicht, galt zu seiner Zeit dort als einer der taktisch-versiertesten Trainer der BuLi&#8221;.</p>
<p>In den letzten beiden Saisonen war Koller arbeitslos &#8211; zumindest als Vereinstrainer. Laut eigenen Angaben hat er aber nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern viele Spiele beobachtet, Fortbildungen in sportpsychologischer Hinsicht gemacht und einzelne Spieler beraten und betreut. Schon vorher beschrieb ihn die Neue Zürcher Zeitung als &#8220;Selfmade-Psychologen&#8221;. Das Einzelgespräch wird bei Kollers erstem Nationalteam nun zum ständigen und hauptsächlichen Werkzeug werden. </p>
<p>Selbstsicher und geradlinig scheint Koller zu sein. Manchmal vielleicht zu verbissen in seine Aufgaben. Ehrlichkeit und Aussprachen beschreibt er als wichtig. All das dürften gute Charakterisika sein, um mit Leuten wie Emanuel Pogatetz, Paul Scharner und György Garics zurecht zu kommen, die für ähnliche Eigenschaften in den letzten Jahren in Ungnade bei Teamtrainern fielen. Dass Koller den meisten Legionären gefallen dürfte, scheint anzunehmen. Er ist genau der Typ eines modernen Trainers, den diese auch von ihren Vereinen kennen. </p>
<h3>Ein wehrhafter Praktiker, geschult in der Theorie</h3>
<p>Ein &#8220;Anti-Peppi&#8221;, <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/koller-trainiert-oesterreich-der-anti-peppi-kaempft-gegen-den-schmaeh-der-cordoba-helden-1.1155157-2" target="_blank">nennt ihn die Süddeutsche</a> in Anspielung auf die sonstige Verhaberung der österreichischen Teamtrainer. &#8220;Ein trockener, von jeglichem Schmäh weiträumig umfahrener Schweizer, der sich &#8230; in der deutschen Bundesliga einen sehr seriösen Ruf erwarb&#8221;. <a href="http://www.20min.ch/sport/fussball/story/20285472" target="_blank">Schweizer Medien</a> reagieren etwas verwundert auf die negative Resonanz in manchen österreichischen Medien: &#8220;Koller wird es offensichtlich nicht einfach haben, sich das Vertrauen unserer Nachbarn zu erarbeiten&#8221;. Auch in der Eidgenossenschaft ist Koller angesehen, war bereits einmal Trainer des Jahres, weil er mit dem krassen Außenseiter St. Gallen als Sportchef und Trainer in Personalunion den Meisteritel gewann. Später schaffte er das auch noch einmal mit Grasshoppers Zürich.</p>
<p>Das ist sein Jugend- und Stammklub. 18 Jahre trug er die Farben des Vereins, war dabei selbst ein recht erfolgreicher Fußballer. Als Sechser galt Koller schon damals als taktisch begabt. 7 Mal Meister, 55 Einberufungen in die &#8220;Nati&#8221; und eine Teilnahme an der Europameisterschaft 1996 stehen zu Buche. Sein Trainer in dieser Zeit war drei Jahre lang auch der aktuelle Coach von Scharner &#8211; Roy Hodgson. Der gilt als einer der entscheidenden Modernisierer des Schweizer-Fußballs. Einer seiner ehemaligen Mitspieler und auch Trainer (86-88) gilt als beleidigt: Kurt Jara (1988) glaubt, dass er trotz chronischer Erfolgslosigkeit in den vergangenen zehn Jahren die bessere Wahl gewesen wäre.</p>
<p>Das zeigt: Die Erfahrung als Spieler schützt Koller zwar vor dem zweifelhaften Vorwurf, ein bloßer <a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/09/theorie-bringt-den-fusball-nicht-weiter-interview-mit-tfv-prasident-geisler/" target="_blank">Theoretiker</a> zu sein. Doch mit anderen Boulevardanfeindungen wird er leben müssen. Die dort integrierte heimische Cordoba-Nomenklatura reagierte großteils verschnupft auf den Neuen. Ein Ausländer an der Spitze ihres bisherigen Selbstbedienungsladens, das ist schwer zu verkraften (noch dazu einer den sie nicht kennen, weil die &#8220;Experten&#8221; offensichtlich die deutsche Bundesliga genauso gut beobachten, wie der heimische 08/15-Fußballfan). </p>
<p>&#8220;Etwas gefrozzelt&#8221; müssen sich Gludovatz, Herzog, Jara und Co. vorkommen, meint Peter Linden in der Krone. Die haben nicht einmal zusammengerechnet so viele Jahre in der deutschen Bundesliga gecoacht wie Koller alleine, aber vielleicht spricht Linden auch ein wenig über sich selbst. Selten zuvor gab es in den letzten Jahrzehnten einen Teamchef, den er nicht ein bisschen miternannt hat.</p>
<p>&#8220;Es gibt keinen anderen Weg, als den, den wir gehen. Arbeit, Arbeit, Arbeit – und sich dabei nicht von außen beeinflussen lassen&#8221;, das <a href="http://www.fussball.com/news-view-22027/stuermischer-herbst-fuer-bochumcoach-koller.html" target="_blank">sagte Koller 2006</a> am schwierigen Beginn der Erfolgssaison mit Bochum. Wenn sich nicht gleich in den ersten Spielen zufälligerweise der Erfolg einstellt, könnte das wieder zu seinem Motto werden. Schon die ersten Interviews haben gezeigt: Koller (Spielverlagerungs Tobias Escher nennt ihn &#8220;undiplomatisch&#8221;) wird sich gegen die Jagdgesellschaft sprachlich besser wehren können als einst Karel Brückner. Der Tscheche wollte sich dieses Kasperltheater nicht mehr antun. Koller ist über 20 Jahre jünger und kann noch viel erreichen &#8211; vor allem wenn er mit Österreich Erfolg hat. Die NZZ meint, er kann hier &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/marcel_koller_nationalcoach_oesterreich_1.12812259.html" target="_blank">fast nur gewinnen</a>&#8220;. </p>
<p>Dementsprechend hält er von Beginn weg dagegen. Nachdem (der bei ausländischen Trainern seltsamerweise besonders kritische) Schneckerl behauptete, in Österreich gäbe es viele Trainer von der Klasse von Koller (was man zum momentanen Zeitpunkt als kreative Einbildung bezeichnen muss), meinte der Attackierte <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2" target="_blank">bei Armin Wolf</a>: &#8220;Herbert Prohaska habe ich als Spieler sehr geschätzt, aber er war noch nie im Training bei mir, hat noch nie mit mir gesprochen und weiß also gar nicht, wie ich arbeite&#8221;.</p>
<p>Die offene Konfrontation sucht Koller damit nicht, denn er macht gleich ein charmantes Angebot dazu. Man solle ihn arbeiten lassen und beobachten, dann könne man sich ja &#8220;zusammensetzen&#8221;. Dem Vernehmen nach tut er das gerne bei einem Gläschen Rotwein. Das Wort &#8220;Wunderwuzzi&#8221; mag er genauso wenig verstehen, wie er einer ist. Aber trotz dieser sprachlichen Hürde hat er Österreich anscheinend schon an seinem ersten Tag im Amt verstanden. (<a href="http://twitter.com/schaffertom" target="_blank">tsc</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5845&amp;md5=b4dfb0da973c3e1de4d5e02923c4071e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Danke fürs Wichtigmachen, Willi!</title>
		<link>http://ballverliebt.eu/2011/10/04/danke-furs-wichtigmachen-willi/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[UEFA EM 2012]]></category>
		<category><![CDATA[öfb]]></category>
		<category><![CDATA[ÖFB-Team]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamchef]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Russegger von &#8220;Österreich&#8221; hat Willi Ruttensteiner, seit er den Teamchef-Job interimistisch übernommen hatte, konsequent als &#8220;Willi Wichtig&#8221; diffamiert. Einer, der alles anders macht als Constantini: Er reist durch die Weltgeschichte, war dabei zum Teil in drei verschiedenen Ländern an nur einem Wochenende. Und vor allem: Er redete mit den Spielern, auch den Constantini-Outcasts. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><img class="size-full wp-image-5836 alignright" title="phileit" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/phileit.jpg" alt="" width="125" height="150" />Christian Russegger von &#8220;Österreich&#8221; hat Willi Ruttensteiner, seit er den Teamchef-Job interimistisch übernommen hatte, konsequent als &#8220;Willi Wichtig&#8221; diffamiert. Einer, der alles anders macht als Constantini: Er reist durch die Weltgeschichte, war dabei zum Teil in drei verschiedenen Ländern an nur einem Wochenende. Und vor allem: Er redete mit den Spielern, auch den Constantini-Outcasts. Und jetzt hat uns der Technische Direktor des ÖFB Marcel Koller gebracht. Man kann nur sagen: Danke, dass du dich so wichtig gemacht hat, Willi. Das war wichtig.</strong></em></p>
<p><span id="more-5835"></span>Denn der Schweizer Marcel Koller ist genau das, was das längst im 21. Jahrhundert angekommene Spielermaterial aus Österreich braucht: Einen ruhigen, akribischen Arbeiter. Einen, der sich international auskennt. Einen, der aus einem Underdog das Optimum heraus holen kann. Und keinen, der jeden Versuch eines Diskurses pampig abwürgt. Keinen Phrasendrescher. Keinen Medien- oder Fanliebling.</p>
<p>Und die Bestellung des 50-Jährigen ist auch als Eingeständnis zu deuten, dass zumindest gewisse Kräfte im ÖFB erkannt haben, an wen es sich wirklich zu orientieren gilt. Natürlich hilft es, sich aus Deutschland abzuschauen, was auch sinnvoll im zehnmal kleineren Österreich umgesetzt werden kann. Aber es ist ein Land wie die Schweiz, die ein echtes Vorbild ist. Vergleichbar an Ressourcen und Möglichkeiten. Jedoch meilenweit voran, wenn es um andere Dinge geht.</p>
<p>Die Eidgenossen haben etwa eine funktionierende Ausbildungsliga, in der sich alle, auch Primus FC Basel, dazu bekennen. Der SFV verfügt über eine organisatorische und sportliche Struktur, die klar definiert ist und auch konsequent durchgezogen wird &#8211; seit vor etwa 15 Jahren auf externe Experten gesetzt wurde. Der Lohn: Seit 2004 war die Schweiz bei jedem Turnier dabei, und sogar nach dem kompletten Fehlstart in die aktuelle Quali gibt&#8217;s tatsächlich noch realistische Chancen.</p>
<p><strong><em>Koller ist kein umfassender Heilsbringer</em></strong></p>
<p>Freilich: In Koller einen totalen Heilsbringer zu sehen, wäre vermessen. Er hat nicht das Standing, nicht die Position und auch eigentlich nicht die Aufgabe, den ÖFB umzukrempeln. Aber sportlich ist es  ein großer Schritt in die richtige Richtung. Koller ist von seiner Herangehensweise einer, der sich nicht der Öffentlichkeit oder den Medien gegenüber verantwortlich fühlt, sondern der Mannschaft und dem ÖFB. Schon alleine die Tatsache, dass er noch nie etwas mit Österreich zu tun hatte (außer, dass er zwei Jahre lang der Trainer von Christian Fuchs war), macht ihn zu einer guten Wahl. Koller wird keine Rücksicht auf typisch österreichische Befindlichkeiten nehmen und das ist gut so.</p>
<p>Koller war immer schon ein Trainer, der mit begrenzten Möglichkeiten das Optimum heraus holt. Nicht nur beim FC St. Gallen, den er überraschend zum Meister machte. Sondern auch in Bochum &#8211; und wenn man so will, ist der VfL so ein wenig das Österreich der deutschen Bundesliga-Landschaft. Eingeklemmt zwischen Top-Teams (in diesem Fall Schalke und Dortmund), schon respektiert aber nicht so richtig ernst genommen. Bochum gibt&#8217;s halt, aber außerhalb der Stadt selbst eigentlich uninteressant.</p>
<p><em><strong>Noch viel Arbeit für Ruttensteiner</strong></em></p>
<p>Das mit dem ÖFB umkrempeln, das wird eher der Job von Willi Ruttensteiner. Man kann davon ausgehen, dass die Personalie Koller seine Idee war &#8211; denn <a href="http://ballverliebt.eu/2011/08/09/theorie-bringt-den-fusball-nicht-weiter-interview-mit-tfv-prasident-geisler/">andere im Gremium</a> dürften einen wie den Schweizer auch intern vehement zu verhindern versucht haben. Dafür schon mal ein &#8220;Danke&#8221; an Ruttensteiner, dass er sich hier durchgesetzt hat.</p>
<p>Seine Arbeit ist aber noch längst nicht getan. Und wie schwierig es sein wird, wirklich etwas weiter zu bringen, wird sichtbar, wenn man sich in die Niederungen der Amateurfußball-Sportplätze begibt. Hier, an der Basis, ist Ruttensteiner nicht beliebt. Hier sehen viele Beobachter in dem Oberösterreicher einen (Zitat) &#8220;Depperten Schreibtitschtäter, der net amoi weiß, wie man sich an Fußballschuh bindet&#8221; &#8211; mit anderen Worten: Das Problem ist nicht der ÖFB an sich, sondern die allgemeine Fortschrittsfeindlichkeit vor allem an der Basis.</p>
<p>Es ist dieses Denken, dass die moderne Herangehensweise an den Fußball im 21. Jahrhundert ein großes Übel ist, dass eh komplett wurscht ist, ob jetzt ein Constantini oder ein Mourinho auf der Trainerbank sitzt, das radikal aus den Denkmustern der konservativen Betonköpfe heraus muss. Da hat Ruttensteiner noch einen langen Weg vor sich.</p>
<p><strong><em>Typ-Wechsel &#8211; mit Konsequenzen?</em></strong></p>
<p>Worauf sich Koller in seinem neuen Job einstellen müssen wird: Dass ihm jene maßgeblichen Meinungsmacher in Fernsehen und Print, die Constantini nicht nur mit Wattehandschuhen angegriffen, sondern ihm bis zuletzt die Stange gehalten und nie wirklich kritisch hinterfragt haben, brutal auf ein einhacken werden. Das war zum Teil schon zu lesen, bevor Koller überhaupt offiziell präsentiert wurde. Das war, vor allem im Fall Karel Brückner, bei Herbert Prohaska offensichtlich &#8211; und Schneckerl gibt sich auch sofort <a href="http://90minuten.at/index.php/90minutenfussball/44-nationalteam1/39066-ein-nichthaberer-als-teamchef-wie-reagiert-die-verhaberungspartie">unnachgiebig</a>, wo wieder ein Teamchef kein persönlicher Haberer von ihm ist.</p>
<p>Die Bestellung von Koller ist ein brutaler Wechsel &#8211; die Internet-Generation steht ihm wohl eher positiv gegenüber, die &#8220;Alteingesessenen&#8221; eher skeptisch. Das ist eine grandiose Chance, aber auch ein Risiko, denn wenn es mit Koller nicht den erhofften Erfolg gibt, besteht die Gefahr, dass diese Tendenz, sich tatsächlich an den Typus &#8220;Akribische, taktischer Arbeiter&#8221; heran zu wagen, wieder abgewürgt wird.</p>
<p>Die Abmontierung von Koller, bzw. seines Typs von Trainer, zu verhindern, wird am ÖFB hängen bleiben. Hier darf man aber durchaus hoffen. Denn Präsident Leo Windtner wollte schon an Constantini eisern festhalten, aber nicht, weil er ihn für so toll hielt, sondern, weil er auf Kontinuität setzen wollte. Nur halt mit dem falschen Teamchef.</p>
<p>Und vor allem dürfte es nun tatsächlich so sein, dass mit Willi Ruttensteiner der wohl fähigste Mann im Verband ein deutlich gewichtigeres Wort hat als zuvor. Und das kann für den österreichischen Fußball nur gut sein. Danke, Willi!</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5835&amp;md5=c5775cbba2897163633373e67cd28c98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>1:1 zum Start in die EM-Quali &#8211; Der Kapitänin blutige Nase rettet Österreich</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 23:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Eitzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<description><![CDATA[Das große Ziel heißt Schweden: Zum Start in die EM-Quali für die Euro2013 im Norden Europas traf das ÖFB-Frauen-Nationalteam auf den wohl direkten Konkurrenten um den Playoff-Platz Tschechien. Der Ausgleich von Kapitänin Marlies Hanschitz, bei dem sie sich eine heftig blutende Nase geholt hatte, rettete Österreich das wichtige 1:1. Nach der WM ist vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Das große Ziel heißt Schweden: Zum Start in die EM-Quali für die Euro2013 im Norden Europas traf das ÖFB-Frauen-Nationalteam auf den wohl direkten Konkurrenten um den Playoff-Platz Tschechien. Der Ausgleich von Kapitänin Marlies Hanschitz, bei dem sie sich eine heftig blutende Nase geholt hatte, rettete Österreich das wichtige 1:1.</em></strong></p>
<div id="attachment_5776" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-09-17-Aut-Cze-1-11.png"><img class="size-full wp-image-5776 " title="2011 09 17 Aut-Cze 1-1" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/2011-09-17-Aut-Cze-1-11.png" alt="" width="378" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Österreich - Tschechien 1:1</p></div>
<p><span id="more-5774"></span>Nach der WM ist vor der EM &#8211; das gilt natürlich auch bei den Frauen. Nach der medial so breit gespielten Weltmeisterschaft in Deutschland, bei der sich <a href="http://ballverliebt.eu/2011/07/18/nach-zweifachem-comeback-die-nerven-behalten-japan-ist-weltmeister/">Japan erstmals den Titel holen</a> konnte, startet nun die Qualifikation für die Euro2013 in Schweden, mit dem selben Modus wie beiden Männern: Gruppensieger und bester Zweiter fix dabei, die restlichen Zweiten spielen Playoff. Und genau dieser zweite Platz ist das Traumziel der ÖFB-Auswahl, bei der Dominik Thalhammer (der das Amt vom verstorbenen Ernst Weber übernommen hat) in seine erste Quali als Teamchef startet.</p>
<p>Denn Gruppenfavorit Dänemark wird wohl für alle unantastbar bleiben. Dahinter streiten sich Tschechien (Topf 2), Österreich (Topf 3) und Portugal (Topf 4) um den Playoff-Platz. Armenien wird normalerweise acht vernichtende Niederlagen einstecken, die erste gab&#8217;s im Parallelspiel mit dem 0:8 gegen Portugal. Diese Konstellation heißt auch: Schon in diesem ersten Spiel ist verlieren eigentlich verboten; wenn man ein ernsthaftes Wort um den zweiten Platz mitreden will, darf man das Heimspiel (im oberösterreichischen Vöcklabruck ausgetragen) gegen das Topf-2-Team nicht ohne Punktgewinn absolvieren.</p>
<p><strong><em>Flexible Formation</em></strong></p>
<p>Dominik Thalhammer setzte auf ein recht klassisches 4-4-2, in dem sechs Deutschland-Legionärinnen in der Startelf standen. Deutlich komplizierter stellte sich das System seines tschechischen Gegenübers Vladimír Hruška dar. Seine Grundformation war zwar auch ein 4-4-2, aber hier verschob die Abwehrkette so weit, dass das mitunter schwer nach einer Dreierkette (Sedláčková, Pincová, Vyštejnová) aussah, in der Mocová und Krůzová die Wing-Backs gaben.</p>
<div id="attachment_5778" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-cze2.png"><img class="size-full wp-image-5778 " title="aut-cze2" src="http://ballverliebt.eu/wp-content/uploads/aut-cze2.png" alt="" width="294" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Tschechien gegen den Ball</p></div>
<p>So schafften es die Tschechinnen, die Flanken defensiv gut zu kontrollieren und im Zentrum gegen das ÖFB-Sturmduo Burger/Fischer immer Überzahl zu haben. Hinzu kam, dass sich Lucie Martínková, an sich im Angriff aufgestellt, auf den linken Flügel orientierte, um vor dem linken De-facto-Wingback einerseits abzusichern und sich andererseits als Anspielstation anzubieten.</p>
<p>Aus dieser Formation heraus entwickelten die Tschechinnen die größte Gefahr. Weil es bei Österreich nicht funktionierte, die Flanken defensiv gegenseitig abzusichern: Gingen Hanschitz und Gröbner mit nach vorne, fühlte sich weder die jeweilige Innenverteidigerin noch der Sechser für die Absicherung zuständig. So gelang es den Tschechinnen nach Ballgewinn immer wieder, schnell in den Rücken der Außenvertedigerinnen zu kommen; vor allem Voňková stellte das ÖFB-Team hier vor große Probleme. Ihre extrem knapp vor das Tor gezogenen Flanken sorgten immer wieder für Zittern.</p>
<p><strong><em>Höheres Tempo bei Tschechien</em></strong></p>
<p>Das selbe Problem ergab sich auch, wenn Hanschitz und Gröbner gegen den Ball einrückten &#8211; da waren die österreichischen Mittelfeld-Außen Feiersinger und Ruiss oft nachlässig, wodurch auch hier die Tschechinnen immer wieder bis zur Grundlinie durchgehen konnten.</p>
<p>Das Team aus Tschechien war in der ersten Halbzeit nicht um Klassen besser, aber das höhere Tempo und die größere Passgenauigkeit hatte der leichte Favorit durchaus auf seiner Seite; ein Tor für den Gegner schien immer ein wenig wahrscheinlicher als eines vom ÖFB-Team. Am nähesten zur Torerfolg kam Tschechien bei einem Schuss der (sonst in der Vorwärtsbewegung äußerst zurückhaltenden) Linksverteidigerin Petra Vyštejnová, die aus 20 Metern das Aluminium traf. Die Österreicherinnen durften mit dem Pausenstand von 0:0 nicht unglücklich sein.</p>
<p><strong><em>Mehr Mut nach dem Seitenwechsel</em></strong></p>
<p>Das Problem im Spiel nach vorne beim österreichischen Team war nicht nur die geschickte Abwehrarbeit des Gegners, sondern auch, dass bei Ballgewinn in der eigenen Hälfte die beiden Angreiferinnen vorne ein zu großes Loch zum Mittelfeld rissen und so oft nur mit langen Bällen anspielbar waren. So war es kaum gelungen, sich schnell vorne festsetzen zu können und eine eventuelle Unordnung zu nützen.</p>
<p>Das war nach der Pause besser: Nicht nur, das das zentrale Mittelfeld-Duo von Bayern München, Prohaska und Schnaderbeck, weiter aufrückte und ihre tschechischen Gegenspielerinnen in der Spielfeldmitte mehr unter Druck setzten, zudem ließ sich eine der beiden Stürmerinnen etwas fallen. So wurde Pincová herausgezogen, während sich Sedláčková und Vyštejnová um die vorne verblibenene Spielerin kümmerten. So waren die Flanken immer offener, was allerdings nicht konsequent genug ausgenützt wurde.</p>
<p><strong><em>Billiges Gegentor, blutige Antwort</em></strong></p>
<p>Was nicht nicht änderte, war das Preisgeben von Platz im Rücken der Außenspielerinnen. Das hatte aber mit dem Tor, mit dem Tschechien in Führung ging, letztlich nichts zu tun: Das war ein eigentlich nicht besonders gefährlicher Freistoß von der Seitenlinie, den ÖFB-Torfrau Kristler völlig falsch berechnete, sodass der Ball über ihre Fäuste hinweg ins Tor hüpfte.</p>
<p>Schon die Entscheidung gegen die bemüht, aber nicht besonders torgefährlichen Österreicherinnen? Nein &#8211; denn nur fünf Minuten später wurde ausgerechnet Kapitänin Marlies Hanschitz, die defensiv so ihre Probleme hatte, zur blutigen Heldin. Bei einem Freistoß von der rechten Seite stürzte sie sich ohne Rücksicht auf Verluste ins Getümmel &#8211; dort stocherte sie nicht nur den Ball zum Ausgleich über die Linie, sondern holte sich dabei auch noch eine heftig blutende Nase. <a href="http://images.laola1.at/Fussball/16006_hanschitz-verletzt_304x171.jpg?1316286671">Das sah wild aus</a> &#8211; ihr an sich weißes Trikot war etwa so rot wie das der Tschechinnen, als sie abtransportiert wurde. &#8220;Des woas wert&#8221;, meinte sie im <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1379-Sport-Bild/episodes/2917773-Sport-Bild/2917863-Fussball--EM-Quali" target="_blank">Interview nach dem Spiel</a>.</p>
<p><strong><em>Österreich mit deutlich mehr Kraftreserven</em></strong></p>
<p>Statt ihr kam Kathrin Entner in die Partie; sie übernahm die rechte Abwehrseite, dafür wechselte Marion Gröbner auf links. Im Nachhinein betrachtet kein schlechter Zug, denn nun war endlich der Rückraum verbotene Zone für die Flügelspielerinnen aus Tschechien. Außerdem ließen bei den Gästen die Kräfte deutlich mehr nach als beim Team aus Österreich &#8211; somit konnte das Spiel in der letzten halben Stunde besser kontrolliert werden als davor.</p>
<p>Volles Risiko ging Dominik Thalhammer verständlicherweise aber nicht &#8211; er brachte mit Lisa Makas vom starken Aufsteiger Spratzern eine neue Stürmerin für Ines Ruiss, dafür übernahm Melanie Fischer die Planstelle im linken Mittelfeld. Die Wechsel von Vladimír Hruška orientierten sich eher am konditionellen Zustand seiner Mannschaft. Das hieß: Jene Spielerinnen, die durch ihre Laufarbeit am wichtigsten für das Spiel ihres Teams gewesen waren, mussten weichen. Also die komplette rechte Seite mit Mocová und Voňková, sowie die fleißige, aber glücklose Stürmerin Divišova.</p>
<p>Was der Gefährlichkeit der Mannschaft natürlich nicht besonders zuträglich war. So hatte Neulengbachs Torschützenkönigin Nina Burger &#8211; und auch in den ersten vier Spielen der laufenden Saison war sie schon elfmal erfolgreich &#8211; sogar noch die Chance auf den Sieg. Aber auch das 1:1 ist gemessen an der Ausgangsposition, zumal zwei Wochen nach einem 0:4-Debakel im letzten Test gegen die Slowakei, ein sehr ordentliches Ergebnis.</p>
<p><strong><em>Fazit: Tschechien mit mehr Qualität, Österreich mit mehr Kraft</em></strong></p>
<p>Die Favoritinnen aus unserem nördlichen Nachbarland zeigten sich eine Stunde lang als etwas besseres Team, das nicht nur mit guter Technik, sondern auch mit der etwas eigenwilligen Abwehrstrategie gut gefahren ist, wenig zugelassen hat und selbst vor allem über die Außenbahnen immer wieder für einiges an Zittern in der österreichischen Defensive gesorgt hat.</p>
<p>Zwei Punkte sprachen in diesem Spiel aber für Österreich: Zum einen die Tatsache, dass man sich nach dem bitteren Rückstand nicht hängen ließ und der bessere konditionelle Zustand der Mannschaft.  Und auch ein wenig Glück, dass die große Schwachstelle &#8211; das Verteidigen der Außenbahnen &#8211; zwar durchaus angebohrt, aber nicht bestraft wurde. Immerhin: Der Worst Case, also eine Heimniederlage gegen direkten Konkurrenten zum Start, was wohl schon das Ende der Quali-Hoffnungen bedeutet hätte, wurde abgewendet.</p>
<p>So haben die kommenden Spiele noch ernsthaften Wettkampfcharakter, wiewohl die Ergebnisse der beiden nächsten Partien wohl schon so gut wie feststehen. Alles andere als eine Niederlage in Dänemark (22. Oktober) und ein Kantersieg gegen Armenien (am 26. Oktober in Bruck an der Mur) wäre eine Sensation. Ehe es im November zum Auswärtsspiel nach Portugal geht.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/#!/PEitzinger">phe</a>)</p>
<p><em><strong>Stimmen zum Spiel<br />
</strong></em></p>
<p>Dominik Thalhammer, ÖFB-Teamchef: &#8220;Das Ergebnis ist okay, obwohl am Ende sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Aber es ist für diese junge Mannschaft extrem wichtig, Erfolgserlebnisse wie dieses oder das 1:1 gegen Nigeria vor der WM zu haben. Erfreulich war, dass wir uns nach dem Rückstand nicht so hängen gelassen haben wir im letzten Test gegen die Slowakei. Da hat unsere Team-Psychologin gute Arbeit geleistet!&#8221;</p>
<p>Vladimír Hruška, Tschechiens Teamchef: &#8220;Ich bin nicht zufrieden, weil wir hier eigentlich schon einen Sieg eingeplant gehabt hätten. Jetzt wird es umso schwerer, Dänemark womöglich unter Druck zu setzten. Darum werden wir uns jetzt darauf konzentrieren müssen, zumindest den zweiten Platz in der Gruppe abzusichern.&#8221;</p>
<p><strong><em>Die Teams:</em></strong></p>
<p><strong><em>Österreich:</em></strong> Anna-Carina Kristler (23, St. Veit) &#8211; Marion Gröbner (25, Herford/Ger), Susanna Höller (22, Sindelfingen/Ger), Carina Wenninger (20, Bayern München), Marlies Hanschitz (25, St. Veit) &#8211; Laura Feiersinger (18, Bayern München), Viktoria Schnaderbeck (20, Bayern München), Nadine Prohaska (21, Bayern München), Ines Ruiss (23, Neulengbach) &#8211; Melanie Fischer (25, Innsbruck), Nina Burger (23, Neulengbach). Wechsel: Kathrin Entner (23, Neulengbach) für Hanschitz (64.). Lisa Makas (19, Spratzern) für Ruiss (73.). Teamchef Dominik Thalhammer.</p>
<p><strong><em>Tschechien:</em></strong> Petra Taušová (27, Slavia Prag) &#8211; Iva Mocová (31, Sparta Prag), Jana Sedláčková (18, Sparta Prag), Veronika Pincová (21, Slavia Prag), Petra Vyštejnová (20, Sparta Prag) &#8211; Lucie Voňková (19, Slavia Prag), Klára Cahynová (18, Slovácko), Irena Martínková (25, Sparta Prag), Marcela Krůzová (21, Slavia Prag) &#8211; Lucie Martínková (25, Sparta Prag), Petra Divišová (26, Slavia Prag). Wechsel: Tereza Kožárová (19, Sparta Prag) für Divišova (78.). Markéta Ringelová (22, Sparta Prag) für Voňková (81.). Adéla Odehnalová (21, Slavia Prag) für Mocová (85.). Teamchef Vladimír Hruška.</p>
 <p><a href="http://ballverliebt.eu/?flattrss_redirect&amp;id=5774&amp;md5=76b9ba30c07c5d51db142d12f5ca2e23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://ballverliebt.eu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage: Foda als Teamchef?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 21:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[öfb]]></category>
		<category><![CDATA[Franco Foda]]></category>
		<category><![CDATA[Teamchef]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seit eine deutsche Boulevardzeitung am Sonntag den Deal als &#8220;done&#8221; vermeldet hat, gilt Franco Foda als erste Wahl für die Nachfolge von Dietmar Constantini. Grund genug für ballverliebt diese mögliche Entscheidung zu reflektieren. Georg übernimmt die Rolle des Pro-Foda-Verfechters, Tom nimmt die Contra-Haltung ein. Uns würde natürlich interessieren, wie ihr das nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit eine deutsche Boulevardzeitung am Sonntag den Deal als &#8220;done&#8221; vermeldet hat, gilt Franco Foda als erste Wahl für die Nachfolge von Dietmar Constantini. Grund genug für ballverliebt diese mögliche Entscheidung zu reflektieren. Georg übernimmt die <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/pro-foda-als-teamchef/" target="_blank">Rolle des Pro-Foda-Verfechters</a>, Tom nimmt <a href="http://ballverliebt.eu/2011/09/12/contra-foda-als-teamchef/" target="_blank">die Contra-Haltung</a> ein. Uns würde natürlich interessieren, wie ihr das nach dem Lesen der Beiträge seht. </p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question">Soll Franco Foda ÖFB-Teamchef werden?</strong>
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